Also - ich würde mir wirklich professionellen Rat einholen, vielleicht ist alles am Ende nur psychischer Natur. Somatisierte Angst. Gibt es oft.
Für wen wäre es also schlimm, wirklich zu sterben?
Danke. Damit habe ich begonnen. Es stehen noch weitere Untersuchungen aus.
Für mich selbst ist das sterben nicht schlimm. Nur für die Gedanken mit den Konsequenzen, die damit verbunden sind und meiner Familie...
Es kommt sowieso alles so wie es kommt. Also nicht für mein "wirkliches ich" ist es schlimm. Nur für die Vorstellungen, die in die Zukunft gehen.
Stell dir vor du stehst an einer Klippe und hast keine Angst... Ich behaupte Angst existiert um den Körper um das Ich-Bewusstsein DIESES Körpers am Leben zu halten.
Wem gehört deine Angst? Wer besitzt das?
ja. Das kann ich verstehen.
Meine Ängste sind - so zumindest, das was ich jetzt wahrnehme - aus den übernommenen Geschichten meiner Eltern, Ahnen, usw. und aus Vorstellungen, wie die Welt zu sein hat oder sein könnte. Nicht aus dem Augenblick.
Exakt. Erst durch das Erleben des Getrenntseins beginnt das Dilemm
a
Ich (das wahre ich - alles) ist nicht getrennt.
Doch ist der Alltag durchzogen von dem getrennt sein.
Sobald ich (wer?) sich es klar macht, ist ein Verbunden-Sein mit allem da.
"Muss" ich lernen mehr im Augenblick mit dem ganzen Bewusstsein zu leben frage ich mich? Oder ist das alles sowie egal und ich "eiere" noch eine Weile durch die Gegend, bis sich alles sowieso von selbst fügt? Da ich keinen Einfluss habe, kann ich einfach so "unzufrieden" durch die Galaxis streifen oder mich mit "Bewusstseinserweiterungs-Techniken" "quälend" und "meditierend" meiner Erleuchtung nähern?" :-)) Verstehst du was ich sagen will?
Doch wie kann ich mich (mit meinem inneren Anspruch - z.b. gut zu sein, oder gesund zu sein, oder erleuchtet zu sein) dem so wie es ist einfach hingeben???