Re: Das Tor
Posted: Mon Jul 08, 2024 9:26 am
Lieber Philo,
das Leben hilft diesem Erwachensprozess wo es nur kann, es ist so erstaunlich. Am WE war ich in NRW meine Mutter und Schwester besuchen. Das Wohnhaus in dem ich ab dem 7. Lj aufwuchs und das 50 Jahre an der Ecke Ostenhellweg stand, war urplötzlich abgerissen. Es war nur noch der Erdboden und ein Bagger an der Stelle. In dem Moment war sofort der Gedanke da: Die Anna-Geschichte ist aufgelöst :)
Gerade werden die Fragen betrachtet: WER will etwas erreichen? Und WO ist das ich dabei?
In der Gedankenwelt entstehen lange Geschichten von Anna die etwas "fertig" stellen will, Dinge fortführen, die anstehen. In dieser Cyberwelt gibt es soviel zu tun! Diese Figur will auf keinen Fall was wesentliches vergessen und muss daher alles rauf und runter bedenken. Dabei wird deutlich, dass diese Gedanken die Geschichte der Anna aufrecht erhalten. Sie geben ihr eine Wichtigkeit.
Richte die Aufmerksamkeit hierher auf den Körper & die Sinne. Der Körper schreibt gerade. Braucht es ein ich dafür? NEIN, kein ich da, was erfahren wird. Das ich ist ein Gedanke :)
WAS geschieht wirklich? Der Körper schreibt selbst, hört, riecht, schmeckt und fühlt von selbst. Schaue mich um, gibt es ein ich? Da ist kein ich, auf das ich zeigen könnte ...
Liebe Grüße, Anna
das Leben hilft diesem Erwachensprozess wo es nur kann, es ist so erstaunlich. Am WE war ich in NRW meine Mutter und Schwester besuchen. Das Wohnhaus in dem ich ab dem 7. Lj aufwuchs und das 50 Jahre an der Ecke Ostenhellweg stand, war urplötzlich abgerissen. Es war nur noch der Erdboden und ein Bagger an der Stelle. In dem Moment war sofort der Gedanke da: Die Anna-Geschichte ist aufgelöst :)
Gerade werden die Fragen betrachtet: WER will etwas erreichen? Und WO ist das ich dabei?
In der Gedankenwelt entstehen lange Geschichten von Anna die etwas "fertig" stellen will, Dinge fortführen, die anstehen. In dieser Cyberwelt gibt es soviel zu tun! Diese Figur will auf keinen Fall was wesentliches vergessen und muss daher alles rauf und runter bedenken. Dabei wird deutlich, dass diese Gedanken die Geschichte der Anna aufrecht erhalten. Sie geben ihr eine Wichtigkeit.
Richte die Aufmerksamkeit hierher auf den Körper & die Sinne. Der Körper schreibt gerade. Braucht es ein ich dafür? NEIN, kein ich da, was erfahren wird. Das ich ist ein Gedanke :)
WAS geschieht wirklich? Der Körper schreibt selbst, hört, riecht, schmeckt und fühlt von selbst. Schaue mich um, gibt es ein ich? Da ist kein ich, auf das ich zeigen könnte ...
Liebe Grüße, Anna