Inhaltlich, musste ich mir eingestehen, dass ich tatsächlich ein Kontrollfreak bin
habe Angst, dass etwas " ohne meinen Einfluss, wie auf eine Sache " nicht funktionieren kann
(anstrengend) und entferne mich damit von "???" diesem echten Wesen, dass sich dir gerade mitteilen
möchte...
Da mag es schon Gedanken geben, die sich mit Kontrolle beschäftigen, aber wo ist "der Freak"? Personifizierst Du Gedanken? Wo ist der Freak, der die Kontrollgedanken hervorbringt?
Wie kannst Du Dich von etwas entfernen, das Du tatsächlich BIST? Entweder Du bist etwas oder nicht. Wenn es etwas gibt, das Du in Wahrheit bist, wie könntest Du Dich jemals davon entfernen?
Habe mich beobachtet- und habe mich, im Kontakt mit meinem Umfeld beobachtet und versuchte,
all dass, was mir objektiv begegnete erstmal von mir zu weisen...Wollte damit erfahren, was es
bedeutet, mich nicht mehr mit "allem" was mir begegnete zu identifizieren...
Du hast Dich beobachtet? Wie machst Du das? Schau das mal genau an, wie Du glaubst Dich zu beobachten. Oder meinst Du einfach nur: "Da findet Beobachtung von Gedanken statt." ?
Wie kannst Du etwas, das Dir objektiv begegnet von Dir weisen? Was meinst Du damit? Ignorieren? Wegschieben? Wer tut das und wie sieht das in der Praxis genau aus?
Hielt mich hinterher länger als ich wollte, an der " Verlustangst " auf...
Dahinter steht geschrieben, " ein Niemand zu werden " und diese Erkenntnis, ließ mich
noch tiefer abstürzen...
Was verbindest Du damit, Niemand zu sein? Beschreibe das möglichst genau. Das schauen wir uns an.
Das was "Es" füllte, waren vielleicht meine Gedanken- das was sich leerte, war (vorsichtig ausgedrückt)
Befreiung...
Es geht nicht darum, Gedanken abschaffen zu wollen oder diese als negativ anzusehen. Gedanken und Sprache sind ja ein Code, der uns auch dabei hilft, miteinander zu kommunizieren. Man sollte das Instrument nur nicht in eine Position rücken, die sogar personifiziert wird. Gedanken gesellen sich gerne zu realem Geschehen dazu. Wie ein Berichterstatter der Tageszeitung. Sie erzählen blumige Geschichten um das Geschehen herum, ziehen Vergleiche, Beurteilen, usw. Das ist okay. Aber bist Du der Berichterstatter oder passiert das einfach aufgrund der Erfahrungen, die der Körper während des bisherigen Lebens gemacht hat?
Möglicherweise habe ich einen Geschmack von ???? bekommen- und weiß jetzt real
nicht mehr weiter...
Welcher Anspruch steckt dahinter, dass Du wissen musst, wie es weitergeht? Was wäre, wenn diese Plattform hier niemals existiert hätte und Du niemals den Wunsch verspürt hättest, "mehr" zu sein als das, was Du tatsächlich bist? Steckt hinter der Unruhe, die Du verspürst tatsächlich mehr als nur ein anspruchsvoller Gedanke?
Was, wenn Du niemals sprechen gelernt hättest und gar nichts wüsstest? Und bei allen anderen das genauso wäre? Wie kommt es überhaupt dazu, dass Dir etwas wichtig oder unwichtig ist, ob Dich etwas quält oder freut?

