"die Aufmerksamkeit dort zu behalten" bedeutet: "das was jetzt erlebt wird" bewusst wahrzunehmen. Nur das.
Keine Interpretationen. Nur das was jetzt ist.
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Raus aus der Illusion
Re: Raus aus der Illusion
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Raus aus der Illusion
Hallo _()_
in der direkten Wahrnehmung verweilend, bin ICH das was alles wahrnimmt..es ist ein Raum da, in dem alles erscheint..gestern "tanzten" mir die Gedanken und Geräusche und Gefühle so "vor der Nase" herum..sie kamen und gingen und "ich" war unbewegt..es wurde aber schon aus einer bestimmten Richtung geschaut..es war "ich" der das wahrnahm..das wurde bemerkt und hinterfragt: wer ist denn hier ich? ist dieses Ich= Name? ..dazu kam keine Bestätigung..kein Name!keine Person..
Ich =Raum
Wenn diese Weite sich zeigt und die Anhaftung mühelos nicht stattfindet, WAS kann ich weiter untersuchen/fragen um den Blick umzuwenden (Chaitanya nannte es: umdieEcke denken)..es wird ja irgendwie immernoch auf die Erscheinungen im Geist/Körper geschaut..es wird nur nicht angehaftet..(auch das Anhaften am Habenwollen des Nichtanhaftens wird fallen gelassen..)
Also: die Beobachtung wird beobachtet..
Heute sagt der Kopf: war das überhaupt richtig?
dazu wurde folgendes gesehen:Beobachte den „Beobachter“…
Was ist wirklich da? „Beobachter“ oder „Beobachtung“? Untersuche es. Keine Kopfantwort. :-)
in der direkten Wahrnehmung verweilend, bin ICH das was alles wahrnimmt..es ist ein Raum da, in dem alles erscheint..gestern "tanzten" mir die Gedanken und Geräusche und Gefühle so "vor der Nase" herum..sie kamen und gingen und "ich" war unbewegt..es wurde aber schon aus einer bestimmten Richtung geschaut..es war "ich" der das wahrnahm..das wurde bemerkt und hinterfragt: wer ist denn hier ich? ist dieses Ich= Name? ..dazu kam keine Bestätigung..kein Name!keine Person..
Ich =Raum
Wenn diese Weite sich zeigt und die Anhaftung mühelos nicht stattfindet, WAS kann ich weiter untersuchen/fragen um den Blick umzuwenden (Chaitanya nannte es: umdieEcke denken)..es wird ja irgendwie immernoch auf die Erscheinungen im Geist/Körper geschaut..es wird nur nicht angehaftet..(auch das Anhaften am Habenwollen des Nichtanhaftens wird fallen gelassen..)
Also: die Beobachtung wird beobachtet..
Heute sagt der Kopf: war das überhaupt richtig?
Re: Raus aus der Illusion
Sehr schön :-)
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War da ein „Ich“ was wahrgenommen hat, oder war da, pur, rein, nur „Wahrnehmung“/“Wahrnehmungsprozess“?"ich" war unbewegt
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Raus aus der Illusion
Lieber _()_
Es kann noch nicht genau gesagt werden.. Die Wahrnehmung kann aus einer bestimmten Richtung..das wird weiter angeschaut..
Das sein und wahrnehmen wird jetzt hier unter ganz unbekannten Umständen erlebt: ich bin mit meinem Kind in den Ferien.
Etwas ist unter diesen Bedingungen nochmal deutlich wahrgenommen worden: mit dem Persönlichkeiten s Anteil "Mutter-sein" ist noch sehr viel ICH verbunden..es sagt: ich muss doch aufpassen..ich muss dafür sorgen, das...ich bin verantwortlich für...
In unserem Kontakt herrscht überwiegend dieses Mutter-Ich und agiert meist noch seine sorgen u d bedenken aus (super anstrengend)...
Dafür gibt es einen trigger vom Kind und einen "Eintrittsgedanken" (der noch nicht ganz im Bewusstsein erfasst wurde) an den geglaubt wird und dann reagieren sich Muster ab.. (Es gibt auch Überzeugungen, die fest sind)
Obwohl bereits erlebt wurde, was für wundervolle Freiheit entsteht, wenn hier aus dem Sein gelebt wird, gibt es immer noch diese Identifikation.
Magst du auch hier einen Anstoß geben, bitte..
Es kann noch nicht genau gesagt werden.. Die Wahrnehmung kann aus einer bestimmten Richtung..das wird weiter angeschaut..
Das sein und wahrnehmen wird jetzt hier unter ganz unbekannten Umständen erlebt: ich bin mit meinem Kind in den Ferien.
Etwas ist unter diesen Bedingungen nochmal deutlich wahrgenommen worden: mit dem Persönlichkeiten s Anteil "Mutter-sein" ist noch sehr viel ICH verbunden..es sagt: ich muss doch aufpassen..ich muss dafür sorgen, das...ich bin verantwortlich für...
In unserem Kontakt herrscht überwiegend dieses Mutter-Ich und agiert meist noch seine sorgen u d bedenken aus (super anstrengend)...
Dafür gibt es einen trigger vom Kind und einen "Eintrittsgedanken" (der noch nicht ganz im Bewusstsein erfasst wurde) an den geglaubt wird und dann reagieren sich Muster ab.. (Es gibt auch Überzeugungen, die fest sind)
Obwohl bereits erlebt wurde, was für wundervolle Freiheit entsteht, wenn hier aus dem Sein gelebt wird, gibt es immer noch diese Identifikation.
Magst du auch hier einen Anstoß geben, bitte..
Re: Raus aus der Illusion
Ja, „Mutter sein“ erzeugt eine sehr starke Identifikation.mit dem Persönlichkeiten s Anteil "Mutter-sein" ist noch sehr viel ICH verbunden..es sagt: ich muss doch aufpassen..ich muss dafür sorgen, das...ich bin verantwortlich für...
Ist aber „Ich muss aufpassen“, wirklich das was IST?
Wie läuft der Film wirklich ab? Ist da ein „Ich“ oder ist da „Identifikation“/ „Wollen“/ „Absicht“?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Raus aus der Illusion
Hallo _()_
zwischendurch höre " ich mich" hier ab und zu etwas sagen und wundere "mich" wer das sagt, woher es kommt und warum gerade dies..
Hier, in den Ferien gibt es keine Pflichten.., trotz achtsam- und einsa keit ist dennoch deutlich ein ewiges inneres irgendwo hinstreben zu bemerken...
Zuerstmal kann gesagt werden, das die Angst dieses Ichs auf das Kind projeziert wird..das ist der Treiber.Wie läuft der Film wirklich ab?
Hier hat die Identifikation fest geankert..sie sagt:.bei einem Kind muss doch immer aufgepasst werden. Somit musste bisher an ihr festgehalten werden. Schwer das aufzugeben...Ist aber „Ich muss aufpassen“, wirklich das was IST
nicht so einfach..hier besteht noch die Idee von verschiedenen ichs...du hast mal gefragt..: wieviele ichs gibt es denn u d wer kennt sie alle?..es gibt noch weitere ausser der Mutter. Alles was erlernt und zu einem gewissen Können gebracht wurde, bringt Identifikation hervor, wenn auf dem jeweiligen Gebiet agiert wird...Ist da ein „Ich“ oder ist da „Identifikation“/ „Wollen“/ „Absicht
zwischendurch höre " ich mich" hier ab und zu etwas sagen und wundere "mich" wer das sagt, woher es kommt und warum gerade dies..
Hier, in den Ferien gibt es keine Pflichten.., trotz achtsam- und einsa keit ist dennoch deutlich ein ewiges inneres irgendwo hinstreben zu bemerken...
Re: Raus aus der Illusion
„die Angst dieses Ichs auf das Kind projeziert wird“
Angst ist da. Wird erlebt. Wo ist das „Ich“ und wie wird es erlebt? Ist da „Jemand“ der Angst hat?
„bei einem Kind muss doch immer aufgepasst werden.“
Ja. Natürlich. Die Neigung aufzupassen ist völlig okay :-) Wer passt aber auf?
„hier besteht noch die Idee von verschiedenen ichs“
– und was für Instanz unterscheidet zwischen all die „Ichs“? Gibt es ein „Über-Ich“?
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Angst ist da. Wird erlebt. Wo ist das „Ich“ und wie wird es erlebt? Ist da „Jemand“ der Angst hat?
„bei einem Kind muss doch immer aufgepasst werden.“
Ja. Natürlich. Die Neigung aufzupassen ist völlig okay :-) Wer passt aber auf?
„hier besteht noch die Idee von verschiedenen ichs“
– und was für Instanz unterscheidet zwischen all die „Ichs“? Gibt es ein „Über-Ich“?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Raus aus der Illusion
Hallo _()_
dennoch geschieht das alles trotzdem..und es geschieht niemandem..
Das war jetzt mit dem kind so stark, das keine Lücke für Bewusst-sein auftauchte...sobald das kind eingeschlafen ist, kann deutlich gespürt werden, wie die anhaftung sich auflöst. Dann war gestern Nacht sofort Raum für direkte Erfahrungen und Meditation und Kontemplation frei. Es hatte auch wieder eine neue Qualitat..es wurden sofort die gedanken und empfindungen betrachtet und auch Körperbewegungen als selbständig wahrgenommen.. Es wurde gesehen, wie gesehen wurde..Bei dem Versuch zu erfahren, was der Urgrund ist kam viel Müdigkeit, die weitgehend ignoriert wurde.. Dadurch ist heute wieder mehr Bewusstsein da..
Wenn Angst Gedanken (Befürchtungen) auftauchen, wenn ich allein bin!, können sie gesehen werden und ziehen vorbei. Wenn sie das Kind betreffen, werden schnell Ermahnungen/ Handlung etc beobachtet..(trotz des wissens darum). In dem Moment, ist anhaftung und starke fesselung und damit leiden da.Angst ist da. Wird erlebt.
Wo ist das „Ich“ und wie wird es erlebt?
Ist da „Jemand“ der Angst hat?
dennoch geschieht das alles trotzdem..und es geschieht niemandem..
Das war jetzt mit dem kind so stark, das keine Lücke für Bewusst-sein auftauchte...sobald das kind eingeschlafen ist, kann deutlich gespürt werden, wie die anhaftung sich auflöst. Dann war gestern Nacht sofort Raum für direkte Erfahrungen und Meditation und Kontemplation frei. Es hatte auch wieder eine neue Qualitat..es wurden sofort die gedanken und empfindungen betrachtet und auch Körperbewegungen als selbständig wahrgenommen.. Es wurde gesehen, wie gesehen wurde..Bei dem Versuch zu erfahren, was der Urgrund ist kam viel Müdigkeit, die weitgehend ignoriert wurde.. Dadurch ist heute wieder mehr Bewusstsein da..
Niemand...in der direkten Erfahrung seiend ist es deutlich..wenn ich dort abfrage, ob es ein ich irgendwo gibt..dann ist kein Widerhall da...Aufpassen geschieht, verantwortlich fühlen geschieht, sorgen machen um jemanden geschieht..egal, ob es in Identifikation beobachtet wird oder in dir. Erf.( wobei das nicht geht, denn wenn Identifikation in direkt. Erf. gesehen wird, ist es keine Identifikation mehr)Die Neigung aufzupassen ist völlig okay :-) Wer passt aber auf?
Es gibt kein Über ich.. Es gibt kein ich..aber es gibt die Wahrnehmung von diesen unterschiedlichen Teilen..sie haben alle einen anderen Habitus.. andere Art..und was für Instanz unterscheidet zwischen all die „Ichs“? Gibt es ein „Über-Ich“?
Re: Raus aus der Illusion
Ein sehr schöne Beitrag :-)
Aus Jorams Sicht ist da alles gesagt.
Zusammengefasst:
Angst ist da, Leid, Anhaftung ist da, aber keiner der Angst/Leid/Anhaftung erfährt/hat.
Wahrnehmung ist da, aber keiner der wahrnimmt. – Stimmst du dem zu?
_()_
Ps. Auch Freude/Stille/Glück ist da… und keiner der sie erlebt :-)
Aus Jorams Sicht ist da alles gesagt.
Zusammengefasst:
Angst ist da, Leid, Anhaftung ist da, aber keiner der Angst/Leid/Anhaftung erfährt/hat.
Wahrnehmung ist da, aber keiner der wahrnimmt. – Stimmst du dem zu?
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Ps. Auch Freude/Stille/Glück ist da… und keiner der sie erlebt :-)
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Raus aus der Illusion
Hallo_()_
Ja, das ist aus der direkt. Erf. gesprochen genau so.
Heute wurde der gesamte Tag mühelos in dir. Erf. erlebt..zwar noch freudlos..aber in Neutralität...jetzt ist es nur noch sehr subtil zu spüren.
Ja, das ist aus der direkt. Erf. gesprochen genau so.
Heute wurde der gesamte Tag mühelos in dir. Erf. erlebt..zwar noch freudlos..aber in Neutralität...jetzt ist es nur noch sehr subtil zu spüren.
Re: Raus aus der Illusion
Was ist dann das was „Ich“ genannt wird?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Raus aus der Illusion
Lieber_()_
Ich-mein ist ein Gedanke
Ich-bin ist das Gefühl der Existenz
Der Urgrund ist so etwas, wie das Bewusstsein der Lebens Intelligenz.
Das soll aber noch tiefer erforscht werden...
Ich-mein ist ein Gedanke
Ich-bin ist das Gefühl der Existenz
Der Urgrund ist so etwas, wie das Bewusstsein der Lebens Intelligenz.
Das soll aber noch tiefer erforscht werden...
Re: Raus aus der Illusion
Gehen wir tiefer:Ich-mein ist ein Gedanke
Ich-bin ist das Gefühl der Existenz
Der Urgrund ist so etwas, wie das Bewusstsein der Lebens Intelligenz.
Das soll aber noch tiefer erforscht werden...
„Ich-bin“ ist auch nur eine Krücke, für sie gedacht, die nicht tiefer gehen können.
Für die gedacht, die an irgendetwas sich festhalten müssen...
Wozu brauch das SEIN ein „Ich“?
Untersuche es. Ist da „Jemand“ der erfährt, oder ist da nur Erfahrung?
Bedarf die Erfahrung irgendetwas sonst?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Raus aus der Illusion
Lieber_()_
aber in der direkt. Erf. wurde sonst kein ich gefunden. Es braucht dort kein ich..ausser zur Erfahrung wie es ist, mal ein ich zu sein.
Was bisher erlebt werden konnte, ist es pure, sehr wache Wahrnehmung dort- allerdings aus einer bestimmten Richtung.. Denn dort verweilend, wurden Untersuchungen angestellt und (selbst) fragen gestellt...das ging ja von irgendwo aus...
Erfahrung braucht einen Körper in dem Bewusstsein ist.
'Ich' erkenne jetzt den ich-Gedanken..er wird ignoriert.. Ich kenne das Existenz-ich....ok, es ist eine Krücke, wird aber als ein Zugang zum dir. Erleben noch genutzt ( ebenso wie das Hören selbst beobachten und die Gedanken als bloße Gedanken erleben ), weil dieser seienszustand noch nicht stabil ist.Wozu braucht das SEIN ein „Ich“?
Untersuche es. Ist da „Jemand“ der erfährt, oder ist da nur Erfahrung?
Bedarf die Erfahrung irgendetwas sonst?
aber in der direkt. Erf. wurde sonst kein ich gefunden. Es braucht dort kein ich..ausser zur Erfahrung wie es ist, mal ein ich zu sein.
Was bisher erlebt werden konnte, ist es pure, sehr wache Wahrnehmung dort- allerdings aus einer bestimmten Richtung.. Denn dort verweilend, wurden Untersuchungen angestellt und (selbst) fragen gestellt...das ging ja von irgendwo aus...
Erfahrung braucht einen Körper in dem Bewusstsein ist.
Re: Raus aus der Illusion
Schön :-)
Beschreibe was erlebt wird. Jetzt.
Das Gesehene, das Gehörte, die Gedanken - alles was du willst, das was eben da ist.
Nur „Erfahrung“/“Erfahren“, ohne „Ich“ :-)
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Beschreibe was erlebt wird. Jetzt.
Das Gesehene, das Gehörte, die Gedanken - alles was du willst, das was eben da ist.
Nur „Erfahrung“/“Erfahren“, ohne „Ich“ :-)
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
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