danke fürs bescheid sagen! ja, lass dir zeit bis du ruhe dafür hast!
alles Liebe Verananda
Nochmal neu schauen
Re: Nochmal neu schauen
Liebe Verananda,
Danke für deine Fragen.
Manchmal toben sie sich richtig aus und manchmal kommen sie nur sporadisch vorbei.
Da können aber auch noch einige Gedanken mehr dazwischen liegen, zwischen denen der unangenehme Gedanke noch öfter auftaucht, bis er vorerst verschwunden ist. Das habe ich nicht in der Hand.
Die Antwort ist also Nein. Ich kann nicht nur positive Gedanken denken. Bestenfalls für kurze Zeit. Und auch hier ist es wieder ein Gedanke, der sagt, dass „ich“ denke oder dass „ich“ die Gedanken wahrnehme. Sie werden wahrgenommen.
Manchmal ist da ein Gedanke, der sagt, ich sollte lieber an etwas anderes denken. Dann ist da der Gedanke, dass ich es versuche. Aber manchmal klappt es und manchmal nicht. Ob es klappt oder nicht, kann ich nicht beeinflussen nur wahrnehmen.
Dennoch ist da der Gedanke und der Eindruck, dass „ich“ es versuche und dass es „mir“ nicht gelingt. Und das sind ja auch nur Gedanken in dem ganzen Gedankenfluss.
Er kann auch einen Handlungsimpuls bewirken. Zum Beispiel, wenn ich denke: Ich habe Lust auf Blumenkohl. Es ist aber keiner da. Ich könnte welchen kaufen fahren.
Soweit erstmal.
Alles Liebe
Om
Danke für deine Fragen.
Sie laufen einfach ab. Ich kann nicht mal sagen, dass ich den Anfang richtig mit bekomme. Sie gehen auch nirgendwo hin. Sie hören einfach auf. Aber sie kommen nirgendwo her und gehen nirgendwo hin. Sie sind einfach da. Da ist am ehesten noch der Eindruck, dass sie einfach „auftauchen“. Aus dem Nichts oder Nirgendwoher.Woher kommen Gedanken, wohin gehen sie? Tun sie das überhaupt?
Manchmal toben sie sich richtig aus und manchmal kommen sie nur sporadisch vorbei.
Nein. Wenn ich mich hinsetze und meine Gedanken beobachte, dann ist das, wie einen Kinofilm schauen, den ich noch nicht gesehen habe. Ich weiß nicht, welcher Gedanke/welche Szene als nächstes kommt.Kannst du einen Gedanken vorhersehen?
Da ist ein unangenehmer Gedanke. Dass er auftaucht, kann ich nicht verhindern. Dann ist da der Gedanke, ich will an etwas anderes denken. Dann ist da der Gedanke, ich denke jetzt bewusst an dieses andere. Dann mischt sich der unangenehme Gedanke wieder rein. Dann denke ich wieder, ich will an etwas anderes denken. Dann ist da erneut ein anderer Gedanke und dann wieder ein anderer und dann wieder ein anderer. Der unangenehme Gedanke taucht vorerst nicht mehr auf. Irgendwann anders aber schon.Einen Gedanken wegschieben oder nicht denken wollen?
Da können aber auch noch einige Gedanken mehr dazwischen liegen, zwischen denen der unangenehme Gedanke noch öfter auftaucht, bis er vorerst verschwunden ist. Das habe ich nicht in der Hand.
Hm. Es scheint so, als könne „ich“ da irgendwas beeinflussen. Zumindest für eine kurze Zeit, in der ich mich konzentriere. Dann schweifen die Gedanken ab und es kommen irgendwelche Gedanken.Kannst du nur positive Gedanken denken?
Die Antwort ist also Nein. Ich kann nicht nur positive Gedanken denken. Bestenfalls für kurze Zeit. Und auch hier ist es wieder ein Gedanke, der sagt, dass „ich“ denke oder dass „ich“ die Gedanken wahrnehme. Sie werden wahrgenommen.
Ich wüsste gerade nicht mal, welchen Gedanken ich auftauchen lassen sollte. Und wenn mir einer einfällt, dann denke ich ja schon daran. Dann ist er ja quasi schon aufgetaucht. Das habe ich dann aber nicht entschieden.Kannst du irgendwas tun um einen bestimmten Gedanken auftauchen zu lassen?
Das kann ich leider nicht. Er ist einfach da.Oder verhindern, dass ein bestimmter Gedanke auftaucht? Wie unter anderem einen Ich-Gedanken?
Mir nicht. Gedanken sind einfach da und werden wahrgenommen. Sie folgen aufeinander.Ist es möglich Gedanken zu kontrollieren?
Manchmal ist da ein Gedanke, der sagt, ich sollte lieber an etwas anderes denken. Dann ist da der Gedanke, dass ich es versuche. Aber manchmal klappt es und manchmal nicht. Ob es klappt oder nicht, kann ich nicht beeinflussen nur wahrnehmen.
Dennoch ist da der Gedanke und der Eindruck, dass „ich“ es versuche und dass es „mir“ nicht gelingt. Und das sind ja auch nur Gedanken in dem ganzen Gedankenfluss.
Der einzige Unterschied ist, dass beim Ich-Gedanken meist noch ein Gefühl dabei ist, von dem ein anderer Gedanke sagt, dass es sehr vertraut ist und ein Ich-Gefühl ist.Gibt es einen Unterschied zwischen einem Gedanken der ein “Ich” beinhaltet oder einen Gedanken über jemand anderen.
Mit Gedanken sind oft Emotionen verknüpft. Ein Gedanke kann Freude oder Ärger oder Traurigkeit auslösen. Bei genauem Schauen, ist aber jetzt auch wieder nur ein Gedanke da, der sagt: Diese Emotion ist da, weil ich vorher das-und-das gedacht habe.Kann ein Gedanke etwas tun, bewegen, bewirken?
Er kann auch einen Handlungsimpuls bewirken. Zum Beispiel, wenn ich denke: Ich habe Lust auf Blumenkohl. Es ist aber keiner da. Ich könnte welchen kaufen fahren.
Hm. Also jetzt hier kann jeweils nur ein Gedanke wahrgenommen werden, der besagt, dass da eben schon ein Gedanke war, auf den dieser jetzt folgt. Und dass das ja logisch ist, weil sie ja logisch zusammen hängen.Es sieht so aus als ob ein Gedanke dem anderem folgen würde, ihn ergänzt oder erweitert. Ist das wirklich so? oder sind da Gedanken mit dem Inhalt „diese Gedanken folgen aufeinander“ oder „dieser Gedanke ist der Schluss aus dem Gedanken“.
Soweit erstmal.
Alles Liebe
Om
Re: Nochmal neu schauen
Liebe Om,
na das ist ja schon sehr genau und präzise was du da so entdeckt hast!
Und wer entscheidet sich da sich zu konzentrieren oder nicht?
Was findest du?
alles Liebe Verananda
na das ist ja schon sehr genau und präzise was du da so entdeckt hast!
genau!Der einzige Unterschied ist, dass beim Ich-Gedanken meist noch ein Gefühl dabei ist, von dem ein anderer Gedanke sagt, dass es sehr vertraut ist und ein Ich-Gefühl ist.
schau nochmal ob du in diesem "als könne „ich“ da irgendwas beeinflussen" irgendwas anderes findest als weitere Gedanken. Irgendein ich ? Was ist diees "Beeinflussen"? Wie genau geschieht das?Hm. Es scheint so, als könne „ich“ da irgendwas beeinflussen. Zumindest für eine kurze Zeit, in der ich mich konzentriere.
Und wer entscheidet sich da sich zu konzentrieren oder nicht?
Was findest du?
das mit dem Blumenkohl ist jetzt ja ausgedacht. schau mal bei der nächsten konkreten Situation genau hin ob du ausser Gedanke und Handlung (oder auch nicht-handlung - oder kaufst du immer blumenkohl wenn du daran denkst?) noch was findest. Ob dieser HandlungsIMPULS auffindbar ist? Irgendeine Verbindung zwischen Gedanke und Handlung? Oder nur Gedanke und Handlung? Woraus besteht diese (scheinbare) verbindung? Wie machen die Gedanken das, das sie Handlungen bewirken?Er kann auch einen Handlungsimpuls bewirken. Zum Beispiel, wenn ich denke: Ich habe Lust auf Blumenkohl. Es ist aber keiner da. Ich könnte welchen kaufen fahren.
alles Liebe Verananda
Re: Nochmal neu schauen
Hi Om,
wie gehts dir?
alles Liebe Verananda
wie gehts dir?
alles Liebe Verananda
Re: Nochmal neu schauen
Liebe Verananda,
mir geht es gut. Ich war die letzten Tage unterwegs auf einem Seminar und kam daher nur am Montag zum Antworten. Jetzt bin ich wieder zurück und weiter geht's. :-)
Ich nehme mal den zweiten Fragenblock zuerst:
Vorhin konnte ich wahrnehmen, dass Gedanke und Handlung aufeinander folgten: "Ich muss ein Einschreiben wegbringen, dann mache ich es doch gleich, damit es heute noch raus geht." Gedacht, getan: Ich setzte mich ins Auto und fuhr zur Post. Es wirkte so, als hätte die Handlung nicht stattgefunden, wenn vorher der Gedanke als Idee nicht da gewesen wäre.
Handlungsimpuls ...? Hmmm ...
Kein wirklich wahrnehmbarer Impuls. Eher Gedanken, die sagen, dass es für so eine "größere" Handlung, wie die, zur Post zu fahren, eine Idee braucht. Einen voraus gehenden Gedanken, der die Möglichkeit dieser Handlung überhaupt erst ins Bewusstsein bringt, so dass sie dann auch geschehen kann. Und dass ich ja nicht zur Post gefahren wäre, wenn der Gedanke vorher nicht da gewesen wäre. Dann hätte es keinen Grund für diese Handlung gegeben.
So scheint es momentan.
Gerade ist da der Versuch, mich zu konzentrieren und ein Gefühl, von dem Gedanken sagen, dass es Mattscheibe im Kopf ist. Es gelingt gerade nicht, mich darauf zu konzentrieren und deine Fragen zu erforschen. Die Gedanken schweifen ab.
Das heißt: Da sind viele Gedanken, die mit deinen Fragen nichts zu tun haben und zwischendurch immer wieder ein Gedanke, der sagt, dass ich mich doch mit deinen Fragen beschäftigen sollte und dass es nicht geht, weil ich mich nicht darauf konzentrieren kann.
Tja. Weiter komme ich da wohl gerade nicht. Schade.
Einen lieben Gruß
Om
mir geht es gut. Ich war die letzten Tage unterwegs auf einem Seminar und kam daher nur am Montag zum Antworten. Jetzt bin ich wieder zurück und weiter geht's. :-)
Ich nehme mal den zweiten Fragenblock zuerst:
Heute Morgen konne ich zumindest sehr gut beobachten, dass ganz viele Handlungen passieren, ohne dass ihnen ein Gedanke voraus geht, der sie einleitet. Handlungen sind einfach passiert und wurden wahrgenommen. Es braucht also keine Gedanken, um Handlungen zu initiieren.das mit dem Blumenkohl ist jetzt ja ausgedacht. schau mal bei der nächsten konkreten Situation genau hin ob du ausser Gedanke und Handlung (oder auch nicht-handlung - oder kaufst du immer blumenkohl wenn du daran denkst?) noch was findest. Ob dieser HandlungsIMPULS auffindbar ist? Irgendeine Verbindung zwischen Gedanke und Handlung? Oder nur Gedanke und Handlung? Woraus besteht diese (scheinbare) verbindung? Wie machen die Gedanken das, das sie Handlungen bewirken?
Vorhin konnte ich wahrnehmen, dass Gedanke und Handlung aufeinander folgten: "Ich muss ein Einschreiben wegbringen, dann mache ich es doch gleich, damit es heute noch raus geht." Gedacht, getan: Ich setzte mich ins Auto und fuhr zur Post. Es wirkte so, als hätte die Handlung nicht stattgefunden, wenn vorher der Gedanke als Idee nicht da gewesen wäre.
Handlungsimpuls ...? Hmmm ...
Kein wirklich wahrnehmbarer Impuls. Eher Gedanken, die sagen, dass es für so eine "größere" Handlung, wie die, zur Post zu fahren, eine Idee braucht. Einen voraus gehenden Gedanken, der die Möglichkeit dieser Handlung überhaupt erst ins Bewusstsein bringt, so dass sie dann auch geschehen kann. Und dass ich ja nicht zur Post gefahren wäre, wenn der Gedanke vorher nicht da gewesen wäre. Dann hätte es keinen Grund für diese Handlung gegeben.
So scheint es momentan.
Es ist ein Gedanke, gekoppelt mit einem Gefühl, von dem wiederum Gedanken sagen, dass das "bewusst nur Positives denken" ist.schau nochmal ob du in diesem "als könne „ich“ da irgendwas beeinflussen" irgendwas anderes findest als weitere Gedanken. Irgendein ich ? Was ist diees "Beeinflussen"? Wie genau geschieht das?
Und wer entscheidet sich da sich zu konzentrieren oder nicht?
Was findest du?
Gerade ist da der Versuch, mich zu konzentrieren und ein Gefühl, von dem Gedanken sagen, dass es Mattscheibe im Kopf ist. Es gelingt gerade nicht, mich darauf zu konzentrieren und deine Fragen zu erforschen. Die Gedanken schweifen ab.
Das heißt: Da sind viele Gedanken, die mit deinen Fragen nichts zu tun haben und zwischendurch immer wieder ein Gedanke, der sagt, dass ich mich doch mit deinen Fragen beschäftigen sollte und dass es nicht geht, weil ich mich nicht darauf konzentrieren kann.
Tja. Weiter komme ich da wohl gerade nicht. Schade.
Einen lieben Gruß
Om
Re: Nochmal neu schauen
Liebe Om,
das ist doch schön!
Zu den Handlungen hab ich auch nochmal ne schöne Übung für dich ... nimm dir dafür ein bischen ungestörte Zeit!
1. Leg beide Hände auf einen Tisch vor dir, Handflächen unten.
2. Dann halte einen Moment inne und dann heb eine Hand an (nur eine, die andere nicht)
Geh nicht in Gedanken sondern bleib bei der direkten Erfahrung. Mach das öfters, sooft du magst und erforsche dabei jedes mal:
Wer oder was genau wählt welche Hand gehoben wird?
Kannst du irgendein ich, selbst oder irgendwas anderes finden, das diese Wahl trifft?
Was kontrolliert die Hand?
Kann eine Kontrollinstanz, welcher Art auch immer, gefunden werden?
Kannst du irgendwas finden, das die Hand bewegt?
Wie wird die Entscheidung getroffen?
ich freu mich auf deine Antworten
liebe Grüße Verananda
das ist doch schön!
Wie ist es mittlerweile? Nochmal geschaut? Neue Erkenntnisse?Tja. Weiter komme ich da wohl gerade nicht. Schade.
Zu den Handlungen hab ich auch nochmal ne schöne Übung für dich ... nimm dir dafür ein bischen ungestörte Zeit!
1. Leg beide Hände auf einen Tisch vor dir, Handflächen unten.
2. Dann halte einen Moment inne und dann heb eine Hand an (nur eine, die andere nicht)
Geh nicht in Gedanken sondern bleib bei der direkten Erfahrung. Mach das öfters, sooft du magst und erforsche dabei jedes mal:
Wer oder was genau wählt welche Hand gehoben wird?
Kannst du irgendein ich, selbst oder irgendwas anderes finden, das diese Wahl trifft?
Was kontrolliert die Hand?
Kann eine Kontrollinstanz, welcher Art auch immer, gefunden werden?
Kannst du irgendwas finden, das die Hand bewegt?
Wie wird die Entscheidung getroffen?
ich freu mich auf deine Antworten
liebe Grüße Verananda
Re: Nochmal neu schauen
Liebe Verananda,
ich habe mich jetzt eine ganze Weile mit der Übung beschäftigt. Hier sind die Ergebnisse:
Es gab einfach eine Entscheidung. Zuerst den Gedanken: „Welche Hand wird es wohl werden?“ Und dann einen ganz klaren Impuls. Dann wurde eine Hand gehoben.
Die Wahl fand einfach statt. Da gab es keinen Gedanken, der sagt: „Die linke Hand.“ Oder „Die rechte.“ Eher ein ganz klares Gefühl für eine der Hände. Das wird wahrgenommen.
Da passieren Handbewegungen und die werden wahrgenommen. Da sind Gedanken, die sagen, dass ich das entschieden habe. Zum Beispiel der Griff zur Teetasse, weil ich Tee trinken wollte.
Der Gedanke, „Ich habe das entschieden, weil ich Tee trinken wollte.“ kam nach dem Griff zur Teetasse. Der Griff zur Tasse selbst war ohne begleitenden Gedanken. Dann kommt der Gedanke, dass „ich“ das entschieden habe – und wird geglaubt. Es ist aber nur ein Gedanke mit dazugehörigem Gefühl von dem ein anderer Gedanke sagt, dass es Überzeugung ist.
Okay. Es passieren ganz viele Bewegungen, ohne dass Gedanken auftauchen, die sagen: „ICH mache das.“ und ohne den Eindruck, dass ich es steuere.
Hinterher kommen dann oft Gedanken, die sagen: „Ich habe das gemacht.“ Oder „Ich habe das gemacht, weil …“
Während ich mich mit der Thematik beschäftige und meine Bewegungen beobachte, oder nachdem sie geschehen sind, feststelle, dass sie einfach ohne Kontrolle geschehen sind, kommen in mir Ärger, Verzweiflung und Traurigkeit hoch. Mir stehen Tränen in den Augen, es gibt Widerstand.
Gedanken sagen: „Das ist das Ich, das nicht sterben will.“ Andere Gedanken sagen: „Keine Ahnung.“
Da sind Bewegungen der Hände, die ich nicht entschieden habe. Sie passieren und werden wahrgenommen. Dazu kommt Gedanke und Gefühl: „ Aber das mache doch ich!“ und Ärger, gemischt mit Traurigkeit. Widerstand.
Ich glaube, das braucht noch ein bisschen.
Während ich mich zurück lehne, bemerke ich, dass ich mich zurück lehne und ich weiß, dass ich das nicht bewusst entschieden habe. Ich beobachte es nur. - Aber wer ist dieses Ich, dass da beobachtet? Wer nimmt hier wahr?
Die Gedanken und das Gefühl sagen ganz klar: Ich.
Wer oder was nimmt diese Gedanken und Gefühle und die Bewegungen wahr? Das macht mich gerade ganz scheckig! - Wieder ein Gedanke mit dazugehörigem Gefühl. Das macht mich gerade Wahnsinnig. - Wieder ein Gedanke mit dazugehörigem Gefühl. Stress. Ratlosigkeit. - Wieder Gedanken mit dazugehörigem Gefühl.
Wer hat diese Wahrnehmungen? Sie sind ja da.
Kann es wirklich sein, dass sie einfach wahrgenommen werden können, ohne jemanden, der sie wahrnimmt? Das widerspricht sich doch.
Jemand oder etwas muss doch wahrnehmen, oder?
Nochmal geschaut: Die Hände bewegen sich einfach. Dafür braucht es gar keine Entscheidung.
Da wählt niemand.
Die Hand ist außer Kontrolle. Sie bewegt sich einfach.
Das trifft dann zu, wenn „ich“ nicht entscheiden soll, welche Hand etwas macht. Dann, wenn die Gedanken mit etwas anderem beschäftigt sind und der Körper einfach macht und dabei „ertappt“ wird.
Wenn ich aufgefordert bin, zu entscheiden, welche Hand sich heben soll, ist es schwieriger:
Die Hände liegen da. Ich schaue sie an. Da laufen Gedanken ab: „Welche Hand soll ich heben?“ Wenn die Entscheidung gefallen ist (Gedanke: "links" und Gefühl), dauert es dennoch noch einen Moment, bis die Hand sich hebt. Dieses Heben der Hand passiert dann einfach. Wird wahrgenommen. Gedanken sagen: "Ich hebe die Hand."
Zugegeben, das ist jetzt noch nicht so ergiebig, aber mehr ist gerade nicht herauszufinden. :-/
Einen lieben Gruß
Om
ich habe mich jetzt eine ganze Weile mit der Übung beschäftigt. Hier sind die Ergebnisse:
Es gab einfach eine Entscheidung. Zuerst den Gedanken: „Welche Hand wird es wohl werden?“ Und dann einen ganz klaren Impuls. Dann wurde eine Hand gehoben.
Die Wahl fand einfach statt. Da gab es keinen Gedanken, der sagt: „Die linke Hand.“ Oder „Die rechte.“ Eher ein ganz klares Gefühl für eine der Hände. Das wird wahrgenommen.
Da passieren Handbewegungen und die werden wahrgenommen. Da sind Gedanken, die sagen, dass ich das entschieden habe. Zum Beispiel der Griff zur Teetasse, weil ich Tee trinken wollte.
Der Gedanke, „Ich habe das entschieden, weil ich Tee trinken wollte.“ kam nach dem Griff zur Teetasse. Der Griff zur Tasse selbst war ohne begleitenden Gedanken. Dann kommt der Gedanke, dass „ich“ das entschieden habe – und wird geglaubt. Es ist aber nur ein Gedanke mit dazugehörigem Gefühl von dem ein anderer Gedanke sagt, dass es Überzeugung ist.
Okay. Es passieren ganz viele Bewegungen, ohne dass Gedanken auftauchen, die sagen: „ICH mache das.“ und ohne den Eindruck, dass ich es steuere.
Hinterher kommen dann oft Gedanken, die sagen: „Ich habe das gemacht.“ Oder „Ich habe das gemacht, weil …“
Während ich mich mit der Thematik beschäftige und meine Bewegungen beobachte, oder nachdem sie geschehen sind, feststelle, dass sie einfach ohne Kontrolle geschehen sind, kommen in mir Ärger, Verzweiflung und Traurigkeit hoch. Mir stehen Tränen in den Augen, es gibt Widerstand.
Gedanken sagen: „Das ist das Ich, das nicht sterben will.“ Andere Gedanken sagen: „Keine Ahnung.“
Da sind Bewegungen der Hände, die ich nicht entschieden habe. Sie passieren und werden wahrgenommen. Dazu kommt Gedanke und Gefühl: „ Aber das mache doch ich!“ und Ärger, gemischt mit Traurigkeit. Widerstand.
Ich glaube, das braucht noch ein bisschen.
Während ich mich zurück lehne, bemerke ich, dass ich mich zurück lehne und ich weiß, dass ich das nicht bewusst entschieden habe. Ich beobachte es nur. - Aber wer ist dieses Ich, dass da beobachtet? Wer nimmt hier wahr?
Die Gedanken und das Gefühl sagen ganz klar: Ich.
Wer oder was nimmt diese Gedanken und Gefühle und die Bewegungen wahr? Das macht mich gerade ganz scheckig! - Wieder ein Gedanke mit dazugehörigem Gefühl. Das macht mich gerade Wahnsinnig. - Wieder ein Gedanke mit dazugehörigem Gefühl. Stress. Ratlosigkeit. - Wieder Gedanken mit dazugehörigem Gefühl.
Wer hat diese Wahrnehmungen? Sie sind ja da.
Kann es wirklich sein, dass sie einfach wahrgenommen werden können, ohne jemanden, der sie wahrnimmt? Das widerspricht sich doch.
Jemand oder etwas muss doch wahrnehmen, oder?
Nochmal geschaut: Die Hände bewegen sich einfach. Dafür braucht es gar keine Entscheidung.
Da wählt niemand.
Die Hand ist außer Kontrolle. Sie bewegt sich einfach.
Das trifft dann zu, wenn „ich“ nicht entscheiden soll, welche Hand etwas macht. Dann, wenn die Gedanken mit etwas anderem beschäftigt sind und der Körper einfach macht und dabei „ertappt“ wird.
Wenn ich aufgefordert bin, zu entscheiden, welche Hand sich heben soll, ist es schwieriger:
Die Hände liegen da. Ich schaue sie an. Da laufen Gedanken ab: „Welche Hand soll ich heben?“ Wenn die Entscheidung gefallen ist (Gedanke: "links" und Gefühl), dauert es dennoch noch einen Moment, bis die Hand sich hebt. Dieses Heben der Hand passiert dann einfach. Wird wahrgenommen. Gedanken sagen: "Ich hebe die Hand."
Zugegeben, das ist jetzt noch nicht so ergiebig, aber mehr ist gerade nicht herauszufinden. :-/
Einen lieben Gruß
Om
Re: Nochmal neu schauen
Liebe Om,
Was ist zu finden?
Was gibt es zu verlieren?
Vielleicht geschieht aber auch einfach nur Wahrnehmung?
Was findest du wenn du schaust?
Kannst du entscheiden ob du denkst „Welche Hand soll ich heben?“ oder "recht", "links"?
Woher kommen diese Gedanken?
Wer entscheidet das?
Wo ist die freie Wahl?
alles Liebe Verananda
Ist in all dem , dem Ärger, Verzweiflung,Traurigkeit, Tränen und Widerstand irgendein ich zu finden?Während ich mich mit der Thematik beschäftige und meine Bewegungen beobachte, oder nachdem sie geschehen sind, feststelle, dass sie einfach ohne Kontrolle geschehen sind, kommen in mir Ärger, Verzweiflung und Traurigkeit hoch. Mir stehen Tränen in den Augen, es gibt Widerstand.
Was ist zu finden?
Was gibt es zu verlieren?
Wenn etwas (Objekt) wahrgenommen wird, dann gäbe es auch einen Wahrnehmenden (Subjekt).Kann es wirklich sein, dass sie einfach wahrgenommen werden können, ohne jemanden, der sie wahrnimmt? Das widerspricht sich doch.
Jemand oder etwas muss doch wahrnehmen, oder?
Vielleicht geschieht aber auch einfach nur Wahrnehmung?
Was findest du wenn du schaust?
Da wären wir wieder bei den Gedanken ....Wenn ich aufgefordert bin, zu entscheiden, welche Hand sich heben soll, ist es schwieriger:
Die Hände liegen da. Ich schaue sie an. Da laufen Gedanken ab: „Welche Hand soll ich heben?“ Wenn die Entscheidung gefallen ist (Gedanke: "links" und Gefühl), dauert es dennoch noch einen Moment, bis die Hand sich hebt. Dieses Heben der Hand passiert dann einfach. Wird wahrgenommen. Gedanken sagen: "Ich hebe die Hand."
Kannst du entscheiden ob du denkst „Welche Hand soll ich heben?“ oder "recht", "links"?
Woher kommen diese Gedanken?
Wer entscheidet das?
Wo ist die freie Wahl?
och das war doch jetzt ziemlich ergiebig ..... oder?Zugegeben, das ist jetzt noch nicht so ergiebig, aber mehr ist gerade nicht herauszufinden. :-/
alles Liebe Verananda
Re: Nochmal neu schauen
Liebe Verananda,
ich konnte jetzt seit der Benachrichtigung, dass deine Antwort eingegangen ist, die Seite nicht öffnen. Erst jetzt wieder.
Das Problem hatte ich ein paar Tage zuvor auch schon. Die Seite ließ sich einfach nicht laden. Kenne ich auch von früher, das Phänomen.
Ich schaue jetzt also nach und melde mich dann wieder. Sofern die Seite diesmal erreichbar ist. :-)
Übrigens: Wie kann ich mein Passwort ändern?
Einen ganz lieben Gruß
Om
ich konnte jetzt seit der Benachrichtigung, dass deine Antwort eingegangen ist, die Seite nicht öffnen. Erst jetzt wieder.
Das Problem hatte ich ein paar Tage zuvor auch schon. Die Seite ließ sich einfach nicht laden. Kenne ich auch von früher, das Phänomen.
Ich schaue jetzt also nach und melde mich dann wieder. Sofern die Seite diesmal erreichbar ist. :-)
Übrigens: Wie kann ich mein Passwort ändern?
Einen ganz lieben Gruß
Om
Re: Nochmal neu schauen
Liebe Om,
ja leider gibts da seit einigen Tagen Probleme - hatten wir schonmal ......
am besten auch text nochmal kopieren/sichern vor dem Abschicken und prüfen, nicht das er dann weg ist ......
Dort im horizontalen Menü –> “profil”
Menü links –> Registrierungs-Details ändern
alles liebe verananda
ja leider gibts da seit einigen Tagen Probleme - hatten wir schonmal ......
am besten auch text nochmal kopieren/sichern vor dem Abschicken und prüfen, nicht das er dann weg ist ......
oben rechts auf deinen namen klicken –> im scroll down menü “persönlicher Bereich” wählenÜbrigens: Wie kann ich mein Passwort ändern?
Dort im horizontalen Menü –> “profil”
Menü links –> Registrierungs-Details ändern
alles liebe verananda
Re: Nochmal neu schauen
Liebe Verananda,
Zu verlieren … Die Kontrolle. :-)
Den Eindruck, die Kontrolle zu haben. Das gibt es zu verlieren.
Besonders stark ist das Ich-Gefühl mit Emotionen verwoben und wird bis dato auch noch irgendwie geglaubt. :-/
Wenn ich schaue, finde ich sinnliche Eindrücke/Wahrnehmungen inklusive Gefühlen und Gedanken. Das war's. Und das ist interessant. (sagt ein Gedanke.) :-)
Gefühle und Gedanken sind, wie alles andere auch, sinnliche Eindrücke/Wahrnehmungen. Nicht irgendwie mehr wert oder bedeutsamer. Aha.
Auch, wenn es immer wieder so scheint.
Alles Liebe
Om
Zu finden sind Emotionen, teilweise Widerstand gegen die Emotionen, Gedanken. Da ist ganz deutlich der Eindruck, dass „Ich“ diese Emotionen habe und dass sie „mir“ unangenehm sind.Ist in all dem , dem Ärger, Verzweiflung,Traurigkeit, Tränen und Widerstand irgendein ich zu finden?
Was ist zu finden?
Was gibt es zu verlieren?
Zu verlieren … Die Kontrolle. :-)
Den Eindruck, die Kontrolle zu haben. Das gibt es zu verlieren.
Wahrnehmung findet statt. Bewegung findet statt. Manchmal mit Ich-Gefühl, oft ohne. Dann jedoch mit Ich-Gefühl in Verbindung mit der Erinnerung an das Wahrgenommene.Wenn etwas (Objekt) wahrgenommen wird, dann gäbe es auch einen Wahrnehmenden (Subjekt).
Vielleicht geschieht aber auch einfach nur Wahrnehmung?
Was findest du wenn du schaust?
Besonders stark ist das Ich-Gefühl mit Emotionen verwoben und wird bis dato auch noch irgendwie geglaubt. :-/
Wenn ich schaue, finde ich sinnliche Eindrücke/Wahrnehmungen inklusive Gefühlen und Gedanken. Das war's. Und das ist interessant. (sagt ein Gedanke.) :-)
Gefühle und Gedanken sind, wie alles andere auch, sinnliche Eindrücke/Wahrnehmungen. Nicht irgendwie mehr wert oder bedeutsamer. Aha.
Freie Wahl ist da keine. Die Gedanken sind einfach da und werden wahrgenommen. Das wird hier nicht entschieden. Somit ist da auch keine freie Wahl.Kannst du entscheiden ob du denkst „Welche Hand soll ich heben?“ oder "recht", "links"?
Woher kommen diese Gedanken?
Wer entscheidet das?
Wo ist die freie Wahl?
Auch, wenn es immer wieder so scheint.
Naja. Ein Stück weit. Aber es geht ja weiter. :-)och das war doch jetzt ziemlich ergiebig ..... oder?
Alles Liebe
Om
Re: Nochmal neu schauen
Liebe OM,
Ist wirklich die Kontrolle zu verlieren oder nur den Eindruck, die Idee Kontrolle zu haben und diese verlieren zu können?
Wenn du nie die Kontrolle hattest, gibt es auch nichts zu verlieren ausser einer Idee/einem Gedanken?
Was kann da schlimmes passieren?
Verändert sich überhaupt was?
Was könnte das sein?
und dann zurück zum Ich-Gefühl nach diesem Dialog.
Was ist das Ich-Gefühl wenn du wirklich schaust ?
alles Liebe Verananda
Zu verlieren … Die Kontrolle. :-)
Genau. Zwischen beidem liegt ein meilenweiter Unterschied!Den Eindruck, die Kontrolle zu haben. Das gibt es zu verlieren.
Ist wirklich die Kontrolle zu verlieren oder nur den Eindruck, die Idee Kontrolle zu haben und diese verlieren zu können?
Wenn du nie die Kontrolle hattest, gibt es auch nichts zu verlieren ausser einer Idee/einem Gedanken?
Was kann da schlimmes passieren?
Verändert sich überhaupt was?
Was könnte das sein?
gut! klasse selbstdialog! :-)Besonders stark ist das Ich-Gefühl mit Emotionen verwoben und wird bis dato auch noch irgendwie geglaubt. :-/
Wenn ich schaue, finde ich sinnliche Eindrücke/Wahrnehmungen inklusive Gefühlen und Gedanken. Das war's. Und das ist interessant. (sagt ein Gedanke.) :-)
Gefühle und Gedanken sind, wie alles andere auch, sinnliche Eindrücke/Wahrnehmungen. Nicht irgendwie mehr wert oder bedeutsamer. Aha.
und dann zurück zum Ich-Gefühl nach diesem Dialog.
Was ist das Ich-Gefühl wenn du wirklich schaust ?
klasse!Freie Wahl ist da keine. Die Gedanken sind einfach da und werden wahrgenommen. Das wird hier nicht entschieden. Somit ist da auch keine freie Wahl.
alles Liebe Verananda
Re: Nochmal neu schauen
Liebe Verananda,
Der Eindruck, dass „ich“ hier eine gewisse Kontrolle habe über das, was ich sage, wie ich mich bewege, was ich denke, war bis vor kurzem noch sehr stark da.
Wenn ich jetzt wieder schaue, sehe ich, dass alles schon passsiert ist, bevor ich mir dessen bewusst werde (also, ich habe gerade die Hand gehoben und mich an der Stirn gekratzt) oder dass es gerade geschieht. (Fingerbewegung auf der Tastatur, atmen, schauen, …). Meistens ohne, dass ich mir einer vorherigen Entscheidung dazu bewusst bin. Es geschieht einfach und ich (Bewusstsein) nehme es wahr.
Vielleicht muss ich das noch ein bisschen beobachten, bis ich es wirklich glauben kann. Der Glaube an die Kontrolle und die Entscheidung sitzt noch sehr tief.
Also ein Stückchen Ego-Tod. :-)
Und dann? … Ein bisschen amüsant und ein bisschen Augen reiben. Ein bisschen staunen, ein bisschen ungläubig dreinschauen, nochmal prüfen.
Irgendwie gibt es da noch die Überzeugung, dass dieses Ich-Gefühl da ist, weil es sich auf ein real existierendes Ich bezieht. So eine gedankliche Frage: Wo sollte es denn sonst herkommen, wenn nicht von einem Ich? Das wäre doch sinnlos. Irgendeinen Sinn und Zweck muss es doch haben. …
Soweit erstmal. Ich freue mich auf deine nächsten Fragen.
Alles Liebe
Om
Naja. So ganz ist das noch nicht durchgesickert. Aber es scheint ja tatsächlich keine Kontrolle zu geben. (Von wem auch?) ;-)Ist wirklich die Kontrolle zu verlieren oder nur den Eindruck, die Idee Kontrolle zu haben und diese verlieren zu können?
Der Eindruck, dass „ich“ hier eine gewisse Kontrolle habe über das, was ich sage, wie ich mich bewege, was ich denke, war bis vor kurzem noch sehr stark da.
Wenn ich jetzt wieder schaue, sehe ich, dass alles schon passsiert ist, bevor ich mir dessen bewusst werde (also, ich habe gerade die Hand gehoben und mich an der Stirn gekratzt) oder dass es gerade geschieht. (Fingerbewegung auf der Tastatur, atmen, schauen, …). Meistens ohne, dass ich mir einer vorherigen Entscheidung dazu bewusst bin. Es geschieht einfach und ich (Bewusstsein) nehme es wahr.
Vielleicht muss ich das noch ein bisschen beobachten, bis ich es wirklich glauben kann. Der Glaube an die Kontrolle und die Entscheidung sitzt noch sehr tief.
Das stimmt. Wenn ich sie nie hatte, dann kann nur der Glaube daran verloren gehen. Also ein Gedanke mit dazu gehörigem Gefühl. Aber Glaube ist schon noch sehr hartnäckig und überzeugend.Wenn du nie die Kontrolle hattest, gibt es auch nichts zu verlieren ausser einer Idee/einem Gedanken?
Wenn der Glaube an die Kontrolle verloren geht, dann stirbt auch ein Stück von dem eingebildeten Ich. Denn ein Teil davon ist ja, dass das scheinbare Ich scheinbar entscheidet und wählt, was es tut, sagt, denkt …Was kann da schlimmes passieren?
Verändert sich überhaupt was?
Was könnte das sein?
Also ein Stückchen Ego-Tod. :-)
Und dann? … Ein bisschen amüsant und ein bisschen Augen reiben. Ein bisschen staunen, ein bisschen ungläubig dreinschauen, nochmal prüfen.
Das Ich-Gefühl ist eine Wahrnehmung. Ein „sinnlicher“ Eindruck, der intensiver erscheint als die anderen sinnlichen Eindrücke. Irgendwie wichtiger, vordergründiger, stärker. Wird wahrgenommen und von einem Gedanken als Ich-Gefühl bezeichnet.und dann zurück zum Ich-Gefühl nach diesem Dialog.
Was ist das Ich-Gefühl wenn du wirklich schaust ?
Irgendwie gibt es da noch die Überzeugung, dass dieses Ich-Gefühl da ist, weil es sich auf ein real existierendes Ich bezieht. So eine gedankliche Frage: Wo sollte es denn sonst herkommen, wenn nicht von einem Ich? Das wäre doch sinnlos. Irgendeinen Sinn und Zweck muss es doch haben. …
Soweit erstmal. Ich freue mich auf deine nächsten Fragen.
Alles Liebe
Om
Re: Nochmal neu schauen
Liebe Om,
Schau mal genau hin. Du wartest auf die Gedanken die sagen "Ja, genauso iste es, keine Kontrolle", oder?
Was sonst müsste passieren, damit "es durchgesickert ist"?
Gedanken sagen heute dies, morgen das. Wenn du von dort auf eine zuverlässige Bestätigung wartest, plaudern wir noch in einem Jahr darüber ;-)
Und ja: Du kannst jederzeit NACHSCHAUEN und es ist gut das auch immer wieder zu tun.
Was ist wahr? Das was du siehst, was jederzeit nachsehbar ist oder das was du glaubst?
Worauf genau wartest du, damit es endgültig geglaubt wird?
Aber letztlich ist es egal: Wir wollen auch nicht die Gedanken verändern, verbessern, austauschen. Es reicht zu erkennen, das sie uns nicht dabei helfen können zu sehen was wahr ist und was Illusion.
alles Liebe Verananda
Naja. So ganz ist das noch nicht durchgesickert. Aber es scheint ja tatsächlich keine Kontrolle zu geben. (Von wem auch?) ;-)
Was bedeutet "nicht ganz durchgesickert"?Vielleicht muss ich das noch ein bisschen beobachten, bis ich es wirklich glauben kann. Der Glaube an die Kontrolle und die Entscheidung sitzt noch sehr tief.
Schau mal genau hin. Du wartest auf die Gedanken die sagen "Ja, genauso iste es, keine Kontrolle", oder?
Was sonst müsste passieren, damit "es durchgesickert ist"?
Gedanken sagen heute dies, morgen das. Wenn du von dort auf eine zuverlässige Bestätigung wartest, plaudern wir noch in einem Jahr darüber ;-)
Und ja: Du kannst jederzeit NACHSCHAUEN und es ist gut das auch immer wieder zu tun.
Was ist wahr? Das was du siehst, was jederzeit nachsehbar ist oder das was du glaubst?
Worauf genau wartest du, damit es endgültig geglaubt wird?
Es scheint so zu sein, das du diesen Gedanken immer wieder bestärkst, damit nicht gegnaubt werden muss was schon offensichtlich ist?Aber Glaube ist schon noch sehr hartnäckig und überzeugend.
Aber letztlich ist es egal: Wir wollen auch nicht die Gedanken verändern, verbessern, austauschen. Es reicht zu erkennen, das sie uns nicht dabei helfen können zu sehen was wahr ist und was Illusion.
Wenn das Ich eine Illusion ist und war und auch die Kontrolle, was stirbt?Wenn der Glaube an die Kontrolle verloren geht, dann stirbt auch ein Stück von dem eingebildeten Ich. Denn ein Teil davon ist ja, dass das scheinbare Ich scheinbar entscheidet und wählt, was es tut, sagt, denkt …
Also ein Stückchen Ego-Tod. :-)
gut. rücken wir ihm ein bischen auf die Pelle: Beschreibe bitte genau und möglichst vollständig wie dieser „sinnliche“ Eindruck ist. Welche sinnliche Wahrnehmung, wo genau, wie genau? Irgendwas darüber hinaus?Das Ich-Gefühl ist eine Wahrnehmung. Ein „sinnlicher“ Eindruck, der intensiver erscheint als die anderen sinnlichen Eindrücke. Irgendwie wichtiger, vordergründiger, stärker. Wird wahrgenommen und von einem Gedanken als Ich-Gefühl bezeichnet.
alles Liebe Verananda
Re: Nochmal neu schauen
Liebe Verananda,
Solange das nicht ist, gibt es andere Gedanken, die sagen: „Aber ...“
„Aber ich habe doch kurz vorher noch … gedacht und dann habe ich es gemacht.“
„Aber ich hatte doch … geplant und so ist es dann auch passiert.“
„... also ist es doch unter meiner Kontrolle.“
An dieser Stelle stolpere ich wieder darüber, dass da immernoch der Glaube ist, dass Gedanken und Handlungen zusammen hängen bzw. sich bedingen.
Nein, natürlich das, was jederzeit nachsehbar ist.
'Fast' deswegen, weil ich immernoch den Eindruck habe, dass ich zumindest die Qualität meiner Gedanken für kurze Zeit bestimmen kann. (Zum Beispiel für kurze Zeit nur Positives denken.) Aber auch das ist wohl Quatsch. Das versuche ich gleich nochmal.
Hm. Spannend. Ich konnte gar keinen positiven Gedanken fassen. Nur Gedanken über diese Aufgabe selbst waren da. Es ging nicht mal, bewusst, einen positiven Gedanken zu denken. Es kam einfach keiner. :-)
Das Ich-Gefühl ist gerade sehr vage und diffus. Kaum wahrnehmbar. Ich weiß auch garnicht so recht, wie ich es hervor provozieren sollte. Bzw. ich will es auch gerade nicht. :-)
Das würde ich also ganz gerne vertagen.
Einen ganz lieben Gruß und Danke
Om
Ja. Das stimmt. Es bräuchte tatsächlich die gedankliche Bestätigung, die sagt: „Ja. So ist es. Keine Kontrolle.“ Dann wäre es auch geglaubt.Was bedeutet "nicht ganz durchgesickert"?
Schau mal genau hin. Du wartest auf die Gedanken die sagen "Ja, genauso iste es, keine Kontrolle", oder?
Was sonst müsste passieren, damit "es durchgesickert ist"?
Solange das nicht ist, gibt es andere Gedanken, die sagen: „Aber ...“
„Aber ich habe doch kurz vorher noch … gedacht und dann habe ich es gemacht.“
„Aber ich hatte doch … geplant und so ist es dann auch passiert.“
„... also ist es doch unter meiner Kontrolle.“
An dieser Stelle stolpere ich wieder darüber, dass da immernoch der Glaube ist, dass Gedanken und Handlungen zusammen hängen bzw. sich bedingen.
Natürlich das, was ich glaube. ;-)Was ist wahr? Das was du siehst, was jederzeit nachsehbar ist oder das was du glaubst?
Nein, natürlich das, was jederzeit nachsehbar ist.
Da fehlt scheinbar tatsächlich noch die Überprüfung, ob Gedanken nun zu Handlungen führen, oder nicht. Aber auch das ist eigentlich unnötig, denn ich weiß ja bereits, dass auch die Gedanken einfach da sind, ohne dass ich sie kontrollieren kann. Das ist fast ganz klar.Worauf genau wartest du, damit es endgültig geglaubt wird?
'Fast' deswegen, weil ich immernoch den Eindruck habe, dass ich zumindest die Qualität meiner Gedanken für kurze Zeit bestimmen kann. (Zum Beispiel für kurze Zeit nur Positives denken.) Aber auch das ist wohl Quatsch. Das versuche ich gleich nochmal.
Hm. Spannend. Ich konnte gar keinen positiven Gedanken fassen. Nur Gedanken über diese Aufgabe selbst waren da. Es ging nicht mal, bewusst, einen positiven Gedanken zu denken. Es kam einfach keiner. :-)
Die Illusion, die Vorstellung, die Überzeugung dass es ein Ich gibt, das Kontrolle hat, stirbt.Wenn das Ich eine Illusion ist und war und auch die Kontrolle, was stirbt?
Hm. Gerade ist das Ich-Gefühl garnicht so richtig greifbar, was auch sehr angenehm ist. Es gibt Ich-Gedanken: „Ich schreibe.“ „Ich denke.“ „Ich lese.“ „Ich schaue.“gut. rücken wir ihm ein bischen auf die Pelle: Beschreibe bitte genau und möglichst vollständig wie dieser „sinnliche“ Eindruck ist. Welche sinnliche Wahrnehmung, wo genau, wie genau? Irgendwas darüber hinaus?Das Ich-Gefühl ist eine Wahrnehmung. Ein „sinnlicher“ Eindruck, der intensiver erscheint als die anderen sinnlichen Eindrücke. Irgendwie wichtiger, vordergründiger, stärker. Wird wahrgenommen und von einem Gedanken als Ich-Gefühl bezeichnet.
Das Ich-Gefühl ist gerade sehr vage und diffus. Kaum wahrnehmbar. Ich weiß auch garnicht so recht, wie ich es hervor provozieren sollte. Bzw. ich will es auch gerade nicht. :-)
Das würde ich also ganz gerne vertagen.
Einen ganz lieben Gruß und Danke
Om
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