Guten Abend Philo
Was ist der Unterschied zwischen dem Essen des vorgestellten Keks und dem realen, den du erfahren kannst?
Kekse hatte ich keine da:) es gab eine Scheibe Käse.
In der Vorstellung habe ich "gesehen" wie ich den Käse in den Mund nehme, daran rieche, dann habe ich drauf rumgekaut. Durch die Vorstellung lief mir dann das Wasser im Mund zusammen.
Ich habe mir die Farbe vorgestellt, wie er ausschaut. Hab mir vorgestellt ich rolle den Käse zusammen und beisse dann ab.
In der Realität, habe ich daran gerochen, dann kam ein angenehmer Duft in meine Nase. Dann habe ich ein Stückchen abgerissen in den Mund genommen. Dann gespührt, dass der Käse auf der Zunge liegt. Schliesslich drauf rum gekaut dann hat sich der Geschmack im ganzen Mund verteilt.
Der Unterschied zur Realität ist, dass in der Vorstellung keinen Sinneswahrnehmungen dabei sind.
Hat die Beschreibung irgendwas mit dem direktem Erleben zu tun?
Die Beschreibung hat nicht mehr viel mit der direkten Erfahrung zu tun. Die Beschreibung ist die Erinnerung an die Erfahrung.
Gut jetzt wo ich schreibe, habe ich noch den Geschmack vom Käse im Mund. Das wird noch direkt Erfahren. Wie die direkte Erfahrung exakt ist, kann ich dir nicht berichten. Es sind erinnerungen die ich hier aufschreibe.
Bezieht sich dieses gefühlte Selbst, was ist, auf ein vorgestelltes Selbst oder auf etwas was direkt erfahren, erlebt wird?
Gibt es in dieser Erfahrung ein Selbst/Ich?
Oder ist da nur Erfahren?
Ich verstehe die Frage nicht ganz.
dieses gefühlte Selbst, was ist
meinst du damit, mit dem Selbst, das was ich glaube zu sein, meine Existenz als Marcel.
Also dieses Selbst, wenn ich die Frage richtig verstanden habe, existiert in Gedanken.
Wären die Gedanken, für ne gewisse Zeit weg, gäbe es auch kein Selbst.
Gibt es in dieser Erfahrung ein Selbst/Ich?
Oder ist da nur Erfahren?
Ja in Gedanken ist es halt schon da, ja, das Selbst. Die Gedanken sind auch da während der Erfahrung.
Lieber Gruss
Marcel