Bist du dir zu 100% und unerschütterlich SICHER, dass das „Ich“ nur eine Täuschung, eine Illusion ist und niemals „real“ vorhanden war?
Wenn dir jemand die Pistole auf die Brust setzt, was sagst du dann? Gab es je ein „Ich“? - Ja, es gab ein, oder gab es nie ein?
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Wer hilft mir zur Einsicht zukommen?
Re: Wer hilft mir zur Einsicht zukommen?
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wer hilft mir zur Einsicht zukommen?
Ich bin im Moment sehr verwirrt.
Intellektuell: Nein
Gefühlt: ja
Ich weiß nicht mehr, was ich antworten soll.
Bitte um Hilfe.
Intellektuell: Nein
Gefühlt: ja
Ich weiß nicht mehr, was ich antworten soll.
Bitte um Hilfe.
Re: Wer hilft mir zur Einsicht zukommen?
Was für Gefühle/Empfindungen sagen „es gibt ein ‚Ich‘“?Gefühlt: ja
Wo empfindest du eine Identifikation, ein Gefühl, Gemütsregung, irgend eine geistige Aktivität, was auf einen „Ich“ hinweist?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wer hilft mir zur Einsicht zukommen?
Definitiv gibt es kein ICH und hat es nie ein ICH gegeben und es wird auch nie ein ICH geben!!!Wenn dir jemand die Pistole auf die Brust setzt, was sagst du dann? Gab es je ein „Ich“? - Ja, es gab ein, oder gab es nie ein?
Ich habe mich gestern Abend in (Zazen) gesetzt, einen Punkt fixiert und innerlich ganz regungslos alles, was geschieht, nur betrachtet. Diese Übung habe ich schon mal früher gemacht aber dieses mal war es anders.Was für Gefühle/Empfindungen sagen „es gibt ein ‚Ich‘“?
Wo empfindest du eine Identifikation, ein Gefühl, Gemütsregung, irgend eine geistige Aktivität, was auf einen „Ich“ hinweist?
Es war eindeutig: tasende Gedanken sind von selbst aus dem Nichts gekommen ohne eine Spur von irgendeinem ICH. In den Gedanken hat es auch ICH-Gedanken gegeben, die in meinem Körper ein "Gefühl" eine "Aktivität" ein "Kribbeln" ein "Daseins-Gefühl" ausgelöst haben. Dieses "Gefühl" ist altvertraut gewesen. Das ICH-Gefühl, mit dem ich mich ungewollt identifiziere.
Aber eindeutig nur ein substanzloses Gefühl, erzeugt von Gedanken, die aus dem Nichts auftauchen und wieder verschwinde, wenn sie keine Beachtung bekommen. Jede Handlung, das Atmen, Zucken, Kribbeln, sich aufrecht setzen, alles hat ohne ein ICH stattgefunden. Niemand hat eine Entscheidung getroffen.
Die ICH-Illusion ist wie eine Sucht zu der ich immer wieder zurückkehre. Aber auch oft lustig zu sehen, wie sie "Mich" betrügt. Ich nehme sie nicht mehr ernst.
Ist der Rest nur eine Übungssache? Kann die ICH-Illusion langsam vergehen? Muss man sich an diese Kenntnis gewöhnen? Kann ich was falsch machen?
Re: Wer hilft mir zur Einsicht zukommen?
Da wo die Ichillusion erkannt worden ist, bedarf es „nur noch“ Achtsamkeit, "sich daran erinnern" um die Ichillusion im Alltag zu erkennen/bewusst zu werden.Die ICH-Illusion ist wie eine Sucht zu der ich immer wieder zurückkehre. Aber auch oft lustig zu sehen, wie sie "Mich" betrügt. Ich nehme sie nicht mehr ernst.
So gut wie jeder vergisst und verfällt in alte Gewohnheiten. Ist völlig normal.
Früher hatte ich eine Digitaluhr die ich jede halbe Stunde biepen ließ um zu prüfen wo die Wahrnehmung sich gerade verfangen hat *lach*
Ich habe davon viel über die innere Abläufe gelernt. Vielleicht wäre diese Übung was für dich…
Wenn keine „Ich“ da ist – wieso die Hetze? Was kann „falsch“ gemacht werden und vorallem von „wem“ ;-) ?Ist der Rest nur eine Übungssache? Kann die ICH-Illusion langsam vergehen? Muss man sich an diese Kenntnis gewöhnen? Kann ich was falsch machen?
Was wäre eigentlich „Falsch“ in diesem Kontext?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wer hilft mir zur Einsicht zukommen?
Ich dachte, dass ab Erkenntnis der Ich-Illusion keinen Rückkehr mehr dazu gibt. In der LU-App wird es auch mit der Illusion vom Weihnachtsmann verglichen. Ab dem Punkt, wo man weißt, dass es keinen Weihnachtsmann gibt, fehlt man ja nicht mehr in diese Falle herein.So gut wie jeder vergisst und verfällt in alte Gewohnheiten. Ist völlig normal.
Das Erwachen, Erleuchten oder Aufwachen, von dem alle reden und darüber schreiben wäre ewig und ohne Mühe "sich" immer dieser Kenntnis "bewusst" zu sein - quasi immer ohne Ich-Illusion zu leben ohne ein "Kontrollieren" (das nicht gibt)
Diese Kenntnis hatte ich ja vorher auch, wie ich Dir berichtet habe. Es war gestern eine deutliche Auffrischung davon. Bin ich nun erwacht :-o
Was ist denn mit der Einheit, ewige Stille, grenzenlose Weite, Euphorie, das Eins-sein mit allem und alldem, von dem erwachte Menschen erzählen? Das war alles?
Es hört sich von Dir wie Abschied an :-( Doch nicht oder? Das kann ja nur der Anfang sein.Wenn keine „Ich“ da ist – wieso die Hetze? Was kann „falsch“ gemacht werden und vorallem von „wem“ ;-) ?
Was wäre eigentlich „Falsch“ in diesem Kontext?
Wars das? das glaube ich nicht, das ich nur noch üben muss.
ganz liebe Grüße
Re: Wer hilft mir zur Einsicht zukommen?
Fällt mir noch ein:
Gibt es nach dem Erwachen einen Beobachter??? Ist das Sehen und das Gesehene nicht eins? Wer soll dann beobachten und achtsam sein?
Du merkst mein Interesse ist sehr ernst ;-) Sorry für die vielen Fragen. Bestimmt fallen mir noch einige ein, sobald ich diese schon gepostet habe.
Was ist eigentlich mit dem Beobachter, der sich bewusst ist und Achtsam ist? "WER" soll sich daran erinnern? Es gibt ja kein ICHDa wo die Ichillusion erkannt worden ist, bedarf es „nur noch“ Achtsamkeit, "sich daran erinnern" um die Ichillusion im Alltag zu erkennen/bewusst zu werden.
Gibt es nach dem Erwachen einen Beobachter??? Ist das Sehen und das Gesehene nicht eins? Wer soll dann beobachten und achtsam sein?
Du merkst mein Interesse ist sehr ernst ;-) Sorry für die vielen Fragen. Bestimmt fallen mir noch einige ein, sobald ich diese schon gepostet habe.
Re: Wer hilft mir zur Einsicht zukommen?
Hi Harpak,
Deshalb habe ich dich zweimal gefragt ob du ganz sicher bist, dass es kein „Ich“ gibt. Aus meiner Sicht hast du (möglicherweise) die Ichillusion durchschaut. – was aber nur die erste und niedrigste Stufe der „Erleuchtung“ im Buddhismus (als Beispiel) ist. Vol 10 Fesseln sind drei nicht mehr da. 7 sind aber noch da...
Genau das ist mit der Weihnachtsmanngleichung gemeint. Wenn man erkannt hat, dass es nie ein Weihnachtsmann gab, wird der Gedanke „vielleicht gibt es ihn doch“ kindisch und nicht ernst zu nehmen.
ABER – und das ist wichtig zu erkennen!!! – In alte Muster verfallen und zu reagieren ALS OB es ein „Ich“ „gäbe“ ist völlig normal. Der Alltag verlangt einiges von uns und wir vergessen die Ichlosigkeit. Die Achtsamkeit lässt manchmal nach. Es ist ein wenig wie der Versuch eine Sucht aufzugeben. Manche können es, weil sie ein extremes Erlebnis hatten, sofort, und bei anderen dauert es eben lange.
Wenn du dich jetzt fragst: „Was soll ich jetzt damit machen?“ – nun, dich immer wieder, wenn Ärger, Neid, Hass usw. aufsteigen, dich daran erinnern, dass solche Gefühle wegen der Ichillusion entstehen und nur eine Täuschung sind. Völlig leer, wie Wolken am Himmel die vorbeiziehen, den Himmel aber nicht „verschmutzen“ können.
Wenn die Ichillusion tiefgründig erkannt worden ist, können die Gefühle nirgends andocken. Sie haben keine Projektionsfläche.
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Es stimmt zum Teil. „kein Rückkehr“ bedeutet dass die ERKENTNIS der Ichillusion unerschütterlich ist. Es kann kein Zweifel mehr entstehen, die Gedanke: „Vielleicht gibt es doch ein ‚Ich‘“ wird für immer unglaubwürdig und lächerlich.Ich dachte, dass ab Erkenntnis der Ich-Illusion keinen Rückkehr mehr dazu gibt. In der LU-App wird es auch mit der Illusion vom Weihnachtsmann verglichen. Ab dem Punkt, wo man weißt, dass es keinen Weihnachtsmann gibt, fehlt man ja nicht mehr in diese Falle herein.
Deshalb habe ich dich zweimal gefragt ob du ganz sicher bist, dass es kein „Ich“ gibt. Aus meiner Sicht hast du (möglicherweise) die Ichillusion durchschaut. – was aber nur die erste und niedrigste Stufe der „Erleuchtung“ im Buddhismus (als Beispiel) ist. Vol 10 Fesseln sind drei nicht mehr da. 7 sind aber noch da...
Genau das ist mit der Weihnachtsmanngleichung gemeint. Wenn man erkannt hat, dass es nie ein Weihnachtsmann gab, wird der Gedanke „vielleicht gibt es ihn doch“ kindisch und nicht ernst zu nehmen.
ABER – und das ist wichtig zu erkennen!!! – In alte Muster verfallen und zu reagieren ALS OB es ein „Ich“ „gäbe“ ist völlig normal. Der Alltag verlangt einiges von uns und wir vergessen die Ichlosigkeit. Die Achtsamkeit lässt manchmal nach. Es ist ein wenig wie der Versuch eine Sucht aufzugeben. Manche können es, weil sie ein extremes Erlebnis hatten, sofort, und bei anderen dauert es eben lange.
Oh nein. Es war nicht alles. Die Erkenntnis der Ichillusion ist der Anfang. Ein Felsen der dir Sicherheit gibt wenn es man schwierig wird.Was ist denn mit der Einheit, ewige Stille, grenzenlose Weite, Euphorie, das Eins-sein mit allem und alldem, von dem erwachte Menschen erzählen? Das war alles?
Wenn du dich jetzt fragst: „Was soll ich jetzt damit machen?“ – nun, dich immer wieder, wenn Ärger, Neid, Hass usw. aufsteigen, dich daran erinnern, dass solche Gefühle wegen der Ichillusion entstehen und nur eine Täuschung sind. Völlig leer, wie Wolken am Himmel die vorbeiziehen, den Himmel aber nicht „verschmutzen“ können.
Wenn die Ichillusion tiefgründig erkannt worden ist, können die Gefühle nirgends andocken. Sie haben keine Projektionsfläche.
Kennst du die Antwort wirklich nicht?Was ist eigentlich mit dem Beobachter, der sich bewusst ist und Achtsam ist? "WER" soll sich daran erinnern? Es gibt ja kein ICH
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wer hilft mir zur Einsicht zukommen?
Harpak hat geschrieben:
Was ist eigentlich mit dem Beobachter, der sich bewusst ist und Achtsam ist? "WER" soll sich daran erinnern? Es gibt ja kein ICH
Ich glaube doch: nach meiner Erfahrung vor ein paar Monaten, von ich Dir schon berichtet habe, gibt es keinen Beobachter mehr, sondern nur die Beobachtung selbt. Richtig?Kennst du die Antwort wirklich nicht?
Lieber Joram, wie geht es hier mit uns weiter? Kannst / möchtst Du mich bis zur "Erleuchtung" begleiten? oder muss ich ab hier alleine weiter? Kann eine Begleitung (und Fragen stellen) ab hier überhaupt noch helfen? Wie geht es mit anderen an diese Stelle?Aus meiner Sicht hast du (möglicherweise) die Ichillusion durchschaut. – was aber nur die erste und niedrigste Stufe der „Erleuchtung“ im Buddhismus (als Beispiel) ist. Vol 10 Fesseln sind drei nicht mehr da. 7 sind aber noch da...
Ich würde mir auf jeden Fall wünschen, wenn Du mich begleiten möchtst.
Re: Wer hilft mir zur Einsicht zukommen?
Ja, so einfach ist es ;-)Ich glaube doch: nach meiner Erfahrung vor ein paar Monaten, von ich Dir schon berichtet habe, gibt es keinen Beobachter mehr, sondern nur die Beobachtung selbt. Richtig?
Der Kontakt muss nicht abbrechen, es liegt an dir ob du weiter machen möchtest oder nicht. Wie es weiter geht werde ich dir erklären wenn wir hier fertig sind. Kurz dargelegt: Es gibt in facebook viele Gruppen die in Kontakt bleiben und sich austauschen auch wenn der Austausch hier abgeschlossen ist.Lieber Joram, wie geht es hier mit uns weiter? Kannst / möchtst Du mich bis zur "Erleuchtung" begleiten? oder muss ich ab hier alleine weiter? Kann eine Begleitung (und Fragen stellen) ab hier überhaupt noch helfen? Wie geht es mit anderen an diese Stelle?
Ich würde mir auf jeden Fall wünschen, wenn Du mich begleiten möchtst.
Aber zurück zum Austausch:
Was fehlt "dir" eigentlich um „erleuchtet“ zu sein?
Was ist es eigentlich "erleuchtet sein"?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wer hilft mir zur Einsicht zukommen?
Und ob "ich" das möchte. Nichts mehr als dases liegt an dir ob du weiter machen möchtest oder nicht.
Das würde "ich" auch gerne machen. Aber erst, wenn wir tatsächlich am "Ziel" sindEs gibt in facebook viele Gruppen die in Kontakt bleiben und sich austauschen auch wenn der Austausch hier abgeschlossen ist.
Was meinst Du damit "hier fertig sind"? Meinst Du das selbe wie "ich" - am "Ziel" sein?Wie es weiter geht werde ich dir erklären wenn wir hier fertig sind.
Vielleicht die restlichen sieben Fesseln lösen:Was fehlt "dir" eigentlich um „erleuchtet“ zu sein?
Was ist es eigentlich "erleuchtet sein"?
Ist "Erleuchtung" nicht unsere natürlicher "Zustand"??Vol 10 Fesseln sind drei nicht mehr da. 7 sind aber noch da...
Was "mir" fehlt, kann "ich" nicht sagen. Wahrscheinlich fehlt "mir" nichts, sonder eher muß "ich" was "wegarbeiten".
Aber "ich" glaube zu wissen, wie es ist, wenn die "Ichillusion" mühelos und im Alltag permanent durchschaut wird, wenn es kein Subjekt mehr gibt, wenn Einheit erkannt wird, wenn gesehen wird, dass alles und allem miteinander verbunden sind. u.s.w.
Ob das alles "Erleuchtung" ist oder nicht, weiß ich nicht.
Bist Du "erleuchtet"?
Gruß
oder _()_
Re: Wer hilft mir zur Einsicht zukommen?
Wenn jemand dir sagt, dass er erleuchtet ist, kannst du davon ausgehen, dass er es nicht ist *lach*Ist "Erleuchtung" nicht unsere natürlicher "Zustand"??
Was "mir" fehlt, kann "ich" nicht sagen. Wahrscheinlich fehlt "mir" nichts, sonder eher muß "ich" was "wegarbeiten".
Aber "ich" glaube zu wissen, wie es ist, wenn die "Ichillusion" mühelos und im Alltag permanent durchschaut wird, wenn es kein Subjekt mehr gibt, wenn Einheit erkannt wird, wenn gesehen wird, dass alles und allem miteinander verbunden sind. u.s.w.
Ob das alles "Erleuchtung" ist oder nicht, weiß ich nicht.
Bist Du "erleuchtet"?
„glaube zu wissen, wie es ist, wenn die "Ichillusion" mühelos und im Alltag permanent durchschaut wird“ – wie ist es?
Und wenn du weißt wie es ist, wieso weißt du nicht was dir JETZT fehlt?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wer hilft mir zur Einsicht zukommen?
Es ist nur ein Wissen aus der früheren Erfahrung, die ich gamacht habe leider wieder verflüchtet ist. Es iat eine Automatisierung in der Wahrnehmung gewesen, ohne das ich mich an die Erkenntnis der "Ichillusion" erinnern muß.„glaube zu wissen, wie es ist, wenn die "Ichillusion" mühelos und im Alltag permanent durchschaut wird“ – wie ist es?
Und wenn du weißt wie es ist, wieso weißt du nicht was dir JETZT fehlt?
Dies fehlt mir heute.
"Ich" muss mich ständig daran erinnern, von den Gedanken abstand nehmen und sie beobachten. Und das fällt mir sehr schwer im Alltag. Vorallem, wenn ich die Gedanken beobachte, kann ich dann irgendwie nicht geichzeitig die Alltags-Aufgaben lösen.
Z.B. heute habe ich beruflichen Aufgaben zu erledigen, die rationales Denken erforden. Wenn ich mich den Gedanken widme, um die Probleme zu lösen, entstehen, dabei Emotionen im Körper. Ich bin dann zu sehr mit den Gedanken und damit enstandenen Gefühlen beschäftigt, um zu merken, dass ich schon wieder in der Falle der "Ichillusion" sitze.
Das Beobachten läuft nicht von selbst. In meiner Erfahrung, hat es keinen Beobachter gegebn, der sich um das Beobachten bemühnen müsste oder von Aufgaben, Umfeld, Emotionen oder sonstigem abgelenkt würde. Es gab NUR die Beobachtung selbst. Deshalbt war alles so viel einfacher. Leider so kurz.
DAS FEHLT "MIR" HEUTE!
Re: Wer hilft mir zur Einsicht zukommen?
Danke für die gute Beschreibung :-)
leider wieder verflüchtigt – Ja. Da siehst du wieso du wieder leidest: Du willst es, den Zustand, wieder haben.
Es gibt Techniken den Zustand wieder zu erzeugen, oder genauer gesagt – die Randbedingungen vorzubereiten damit der Zustand wieder entstehen kann.
Meditation, vor allem die Jhanas, die „Vertiefungen“, wäre so eine Methode/Technik.
Auch das was wir hier machen – die Untersuchung von „dem was IST“, ist so eine Technik.
Sie kann gar nicht weg sein. Es ist wie eine Münze mit zwei Seiten. Die eine Seite ist die „Dualität“ – der „Alltagsbewusstsein“, Du und Ich, gut und schlecht usw.
Die andere Seite der Münze ist die „Non Dualität“, die Stille, das „Eins sein“, das Grenzenlose was mit Worte nur ungenügend dargelegt werden kann.
Beide Seiten machen die Münze aus und man kann keiner der Seiten leugnen. Es geht einfach nicht.
Schau deine Hand an. Ganz genau. Was siehst du WIRKLICH? Gehört das was du siehst dir?
Und die Frage von Oben: Was ist von deine Erfahrung der Ichillusion-Erkenntnisübrig übrig geblieben?
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Was ist übrig geblieben? Das WISSEN um die Ichillusion ist geblieben. Unerschütterlich. Es ist viel, viel mehr als die meisten Menschen je haben werden. Ich hoffe dass es dir klar ist, was für ein Schatz zu hast…Es ist nur ein Wissen aus der früheren Erfahrung, die ich gamacht habe leider wieder verflüchtet ist.
leider wieder verflüchtigt – Ja. Da siehst du wieso du wieder leidest: Du willst es, den Zustand, wieder haben.
Es gibt Techniken den Zustand wieder zu erzeugen, oder genauer gesagt – die Randbedingungen vorzubereiten damit der Zustand wieder entstehen kann.
Meditation, vor allem die Jhanas, die „Vertiefungen“, wäre so eine Methode/Technik.
Auch das was wir hier machen – die Untersuchung von „dem was IST“, ist so eine Technik.
Ja, so ging es mir am Anfang auch. Heute ist es mir einfach egal. Ich muss weder perfekt noch erleuchtet noch sonst was sein. Nicht mal die Ichillusion muss weg…"Ich" muss mich ständig daran erinnern, von den Gedanken abstand nehmen und sie beobachten. Und das fällt mir sehr schwer im Alltag.
Sie kann gar nicht weg sein. Es ist wie eine Münze mit zwei Seiten. Die eine Seite ist die „Dualität“ – der „Alltagsbewusstsein“, Du und Ich, gut und schlecht usw.
Die andere Seite der Münze ist die „Non Dualität“, die Stille, das „Eins sein“, das Grenzenlose was mit Worte nur ungenügend dargelegt werden kann.
Beide Seiten machen die Münze aus und man kann keiner der Seiten leugnen. Es geht einfach nicht.
Schau deine Hand an. Ganz genau. Was siehst du WIRKLICH? Gehört das was du siehst dir?
Und die Frage von Oben: Was ist von deine Erfahrung der Ichillusion-Erkenntnisübrig übrig geblieben?
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
Re: Wer hilft mir zur Einsicht zukommen?
Danke für die aufbauenden Worte (Wer soll denn aufgebaut werden ;-)Es ist viel, viel mehr als die meisten Menschen je haben werden. Ich hoffe dass es dir klar ist, was für ein Schatz zu hast…
Ich habe deine Antwort heute mindestens zehn mal gelesen. Es hat paar Momente gegeben, in den die Betrachtung sehr leicht und fast von selbst geschehen ist. Vor allem die letzte Frage: "Was ist von deine Erfahrung der Ichillusion-Erkenntnisübrig übrig geblieben?" hat es an sich gehabt.
Ja das merke ich auch immer wieder. Das "Ich" will schon wieder was haben.Du willst es, den Zustand, wieder haben.
Ich habe ca. fünf Jahre ziemlich regelmäßig meditiert - Stille Meditation oder auch Zen Meditation. Seit Febr. 2013 hat es paar Satoris gegebn. Die letzte besagte Erfahrung war Okt. 2015. Seit der denke ich irgendwie, dass das alles nichts mit Meditation zutun hat. Ich mag total falsch lieg. Ich weiß es nicht.Meditation, vor allem die Jhanas, die „Vertiefungen“, wäre so eine Methode/Technik.
Ich würde es bevor ziehen, wenn es mit anderen Techniken vorwärts gehen würde zB. FragenAntwort Technik.
Dennoch, würde ich wieder anfangen regelmäßig zu meditieren, wenn das tatsächlich der einziger Weg sein sollte.
Was Jhanas sind (die neun Jhanas) kenn ich schon aus der Zen Budhismus. Aber was Jhanas-Meditation ist weiß ich nicht. Ich muss mich schlau lesen oder kannst Du mir helfen?
Es gibt kein "Gehören" keinen "Besitz" die Hand ist nur eine Hand. Sie gehört weder "mir" noch einem anderen.Schau deine Hand an. Ganz genau. Was siehst du WIRKLICH? Gehört das was du siehst dir?
Dies sehe ich, wenn ich bei als "Boebachter" die Hand betrachte.
Insgesamt sind diese Momente in den letzten Tagen etwas häufiger geworden. Ich merke aber, dass sogar die Beobachter-Qualität nicht immer konstant ist. Manchmal ist der Abstand (nicht das richtige Wort) zu den Gedanken klarer (und größer?) und somit das Identifizieren mal mehr und mal weniger.
Diese Frage möchte ich noch weiter vertiefen. (es hört sich an wie: Du weißt doch dass das Feuer heis ist, wann willst Dir das endlich merken)Was ist von deine Erfahrung der Ichillusion-Erkenntnisübrig übrig geblieben?
Ich freue mich auf weitere Dialog mit dir.
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