ich habe das jetzt häufig gemacht und will nun berichten, was in der wahrnehmung passiert: das bild der hand wird als etwas völlig fremdes wahrgenommen, es findet eine entfremdung statt. aus "meine hand" wird etwas völlig unbekanntes, nicht zu mir gehöriges, das mit einer art neugier beobachtet wird. und das ganze weitet sich auch auf das gefühl aus.Spiel mal damit, aus der unbewegten Bewegungslosigkeit mit geschlossenen Augen ganz langsam die Augen dazuzunehmen, zunächst blinzelnd. Sind diese verschwommenen Sinneseindrücke, die du jetzt wahrnimmst, tatsächlich Hand?
Was ist Hand genau, wenn du die Gedanken darüber wegnimmst?
was hand genau ist, kann ich nicht mehr sagen in dem moment, da bleibt nur das wort übrig.
im grunde genommen bleiben ohne interpretation nur empfindungen von berührung. nach einiger zeit wird eine lokalisation schwierig bis unmöglich. und dann wird es etwas fremdes, wie beim betrachten oder spüren.Wo genau ist diese Grenze beim Betasten der Hand?
Schau genau hin. Was ist Empfindung und was ist Interpretation?
Ist da ein Wahrnehmer von alldem?
ich war ein bisschen im zweifel, was das ganze mit der ich-illusion zu tun hat. aber jetzt habe ich diese ganz subtile identifikation mit dem körper bemerkt. ich denke, du hast mich auf die richtige spur gebracht, danke dafür.
achso, und ein wahrnehmender ist natürlich nicht da.
liebe grüße

