Danke Daniel,
Ich bin froh, dass Du mich im JETZT sein bestärkst. Das kann nicht oft genug sein.
Ein Gedanken-und Emotionskörper (dessen Existenz in deiner Vorstellung als Vermutung existiert - oder kannst du ihn HIER und JETZT erleben?)...
Ja, ich erlebe ihn im Jetzt in Wellen, mal stärker mal schwächer. Ob Körper der richtige Begriff dafür ist, weiss ich nicht. Ich versuche alles was da kommt, neutral zu beobachten. Leider ist es manchmal zu heftig und schnell und ich glaube dann den Geschichten.
Die Lüge ist, dass du ein abgetrenntes Einzelwesen vom (Er)Leben bist.
Genau DAS will ich so durchschauen, dass ich es nicht glauben muss, sondern fest verankert leben kann.
Bitte schau also weiter ins direkte Erleben.
Danke, ich arbeite daran :)
Wie erlebst du dein "Ich" im JETZT? Kannst du es überhaupt erleben - ausser als Gedanke?
Im JETZT erlebe ich kein Ich. Da ist pures Sein. Es gelingt mir manchmal sogar über längere Strecke, dieses Sein zu leben, zu erleben. Am besten bei Spaziergängen allein in der Natur. Gedanken kommen meist unerwartet, ohne Zutun. Durch die Anregungen hier im Forum und unseren Kontakt ist irgendwas besser im Aufpassen geworden und ich kann mich schneller zum neutralen Beobachten bringen. Auch wenn 'schnell' manchmal einen halben Tag dauert :)
Ist ein "Ich" da, wenn du nicht daran denkst?
Da ist irgendwas Gewohntes. Wie sich mein Haar anfühlt, wie meine Stimme klingt, wie schnell meine Schritte sind, etc... Das sind Körpereigenschaften und -funktionen im Jetzt, an die ich gewöhnt bin und die erlebbar sind. Die mir eine Art von gefühlter Stabilität und 'zu Hause' sein vermitteln. Die sich aber auch im Laufe der Zeit ändern, allerdings oft langsam, so dass die Veränderung selbst dann nicht erfassbar ist. Und sie sind zum Schluss auch nicht stabil, sondern zerfallen am Ende total.
Bin ich wieder bei den Körperempfindungen, die nicht ICH sind? Wer ist zu Hause?
Dieser Punkt macht mir Probleme. Kannst Du mir bitte einen Hinweis geben?
Viele Grüße
Barbara