Was bin ich dann?

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Mina7777
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Re: Was bin ich dann?

Postby Mina7777 » Sun Jan 23, 2022 9:31 am

Ja, ich sehe es... ist das dann vglbar mit dem vorbeiziehen der gedanken wie beim meditieren?
Wenn man Erfahrung hat mit Meditation oder Achtsamkeit, kann das vielleicht schon etwas hilfreich sein.
Hier geht es aber darum, klar zu erkennen, was wirklich real ist und was nur Gedankeninhalt.......und dass das Ich nicht mehr ist, als ein durch Gedanken erschaffenes Zentrum.
Stell es dir vor wie eine Fata Morgana. Wenn du sie einmal enttarnt hast, wird sie dadurch nicht verschwinden. Du wirst sie nach wie vor sehen. Aber du wirst nicht mehr hingehen, um dort Wasser zu holen, weil du weißt, es ist keines vorhanden.

Wenn die Illusion als solche erkannt wird, werden die vielen Ich-Gedanken meist immer uninteressanter und ziehen automatisch vorbei.
Die Etikettiermaschine is schon ziemlich gut geölt... mann, mann... aber manchmal gibt es zwischendrin kleine Lücken, Aussetzer....
Ja, das ist sie! Erinner dich an deine Frage:
ab wann beginnt das "nicht etikettieren"?
Das kann ich dir nicht sagen. Diese geniale Frage kannst du aber selber beantworten, indem du ganz genau hinschaust!
Kann es sein, dass du mit den kleinen Lücken die Antwort gefunden hast?
Schau da immer wieder hin!
Wie bei den vorherigen Übungen, nehme ich umso weniger wahr, je mehr ich wahrnehme... paradox... aber es strengt mich bzw. meine gewohnheit tierisch an, das zuzulassen... ja, ich spüre da schon widerstand und trickserein....
Widerstand ist ein gutes Zeichen. Da beginnt jetzt einiges zu bröckeln. Das beste was du machen kannst, ist einfach, beim Widerstand zu bleiben.
Egal was grad hochkommt (Angst, Traurigkeit, Langeweile, etc): schau immer, was in dem Momement wirklich erfahrbar ist und was davon nur eine Geschichte ist, die Gedanken erzählen.
Etikettieren um nicht "einfach" nur wahrzunehmen... aber warum??? Manchmal ist da die täuschend echte Illusion von Erfahrung... ich weiß auch nicht und vorallem warum fällt es mir oft genug so schwer einfach nur wahrzunehmen, warum bin ich da so faul das einfache zu machen??? ...
Uff... und weiter... 🙂
Etikettieren ist wohl die Aufgabe der Etikettiermaschine. Warum kann ich dir auch nicht sagen. Eines der vielen Wunder des Lebens.
Geh es ganz locker an!
Wem fällt da etwas schwer? Wer ist faul?
Kannst du jemanden finden?




Hier eine schöne Uebung zum Realitätsgehalt von Gedanken:


Nimm dir ausreichend Zeit zum Untersuchen und überlege vorher, was du gerne (an Essbarem) für den Zweck der Übung hernehmen möchtest und sei sicher, dass du es zu Hause hast.

Bevor du es dir holst und bevor du es isst, schließe die Augen und beschreibe aus der Erinnerung möglichst genau den Geschmack der Frucht (oder sonstiges) ihre Textur, Farbe, den Klang den es macht beim Hineinbeißen und beim Essen.
Schreibe alles auf, was dir dazu einfällt.


Dann hol dir die Frucht, beiß genüßlich hinein und iß sie! Geh ganz in diese Erfahrung und beobachte, was du dabei wahrnimmst.


Nun schaue auf deine geschriebenen Worte und stell dir zusätzlich vor, wie du die aktuelle Erfahrung beschreiben würdest.

Nun frag dich:


Haben die Beschreibungen in irgendeiner Form etwas mit der eigentlichen Erfahrung zu tun?


Kann ein Wort, wie z.B. süß oder saftig, irgendetwas von der eigentlichen Erfahrung wissen?


Weiß Gedanke generell jemals etwas über Erfahrung?




Viel Spaß beim Erforschen!

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Heinzelmann
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Re: Was bin ich dann?

Postby Heinzelmann » Mon Jan 24, 2022 6:52 pm

So, jetzt grhts weiter... Tatütataaaa....

Der vergleich mit der Fata Morgana is hilfreich und gut verständlich... I like...
Wem fällt da etwas schwer? Wer ist faul?
Kannst du jemanden finden?
Der ollen Fata Morgana fällt es schwer nich mehr im Zentrum meiner Wahrnehmung zu stehen!
Haben die Beschreibungen in irgendeiner Form etwas mit der eigentlichen Erfahrung zu tun?


Kann ein Wort, wie z.B. süß oder saftig, irgendetwas von der eigentlichen Erfahrung wissen?


Weiß Gedanke generell jemals etwas über Erfahrung
Das Objekt meiner Forschung war ein Stangensellerie. Die im Vorfeld von mir beschriebenen Eigenschaften und Beschaffenheiten waren ganz klar, wie z.B. knackig, saftig, faserig, süßlich,...
Und die tatsächliche Wahrnehmumg war, wenn ich beim hinspüren bleibe, nicht vergleichbar. Es war einfach EIN einziges Sinnesdings. Ich konnte mich tatsächlich auf das Direkte einlassen ohne sofortiges Etikettieren... und dadurch habe ich noch viel mehr wahrgenommen, nämlich auch das Hören, was ich in meiner Beschreibung zunächst gar nicht gelistet hatte... Und dann hab ich just for fun auch die Etikettiermaschine laufen lassen... das war ein gelassen-freudiges Forschen heute. Mit der Erkenntnis: es geht darum hin und wieder die Wahl zu haben zwischen Etikettieren und auch mal Nicht-Etikettieren. Und um auf die o. g. Fragen direkt zu antworten: nein, nein und nein! 🙂

Es grüßt der C'est la rie Mann

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Mina7777
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Re: Was bin ich dann?

Postby Mina7777 » Tue Jan 25, 2022 8:58 am

Der vergleich mit der Fata Morgana is hilfreich und gut verständlich... I like...
Ja, den Vergleich finde ich auch sehr hilfreich! :)

Der ollen Fata Morgana fällt es schwer nich mehr im Zentrum meiner Wahrnehmung zu stehen!
In der direkten Erfahrung.... wie würdest du sagen, ist die Fata Morgana beschaffen?
In wessen Zentrum steht sie?

Gibt es da ein Fata Morgana-Ich, das im Zentrum eines zweiten Ich steht?
Mit der Erkenntnis: es geht darum hin und wieder die Wahl zu haben zwischen Etikettieren und auch mal Nicht-Etikettieren.
Kannst du jemanden finden, der die Wahl hätte?
Entscheidest du? jetzt etikettiere ich, jetzt etikettiere ich nicht....

Und um auf die o. g. Fragen direkt zu antworten: nein, nein und nein! 🙂
:)


Schauen wir uns mal genauer an, ob es da jemanden gibt, der eine Wahl hat:

Wie sieht es mit Entscheidungen aus? Gibt es einen Entscheider, oder geschehen Entscheidungen einfach?

Halte deine Hand vor dich in die Luft, Handfläche nach oben.
Jetzt drehe die Hand um, Handfläche nach unten.
Dreh sie wieder um, Handfläche nach oben.
Jetzt drehe die Hand wieder um, Handfläche nach unten.
Jetzt lass die Hand wieder umdrehen, Handfläche nach oben, und beobachte ganz genau, was in DE passiert, schiebe soweit es geht die Gedanken beiseite.
Dreh die Handfläche noch ein paar Mal hin und her.
Gibt es irgendetwas/jemand der den Moment des Drehens wählt?
Kannst du in DE einen der wählt oder einen Entscheider finden?
Gibt es da einen Gedanken zu?
Wird das von einem Gedanken kontrolliert?
Wann genau taucht ein Gedanke „Ich drehe die Hand“ auf? Vor der Bewegung, während oder danach?


Wünsche dir einen schönen Tag!

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Heinzelmann
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Re: Was bin ich dann?

Postby Heinzelmann » Tue Jan 25, 2022 8:21 pm

In der direkten Erfahrung.... wie würdest du sagen, ist die Fata Morgana beschaffen?
In wessen Zentrum steht sie?
Gibt es da ein Fata Morgana-Ich, das im Zentrum eines zweiten Ich steht?
In der DE ist sie nicht beschaffen und hat kein zentrum, sie ist nicht wirklich vorhanden.
Ja das (Zentrum) GAB es, bevor du deine Frage gestellt hast... 🙂
Kannst du jemanden finden, der die Wahl hätte?
Entscheidest du? jetzt etikettiere ich, jetzt etikettiere ich nicht....
Nein, wenn ich auf deine Frage hin die Übung mache, dann nein. Und sobald nicht mehr die Frage gestellt wurde, wie denn dann überhaubt irgendwas "passiert", machte es kurz klick und ich kam zu dem Schluß: is ja auch wurscht, dann passiert (mir) alles eben, ohne vermeintliche eigene Entscheidungen.
Gibt es irgendetwas/jemand der den Moment des Drehens wählt?
Kannst du in DE einen der wählt oder einen Entscheider finden?
Gibt es da einen Gedanken zu?
Wird das von einem Gedanken kontrolliert?
Wann genau taucht ein Gedanke „Ich drehe die Hand“ auf? Vor der Bewegung, während oder danach?
Ich habe mich auf das sehen, spüren und ein wenig hören reduziert und konnte einfach nur drehen und wahrnehmen was da gerade mir widerfährt. Ich habe weder gewählt, noch nicht gewählt. Es gab keine Gedanken, währenddessen...und es hat eingach angefangen und dann wieder aufhehört... 🙂 wenn ich darüber nachdenke bin ich genervt... wenn ich nicht in die Gedanken hüpfe dann... naja, bin ich nicht genervt....

Wie gehst Du im Alltag, bei der Arbeit, bei Begegnungen etc. mit all diesen Dingen um? Bist Du nur im DE Modus? Beim Autofahren? 🙂... Das ist eigentlich der Punkt, den ich oben mit der scheinbaren Wahl zwischen der DE und dem Auto-Ich-Programm meinte...

LG und danke für deine Zeit...

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Mina7777
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Re: Was bin ich dann?

Postby Mina7777 » Wed Jan 26, 2022 6:31 am

Ja das (Zentrum) GAB es, bevor du deine Frage gestellt hast... 🙂
Und wie sieht es jetzt aus? Kannst du die Frage klar mit nein beantworten?
machte es kurz klick und ich kam zu dem Schluß: is ja auch wurscht, dann passiert (mir) alles eben, ohne vermeintliche eigene Entscheidungen.
Wieso steht da noch ein mir in Klammer? :)


Das klingt alles schon sehr schön. Wunder dich nicht, wenn ich manchmal so pingelig nachfrage.... das ist meine Aufgabe als Guide.
und es hat eingach angefangen und dann wieder aufhehört... 🙂 wenn ich darüber nachdenke bin ich genervt... wenn ich nicht in die Gedanken hüpfe dann... naja, bin ich nicht genervt....
wunderbar.
Und wie sieht dieses "genervt sein" genau aus?
Siehst du da jemanden, der in die Gedanken hüpft? Zerlege es mal
Wie gehst Du im Alltag, bei der Arbeit, bei Begegnungen etc. mit all diesen Dingen um? Bist Du nur im DE Modus? Beim Autofahren? 🙂... Das ist eigentlich der Punkt, den ich oben mit der scheinbaren Wahl zwischen der DE und dem Auto-Ich-Programm meinte...


Momentan kann ich dir diese Fragen nicht beantworten. Es ist vollkommen irrelevant, wie das bei mir ist.... du musst deine Antworten selber finden... darum geht es hier.


Heute gibt es mal keine Übung. Wir sind recht schnell unterwegs.... lass alles mal ein bisschen sacken!
Bis bald!

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Mina7777
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Re: Was bin ich dann?

Postby Mina7777 » Thu Jan 27, 2022 9:31 pm

Hallo!

Wie ist es dir die letzten zwei Tage ergangen?
Konntest du alles ein wenig sacken lassen?



Vielleicht magst du morgen mal einen Spaziergang machen:

Beobachte dabei alles was dir so begegnet. Menschen, Tiere, Bäume, Gräser, usw. Schau dich um und benutze dabei deine Sinne und lasse die Gedanken über das Geschehen ruhig ruhen. Beobachte und staune!
Dann frage dich: Woher kommt all das Steuern in der Natur?
Woher weiß der Vogel, dass er jetzt wegfliegen muss? Woher weiß der Baum, dass die Blätter fallen müssen, dass er jetzt ruhen muss? Wer bewegt das Gras?
Schau dir das alles mit den Augen eines Kindes an!
Du kannst dich auch in ein Café setzen und dort das Treiben beobachten, oder du schaust einfach aus dem Fenster, auf den Verkehr oder so... Was auch immer für dich möglich ist..
Sei ganz im Moment, wenn du bemerkst, dass du in Gedanken bist, dann freue dich, dass du es gemerkt hast und komme wieder zum Beobachten zurück.

Dann schau: Ist da ein Beobachter? Oder ist da einfach “beobachten”? Fehlt hier irgendetwas? Ist hier irgendetwas unvollständig? Könnte jemals etwas unvollständig sein? Könnte irgendein Moment jemals anders sein als er gerade ist? Sollte irgendetwas geschehen, damit dieser Moment "vollständiger" wäre? Gibt es irgendetwas anderes als Wahrnehmung/Erfahrung? Gibt es “unvollständige, halbe oder geviertelte” Erfahrung?


Freue mich von dir zu hören!

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Heinzelmann
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Re: Was bin ich dann?

Postby Heinzelmann » Fri Jan 28, 2022 10:06 pm

Liebe Mina,

mir geht es gut. All die kleinen Werkzeuge, welche ich von Dir/Euch an die Hand bekommen habe, baue ich jeden Tag mal mehr mal weniger in mein Dasein ein. Und ja, dadurch hat sich bereits die Qualität meines Seins verändert. Ich erzähle Dir das am Besten anhand meines heutigen Spaziergangs, welcher durch deine Fragen begleitet wurde:

Ich ging entlang eines kleinen Bächleins und blickte ins sprudelnde, gurgelnde Wasser. DE...dabei nur noch Bewegung vor dem Auge, Akustik im Ohr und Empfindung am Körper...mein Ich verlor sich wortwörtlich im Wahrnehmen. Kein Platz mehr für "ICH", da Visuelles, Akustik und Empfindung mich komplett ausfüllten. Kurze Momente waren das... . Da ich nicht mehr weiß, wie ich als Kind solche Sachen tatsächlich wahrgenommen habe, kann es sein, dass es genauso war und gleichzeitig scheint dieser gedachte Vergleich auch völlig irrelevant zu sein...
Dann spazierte ich weiter und entdeckte eine Amsel im Gehölz. Ich bemerkte, dassmich der Vogel wiederum bemerkte und sein Verhalten änderte, beinahe schon floh. Ich verlangsamte meine Bewegungen und näherte mich weiter...bis zum Tipping Point an dem die Vamsel mit großem Gezetter abflog.
Aus dieser kleinen Szene entsprang die Metapher des große Netz des MiteinanderVerbundenseins. Die Amsel floh nicht, weil sie es gerade entschied, sondern weil es dazu kam, dass sie sich (vermeintlich) entschied.
Das erinnerte mich an mein Sein und mein vermeintliches Tun und Lassen. Meine Handfläche die nach oben oder nach unten zeigt, meine Automatismen, Etiketten, Geschichten, Interpretationen,....und ich freute mich über diese Erkenntnis und die Gedanken dazu...
Dann schau: Ist da ein Beobachter? Oder ist da einfach “beobachten”? Fehlt hier irgendetwas? Ist hier irgendetwas unvollständig? Könnte jemals etwas unvollständig sein? Könnte irgendein Moment jemals anders sein als er gerade ist? Sollte irgendetwas geschehen, damit dieser Moment "vollständiger" wäre? Gibt es irgendetwas anderes als Wahrnehmung/Erfahrung? Gibt es “unvollständige, halbe oder geviertelte” Erfahrung?
Gerade bei der Szene am Bach spürte ich, wie beschrieben, nur Wahrnehmeung bzw. Wahrnehmung war Ich. Es fehlte rein gar nix, denn es gab nur Fülle...völlig ausgefüllt.:)....und damit fällt es sehr leicht die restlichen Fragen mit einem Nein und DANKE zu schließen.

Gute Nacht....

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Mina7777
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Re: Was bin ich dann?

Postby Mina7777 » Sun Jan 30, 2022 8:12 pm

Hallo!

Entschuldige, es hat diesmal ein bisschen länger gedauert mit antworten.
Gerade bei der Szene am Bach spürte ich, wie beschrieben, nur Wahrnehmeung bzw. Wahrnehmung war Ich. Es fehlte rein gar nix, denn es gab nur Fülle...völlig ausgefüllt.:)....und damit fällt es sehr leicht die restlichen Fragen mit einem Nein und DANKE zu schließen.
Es freut mich das zu lesen! :)

Was würdest du sagen.... ist es völlig klar, dass kein separates Ich existiert?

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Heinzelmann
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Re: Was bin ich dann?

Postby Heinzelmann » Tue Feb 01, 2022 8:08 pm

Łiebe Mina,
Ich habe die letzten Tage nochmal alles sacken lassen, die kleinen Übungen eingebaut, wahrnehmen... ja, so werd ixch es beibehalten .
Was würdest du sagen.... ist es völlig klar, dass kein separates Ich existiert
Ja,es ist klar, daß in diesem Moment, jetzt, kein seperatęs Ich existiert....
LG

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Re: Was bin ich dann?

Postby Mina7777 » Tue Feb 01, 2022 8:51 pm

Noch ein paar Anregungen für den weiteren Weg:
Ich habe die letzten Tage nochmal alles sacken lassen, die kleinen Übungen eingebaut, wahrnehmen... ja, so werd ixch es beibehalten .
Gibt es jemanden, der entscheiden könnte, etwas beizubehalten?
Was ist, wenn dieses "beibehalten" mal nicht passiert?



Zum Ende des Dialogs ist es üblich noch Abschlussfragen zu beantworten. Dabei können noch eventuell auftauchende Unsicherheiten geklärt werden.
Die Abschlussfragen werden von anderen Guides gelesen.
Wenn seitens der anderen Guides keine Fragen mehr sind, dann ist unser Dialog damit beendet.
Danach wirst du für andere Bereiche im Forum freigeschalten und bekommst Einladungen zu diversen Facebook-Gruppen.

Wenn du möchtest, dann schicke ich dir als nächstes die ersten beiden Abschlussfragen.

Wünsche dir noch einen schönen Abend :)

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Re: Was bin ich dann?

Postby Heinzelmann » Wed Feb 02, 2022 1:03 pm

Jaaaaa, schick mir mal die Abschlußfragen.... 🙂

Und, egal, wies weitergeht: DANKE für deine Zeit, Energie und alles! Obwohl... Du hast ja gar nicht entschieden Dich mir zu widmen... es is einfach passiert! 🙂

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Re: Was bin ich dann?

Postby Mina7777 » Wed Feb 02, 2022 1:14 pm

Und, egal, wies weitergeht: DANKE für deine Zeit, Energie und alles! Obwohl... Du hast ja gar nicht entschieden Dich mir zu widmen... es is einfach passiert! 🙂
So ist es! :)
Trotzdem sag ich "gern geschehen" und auch dir danke für dein Vertrauen!



Und hier mal die ersten beiden Abschlussfragen:


1. Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges „Ich“, „mich“ oder „Selbst“? Gab es das jemals?

2. Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie du es jetzt gerade erlebst.


Bin schon gespannt auf deine Antworten :)

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Re: Was bin ich dann?

Postby Heinzelmann » Thu Feb 03, 2022 10:01 pm

1. Gibt es irgendwo oder in irgendeiner Art und Weise ein eigenständiges „Ich“, „mich“ oder „Selbst“? Gab es das jemals
Nein
2. Erkläre detailliert was die Ich-Illusion ist, wie sie entsteht und wie sie funktioniert. Benutze dazu nur deine eigene unmittelbare Erfahrung und beschreibe es so, wie du es jetzt gerade erlebst.
Erst is nur Wahrnehmung: hören und sehen und spüren in dem Fall. Und Gedanken. Ein Gedanke ist dann plötzlich sehr präsent und übernimmt die Wahrnehmung bzw. ersetzt sie, überlagert sie mit einem Wort und gleichzeitig einem ganzen Wums an Wörtern und Bildern, die irhendwas da dann veranstalten, ziemlich laut... und plötzlich scheint da ein "Ich" zu sein, das das alles veranstaltet/veramstalten will und beendet/beenden will.

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Re: Was bin ich dann?

Postby Mina7777 » Fri Feb 04, 2022 5:49 am

Danke für die ersten beiden Antworten!


Hier nun Fragen 3 und 4:


3. Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.

4. Was hat dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?



:)

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Re: Was bin ich dann?

Postby Heinzelmann » Fri Feb 04, 2022 8:10 pm


3. Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist anders im Vergleich zu vor dem Dialog? Berichte aus den letzten paar Tagen.
Es fühlt sich nach... hören, sehen, schmecken, riechen, spüren und Gedanken an, weil es hören, sehen, schmecken, riechen, spüren und Gedanken IST. Da gab es nix zu durchschauen, auch wenn es immer wieder mal den Anschein gemacht hat.
4. Was hat dir den letzten Schubs gegeben, um die Illusion zu durchschauen?
Da gabs keinen Schubs. Wie gesagt, es gibt da nix zu durchschauen, nur hinzuschauen... und wahrnehmen was IST.


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