Hallo Liebe,
lass dir Zeit, mit den Fragen zu sein. Sie brauchen nicht unbedingt eine Antwort an mich. Sie sollen dich in die letzten Ecken führen, wo sich vielleicht noch der Rest einer Illusion hält...oder nicht. Wenn etwas noch nicht vollkommen klar ist, sag Bescheid, dann schauen wir hin.
Wenn alles klar gesehen wurde, gibt es noch die Abschlussfragen, die ich dir gerne stelle, wenn es soweit ist. Du sagst mir, wenn das der Fall ist.
Von Herzen
Bis ans Ende des Weges
Re: Bis ans Ende des Weges
Liebe Stillness,
ich komme erst jetzt wieder dazu zu schreiben, weil ich rein menschlich gesehen gestern einen "Höllenritt" erlebt habe.
So als würde das alte "Regime" nochmal alle Register ziehen.
Heute Nacht bin ich dann so krank geworden, dass ich alle Termine absagen musste und nun wieder Zeit habe.
Hat also auch was Gutes..
In dem Chaos, das diesmal scheinbar "von außen" auf mich zu kam, springt dann eine Art Überlebensmodus an.
Ich reagiere einfach nur noch auf die unzähligen Herausforderungen, vergesse alles, was wir schon geklärt hatten und fühle mich nur noch mit meiner Menschlichkeit identifiziert, die wie gesagt um's Überleben kämpft. Stimmt ja auch auf eine Art, dass da etwas stirbt im Moment.. Bloß bezieht das der Körper wohl gerade auf sich und erschafft gefühlt eine "existenzielle Krise".
Wenn du mir hierbei also beim Überprüfen nochmal helfen könntest, wäre ich sehr dankbar...
Denn momentan fühlt es sich so an, als würden die Fragen, wenn ich sie mir selber stelle, einfach ungehört verhallen. Sie landen nur im Kopf.
Hingegen wenn du mich direkt adressiert an dem Punkt hast, der jeweils aktuell war, hat das immer eine besondere Kraft gehabt..
Danke..
ich komme erst jetzt wieder dazu zu schreiben, weil ich rein menschlich gesehen gestern einen "Höllenritt" erlebt habe.
So als würde das alte "Regime" nochmal alle Register ziehen.
Heute Nacht bin ich dann so krank geworden, dass ich alle Termine absagen musste und nun wieder Zeit habe.
Hat also auch was Gutes..
In dem Chaos, das diesmal scheinbar "von außen" auf mich zu kam, springt dann eine Art Überlebensmodus an.
Ich reagiere einfach nur noch auf die unzähligen Herausforderungen, vergesse alles, was wir schon geklärt hatten und fühle mich nur noch mit meiner Menschlichkeit identifiziert, die wie gesagt um's Überleben kämpft. Stimmt ja auch auf eine Art, dass da etwas stirbt im Moment.. Bloß bezieht das der Körper wohl gerade auf sich und erschafft gefühlt eine "existenzielle Krise".
Wenn du mir hierbei also beim Überprüfen nochmal helfen könntest, wäre ich sehr dankbar...
Denn momentan fühlt es sich so an, als würden die Fragen, wenn ich sie mir selber stelle, einfach ungehört verhallen. Sie landen nur im Kopf.
Hingegen wenn du mich direkt adressiert an dem Punkt hast, der jeweils aktuell war, hat das immer eine besondere Kraft gehabt..
Danke..
Re: Bis ans Ende des Weges
Hallo Carolina,
freu mich, von dir zu hören und wünsche dir gute Besserung. Alles ist gut...es ist ganz normal, dass alles Mögliche hochkommt, wenn es auf das Tor zugeht. Und auch wenn das Tor durchschritten wurde...es wird eventuell immer mal wieder so sein, dass ein scheinbarer 'Rückfall' geschieht, auch wenn das natürlich unpersönlicher (oder leerer) wahrgenommen wird. Der Leere können wir jetzt schon auf die Spur gehen :-)
Menschlichkeit im Sinne von Gefühlen, Gedanken, Körper etc. wirst du ja immer erleben...
freu mich, von dir zu hören und wünsche dir gute Besserung. Alles ist gut...es ist ganz normal, dass alles Mögliche hochkommt, wenn es auf das Tor zugeht. Und auch wenn das Tor durchschritten wurde...es wird eventuell immer mal wieder so sein, dass ein scheinbarer 'Rückfall' geschieht, auch wenn das natürlich unpersönlicher (oder leerer) wahrgenommen wird. Der Leere können wir jetzt schon auf die Spur gehen :-)
Dazu möchte ich dich fragen: Meinst du mit 'Menschlichkeit das 'Ich' und das scheinbare persönliche Drama? Meinst du, dass du dann nur noch damit identifiziert bist?und fühle mich nur noch mit meiner Menschlichkeit identifiziert, die wie gesagt um's Überleben kämpft.
Menschlichkeit im Sinne von Gefühlen, Gedanken, Körper etc. wirst du ja immer erleben...
Schau mal...woher kommt diese Behauptung?vergesse alles, was wir schon geklärt hatten
This Here Now
Re: Bis ans Ende des Weges
Schließ mal die Augen und erfahre den Körper. Du hast das in den Übungen schon mal gemacht.Bloß bezieht das der Körper wohl gerade auf sich und erschafft gefühlt eine "existenzielle Krise".
Wenn du den Körper so erfährst, ohne Benennungen, ohne etwas zu 'wissen': Hat der Körper eine existentielle Krise? Wo ist die existentielle Krise zu finden?
This Here Now
Re: Bis ans Ende des Weges
Liebe Stillness,
jetzt wo es mir körperlich grad mies geht, erkenne ich, dass das Sehen tatsächlich null etwas mit einem Zustand zu tun hat.
Ganz egal wie es mir geht, ich sehe die Leere dahinter. Kein Ich in gar nichts!
Zugegeben, wenn die Erfahrung sehr intensiv und "laut" wird oder beängstigend, dann fällt es mir ab und zu noch schwerer "dabei zu bleiben"... aber das Anhaften an Zustände bzw. das - in der Vorstellung - Verknüpfen von "Sehen" mit bestimmten Gefühlen / Erfahrungen hat aufgehört. Sehen ist unabhängig von allen Erscheinungen.
Ohne Glauben zu investieren, bedeutet er gar nichts.
Überprüft, zeigt sich, dass er noch nicht mal stimmt.
Im Körper bzw. im Fühlen sind manche Bereiche intensiver spürbar..
Aber wie in der Übung, die ich schon mal gemacht hatte, lösen sich Grenzen sofort auf..
Es bleibt nur Raum, Öffnung, Transparenz.. Gar kein "Körper" bleibt übrig, wenn ich genau hinsehe.. und das, obwohl die Krankheitssymptome vorher scheinbar so viel Schwere und Schmerz impliziert hatten.
Wow.
Wenn es mir schlecht geht, scheint meine "Lust" genau hinzuschauen irgendwie reduziert.. So als wäre das gerade zu "anstrengend" und etwas in mir will sich lieber in die alten, gewohnten Ablenkungsmechanismen zurückziehen, um den Schmerzen zu entkommen.
Aber jetzt wird mir klar, dass es genau umgekehrt ist: Nicht hinzuschauen macht es viel anstrengender..
Gerade fühlt es sich mit allem "weich" in mir an.
Alles ist gut, darf so da sein, wie es gerade ist.. Inklusive "Rückfälle" ins Alte.
:-)
Herzensgruß zu dir
jetzt wo es mir körperlich grad mies geht, erkenne ich, dass das Sehen tatsächlich null etwas mit einem Zustand zu tun hat.
Ganz egal wie es mir geht, ich sehe die Leere dahinter. Kein Ich in gar nichts!
Zugegeben, wenn die Erfahrung sehr intensiv und "laut" wird oder beängstigend, dann fällt es mir ab und zu noch schwerer "dabei zu bleiben"... aber das Anhaften an Zustände bzw. das - in der Vorstellung - Verknüpfen von "Sehen" mit bestimmten Gefühlen / Erfahrungen hat aufgehört. Sehen ist unabhängig von allen Erscheinungen.
Ja. So war es anfänglich, als es in den letzten Tagen so 'rund ging'.Meinst du mit 'Menschlichkeit das 'Ich' und das scheinbare persönliche Drama? Meinst du, dass du dann nur noch damit identifiziert bist?
Sie kommt aus dem nichts.. und ist nichts weiter als ein Gedanke, der sich an niemanden richtet.Schau mal...woher kommt diese Behauptung?
Ohne Glauben zu investieren, bedeutet er gar nichts.
Überprüft, zeigt sich, dass er noch nicht mal stimmt.
Keine Krise auffindbar. :-)Hat der Körper eine existentielle Krise? Wo ist die existentielle Krise zu finden?
Im Körper bzw. im Fühlen sind manche Bereiche intensiver spürbar..
Aber wie in der Übung, die ich schon mal gemacht hatte, lösen sich Grenzen sofort auf..
Es bleibt nur Raum, Öffnung, Transparenz.. Gar kein "Körper" bleibt übrig, wenn ich genau hinsehe.. und das, obwohl die Krankheitssymptome vorher scheinbar so viel Schwere und Schmerz impliziert hatten.
Wow.
Wenn es mir schlecht geht, scheint meine "Lust" genau hinzuschauen irgendwie reduziert.. So als wäre das gerade zu "anstrengend" und etwas in mir will sich lieber in die alten, gewohnten Ablenkungsmechanismen zurückziehen, um den Schmerzen zu entkommen.
Aber jetzt wird mir klar, dass es genau umgekehrt ist: Nicht hinzuschauen macht es viel anstrengender..
Gerade fühlt es sich mit allem "weich" in mir an.
Alles ist gut, darf so da sein, wie es gerade ist.. Inklusive "Rückfälle" ins Alte.
:-)
Herzensgruß zu dir
Re: Bis ans Ende des Weges
Ja, die 'existentielle Krise' des Körpers ist eine reine Geschichte. Eine Drama-Geschichte rund um 'Carolina' :-) dann eben rund um den körperlichen Zustand. Es ist nicht mehr als das.
Schau doch nochmal, als Übung, ob du in der direkten Erfahrung (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen, Denken) irgendetwas findest, das im Unklaren ist. Irgendetwas, das im Zweifel ist.
Wo kann so etwas immer nur gefunden werden?
Wo kann etwas um Zweifel oder im Unklaren sein?
Und kann es außerhalb davon gefunden werden?
Ich bin gespannt...und gute Besserung!
Ja, genau! Es gibt Zweifelgedanken, Unklarheitsgedanken usw. - aber die Frage ist immer: Was ist im Zweifel? Was ist im Unklaren?Sie kommt aus dem nichts.. und ist nichts weiter als ein Gedanke, der sich an niemanden richtet.Schau mal...woher kommt diese Behauptung?
Ohne Glauben zu investieren, bedeutet er gar nichts.
Überprüft, zeigt sich, dass er noch nicht mal stimmt.
Schau doch nochmal, als Übung, ob du in der direkten Erfahrung (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen, Denken) irgendetwas findest, das im Unklaren ist. Irgendetwas, das im Zweifel ist.
Wo kann so etwas immer nur gefunden werden?
Wo kann etwas um Zweifel oder im Unklaren sein?
Und kann es außerhalb davon gefunden werden?
Ich bin gespannt...und gute Besserung!
This Here Now
Re: Bis ans Ende des Weges
Ja. Wenn da kein Ich ist, dem all das 'geschieht', darf der Widerstand zur Ruhe kommen. Alles darf so sein, wie es bereits ist: Es ist.Alles ist gut, darf so da sein, wie es gerade ist..
This Here Now
Re: Bis ans Ende des Weges
Es kann immer nur ein Gedanke sein.Wo kann so etwas immer nur gefunden werden?
Wo kann etwas um Zweifel oder im Unklaren sein?
Sehen, Hören, Fühlen hat mit Zweifeln und im Unklaren sein gar nichts zu tun.
Und es ist nichts weiter als eine Annahme / Vermutung / Vorstellung (= ein fiktives Ich), die sich von so einem Gedanken vermeintlich "betroffen fühlt".
Aber kann sich eine Vorstellung, eine Vermutung betroffen fühlen?
Die Vorstellung selbst wird genauso wahrgenommen, wie ein Eindruck von Betroffen-Sein.
Du hast es einmal einen "geschlossenen Kreislauf" genannt.
Bei genauerem Untersuchen zeigt sich, dass das alles nur Gedanken sind.
Angefangen bei:
"Ich sehe nicht klar."
Über "Ich, Carolina, (sehe nicht klar)."
Bis "Das betrifft mich."
Alles Gedanken.. in der Leere erscheinend.
Nein. Nur in Gedanken.Und kann es außerhalb davon gefunden werden?
Das direkte Erfahren enthält weder Zweifel noch Unklarheit. Das direkte Erfahren ist einfach, was es ist.. in derselben Leere erscheinend wie die Gedanken. Alles ohne ein Ich.
Danke! :-)und gute Besserung!
Re: Bis ans Ende des Weges
Schön, du siehst das alles sehr klar.
Sei einfach mit all dem und melde dich, wenn es dir besser geht...
Von Herzen
Ja, genau...all das erscheint nur innerhalb der Geschichte, innerhalb der Gedanken, außerhalb davon hat es keine Realität ('geschlossener Kreislauf'). Die Gedanken also solche sind real (direkt erfahrbar), aber ihr Inhalt nicht. Sie sind in diesem Sinne leer.Bei genauerem Untersuchen zeigt sich, dass das alles nur Gedanken sind.
Genau richtig erkannt. Da ist niemand, der Zweifel hat, niemand, der im Unklaren ist. Es gibt immer nur eine Geschichte darüber.Aber kann sich eine Vorstellung, eine Vermutung betroffen fühlen?
Sei einfach mit all dem und melde dich, wenn es dir besser geht...
Von Herzen
This Here Now
Re: Bis ans Ende des Weges
Danke dir!
Heute bin ich den Lebenden schon wieder näher.. ;-)
Liebe Grüße
Heute bin ich den Lebenden schon wieder näher.. ;-)
Liebe Grüße
Re: Bis ans Ende des Weges
Liebe Stillness,
heute geht es mir deutlich besser.
Ab morgen Abend bin ich für eine Woche auf Retreat mit Eli.
Hast du einen Vorschlag für unseren 'Fahrplan'?
Liebe Grüße C.
heute geht es mir deutlich besser.
Ab morgen Abend bin ich für eine Woche auf Retreat mit Eli.
Hast du einen Vorschlag für unseren 'Fahrplan'?
Liebe Grüße C.
Re: Bis ans Ende des Weges
Liebe Carolina,
danke für deine Rückmeldung und die Information.
Lass uns das Gespräch während des Eli-Retreats pausieren.
Während des Retreats...schau einfach, was sich zeigt oder bestätigt. Was Eli lehrt ist in keinem Widerspruch zu dem, was wir hier untersuchen. Du wirst im Retreat sicherlich weitere, neue oder andere Impulse bekommen. Ich denke, der wichtigste Impuls ist die Stille.
Melde dich, wenn du wieder zurück bist. Dann schauen wir, was da ist und wie es weitergeht.
Hab eine gute Zeit.
Herzlich
danke für deine Rückmeldung und die Information.
Lass uns das Gespräch während des Eli-Retreats pausieren.
Während des Retreats...schau einfach, was sich zeigt oder bestätigt. Was Eli lehrt ist in keinem Widerspruch zu dem, was wir hier untersuchen. Du wirst im Retreat sicherlich weitere, neue oder andere Impulse bekommen. Ich denke, der wichtigste Impuls ist die Stille.
Melde dich, wenn du wieder zurück bist. Dann schauen wir, was da ist und wie es weitergeht.
Hab eine gute Zeit.
Herzlich
This Here Now
Re: Bis ans Ende des Weges
Vielen herzlichen Dank für alles bis hierhin, liebe Stillness!!!
Ich freue mich, wenn wir uns nach dem Retreat wieder hören / lesen.. :-)
Hab du auch eine wunderbare Zeit!
Alles Liebe von Carolina
Ich freue mich, wenn wir uns nach dem Retreat wieder hören / lesen.. :-)
Hab du auch eine wunderbare Zeit!
Alles Liebe von Carolina
Re: Bis ans Ende des Weges
Sehr gern...ich freu mich auch, wieder von dir zu hören :-) Bis dann!
This Here Now
Re: Bis ans Ende des Weges
Liebe Stillness,
nun bin ich wieder zurück. :-)
Herzliche Grüße zu dir!
nun bin ich wieder zurück. :-)
Herzliche Grüße zu dir!
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