Die Gedanken die mir immer sagen wie ich zu sein hätte und was ich zu tun habe um angenommen zu werden.
Okay, da sind Gedanken, die irgendwas erzählen. Steuerst oder kontrollierst Du diese Gedanken?
Die Gedanken die mir immer sagen wie ich zu sein hätte und was ich zu tun habe um angenommen zu werden.
Ja so könnte man sie beschreiben, sie kommen und gehen wie sie wollen und sind mal schlecht gelaunt und manchmal freundlicher gestimmt.Also kommen und gehen die Gedanken, ohne dass Du einen nennenswerten Einfluss darauf hast. Wenn das so ist verhalten sich diese vergleichbar mit irgendwelchen Fußgängern in einer Fußgängerzone, die vielleicht wegen schlechtem Wetter schlecht gelaunt sind und deshalb böse schauen. Das hat aber nichts mit Dir zu tun auch wenn Du vielleicht glaubst, dass sie wegen Dir böse schauen.
Wie würde es sich anfühlen, wenn die Gedanken einfach nur wie Fußgänger auftauchen, sie von Dir auch gesehen aber nicht weiter beachtet werden?
Wenn ich es mir recht vorstelle, würden sie mich dann wahrscheinlich gar nicht berühren, denn das tun Menschen in der Fußgängerzone ja auch nicht, sie sind einfach nur da...und im nächsten Moment wieder weg.
Ich weiß nicht, dann hätte ich das Gefühl ich würde sie vielleicht verdrängen, weil sie mir vielleicht etwas erzählen wollen, was ich wissen muss.
ich habe mich auch schon an sie gewandt und ihnen gesagt, sie dürfen gerne ihre Klappe halten, hat sie aber wenig interessiert.
Wenn ich einfach nur, sitze oder liege und so an gar nichts denke, nein dann ist da kein ich, ausser ich will darüber berichten wie ich mich fühle in diesem Moment.
Ist es wirklich so, dass "Du" den Gedanken gesagt hast, dass sie die Klappe halten sollen? Oder waren da nicht einfach nur lästige Gedanken, dann ein ungutes Gefühl von Ablehnung und dann die Gedanken, die lästigen Gedanken sollen ihre Klappe halten? Passieren all diese Gedanken nicht einfach von selbst?
Wie würde es sich anfühlen, wenn Dir dieser innere Dialog egal wäre?
Na das ich was beobachtet, dass da gerade an nichts gedacht wird 🤔
Welches "Ich" gibt es überhaupt, wenn an gar nichts gedacht wird? Welches Ich denkt an nichts? Ist an nichts zu denken eine Aktivität eines Ichs?
Wenn ich mich dem Gedanken hingebe, dass mir der Dialog egal ist, dann fühlt auch das sich erleichtert an, aber sind das dann nicht auch nur Gedanken?
Ich glaube ich bin jemand, dieser jemand hat Gedanken, die er glaubt selbst zu denken, wenn ich mich beim Denken aber beobachte, wer ist dann dieses ich was denkt, dann bin ich ja zwei ichs und wenn ich noch weiter gehe, dann sehe ich ja auch den Beobachter, dann gibt es da ja noch ein ich.
Oder ich Spinne gerade und da gibt es kein ich, sondern nur Gedanken, Geräusche, doch wer schreibt dann hier?
Ich sitze gerade in der Küche, der Kühlschrank brummt, die Vögel zwitschern, meine Finger, nein eigentlich nur mein Mittelfinger tippt auf dem Display des Handys. Ich spüre unter mir den Stuhl, die schwere meines Körpers, meine Füße auf dem Boden, ein sanftes kribbeln in beiden Beinen, ein leichtes brennen im Brustkorb und im Rücken auf gleicher Höhe, die Hand auf meiner Stirn die meinen Kopf hält, ich rieche das Haus, den Rauch der Zigarette... Ich spüre warme Luft auf meiner Haut, höre das leichte knacken einer Tür ein zirpen im Hintergrund, der Wind der durch die Bäume zieht, einen Hahn der sein Lied kräht, ich höre Autos vorbei fahren und in der Stille verschwinden.... Da ist soviel was ich sonst nicht wirklich mitbekomme, weil ich zu sehr in den Gedanken verloren bin.Du glaubst, dass Du jemand bist,... Es ist tatsächlich nur Glaube... Es gibt offensichtlich beliebig viele "Ichs". Beobachtende Ichs, leidende Ichs,... Wenn es keine Gedanken gäbe, wieviele würden dann übrig bleiben? WAS bleibt ohne Gedanken übrig.
Dann bliebe kein ich übrig, also keines was sich erklären würde, dann wäre da nur reines Sein.
Setze Dich hin, schaue und höre Dich um. WAS ist tatsächlich da. Beschreibe, was wahrgenommen wird.
Nein, das macht keine Angst... Doch irgendwie habe ich Angst, Gedanken, Gedanken sein zu lassen.Macht das Angst? Ist das tatsächlich gefährlich, was über die Sinne wahrgenommen wird?
Ich halte dann diese Gedanken und die Bilder für sehr real, obwohl ich weiß das sie nur in meiner Vorstellung existieren.
Das Gefühl dabei war leicht und weit.Du hast die direkten Wahrnehmungen beschrieben. War das Gefühl dabei eher schwer oder leicht?
Hier habe ich mehr das Gefühl, der Schwere, also es fühlt sich irgendwie nicht so leicht an, als wenn ich es gerade einfach nur wahrnehme.Ich habe ein gutes Gefühl, wenn ich daran denke, wie es ist, nur mit den Sinnen wahrzunehmen."
Wie schwer oder leicht fühlt sich dieser Gedanke an?
Fühle hinein.
Das fühlt sich für mich leichter und weiter an irgendwie so als wenn da eine gewisse Distanz da ist. Wie beim direkten Wahrnehmen es ist einfach nur die Beobachtung."Da ist ein gutes Gefühl bei dem Gedanken wie es ist, nur mit den Sinnen wahrzunehmen."
Fühlt sich das schwerer oder leichter an?
Im Raum selbst hat sich nichts geändert, aber der Unterschied war schon zu spüren.Jetzt schaue Dich wieder um. Was hat sich bei den Gedanken spielen tatsächlich im Raum geändert?
Das fühlt sich für mich leichter und weiter an irgendwie so als wenn da eine gewisse Distanz da ist. Wie beim direkten Wahrnehmen es ist einfach nur die Beobachtung.
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