Hallo Joram,
Weil da noch Zweifeln sind: "vielleicht ist es doch kein Traum? Vielleicht gibt es doch was zu holen?"
Wollen/innere Antrieb und Zweifel (beides starke innere Muster von mir) schleichen sich immer wieder ein. Ich sitze und schaue. Es ist gerade viel Ruhe da. Weite. Und dann kommt diese Wollen, weil es noch nicht "genug Weite" ist. Es ein "unbestimmtes Mehr oder Anders" sein könnte.
Ein Gedanke: "Wer will noch mehr?" Nächster Gedanke: "Ein Gedanke!"
Ein Gedanke: "Fehlt etwas?" Nächster Gedanke: "Nein"
es tritt wieder mehr Ruhe ein.
Wenn das "Vielleicht" weg ist, wenn es 100% klar ist, NUR dann, kehrt Ruhe ein, weil in einer WIRKLICH trockene Quelle kein Wasser zu holen ist. Die Suche wird aufgegeben...
Ist schon verrückt, da ist Angst da, die Suche ganz aufzugeben, aus der Angst heraus nicht anzukommen. Absurd, aber so ist es. Da ist auch der Zweifel/Besorgnis da, die Kontrolle nur nicht abzugeben (die es nicht gibt), um nicht "vom rechten Weg" (zum erhofften Ziel wo auch immer da sein soll) abzukommen. Auch Absurd.
Und immer wieder Gedanken, und Identifikation damit. Glauben daran dass "ICH" ankommen, "ICH" den rechten Weg dahin finden könnte/sollte. Merke gerade wie es wirklich darum geht, "loszulassen", "nicht zu wissen", "zuzulassen",
Code: Select all
Wenn die Suche aufgegeben wird, kehrt Ruhe ein. Das "Hier und Jetzt" bekommt eine andere Qualität.
Und zwischendurch immer wieder auch große Ruhe.
Das Wahrgenommene bist nicht DU! Was bleibt?
"Was bleibt" löst fast schon wieder "Suchen-Wollen" aus. Aber auch eine
sehr stille Faszination/"Angezogen
sein" bzw. "still halten und lauschen".
Gute Nacht, Liselotte