Das „Wollen“, das Wollen es anders wird als es ist, hindert an der Hingabe.
Ja, ja, ja :D Hingabe. :D
Du willst nicht reflektieren, zu anstrengend sagst du.
Reflektieren ist mir grundsätzlich nicht zu anstrengend. Nur wenn Verwirrung aufkommt. Das hatte ich bei ein paar unserer Dialoge. Ansonsten bin ich glücklich damit :D
In der Zwischenzeit, achte darauf wann die Ich-Empfindung stärker wird und wann schwach oder gar nicht da. Nicht darüber nachdenken – nur erfahren. :-) Und vielleicht auch noch: Wie entsteht das Ich-Gefühl?
Super Hinweis! Danke. Was es zu erkennen gibt: Die "Ich-Empfindung" entsteht eindeutig in dem Moment, wo ich mich dem Leben nicht hingebe. (Nur ein "ich" kann sich dem Leben nicht hingeben :D) Eigentlich ist die Ich-Empfindung wie eine Art Reibung, die aus einer Unzufriedenheit, aus einer Überzeugung, einem Festhalten o. ä. resultiert. Ja, so fühlt sich das an. Wenn ich nur wahrnehme und nur bin, existiert gar kein "Ich-Empfinden". Erst in dem Versuch, etwas ändern zu wollen, Kritik zu üben,... kurz das, was ist, durch das Denken in Teile zu zerreißen, entsteht ein "Ich-Empfinden". Es ist nur eine fiktive Position. Wow. Interessantes Erkennen. Suche ich nach dem "Ich", kann ich es nicht finden. Und doch taucht scheinbar ein Ich-Empfinden mit x-beliebigen Gedanken auf. Das Ich-Empfinden scheint (nur) ein Gedanke zu sein, mit dem ich mich identifiziere. Oder viele Gedanken. Gedanken sind aber nicht wahr, weil nur das, was JETZT ist, WAHR ist. Alles andere ist nicht wahr. JETZT ist also WAHRHEIT. Die EINZIGE Wahrheit. Hey, das macht mir Herzklopfen, bin ganz fasziniert. Plötzlich wird mir so Vieles klar. Gedanken sind deshalb eine Einmischung in das JETZT. Klingt logisch, ist aber Unfug :D Schon wieder reingefallen. Hahaha. Der Gedanke an eine Einmischung gibt es nur für eine "Ich-Empfindung". Reibung. Wieder war keine Hingabe da an das, was ist. Auch die Gedanken sind. Ob Gedanken real sind oder nicht hat nicht die winzigste Bedeutung. Auch ob ein Ego existiert oder nicht, hat keine Bedeutung. Auch die Frage nach einer Erleuchtung hat keinerlei Bedeutung. Kein Weg, keine "Wahrheit",... haben einen "Sonderstatus" in dem, was ist. Es ist auch egal, ob sie existieren oder nicht. Was ist, ist. Kommt ein Gedanke, kann ich mich ihm Hingeben. Die (liebevolle) Hingabe an genau das, was JETZT ist, fühlt sich so befreiend an, wobei ich dabei gar nicht nach Befreiung strebe. Hingabe. "Es" wird das mal beobachten :)
Schönes Wochenende! VIELEN DANK!