Re: Direct Pointing
Posted: Wed Oct 23, 2013 8:33 pm
Lieber Martin,
es kommt mir ein bisschen vor, als ob du einfach keine Lust hast, mit der Suche aufzuhören. Ungefähr so: Ein Mann geht zum Arzt und sagt, dass er nichts sieht, wenn er die Augen zuhat. Der Arzt sagt, dann mach die Augen auf. Der Mann macht die Augen auf und sieht. Aber dann meint er "aber wenn ich die Augen zumache, sehe ich wieder nichts. Es hat sich nichts geändert. Ich will weiter behandelt werden." Womöglich hat er irgendwo gehört, dass andere Leute mit geschlossenen Augen sehen können (womöglich mit rosa Schimmer), und stellt sich das irgendwie besser vor.
Wie ist dieser Moment, wenn bewertet und analysiert? Ist dann irgendetwas unklar?
Aber es ist natürlich deine Entscheidung (scheinbar) ob du einfach weiter auf das Happy End wartest und versuchst, dem Leben mit seinem Räderwerk zu entkommen, oder ob du es so sein läßt und mit Neugierde betrachtest. Ich kann das nicht für dich tun.
Aber ich finde den Austausch mit dir auch gemütlich, insofern können wir noch ein paar Runden drehen. Vielleicht wird es dir ja irgendwann langweilig :)
es kommt mir ein bisschen vor, als ob du einfach keine Lust hast, mit der Suche aufzuhören. Ungefähr so: Ein Mann geht zum Arzt und sagt, dass er nichts sieht, wenn er die Augen zuhat. Der Arzt sagt, dann mach die Augen auf. Der Mann macht die Augen auf und sieht. Aber dann meint er "aber wenn ich die Augen zumache, sehe ich wieder nichts. Es hat sich nichts geändert. Ich will weiter behandelt werden." Womöglich hat er irgendwo gehört, dass andere Leute mit geschlossenen Augen sehen können (womöglich mit rosa Schimmer), und stellt sich das irgendwie besser vor.
Da hast du's doch. Bis auf das "eigentlich".Die spontane Antwort auf deine Frage war „eigentlich nichts“. Dieser Moment ist, nicht bewertet und analysiert, sehr klar. Da ist auch niemand zu finden. Aber nur dieser Moment.
Wie ist dieser Moment, wenn bewertet und analysiert? Ist dann irgendetwas unklar?
Na und? Wasser fließt den Berg hinab, Gedanken ichen vor sich hin. Wo ist das Problem? Was sollen sie denn sonst tun, die Gedanken?das Räderwerk aus Gedanken und Ich-Konstruktionen kehrt blitzschnell zurück und erschafft sozusagen wieder seine eigene – die gewohnte, angelernte - Wirklichkeit.
Aber es ist natürlich deine Entscheidung (scheinbar) ob du einfach weiter auf das Happy End wartest und versuchst, dem Leben mit seinem Räderwerk zu entkommen, oder ob du es so sein läßt und mit Neugierde betrachtest. Ich kann das nicht für dich tun.
Aber ich finde den Austausch mit dir auch gemütlich, insofern können wir noch ein paar Runden drehen. Vielleicht wird es dir ja irgendwann langweilig :)