Dieses "als Gedanke manifestieren" musst du mir bitte genauer beschreiben.
Erinnerung ist letztlich ein Konzept, ein Gedanke darüber wie diese Erinnerung wohl abgespeichert sein könnte und dann wieder als Gefühl, Bild oder Satz erscheint. Das ist aber Wissen oder Hypthese, d.h. es sind auch nur Gedanken.
In der direkten Erfahrung ist da nur ein Gedanke, der einfach auftaucht, z.B. "Ich bin heute verabredet". Manifestieren = sichtbar werden, auftauchen, erscheinen ... Deswegen schrieb ich: Der Gedanke IST die Erinnerung. Oder andersherum: Zu sagen, dass dieser Gedanke eine Erinnerung ist, ist ein zweiter Gedanke der dem ersten folgt.
Letztlich ist da einfach nur ein Gedanke, der kommt und geht. Alles andere ist dazu gedacht.
Zur Kontrolle:
Wie genau läuft das ab? Kannst du da genauer darauf eingehen?
Ein Beispiel:
Ich bin draußen und mir wird kalt.
Ich stelle fest, dass ich meine Jacke vergessen habe.
Ich ärgere mich, dass ich meine Jacke vergessen habe.
Was dabei in der direkten Erfahrung passiert:
Wahrnehmung von Kälte.
Der Impuls nach der Jacke zu greifen.
Feststellen, dass die Jacke nicht da ist.
Wahrnehmen eines unangenehmen Gefühls.
Wahrnehmen der Ich-Gedanken (Warum habe ich meine Jacke vergessen? Ich hätte kontrollieren sollen, ob ich sie eingepackt habe)
Der Kontrollimpuls ist einfach nur ein Gedanke der kommt und geht. Inhaltlich geht es immer darum, dass etwas anders sein sollte, als es gerade ist. Dieses "etwas" setzt aber immer einen "jemand" voraus, für den etwas anders sein soll. Und das wäre dann wieder ein "Ich".
Zu sehen, dass dieses Ich nur ein Gedanke ist, macht die ganze Konstruktion inklusive der Illusion von Kontrolle absurd. Was bleibt - oder was ist - sind einfach Wahrnehmungen, inklusive der Gedanken und Reflexionen hier (das ist schon wieder zu kompliziert geworden, aber so ist es eben ;)