Es ist nur ein Lebensgefühl, welches beobachtet wird. Leid oder Freude scheinen keine Distanz zu haben alles trifft dieses "Ich" noch. Es scheint immer noch eine Person verletzbar zu sein, obwohl keine Person erkennbar ist. Es gibt immer noch dieses starke bestreben nach Zielen die "Ich" erreichen will. Auch Wünsche nach Statussymbolen gibt es noch, warum löst es sich nicht obwohl eigentlich der Mechanismus erkannt wurde? Die Erkenntnis das es kein "Ich" gibt scheint im Alltag wieder völlig wiederlegt zu werden. Es ist wie ein Traum in den man fällt ohne es zu spüren und irgendwann wird dann klar der Mechanismus vom "ICH" ist noch VOLL im GANG. Auch wenn alles nur vom Verstand kommt so erscheint alles noch sehr real.„ES erlebt sich“? – Was ist dieses „ES“, was „sich immer noch so wie früher erlebt“?
Der Unterschied ist nur ein neuer Gedanke und Logik. Und wenn ich es vergessen werden sollte ist alles wie vorher. Es fehlt der echte richtige Unterschied. Es muss einfach mal dieses "Ich" verschwinden sonst ist es nur der Verstand und die Logik die sagen es gibt kein "Ich". Der Alltag scheint dem voll zu wiedersprechen.Die Schlussfolgerung aus dem was Du sagst ist, dass es doch ein Unterschied gibt.
Was ist dieser Unterschied?
Das "Ich" ist erlebbar, aber nicht erkennbar. Solange Leid, Freude oder Gier vorhanden sind bleibt der Eindruck eines "Ich" vorhanden. Sie scheinen dieses nicht vorhandene "Ich" zu treffen.Rote Farbe wird wahrgenommen, auch wenn die Erklärung “Lichtwellenfrequenz” sein sollte.
Wo ist in der Erfahrung ein „Ich“ zu finden? Das ist mir wirklich nicht klar.
Alle Sinne nehmen wahr. Der „Geist“ (Denken + fühlen), verarbeitet die Informationen und erzeugt zum Beispiel Meinungen und Begierden. All dies ist erlebbar. So wie die Farbe. Ist das „Ich“ „erlebbar“???
Es ist wie verliebt sein man kann sagen es findet alles nur vom Gehirn aus statt und ist eine reine chemische Reaktion aber so erlebt es sich nicht. Es ist im erleben anders als in der Logik.
Das "Ich" scheint wie ein Phantomschmerz zu sein.
Ganz ehrlich ich habe keine Ahnung was hier nicht stimmt.Wieso ist es schwer zu beschreiben? Vielleicht weil etwas verdrängt wird? Es wird vielleicht an einer Vorstellung, die mit dem Erlebten nicht konform is, geklammert?
Etwas hier ist nicht „Rund“…
Mit Logik ist es nicht mehr erklärbar. Die Logik kann es verstehen und sehen, dass es kein "Ich" geben kann, aber es wird immer wieder erlebt als wäre es noch da.

