Hallo _()_
..ja-das stimmt, es heisst aber auch: Glaube versetzt Berge! und Glaube heilt..
Kann die Power hinter dem "Glaubenwollen" für das Sehen genutzt werden?
Es ist deine Aufgabe ein Raum zu finden wo du die direkte Erfahrung untersuchen kannst. Das kann ich von hier nicht machen.
Heute morgen war Zeit für eine Untersuchung in der Natur..um in dirketes Erleben zu kommen geht gerade diese Übung:
das Sehen, oder Hören an sich zu beobachten..erst normal..oder wie würde man sagen? vielleicht als Person..die Pflanzen etc. zu sehen und dann in den Beobachter des Sehens zu wechseln..ist das so richtig..wechsele ich den Beobachter..(ist das dann der Beobachter des Beobachters?) und das Sehen an sich wahrzunehmen..und dann immer zwischen diesen Ebenen zu wechslen..erstaunlicherweise geht das besser mit dem Hören gerade..
Wie kann von hieraus weiter geschaut werden?
Es scheint, das wenn Gedanken kommen mit diesen ein kurzes Stück mitgegangen wird und dann erst "wacht" der Beobachter auf, bemerkt und etikettiert sie..und immer so weiter..aber dieser Prozess kann, wenn nicht zu viel Kontakt oder großer Stress am Tage auftaucht, den ganzen Tag mehr oder weniger so passieren..
"Wie entsteht das 'Ich'"/"Ichillusion"?
Von dieser Wachheit aus, ist der Abstand gegeben, von dem aus das "Programm ICH" beobachtet werden kann..dann entstehen die absurdesten Zusammenhänge, die das ICH immer für sich proklamiert. tiefer zu schauen, geht noch nicht..
Was lässt den Beobachter aber immer wieder einschlafen? Warum wird die Aufmerksamkeit immer wieder auf die Welt gerichtet und bleibt nicht auf dem, was unbewegt ist..
Bevor ich hier war, bin ich immer wieder in die direk. Wahrn. gekommen und wieder rausgefallen..und habe lange intensiv das Sitzen dafür benutzt wahrzunehmen, was eigentlich so gedacht wird..auf die Idee, das das Ich ein Programm ist, habe ich erst hier gehört..wenn mit dieser Information beobachtet wird, wann wie wo das ICH in den Gedanken auftaucht,und wie es sich verhält erscheint es völlig klar, das das ein Gedankeninhalt ist wie alles andere auch..aber irgendwo muss ich mir ja etwas vormachen, bzw nur glauben..aber ich sehe es einfach nicht, weil mein Verstand so funktioniert und immer so funktioniert hat..das bearbeiten von sachverhalten geht hier nur so..vielleicht fehlt hier einen dimension..puh!
Die Ich/mein Übung von Chaitanya z.B. hat anstrengungslos fast zwei lückenlose Tage das Erleben OHNE Ich in direkter Wahrnehmung hervorgerufen..das war aus dem Erleben hergeleitet..dann kam das Ich zurück....
war es die Sprachgewohnheit?
war es das Handeln müssen in der Welt?..
war es kein wirkliches Sehen, sondern nur so etwas wie ein "Drücken eines Reflexpunktes"?
Was lässt ein Anheben und Halten der Aufmerksamkeit auf die immer vorhandene zu grundeliegende Präsenz und den noch dahinter liegenden Raum in dem alles erscheint, wie es durch ihre/deine Präsenz, oder auch beim Hören von Tolle, lesen der Bibel oder Osho etc. vorkam/ kommt scheitern?
Sobald diese Wahrnehmung da war heute, entstand sofort Entspannung..die Energie fleißt nach unten..tiefes Aufatmen kommt..alles wird brillanter..es war eher schwierig das aufrecht zu halten, schwindelgefühl und müdigkeit tauchten auf- aber es war ja auch nur ein "hergeleitetes" Sein.. keine Folge von Ich Abwesenheit..kann man das so sagen?
Wenn das Erkennen ( hier bisher) nicht nachhaltig stattfinden kann- wäre der Weg dann die ständige Praxis mit Ettikettieren, um einen (den) Abstand zwischen Denken und Sein zu bekommen/halten..so das das Ich dann langsam zermürbt wird- würdest du das auch so sehen?..Gibt es auch ein langsames Erkennen? Ein "Tordurchschreiten in Zeitlupe"?
(Das Erleben dazu ist nicht einfach: ausser viel selbstdisziplin, triggert es ständig -teils vernichtende- versagensgedanken, denn es gelingt ja nicht ständig und das gefühl langsam verrückt zu werden- (mit denen dann auch wiederum natürlich meditiert werden kann) und es bindet enorme energien im innern, die im aussen dann nicht zu verfügung stehen.. ich nehme mich als abwesend war, weil dem Prozess so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird..( was im Kloster/Retreat( nie gemacht) Wochenende alleine- kein Thema wäre/ist -aber es hindert den Alltag oft so sehr, das daraus dann auch wieder Ängste/ neg. Überzeugungen entstehen (ich werde vergesslich z.B.) .. Das Wahrgenommene wird wacker versucht zu ignorieren.. ist aber nicht leicht..
anschließend heute morgen- als bestimmte neg. gefühlbeladene gedanken auftauchten, stellte sich ein radikales zulassen ein: ..das darf da sein!..und immer weiter und immer tiefer..jeder kleine bedenken und angst, wurde eingeladen und zugelassen..
..viel Text ;-) ..ich danke dir fürs lesen!