Bedarf es etwas "tieferes" um die Form wahrzunehmen?
Wahrgenommen wird ja immer. Die Frage stellt sich, wie stark die Bewusstheit in der Wahrnehmung ist. Automatismen, wie bspw. beim Autofahren sind ja da. Es geschieht Steuerung und bei Notsituationen, bspw. in Unfallsituationen, die richtige Handlung. Dann ist auch die sehr klare Bewusstheit da.
Hat diese tiefere Wahrnehmung eine Form?
Ich habe noch keine gefunden. Für mich ist die tiefere Wahrnehmung eigenschaftslos bzw. nicht für meinen "menschlichen Frequenzbereich wahrnehmbar".
Peter: "Es kann lediglich entschieden werden, ob der eine Gedanke oder der andere Gedanke richtiger erscheint."
Gibt es tatsächlich eine Instanz, die Gedanken bewertet und sich für den einen und gegen den anderen Gedanken entscheidet? Wie genau läuft dieser Prozess der "Bewertung" bzw. "Wahl" ab?
Entscheidung geschieht. Ein Bewertungsprozess geschieht ebenfalls.
Entscheidungsprozesse werden so wahrgenommen:
Es gibt nützliche Gedanken, bspw. stehen Renovierungsarbeiten an.
Nun tauchen zwei Gedanken auf:
Der eine Gedanke ist z.B. es wäre gut, wenn ich den Tapeziertisch aufbaue.
Der andere Gedanke lautet bspw. die Excel-Formel lautet "Wenn(SVERWEIS(Zelle A546; ...)=XYZ;"Klarheit"; "Unwissenheit") ....
Nunmehr muss das System eine Entscheidung treffen. Diese geschieht einfach. Ein Bewertungsprozess scheint unbewusst nach Kriterien abzulaufen. Diese können Nutzenkriterien oder Bedürfniskriterien sein. Welches zur Zeit wichtiger ist, ist nicht bekannt:
Wahrscheinlich wird, sofern die Excel-Formel nicht "weltbewegend "ist, zuerst der Tapeziertisch aufgebaut. Wird jedoch schon drei Wochen nach der passenden Formel gesucht, oder die Berechnung müsste schon dringend fertig sein, so wird sich das System wahrscheinlich für das Drücken des ON-Knopfes des Computers bedienen.
In beiden Beispielsfällen wäre früher der Gedanke dagewesen, dass ein ICH entschieden hätte.
Heute wird wahrgenommen, dass passiert. Eine Entscheidung wird nicht gemacht, sondern das System (bzw. ES) entscheidet. Ob man diese unbewussten Prozesse als Bewertung von Instanzen bezeichnen sollte? Eher nicht, es geschieht einfach.