Es kam direkt aus dem Moment. Absolut kein "Ich" zu schreiben ist ungewohnt, fühlt sich aber in diesem Falle einfach richtiger an.Das was ich lese klingt so einstudiert, du hast dir sehr viel Input gegeben
und wendest es an um was zu verdecken oder unterdrücken. (...) Das Wort "wohlgemerkt" das hat dein cleveres Ich angefügt.
Das Wort "wohlgemerkt" kam automatisch, um zu betonen, dass es völlig klar ist, dass hier keine eigene Wahrnehmung vorhanden ist. Zum Wahrnehmen wird nichts dazugetan. Es geschieht einfach. Wie könnte da Besitzanspruch erhoben werden?
Damit ist folgendes gemeint, das muss von hinten aufgerollt werden:Ich fragte dich:
Wer entscheidet was du essen wirst wenn du Hunger hast?
ANdyofBerlin hat geschrieben:Keine Ahnung. Das Leben. Gedanken tauchen auf.
"Gedanken tauchen auf" -
Gedanken und Gefühle tauchen auf, Hunger auf etwas bestimmtes. Niemand entscheidet, was ich essen werde. Gedanken und Gefühle entscheiden es, die ohne "mein" zutun auftauchen. --->
"Das Leben": Eher als ein "Ich" bestimmt also das Leben allgemein, worauf "ich" Hunger bekomme, was "ich" essen werde.--->
"Keine Ahnung.": Ist "Das Leben" wirklich die letzte Instanz im Hintergrund? Woher kommt "das Leben" (/das Universum/das EINE/ oder wie man es auch nennen mag).... da bleibt ein Schulterzucken. Vielleicht ist alles nur ein Gedankenkonzept...
Also gut.Versuche bei Entscheidungen nochmal genauer hinzuschauen, lasse dir Zeit.
Beobachte genau, was vor einer Entscheidung passiert.
"Ich" schaue umher, auf der Suche nach einer Entscheidung, die ich treffen kann. Tatsächlich bewegt sich der Kopf, die Sachen um mich herum werden wahrgenommen. Gedanken mit Ideen sind rar. Schließlich hört das Grübeln auf und es ist kurz Stille. Dann passiert es:
Die Augen nehmen ein Taschentuch wahr. Ein Gedanke erscheint, der visualisiert, wie das Taschentuch gegriffen wird, als Entscheidungsvorschlag- sofort darauf ist die Gewissheit zu fühlen, dass das Taschentuch nun gegriffen wird, und schon greift die Hand das Tuch. Warum das Taschentuch gewählt wurde, weiss "ich" nicht. Woher das Gefühl der Bewusstheit kam, dass die Wahl nun getroffen sei ist unklar, es war einfach da, ist einfach passiert.

