Re: Direct Pointing
Posted: Wed Sep 11, 2013 7:39 pm
Das macht noch einmal klarer, warum alles rund um ein Ich nichts anderes ist als BeschäftigungWenn du bemerkst, dass es dich nicht gibt hast du dich nicht plötzlich in Luft aufgelöst,
es gab dich vorher auch nicht.
So fand Angst um die Kinder haben statt, ohne einen Angstbesitzer.
Das Wissen oder das nicht Wissen, dass es kein "Besitzer" gibt, erscheint, ohne Besitzer.
für das Gehirn.
Wie sollte ich das Gegenteil beweisen können? Das Ich ist nicht lokalisierbar. Meine ganze GeschichteJa, ein weiterer Gedanke im Gewahrsein. Im Gewahrsein erscheint Alles.
Gewahrsein ist nicht Wissen. Gewahrsein weiß nichts, ist nichts und dann beginnt der Film=denken, schauen....
Überzeuge mich von dem Gegenteil :-)
ist eine Folge von Gedankenketten. Gedanken kommen und gehen. Sie gehören niemandem.
Es gibt weder Kontrolle noch einen freien Willen. Jemand mit dem Namen Martin kann zwar mit seinen
Fingern in eine schwarze Tastatur tippen und diese Zeilen schreiben. Er kann die Tastatur angreifen,
aufheben, abmessen. Da existiert ein Körper, der als Martin oder Martins Körper bezeichnet wird.
Aber ansonsten ist er ein Gedankenkonstrukt und nicht real.
Da bin ich heute nicht weitergekommen. Das Gefühl von "hinter meinem Kopf" war da, aber wenigerMache das Experiment nochmal und wenn du das Gefühl von "hinter deinem Kopf" hast
versuche mit dieser "Platzierung " zu spielen. Versuche ein anderen Platz.
intensiv als gestern. Dann spielte ich mit der Platzierung, aber es änderte nichts. Der Gegenstand
erschien in Augenhöhe, nicht oben, unten oder seitlich. Vielleicht war auch zuviel Anstrengung dabei.
Kurz entstand auch so etwas wie Angleichung meines Körpers an den Gegenstand.
Als ich die Gefühle Freude und Traurigkeit betrachtete, trat folgendes ein:Versuche dieses Experiment mit Gefühlen.
Bei Traurigkeit verspannten sich Nacken und Magen, bei Freude fand Entspannung des Körpers
und Erweiterung über die Körpergrenzen hinaus statt. Freude dehnte sich aus und erfüllte den Raum
rundherum. Bei Traurigkeit schien sich der Raum zusammenzuziehen.
Als ich mir bewusst machte, dass da Traurigkeit ist ohne Besitzer, wurde sie luftig und löste sich auf.
Ich konnte sie nicht mehr "ernst nehmen". Freude trat an ihre Stelle.
Aber dann löste sich auch die Freude auf, denn da ist auch kein Besitzer. Entspannung blieb bestehen,
ansonsten Gleichgültigkeit, Gelassenheit.
Der Unterschied zum unbeweglichen Gegenstand:
Der Gegenstand bleibt für die Augen als Gegenstand mit seiner Größe im Raum. Die Gefühle
sind rundherum. Es gibt keinen Platz, von dem aus sie erscheinen.