Die Atmung war bei reinem betrachten etwas was einfach geschieht.Da war auf einmal kein Atmender mehr da.
Einfach nur der reine Fluß des Atmens ,keine Wunsch nach Kontrolle.
Und da war ein verstehen das das ich nicht der kontrollierende bin.
Wie ist das heute? Immer noch "Atmen ohne Ich"?
Wenn ich jetzt den Atem beobachte ist da nur der Rhytmus des Atems.
Als ich den Atemprozess wie beschrieben neulich beobachtete war da auch ein Loslassen,
ein Vertrauen das alles seinen natürlichen Rhytmus hat.
Diese Offenheit die ich in diesem Moment fühlte ist wieder ein Stück verloren gegangen.
Wie ist das bei anderen Phänomenen, zum Beispiel beim Gehen? Ist da ein "Geher"?
Was ich die letzten Tage immer wieder beobachtet habe ist z.B.beim gehen das ich den Gehenden nicht finden kann.
Das ganze Leben schien nur einen Hauptakteur zu kennen MICH.
Je mehr ich den Hauptakteur hinterfrage desto mehr wird klar das das Ich ein Fake ist.
Das Ich kann nicht der Besitzer dieses Körpers sein.Nicht der Atmende.Der Denkende .
All die Körperfunktionen geschehen auch wenn das Ich z.B.im Schlaf nicht aktiv ist.
Sehen geschieht ohne das ich darauf Einfluß habe.Desgleichen beim Höhren,Riechen ,
Schmecken.Das ich ist nur ein Label,Gedanke wodurch die Geschichte entsteht ich sehe,
schmecke,rieche was definitiv nicht der Fall ist.
Was ich mich heute gefragt habe ist, ob der Körper nur ein reines Sinnesorgan ist bei dem
ein Sinn (Denken)außer Kontrolle geraten ist und die Ilussion eines separaten Selbst hervor
gebracht hat.
]
Erscheint im direkten Erleben "der Apfel"?
Im direkten erleben ist da nur reines sehen.[/quote]
So ist es!
Kein Apfel (externes Objekt) im direkten Erleben! Schau weiter:
Kannst du im reinen Sehen eine Grenze, ein "Innen und Außen" erleben?
Ist im direkten Erleben des Sehens ein "innerer Seher" zu finden, der irgendetwas kontrolliert?
Im reinen Sehen,erleben verschwimmt die Grenze.In der Betrachtung der Natur eines Baumes
z.B.löst sich die Dualität auf.Oder bei der reinen Betrachtung des Atems.
Wohingegen es sehr schwer fällt dieses offene Gewahrsein beim lesen eines Textes aufrecht
zuerhalten .
Im direkten Erleben des Sehens ist kein innerer Seher zu finden.