Alle Gedanken tauchen einfach so auf. Ich kann sie nur ab und zu durch andere Gedanken ersetzen. Aber das sind auch wiederum nur Gedanken, die einfach erscheinen. Unterdrücken kann ich sie nicht, weil sie ja schon da sind. Es fühlt sich merktwürdig an, da ich Gedanken bekomme wie " das kann doch nicht wahr sein" und das Gefühl, dass da doch mehr sein muss. Aber das sind auch wieder Gedanken und dadurch ausgelöste Gefühle.Ok. Also Gedanken scheinen einfach so aufzutauchen. Gilt das für alle Gedanken? Wenn Du nicht bestimmen kannst, welche Gedanken kommen - kannst Du vielleicht Gedanken unterdrücken oder irgendwie steuern? Oder ist das wirklich überhaupt keine Kontrolle über das Denken? Widerspricht das nicht total dem, was Du bisher angenommen hast? Wie fühlt sich das an?
Ich weiss nicht, ob da da ein "Mitbekommer" ist. Meine Gedanken können ja nicht wahrnehmen. Ich nehme sie doch wahr, genauso wie meine Gefühle und Sinneswahrnehmungen.Ist das jetzt ein weiteres Ich-Modell? Wir haben schon das Ich als Körper untersucht, das Ich als Kontrolleur der Gedanken... und jetzt das Ich als "Mitbekommer des Lebens"? Du bist also der, der das hier alles mitbekommt bzw. wahrnimmt. Meinst Du es so?

