Nein.Siehst du Stille, Bewusstsein, Sehen oder Carolina?
Bis ans Ende des Weges
Re: Bis ans Ende des Weges
Re: Bis ans Ende des Weges
Nein.Siehst du Stille, Bewusstsein, Sehen oder Carolina?
Und bist du Stille, Bewusstsein, Sehen, das sich selbst sieht oder Carolina?
This Here Now
Re: Bis ans Ende des Weges
Ich bin Bewusstsein, das sich selbst sieht. "Carolina" ist ein Gedanke.Und bist du Stille, Bewusstsein, Sehen, das sich selbst sieht oder Carolina?
Re: Bis ans Ende des Weges
Gut. Wir untersuchen hier letztlich nicht, ob es so etwas wie Bewusstsein gibt oder was es ist.Ich bin Bewusstsein, das sich selbst sieht.
Wir untersuchen, ob es ein Ich gibt. Das bedeutet auch: wir untersuchen Identität. Einer der großen Fallstricke auf spirituellen Wegen ist die Annahme, dass es nur um eine fehlgeleitete Identität geht ("Ich bin die Person"). Tatsächlich liegt der Irrtum in einer angenommenen Identität ("Ich bin irgendwas").
Du kannst jede Identität übernehmen und auch behalten. Doch sieh, dass jede Identität einhergeht mit Gedanken und Überzeugungen darüber, was es bedeutet Das zu sein. Dass es dich im Grunde gefangen hält in einer Vorstellung...und im Nachlaufen von Zuständen oder Umständen, die mit dieser Identität in Verbindung gebracht werden. Es bedarf permanenter Anstrengung, das aufrecht zu erhalten, so schön oder angenehm es bisweilen auch erscheinen mag.
Sieh, dass jede Identität "on top" kommt und nicht notwendig ist.
Dazu kannst du die folgende Übung machen:
Setze dich hin und schließe die Augen.
Für einige Minuten höre einfach, was zu hören ist. Ohne das Gehörte zu benennen. Einfach die Erfahrung von Hören.
Braucht es jemanden, der hört, damit Hören geschieht?
Braucht es die Vorstellung von 'Bewusstsein', damit Hören geschieht?
Braucht es die Annahme, dass Hören im Bewusstsein erscheint?
Braucht es irgendeine Annahme, irgendein 'Wissen'...damit Hören einfach geschieht?
Braucht es 'Dich' als Bewusstsein, damit Hören geschieht?
This Here Now
Re: Bis ans Ende des Weges
Es bedarf permanenter Anstrengung, das aufrecht zu erhalten, so schön oder angenehm es bisweilen auch erscheinen mag.
Ja, das wird gerade nochmal klarer.. und es ist fühlbar, was du damit meinst.. -was mit Anstrengung (wenn auch noch so subtil) gemeint ist.
Danke.
Absolut nicht.Braucht es jemanden, der hört, damit Hören geschieht?
Es geschieht von ganz allein. Ohne irgendeine Annahme.Braucht es die Vorstellung von 'Bewusstsein', damit Hören geschieht?
Nein. Es erscheint einfach.Braucht es die Annahme, dass Hören im Bewusstsein erscheint?
Es braucht nichts davon. Die Erfahrung passiert.Braucht es irgendeine Annahme, irgendein 'Wissen'...damit Hören einfach geschieht?
Es braucht kein Ich als Person und es braucht kein Ich als "Irgendetwas"..Braucht es 'Dich' als Bewusstsein, damit Hören geschieht?
I see... :-)
Danke..
Re: Bis ans Ende des Weges
Ja...wundervoll, das zu sehen. Morgen machen wir weiter :-)Es braucht kein Ich als Person und es braucht kein Ich als "Irgendetwas"..
I see... :-)
This Here Now
Re: Bis ans Ende des Weges
Beschreibe bitte mal mit eigenen Worten, was du damit meinst. Berichte nur von der direkten Erfahrung."Carolina" ist ein Gedanke.
Was für ein 'Gedanke' ist Carolina?
This Here Now
Re: Bis ans Ende des Weges
Carolina ist ein Wort, das sich in der direkten Erfahrung auf nichts beziehen lässt. Es verweist maximal auf eine Art „Fata Morgana“. Wenn ich hier und jetzt nach etwas suche, das sich verbinden ließe mit „ich“ oder „Carolina“ finde ich nur Leere, nichts, Unendlichkeit. Freiheit. Also nichts, das mit einem Wort etwas zu tun hätte. Das Wort gehört zu einer Geschichte. Um dieses zentrale Wort / Namen rankt sich ein Gedanken-Gebäude.. das seinerseits in der direkten Erfahrung niemals auffindbar ist.Was für ein 'Gedanke' ist Carolina?
Und das Wort Carolina ist gedanklich zentral mit dem Körper verknüpft.. wobei auch hier in der direkten Erfahrung keine solche Verbindung gefunden werden kann. Da ist einfach ein Wort / Gedanke und eine Wahrnehmung / Fühlen von „ Körper“.
Im Fühlen / Empfinden von „Körper“ ist kein Wort / Gedanke / Name / keine Geschichte enthalten..
Re: Bis ans Ende des Weges
Das Wort gehört zu einer Geschichte.
Was ist die direkte Erfahrung dieser Geschichte? Beschreibe das bitte mal.
Und was kann nicht direkt erfahren werden?
This Here Now
Re: Bis ans Ende des Weges
Die direkte Erfahrung von "Geschichte" besteht hauptsächlich aus Gedanken.Was ist die direkte Erfahrung dieser Geschichte?
Gedanken plus innere Bilder (z.B. Erinnerungen oder Zukunfts-Visionen), die dann Gefühle und Körperempfindungen hervorrufen können.
Dann kommt der Gedanke hinzu: "All das betrifft mich." Einfach ein weiterer Gedanke. "Es geht um mich dabei."
..Und um: "was ich will / nicht will."
Und um: "was kann ich tun, um das zu erreichen.."
Daraus folgen Anspannung im Körper / unangenehme Gefühle / Stress.
Ein "virtueller Kampf". (=> ein weiterer Gedanke)
Das "ich", "Carolina", "Carolinas Kampf (um Frieden / um Heilung / ums 'Überleben')", "Carolinas Leben".. all das kann nicht direkt erfahren werden.Und was kann nicht direkt erfahren werden?
Re: Bis ans Ende des Weges
Ja, prima! Lass uns noch tiefer schauen.
Bitte nimm dir ausreichend Zeit für die folgende Übung:
Gibt es einen grundsätzlichen Unterschied oder unterscheiden sie sich nur vom Inhalt?
Bitte schau genau hin und antworte 100% aus deiner direkten Erfahrungen, ohne dass du die Antworten 'weißt'. Schau hin und schau nochmal hin...bis du es zweifelsfrei siehst und beantworten kannst. Es gibt keine "richtigen" Antworten.
Ich bin gespannt :-)
Bitte nimm dir ausreichend Zeit für die folgende Übung:
- Denke an jemanden, den du als "Freund" bezeichnen würdest.
Schau dir genau an, was als Gedanken auftaucht. Gedanken erscheinen als Bilder oder Wörter. Sie rufen teilweise Gefühle hervor, hier betrachten wir jedoch nur die Gedanken.
- Nun denke an jemanden, den du als "Fremder" bezeichnen würdest. Vielleicht jemanden, den du beim Einkaufen gesehen hast oder auf der Straße.
Was taucht jetzt als Gedanken auf?
Gibt es einen grundsätzlichen Unterschied oder unterscheiden sie sich nur vom Inhalt?
- Nun denke an jemanden, den du als "ich" bezeichnen würdest. Schau, was jetzt als Gedanken auftaucht.
Bitte schau genau hin und antworte 100% aus deiner direkten Erfahrungen, ohne dass du die Antworten 'weißt'. Schau hin und schau nochmal hin...bis du es zweifelsfrei siehst und beantworten kannst. Es gibt keine "richtigen" Antworten.
Ich bin gespannt :-)
This Here Now
Re: Bis ans Ende des Weges
Es ist genau der selbe "Stoff". Nämlich Gedanken und Bilder, die wie ein "loses Treiben" durchziehen. Nur der Inhalt ist unterschiedlich... und der Eindruck tauchte auf, zu "ich" gäbe es ein "Mehr an Informationen / Daten / Wissen". Aber selbst das ist in der direkten Erfahrung irrelevant.Gibt es einen grundsätzlichen Unterschied in den Gedanken über "ich" und den Gedanken über einen "Freund" oder einen "Fremden" - oder ist es jeweils nur ein anderer Inhalt?
Und in dem Beobachten dessen löst sich die Vorstellung von "ich" und "du" ganz auf.
Einsheit...
...durch die Gedanken treiben.
Unendlichkeit... unberührt von der Vorstellung, das da "unterschiedliche Systeme" / Wesenheiten existieren sollen.
Offenheit.
Ruhe.
Das ist.
Alles andere "fliegt" einfach durch.
Fast bedeutungslos. Bedeutungs-entleert.
Fühlt sich befreit.. frei an...
Re: Bis ans Ende des Weges
Ich kann das nicht beschreiben..
Unendlichkeit ist natürlich nur ein Wort....
:-)
Unendlichkeit ist natürlich nur ein Wort....
:-)
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