Da hätte ich mir die ganze Mühe der Formulierung sparen können. Du willst immer nur das Eine ;-). Aber runtergedampft, und allen «Inhalt» weglassend, ist jede Vorstellung natürlich ein Gedanke.Lange Rede kurzer Sinn :) Also können wir uns darauf einigen, dass eine Vorstellung einfach ein Gedanken ist... :)
Hmm. Wäre das Erkennen einer Veränderung nicht auf das Gedächtnis angewiesen? Wäre dann das Gedächtnis die Konstante?Gibt es irgendetwas Konstantes, Unveränderliches? Ist nicht das einzig konstante die Veränderung?
Mal eine grundsätzliche Frage. Hier geht es um die direkte Erfahrung. Das sind sinnliche Wahrnehmungen, Gefühle und Gedanken. Ist die Bedingung zur Möglichkeit der Erfahrung (Tao, Quelle, Gott, Bewusstsein oder was weiss ich) hier kein Thema, weil sie nicht direkt erfahren werden kann und somit auch nur ein Gedanke ist? Sonst hätte ich das Bewusstsein/Gewahrsein als das Konstante und Unveränderliche genannt. Gilt nicht, weil nicht direkt erfahrbar?
Das körperlich empfundene Gefühl? Ich wache z.B. morgens auf und habe grundlos gute Laune. Alle Gedanken, die dann auftauchen, sind in von dieser heiteren Stimmung gefärbt. Auch wenn ich die Gedanken ignoriere, bleibt doch die gute Stimmung?Was bleibt von „Stimmung“ übrig, wenn du die Gedanken dazu ignorierst?
Ja eben, das betrifft jetzt genau die Frage von oben. Ich kann kein Bewusstsein finden, weil es die Grundlage jeglicher Wahrnehmung ist, selbst aber unerkennbar bleibt. Also nur ein Gedanke? «Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen?»Was ist Bewusstsein? Kannst du eines finden? Z.B. so: Hier Bewusstsein/Wahrnehmung – da Erfahrung?
Aber so allmählich dämmert mir der Grund für diesen «Materialismus». Die Trennung zwischen dem Wahrnehmenden (Gewahrsein), dem Wahrnehmen (Auge, Ohr etc.) und dem Wahrgenommenen (Phänomene) suggeriert eine Dualität, ein Innen und ein Aussen, die es nicht gibt. So gesehen gibt es nur Erfahrung. Der Erfahrende und die Erfahrung sind eine Einheit.
Das berühmte «Ich bin?»Es gibt nur eine einzige Sache, die wir ganz sicher wissen können....
Ja, wenn du mir bestätigst, dass wir hier nur über direkt Erfahrbares sprechen wollen, dann kommt ein solches Wort nicht mehr über meine Lippen.Gott ist ein (für mich) sehr mit Glaubenskonzepten behaftetes Wort.
Mit Gott meinte ich eigentlich auch nichts anderes als dieses «Mysterium».Könnte es nicht sein, dass dieses ganze Mysterium einfach so geschieht?
Mitten ins Herz :). Bin auch schon ganz zufrieden mit dem was ist. Die Filter, die Unliebsames fernhalten sollen, sind nicht weg, aber recht porös.Und wenn wir gerade über Blasphemie reden... Ist es nicht eher Blasphemie irgendwo hin zu wollen, in einen besseren Zustand, irgendetwas anders haben zu wollen, als es jetzt ist?
Hab ich womöglich schon wieder…?Haha :) Etwas zu versprechen heißt nur: „Ich werds wieder tun!“ :)
Danke. Ich hoffe du spürst trotz aller Flachserei meine «Ernsthaftigkeit», hier die Flausen aus dem Kopf zu bekommen.Und es ist absolut o.k. wenn du so schreibst, was in den Sinn kommt...
Beispiel: Ich werde gelobt für irgendwas und sehe es als mein Verdienst an. Ich habe mir Mühe gegeben und nun wird es anerkannt. Oder (noch schöner): Ich sitze in der Strassenbahn und eine hübsche junge Frau lächelt mich an. Sie meint mich! Nicht die Menschheit!Wie schaut so ein temporäres Ich aus in direkter Erfahrung?
Empfinde das so. Schon die Vorstellung einer möglichen Anerkennung spornt zu guter Leistung an.Die scheinbare Realität des Ego wird perfiderweise dadurch befeuert, dass jede Ich-Identifikation mit einem guten Gefühl belohnt wird.
Ist das wirklich wahr?
Noch eine technische Frage. Wie kann man eine Frage von A und eine Antwort von B zitieren, dass es farblich getrennt ist, so wie bei dir (A=grün, B=rot)?
Mal ist es gut, mal ist es nicht gut. That’s life. Macht auf Dauer aber satt. Deswegen bin ich hier.Fühlt es sich wirklich gut an, wenn man etwas braucht, und vor allem wenn man es nicht kriegt?
Was ist gemeint mit den vier Pünktchen ;-)Für viele ist es [das Ich-Gefühl] scheinbar im Kopf....
Komplex. Lass mir etwas Zeit damit.Ist etwas verkehrt an diesem Ich-Gefühl? Und spür und schau mal so richtig beherzt und neugierig auf diese Ich-Empfindungen in der Herzgegend. Was ist da? Und vor allem, von wo aus wird diese Empfindungen gesehen? Kannst du eine Ort finden, wo Präsenz/Wahrnehmung wohnt? Von wo aus geschaut wird?
Schauen wir, wer hier wen loswerden will ;-)Willst du mich schon loswerden?
Danke für deine Geduld!Und ehrlich gesagt ist es dieses oftmalige, wiederholte Hinschauen und Nicht-Finden, dass die Erlösung bringt.. Also wundere dich nicht, wenn ich dich noch ganz oft frage, ob du irgendwo eine Entität findest..... :)

