Ich wollte ehrlich sein. Gar nicht so sehr, dass ich suche.
Aber du hast Recht: einfach nur hinschauen was ist. Selbst wenn andere einen Klick erleben zu scheinen, ist auch egal.
Hör auf zu suchen.
Ich glaube die Suche ist nicht mehr so stark. Ob ganz vorbei, weiß ich nicht sicher. Das heißt, jedes mal wenn ich hinschaue: ja. Nichts mehr zu suchen, weil da nichts ist. Manchmal muss ich lachen. Manche Male mitten am Tag auch dieses Bewusstsein.
Dann aber auch ab und zu nagende Gefühle, so wie früher – und dann muss ich erst wieder hinschauen um zu merken dass es egal ist.
Schau immer wieder was hier IST. Ohne was zu wollen. – wie fühlt es sich an?
Weniger Sehnsucht als früher. Im Moment traurig, weil immer noch Unfrieden und ungeklärt hier zu Hause alles. Gedanken: „alles stagniert... vielleicht auch nicht, etwas passiert. Aber geht langsam vorwärts.“ Andererseits weniger Erwartungen, wie es sein sollte, „dann ist es jetzt halt so, so lange wie es halt so ist.....“ etwas mutlos und traurig.
Aber auch Freude, Lebensfreude, einfach so.
Wenn ich schaue wem die Gefühle gehören, ist keiner da. Die Gedanken, das ist ab und zu klar, schaffen die Realität. Das ist nicht ultimativ wahr.
Dann ist einfach Da-Sein. Simpel. Leicht. Erleichtert. Nicht himmelhochjauchzend.
Eher einfach nur leicht und nüchtern. Befreiend.