Hallo Welle,
Ich kann daran Glauben (mir einreden) dass ich einen passenden Nagel gefunden habe, ich kann es aber auch sein lassen. Ob das Bild halten wird, wird sich in der Praxis herausstellen.
Ganz genau! Das einzige, was zählt ist die Direkte Erfahrung. Glauben, Vorstellungen, Ideen sind lediglich Gedankenkonstrukte.
Und wieder und wieder, bis sich ein Hauptgedanken als GLAUBE behauptet. Was für ein Wahnsinn.
Das ist nur solange ein Wahnsinn, solange Du an diesen einen Gedanken Glaubst.
Deswegen lass uns diese Sätze mal etwas genauer betrachten.
Ich muss erkennen dass etwas abfällt das immateriell ist, also etwas geht dass nie da war.
Nichts kann abfallen, was nicht da gewesen ist! Wenn nix da war/ist, war/ist nix da!
Was fällt also ab?
Dieses ICH ist eine gedankliche Vorstellung eines reell existierenden ichs.
Nein, falsch. Es gibt kein reel existierendes ICH. Das ICH ist lediglich der "Glaube" an einen Gedanken, der sagt "ICH".
Nichts ist die Abwesenheit von etwas.
Nichts ist Nichts! Punkt!
Einbildung ist nicht nichts sondern eine Einbildung.
Ok, und wie definiert sich eine Einbildung? Was ist das?
Wie auch der Weihnachtsmann nicht nichts ist sondern eine Person ist die sich als Weihnachtsmann verkleidet hat.
Ganz genau. Und? Gibt es dann den Weihnachtsmann, nur weil es die Person gibt?
Schau...Benennungen unterteilen sich in drei Gruppen:
1.) Namen für etwas, was mit den Sinnen erfahrbar ist: Tisch, Fenster, Smartphone.
2.) Namen für etwas, was an sich nicht mit den Sinnen erfahren werden kann, aber die Bestandteile davon sind sinnlich erfahrbar: Stadt, Schule. Die Gebäude, Straßen, Bewohner einer Stadt sind mit den Sinnen wahrzunehmen, die Stadt an sich nicht. Dasselbe trifft auf die Schule zu. Schulgebäude, Schüler, Lehrer, Klassenräume...gehören zu den Sinneserfahrungen, "Schule" nicht.
3.) Namen für etwas, was nicht mit den Sinnen erfahrbar ist: Weihnachtsmann, Zahnfee, Micky Maus, Spiderman. Es sind reine Phantasiegestalten.
Zu welcher Gruppe gehört der Name "Ich", welche Sinneserfahrung ist mit diesem Namen verbunden? Wenn ich dich bitte, auf dein Smartphone zu zeigen, ist klar, wohin du zeigst. Wohin zeigst du, wenn du auf das "Ich" zeigst?
Beantworte die Frage aus der unmittelbaren Erfahrung, ohne auf Gedanken oder Worte oder Glauben und angelernten Konstukte zurückzugreifen.
Bin gespannt.