Yes! :-) Den Vergleich mit dem Daumenkino finde ich auch sehr treffend.Das Gehirn komponiert die einzelnen Sinnesreize und interpretiert dann durch Rückgriff auf den Wissensspeicher.
Yes! Sehr schön beschrieben.Erst das Gehirn interpretiert die einzelnen Momentaufnahmen und vergibt dem dann eine Namen/Bedeutung.
"Puls" oder "Pulsieren" ist somit ein reine Bedeutungsgebung.
Bevor wir dem "Ich" weiter zu Leibe rücken stauben wir noch gründlich aus. ;-)ich bemerke eine Furcht des "Ich" gegenüber der völligen Ungewissheit (welche das "Ich" in Frage stellt)
Dazu noch eine Übung:
Beantworte die folgenden Fragen einmal mit offenen und einmal mit geschlossenen Augen.
Setze Dich dafür bitte auf einen Stuhl und fühle Deinen Körper.
Fühle dein Gesäß auf der Stuhlfläche und den Rücken an der Rückenlehne.
Kannst Du spüren, wo Dein Gesäß/Rücken aufhört?
Wo fängt der Stuhl an?
Sind die Berührungspunkte immer gleich oder verändern sie sich?
Ist es heiß oder kalt?
Gibt es eine konkrete/starre Grenze?
Wo ist außen und wo ist innen?
Kannst du sagen wieviel Zehen du hast?
Kannst du wahrnehmen wie groß du bist?
Ob du männlich oder weiblich bist?
Existiert ein Wahrnehmender? Hier beim Wechsel von geschlossenen zu geöffneten Augen besonders auf das sogenannte Ich-Gefühl achten!
Was stellst du fest?

