Die letzen Schritte

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Glueckseligkeit
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Re: Die letzen Schritte

Postby Glueckseligkeit » Thu Jun 16, 2016 10:25 am

(Hände)Beobachtung geht tiefer. Versuche dich etwas mehr darauf einzulassen. Gib dich hin.
Was wird erfahren?
Die Hand wird "gegenstandslos" und unbedeutend. Ich könnte auch den Tisch anschauen. Spannend ist, was wie von selbst geschieht. Die Hand in der Bewegung finde ich sehr interessant. Was bewegt die Hand? Es entsteht das Gefühl, dass wenn die Hand sich bewegt nur scheinbar der Gedanke der Auslöser ist. Irgendwie unheimlich.
die Langeweile ein wenig aushalten – was passiert dann? Was wird gesehen?
Das Sehen wird anders, sobald die Gedanken weniger werden. Das "Jetzt" ist so präsent. Es fühlt sich alles viel wirklicher an. Und dann sind da Gedanken, die hinter der Wahrnehmung herlaufen, das Erleben kommentieren, aber nichts mit dem Gesehenen zu tun haben scheinen.
Was meinst du mit „Etwas“? Ist dieses „Etwas“ ein „Ding“?
Kein "Ding". Eine "Präsenz". Aber sie hat keine Form. Ich muss grinsen. Weshalb, weiß ich überhaupt nicht. Lustig ist das doch gar nicht :D. Es ist irgendwie verrückt. Wenn etwas in mir Gedanken darüber bildet und die Aufmerksamkeit auf dieses Nachdenken fokussiert, verschwindet scheinbar diese Präsenz. Das, was in mir wahrnimmt, ist glücklich mit der puren Wahrnehmung, dass das Leben irgendwie "geschieht". Leben geschieht und es entsteht im Moment kein Bedarf in mir, irgendetwas interpretieren zu wollen. Das ist eher lästig. Oh, das ist jetzt echt schön, einfach so zu sein. :) Danke für Deine Anleitung !
Liebe Grüße
Andreas

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Re: Die letzen Schritte

Postby Joram » Thu Jun 16, 2016 1:12 pm

Die Hand wird "gegenstandslos" und unbedeutend. Ich könnte auch den Tisch anschauen.
Hoffentlich fällt der Tisch nicht auf der Hand…. Dann ist es vorbei mit dem „"gegenstandslos" und unbedeutend“… ;-)
Bitte, Schau dein Hand WIRKLICH an. Mit Achtsamkeit. Was wird wirklich gesehen?
Wenn etwas in mir Gedanken darüber bildet und die Aufmerksamkeit auf dieses Nachdenken fokussiert, verschwindet scheinbar diese Präsenz. Das, was in mir wahrnimmt, ist glücklich mit der puren Wahrnehmung,
Kann „Präsenz“ verschwinden?
Kann „Präsenz“ glücklich sein?


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Re: Die letzen Schritte

Postby Glueckseligkeit » Thu Jun 16, 2016 2:59 pm

Bitte, Schau dein Hand WIRKLICH an. Mit Achtsamkeit. Was wird wirklich gesehen?
Die Hand wird gesehen. Furchen, Haare, Finger, Fingernägel, Falten, Poren. Was meinst Du mit "wirklich" anschauen? Je länger ich draufschaue, desto müder werde ich. Dann verändert sich zwischendurch mal scheinbar die Form der Hände und es scheint ein wenig um die Hand herum zu leuchten.
Kann „Präsenz“ verschwinden?
Klar, wenn keine Aufmerksamkeit auf die Präsenz schaut. Aha. interessant. Dann ist vermutlich die Aufmerksamkeit das, was wirklich ist. Reine Aufmerksamkeit.
Kann „Präsenz“ glücklich sein?
Präsenz kann m. E. jede Form und jeden Gefühlszustand annehmen.
Liebe Grüße
Andreas

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Re: Die letzen Schritte

Postby Joram » Thu Jun 16, 2016 5:06 pm

Bitte, Schau dein Hand WIRKLICH an. Mit Achtsamkeit. Was wird wirklich gesehen?
Die Hand wird gesehen. Furchen, Haare, Finger, Fingernägel, Falten, Poren. Was meinst Du mit "wirklich" anschauen? Je länger ich draufschaue, desto müder werde ich. Dann verändert sich zwischendurch mal scheinbar die Form der Hände und es scheint ein wenig um die Hand herum zu leuchten.
Ja, so ist es. Furchen, Haare usw… Ist da ein „Hand“ zu sehen?
Das „müde werden“ ist vielleicht ein Ausdruck von Wiederstand? Keine Lust, nicht sexy genug Hände anzuschauen?
Kann „Präsenz“ verschwinden?
Klar, wenn keine Aufmerksamkeit auf die Präsenz schaut. Aha. interessant. Dann ist vermutlich die Aufmerksamkeit das, was wirklich ist. Reine Aufmerksamkeit.
Wenn „Präsenz“ verschwindet, was für Instanz berichtet davon, weiß, dass die „Präsenz“ nicht da war/ist?
Kann „Präsenz“ glücklich sein?
Präsenz kann m. E. jede Form und jeden Gefühlszustand annehmen.
Was für Instanz erkennt den Gefühlszustand, zum Beispiel: „Glückseligkeit ist da“? Die Glückseligkeit selbst?


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Ps. Ab morgen werde ich nur selten am Wochenende online sein können. Mit etwas Glück wird es kaum auffallen…
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Re: Die letzen Schritte

Postby Glueckseligkeit » Thu Jun 16, 2016 5:42 pm

Ja, so ist es. Furchen, Haare usw… Ist da ein „Hand“ zu sehen?
Das „müde werden“ ist vielleicht ein Ausdruck von Wiederstand? Keine Lust, nicht sexy genug Hände anzuschauen?
Was ich sehe, sehe ich. Hand, Furchen, Haare, sind nur Worte. Ist eine Hand zu sehen? Nein. Das, was zu sehen ist, ist einfach... und weiß mit Sicherheit auch seine Bezeichnung nicht :)
Das mit dem Widerstand könnte sein. Es ist tatsächlich nicht so sexy, die eigenen Hände anzuschauen. Ich werde aber nochmals genauer schauen gehen und das Phänomen beobachten.
Wenn „Präsenz“ verschwindet, was für Instanz berichtet davon, weiß, dass die „Präsenz“ nicht da war/ist?
Irgendwas, was in mir denkt. Aber das, wo die Gedanken rauskommen, macht keinen realen Eindruck. Auch das, was gerade darüber in mir nachdenkt, wirkt schwerfällig. Heute früh habe ich diese faszinierende Präsenz wahrgenommen. Das war besonders. Jetzt über Begriffe nachzudenken, wie Präsenz, fühlt sich schwer und gefangen an. Danach ist mir eigentlich gar nicht. Also auch Widerstand?
Was für Instanz erkennt den Gefühlszustand, zum Beispiel: „Glückseligkeit ist da“? Die Glückseligkeit selbst?
Danke für Deine Fragen. Gibt es überhaupt eine Instanz, die Gefühlszustände erkennt? Bedeutet das Erkennen nicht einfach nur, Namen und Bezeichnungen zu vergeben? Namen und Bezeichnungen fühlen sich nicht echt an. Dinge zu analysieren macht keinen Spaß. Es stört mich bei meinem einfach so sein. Beobachten, wahrnehmen ist schön, solange es einfach dabei bleibt. Sich dem Hinzugeben fühlt sich toll an. Glückselig. Wort- und gedankenloses Erkennen stelle ich mit reiner Wahrnehmung gleich. Wer in mir erkennt das Erkennen? Ich bin verwirrt. Noch eine Instanz? Ist das alles echt? Muss das anschauen :)
Ab morgen werde ich nur selten am Wochenende online sein können. Mit etwas Glück wird es kaum auffallen…
Alles ist vollkommen, so wie es ist. Danke für Deine bisherigen raschen Reaktionen. Das erwarte ich nicht. DANKE!
Liebe Grüße
Andreas

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Re: Die letzen Schritte

Postby Joram » Thu Jun 16, 2016 10:14 pm

Was für Instanz erkennt den Gefühlszustand, zum Beispiel: „Glückseligkeit ist da“? Die Glückseligkeit selbst?
Gibt es überhaupt eine Instanz, die Gefühlszustände erkennt? Bedeutet das Erkennen nicht einfach nur, Namen und Bezeichnungen zu vergeben? Namen und Bezeichnungen fühlen sich nicht echt an. Dinge zu analysieren macht keinen Spaß. Es stört mich bei meinem einfach so sein. Beobachten, wahrnehmen ist schön, solange es einfach dabei bleibt. Sich dem Hinzugeben fühlt sich toll an. Glückselig. Wort- und gedankenloses Erkennen stelle ich mit reiner Wahrnehmung gleich. Wer in mir erkennt das Erkennen? Ich bin verwirrt. Noch eine Instanz? Ist das alles echt? Muss das anschauen :)
Hingabe ist toll, sagst du. Und dabei hinderst du dich selber, wenn du sagst dass Dinge zu analysieren, kein Spaß macht.
Du trennst zwischen das was „Hingabewert“ sei und das was nicht.

Wirkliche Hingabe kennt keine Trennung dieser Art.

Wenn 100% Hingabe erwünscht ist, um 100% Glückseligkeit zu erleben, musst 100% dessen was ist, angenommen werden.
Erkennst du den Zusammenhang?

Und noch was: Gibt es in der Hingabe eine „Ich-Empfindung“?


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Re: Die letzen Schritte

Postby Glueckseligkeit » Thu Jun 16, 2016 10:26 pm

Ja, offensichtlich hänge ich krampfhaft an der Polarität fest :( Das nervt und fühlt sich schlecht an.
In der Hingabe kann es kein Ich geben, sonst wäre es ja keine Hingabe.
Liebe Grüße
Andreas

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Re: Die letzen Schritte

Postby Joram » Fri Jun 17, 2016 6:07 am

Ja, offensichtlich hänge ich krampfhaft an der Polarität fest :( Das nervt und fühlt sich schlecht an.
In der Hingabe kann es kein Ich geben, sonst wäre es ja keine Hingabe.
Was hindert daran die Polarität, das Nervige, das Unangenehme anzunehmen, sich „dem was ist“ hinzugeben?

Sind Polarität und Nicht-Polarität zwei verschiedene Sachen? Wie stehen Polarität und Nicht-Polarität in Beziehung zueinander?

Wie wäre ein Leben in einer dauernden Hingabe?


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Re: Die letzen Schritte

Postby Glueckseligkeit » Fri Jun 17, 2016 7:58 am

Was hindert daran die Polarität, das Nervige, das Unangenehme anzunehmen, sich „dem was ist“ hinzugeben?
Nur das "Nachdenken". Ansonsten fühlt es sich viel leichter an, sich einfach hinzugeben anstatt Widerstand zu leisten.
Sind Polarität und Nicht-Polarität zwei verschiedene Sachen? Wie stehen Polarität und Nicht-Polarität in Beziehung zueinander?
Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr stelle ich fest, dass Worte und Begriffe eigentlich gar nichts Essenzielles sind. Dahinter verbirgt sich nichts. Sie beschreiben irgendetwas, sind aber eben nicht das Erleben selbst. Was soll Polarität eigentlich sein? Ich verstehe das selbst nicht wirklich, wenn ich darüber nachdenke. Es gibt beispielsweise Helligkeit und es gibt Dunkelheit. Gibt es sie wirklich? Ich beginne zu zweifeln. Jede Aussage basiert auf anderen Aussagen. Eher Annahmen und Hypothesen, die nur mit irgendetwas anderem vergleichen und damit eine scheinbare "Wahrheit" ausdrücken wollen.
Nur wenn ich Erinnerung oder Zukunftsprognosen mit dem Denken in das Jetzt hineinziehe, entsteht eine scheinbare Polarität. Hätte ich keine Gedanken, wäre jeder Moment einfach so, wie er ist. Und es wäre reine Hingabe. Und indem ich mich jetzt auch dem eben Beschriebenen bedingungslos hingebe, fühlt sich alles vollkommen an.
Wie wäre ein Leben in einer dauernden Hingabe?
Bedingungslose Hingabe? Schön.
Gestern Abend saß ein Vögelchen auf unserem Balkon. Offensichtlich war es gegen die Scheibe geflogen und konnte wohl nicht mehr fliegen. Wir haben es dann in einen mit Stoff ausgelegten Karton gesetzt und ein wenig zugedeckt. Ich habe ständig darüber nachgegrübelt, wie wir dem Vogel noch helfen könnten. Ich wollte das, was hier war, einfach nicht akzeptieren und habe gemerkt, wie ich von diesem Zwang, helfen zu müssen, absorbiert wurde. Ich wollte dieses unangenehme Gefühl, womöglich nicht helfen zu können, einfach nicht loslassen. Dann war ich enttäuscht über mich, ein wenig verärgert. Eine interessante Lektion für mich. Und dann sprichst Du heute wieder das Thema Hingabe an. Ja, Hingabe wäre auch gestern Abend der Schlüssel gewesen. Stattdessen wollte ich die Macht, dem Tier helfen zu können. Heute früh war das Vögelchen davongeflogen... Das Leben hatte sich selbst darum gekümmert. Wie dumm von mir. Hingabe. Das fühlt sich gut an. Ich kann mich jetzt auch dem, was ich als gestriges Fehlverhalten angesehen habe, hingeben. Und sofort ist keine Schwere mehr da.

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Liebe Grüße
Andreas

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Re: Die letzen Schritte

Postby Joram » Fri Jun 17, 2016 1:26 pm

Das „Wollen“, das Wollen es anders wird als es ist, hindert an der Hingabe.
Du willst nicht reflektieren, zu anstrengend sagst du.
Na gut.
Am WE werde ich weg sein, Sonntagabend geht es weiter.

In der Zwischenzeit, achte darauf wann die Ich-Empfindung stärker wird und wann schwach oder gar nicht da. Nicht darüber nachdenken – nur erfahren. :-)

Und vielleicht auch noch: Wie entsteht das Ich-Gefühl?

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Re: Die letzen Schritte

Postby Glueckseligkeit » Fri Jun 17, 2016 3:00 pm

Das „Wollen“, das Wollen es anders wird als es ist, hindert an der Hingabe.
Ja, ja, ja :D Hingabe. :D
Du willst nicht reflektieren, zu anstrengend sagst du.
Reflektieren ist mir grundsätzlich nicht zu anstrengend. Nur wenn Verwirrung aufkommt. Das hatte ich bei ein paar unserer Dialoge. Ansonsten bin ich glücklich damit :D
In der Zwischenzeit, achte darauf wann die Ich-Empfindung stärker wird und wann schwach oder gar nicht da. Nicht darüber nachdenken – nur erfahren. :-) Und vielleicht auch noch: Wie entsteht das Ich-Gefühl?
Super Hinweis! Danke. Was es zu erkennen gibt: Die "Ich-Empfindung" entsteht eindeutig in dem Moment, wo ich mich dem Leben nicht hingebe. (Nur ein "ich" kann sich dem Leben nicht hingeben :D) Eigentlich ist die Ich-Empfindung wie eine Art Reibung, die aus einer Unzufriedenheit, aus einer Überzeugung, einem Festhalten o. ä. resultiert. Ja, so fühlt sich das an. Wenn ich nur wahrnehme und nur bin, existiert gar kein "Ich-Empfinden". Erst in dem Versuch, etwas ändern zu wollen, Kritik zu üben,... kurz das, was ist, durch das Denken in Teile zu zerreißen, entsteht ein "Ich-Empfinden". Es ist nur eine fiktive Position. Wow. Interessantes Erkennen. Suche ich nach dem "Ich", kann ich es nicht finden. Und doch taucht scheinbar ein Ich-Empfinden mit x-beliebigen Gedanken auf. Das Ich-Empfinden scheint (nur) ein Gedanke zu sein, mit dem ich mich identifiziere. Oder viele Gedanken. Gedanken sind aber nicht wahr, weil nur das, was JETZT ist, WAHR ist. Alles andere ist nicht wahr. JETZT ist also WAHRHEIT. Die EINZIGE Wahrheit. Hey, das macht mir Herzklopfen, bin ganz fasziniert. Plötzlich wird mir so Vieles klar. Gedanken sind deshalb eine Einmischung in das JETZT. Klingt logisch, ist aber Unfug :D Schon wieder reingefallen. Hahaha. Der Gedanke an eine Einmischung gibt es nur für eine "Ich-Empfindung". Reibung. Wieder war keine Hingabe da an das, was ist. Auch die Gedanken sind. Ob Gedanken real sind oder nicht hat nicht die winzigste Bedeutung. Auch ob ein Ego existiert oder nicht, hat keine Bedeutung. Auch die Frage nach einer Erleuchtung hat keinerlei Bedeutung. Kein Weg, keine "Wahrheit",... haben einen "Sonderstatus" in dem, was ist. Es ist auch egal, ob sie existieren oder nicht. Was ist, ist. Kommt ein Gedanke, kann ich mich ihm Hingeben. Die (liebevolle) Hingabe an genau das, was JETZT ist, fühlt sich so befreiend an, wobei ich dabei gar nicht nach Befreiung strebe. Hingabe. "Es" wird das mal beobachten :)
Schönes Wochenende! VIELEN DANK!
Liebe Grüße
Andreas

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Re: Die letzen Schritte

Postby Joram » Sun Jun 19, 2016 4:46 pm

Das Ich-Empfinden scheint (nur) ein Gedanke zu sein, mit dem ich mich identifiziere. Oder viele Gedanken.
Wieso das Wort „scheint“?
Könnte es vielleicht doch anders sein, könnte es sein, dass die „Ich-Empfindung“ mehr als nur eine Empfindung/Einbildung/Illusion ist?

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Re: Die letzen Schritte

Postby Glueckseligkeit » Sun Jun 19, 2016 5:34 pm

Wieso das Wort „scheint“?
Könnte es vielleicht doch anders sein, könnte es sein, dass die „Ich-Empfindung“ mehr als nur eine Empfindung/Einbildung/Illusion ist?
Nein, das Ich-Empfinden ist von Aufmerksamkeit und Beobachten abhängig, kann also keine eigene Identität haben. Wer oder was tatsächlich "in mir" beobachtet konnte ich noch nicht erkennen. Ein "ich" ist es nicht. Denn bei reiner Wahrnehmung existiert kein Ich-Empfinden. Da muss was anderes sein. Schön, dass Du zurück bist :)
Liebe Grüße
Andreas

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Re: Die letzen Schritte

Postby Joram » Sun Jun 19, 2016 5:53 pm

Wer oder was tatsächlich "in mir" beobachtet konnte ich noch nicht erkennen.
Wieso muss ein „Wer“ oder „Was“ da sein? Muss „jemand“ beobachten, oder kann es sein das der Beobachtungsprozess niemand bedarf? Spüre in dir – was ist stimmig? Ist jemand da?

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Re: Die letzen Schritte

Postby Glueckseligkeit » Sun Jun 19, 2016 6:38 pm

Stimmig ist, dass niemand da ist. Oh. oh. :)
Liebe Grüße
Andreas


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