Da stimme ich dir zu.ohne Wahrnehmung ist Nichts.
Da stimme ich dir nicht zu.Es braucht jemanden der wahrnimmt
Wieso sollte das so sein?
Gedanken sind kein Problem bei der Übung.
Lass dir nur nicht von ihnen drein reden!
Da stimme ich dir zu.ohne Wahrnehmung ist Nichts.
Da stimme ich dir nicht zu.Es braucht jemanden der wahrnimmt
Können Gedanken wirklich etwas von Erfahrung wissen?Wie gesagt, das hängt davon ab ob es mir gelingt, "nur" zu Empfinden, oder ob sich der Geist einmischt.
Wie meinst du das denn?da ist überhaupt keine Vorstellung von Geschmack da
Nein, auch wenn ich mich selbst als Chefkoch bezeichnen würde, und mir einbilde über einen erlesenen Geschmack zu verfügen, kann ich mir keine Vorstellung davon machen wie etwas tatsächlich schmeckt. Natürlich entstehen da Bilder im Kopf, versuche ich mir "salzig" vorzustellen, erscheint etwa das Bild einer Salzgurke, denke ich an "süß", erscheint die Vorstellung einer Zuckerglasur auf einem Kuchenstück, aber diese Bilder können nicht den Geschmack an sich beschreiben. Ich könnte das auch mit Worten nicht tun.Sich den Geschmack vorstellen, auch wenn er mit der wirklichen Erfahrung nichts zu tun hat ist doch möglich oder?
Könnte ich diese Frage, meinen Gedanken stellen, wäre die Antwort eindeutig: Du brauchst keine Erfahrungen, Erfahrungen sind gefährlich, wir haben doch schon alles erlebt, wir wissen ganz genau was auf dich zukommen wird, wir können das alles Simulieren, du brauchst die Erfahrung nicht.Wieviel hat die Vorstellung mit der wirklichen Erfahrung gemein?
Können Gedanken wirklich etwas von Erfahrung wissen?
Diese Fragen beziehen sich nicht auf irgendwelche speziellen Momente.Und dann sind da immer wieder diese Momente in denen die Realität einen mit voller Wucht vor den Kopft stößt, in denen die Realität so völlig anders ist, als man sie sich vorgestellt hat.
Wie ist das denn, lässt sich eine feste Größe, feste Form und eine feste Grenze des Körpers erfahren?Benutzte ich allerdings zusätzlich zu dem Empfinden, das Wissen welches ich über meinen Körper habe, entsteht ein anderes Bild. Ich kenne die Größe, die Form, und die Grenze meines Körpers
Nein, Gedanken und Erfahrungen sind zwei verschiedene paar Schuhe, nicht miteinander vergleichbar. Erfahrungen werden durch Sinneswahrnehmungen erlebt, Gedanken sind ein geistiges Produkt. Gedanken beruhen auf vergangenen Erfahrungen, eine Sinneswahrnehmung ist immer jetzt, in diesem Moment.Diese Fragen beziehen sich nicht auf irgendwelche speziellen Momente.
Wissen Gedanken etwas von der Erfahrung, überhaupt, irgendwann?
Mein Körper ist ein physisches Gebilde, also hat er auch eine Form und eine Grenze. Ich kann das sehen, ich kann den Boden unter meinen Füßen spüren, ich höre das Klatschen, wenn ich meine Hände ineinander schlage, ich kann meine Haut schmecken, und manchmal kann ich meinen Körper auch riechen.Wie ist das denn, lässt sich eine feste Größe, feste Form und eine feste Grenze des Körpers erfahren?
Schau mal nach, geh mal Sinn für Sinn durch.
Das ist in Ordnung. Diese besonderen Momente sind für unsere Untersuchung auch gar nicht relevant.Das Problem ist, ich habe das Gefühl, dass meine Gedanken die Sinneswahrnehmungen permanent überlagern, deshalb sind die Momente, in denen das nicht so ist, etwas Besonderes.
Schaue deine Hand an.Ich kann das sehen
Sagt die Empfindung wo die Füße den Boden berühren 'Boden', oder ist 'Boden' nur ein Etikett für eine Empfindung?ich kann den Boden unter meinen Füßen spüren
Sagt das Geräusch 'Klatschen' oder 'Hände die ineinander schlagen'?ich höre das Klatschen
Sagt der Geschmack 'Haut'?ich kann meine Haut schmecken
Sagt der Geruch 'Körper'?manchmal kann ich meinen Körper auch riechen
Lässt sich eine Grenze des Körpers erfahren, oder ist das nur eine Vorstellung die mit der wirklichen Erfahrung nichts zu tun hat, so wie die Vorstellung des Geschmackes 'salzig'?Mein Körper ist ein physisches Gebilde, also hat er auch eine Form und eine Grenze.
In Ordnung. Nimm dir die Zeit die du brauchst.Ich bin dran, aber einfach ist es nicht.
So ausgedrückt klingt das wie eine Herkulesaufgabe.Wenn ich das richtig verstehe, soll ich alles, was ich in den letzten Jahrzehnten gelernt habe, zur Seite schieben, und die Welt wahrnehmen wie ein Neugebohrenes.
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