Guten Morgen Ghata,
ich vermute, dass ich, wie du gesagt hast, die Vorschau angesehen habe und dann raus gegangen bin... Aber ich versuche, es nochmal kurz zusammenzufassen:
Beim Durchlesen ist mir aufgefallen, dass es sich doch nicht ok anfühlt und ich bin noch mal tiefer reingegangen in das Gefühl.
Wer/was hat gesagt, die Gefühle sind nicht ok? Wer/was will die Gefühle nicht haben?
Upps! Erwischt... Das war wieder so ein Trick des Verstandes. Viele Lehrer sagen ja, dass es wichtig sei, die Gefühle "bis auf den Grund" zu fühlen. Das ist sicher richtig, aber wenn ein scheinbares ich das macht, mit dem Ziel, "unangenehme" Gefühle quasi wegzufühlen, dann kann das eigentlich nur mehr Leiden bedeuten bzw. dass die Gefühle eher so bleiben wie sie sind... Also fühlen
ohne Hintergedanken...
Wenn die reinen Empfindungen gefühlt werden, gibt es jemand, der fühlt und die Empfindungen oder ist da nur fühlen?
Da ist natürlich nur gefühltes Gefühl ohne jemanden. Es ist schon irgendwie unfassbar, dass man nirgendwo ein ich findet, dass aber noch immer daran geglaubt wird...
Dazu habe ich eine Frage: Die Verwechslung kommt doch, so wie ich es bisher verstanden habe, daher, dass das "ich BIN" fälschlicherweise verknüpft wird mit Gedanken und Empfindungen. Wenn man erwacht ist, besteht dann das Gefühl, dass man dieses SEIN
ist? Oder kann man das nicht sagen, weil es eben kein "man" oder "frau" mehr gibt, sondern nur noch DAS?
Und warum hat man dann im nicht erwachten Zustand das Gefühl, dass dieses SEIN irgendwo im ich verborgen sei, wenn es dieses ich nie gegeben hat, sondern nur BewusstSEIN?
...vielleicht ist das schon wieder der zum Scheitern verurteilte Versuch, das Ganze mit dem Denken zu begreifen... Also ich warte lieber auf neue Anweisungen ;-)
Liebe Grüße
Lucas
PS: Ich glaube, dass - gerade im Alltag - noch eine große Identifikation mit Gedanken vorhanden ist...
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