ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt reichts

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Ingen
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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Ingen » Fri Jun 26, 2015 3:17 pm

Diese Abschlussfragen setzten etwas Sicheres Eindeutiges voraus, eine zweifelsfreie Gewissheit, und sie fragen auch nach Erfahrungen von gestern um das zu belegen. Wollen etwas Permanentes. Das ist hier nicht.
Du bist hier weiter gegangen als die meisten das tun (glaube ich, ich hab' jetzt auch nicht den Überblick). Das Ziel von LU ist, das separate, eigenständige Ich als Illusion zu enttarnen – darauf zielen die Fragen ab. Man kann sie auf mehreren Ebenen beantworten, und auch gleich kritisch beleuchten.

Wenn es dich allerdings in ein Riesendilemma versetzt dass sich die Fragen auf Vergangenheit beziehen, und du meinst, du hättest irgendwas noch nicht angeschaut, dann kann das ja angeschaut werden, und die Fragen haben ihren (vorläufigen) Zweck erfüllt.

Ist dir klar, dass da "nichts Sicheres, Permanentes" ist?

Sollte es so was geben?
Das, was ich jetzt in diesem Moment als genauso wahr sehen kann bleiben. Das ist nur nicht viel.
Du sprichst von Konzepten, die wahr sein können oder nicht?! Du machst hier echt einen Rundumschlag sondergleichen. Selbst, Zeit, Raum, und jetzt auch noch die Wahrheit selbst!!

Ich hab' mal gelesen, dass Wahrheit ist, was nicht weiter reduziert werden kann.

was könnte das sein?

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Skya
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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Skya » Fri Jun 26, 2015 5:15 pm

Ist dir klar, dass da "nichts Sicheres, Permanentes" ist?
Es beweist sich jeden Moment neu.
Sollte es so was geben?
Was ich meinte war eine permanente Gewissheit, die nicht den Gedanken kommt. Darauf scheint hier alles raus zulaufen. Und da hing wohl meine Erwartung dran.
Du sprichst von Konzepten, die wahr sein können oder nicht?!
Ich meinte, das sich die Perspektive ständig ändert und das was jetzt direkt wahrgenommen wird nur wenig mit dem von gestern übereinstimmt. Gestern (ode in anderen Momente) war das Ich als fiktiver Gedankengang im Hintergrund und Jetzt ist es mit Identitätsgefühl im Vordergrund. Was nichts machen würde, wenn da nicht irgendwo noch eine Erwartung wäre. Die Intensität des Schmerzes und das Aufbäumen dagegen hatte mir gezeigt, das da Widerstände gegen das was gerade ist sind, wo ich geglaubt hatte, da ist nichts mehr wäre. Alle Träume und Hoffnungen sind zerschlagen aber dieses: Wenn es doch nur ein kleines bisschen besser wär. Das ist ja immer noch Suchen, Zeit hat doch noch Bedeutung....
Ich hab' mal gelesen, dass Wahrheit ist, was nicht weiter reduziert werden kann.
was könnte das sein?
Das was jetzt ist.

Ich sehe das ich hier nur im Kreis laufe. Ich hatte Vertrauen gewonnen in das was hier vorgeht, in das was ich gesehen hatte, in den Prozess hier. Jetzt ist es irgendwie gebrochen. War es alles so daneben? Muss ich da irgendwie völlig anders rangehen?

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Ingen » Sat Jun 27, 2015 12:07 pm

Alle Träume und Hoffnungen sind zerschlagen aber dieses: Wenn es doch nur ein kleines bisschen besser wär.
Dann sind die Träume und Hoffnungen eben doch nicht zerschlagen. Was soll denn besser werden? Verglichen womit?

Das ist ja immer noch Suchen, Zeit hat doch noch Bedeutung....
Dann geht es anscheinend noch eine Weile weiter. Ausser du siehst das als "das ganz normale Leben".
Ich sehe das ich hier nur im Kreis laufe. Ich hatte Vertrauen gewonnen in das was hier vorgeht, in das was ich gesehen hatte, in den Prozess hier. Jetzt ist es irgendwie gebrochen.
Und was siehst du jetzt, wo "das Vertrauen gebrochen" ist?

War es alles so daneben? Muss ich da irgendwie völlig anders rangehen?
Was ist denn eigentlich daneben? Wenn du alles irgendwo abgeschrieben hast, ja, dann musst du anders rangehen. Das glaube ich aber nicht.

Vielleicht musst du dem Prozess auch einfach nur Zeit geben und nicht immer nachschauen, ob das Leiden nicht endlich aufhört. Guck dir einfach an, was alles passiert, aus Neugierde. Das "es soll endlich nur ein bisschen besser werden (ich bin ja schon so bescheiden)" kannst du inzwischen ja selbst durchschauen, oder?

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Skya » Sat Jun 27, 2015 9:45 pm

Und was siehst du jetzt, wo "das Vertrauen gebrochen" ist?
Vertrauen ist ja ähnlich wie das vertraut sein, was wir schon mal hatten. Zweifel und Vertrauen beides sind nur Geschichten.
Als ich da weiterging kam ich letztlich kam ich auf was anderes, was ich nicht wirklich angesehen hatte : das Du, die Anderen, Beziehungen. Das es kein selbständiges Ich geben kann ist jetzt klar, aber trotzdem glaube ich im Hintergrund das andere selbständige Du s da draussen rumlaufen, und habs gar nicht gemerkt. Und da hängt so viel dran, Scham, Schuld , das Verlangen nach Anerkennung... Alles immernoch sooo wichtig. Gäbe es überhaupt Wichtigkeiten ohne den Glauben an andere Menschen?
Wenn nur das direkt jetzt über die Sinne wahrgenommene wirklich ist, dann kann es andere Menschen auch nur als Sinneswahrnehmung geben in dem Augenblick wo sie direkt vor mir stehen. Und selbst dann gibs da keine eigenständige Du-Seele oder sowas. Wenn ich z.b. deine Postings lese , dann denke ich das da draussen jemand Reales sitzt und mich beurteilt. Aber das sind nur Bilder und Gedanken. Das was wirklich ist sind Wörter auf meinem Bildschirm und die Gedanken die eine Geschichte dazu schreiben. Gefühle und Gedanken aber keine Personen, nichts Persönliches.
Das Witzigste war, das ich irgendwann bei einem Szenario ankam wo ich die Menschen die die Ich Illuison durchschaut haben als Gedankenkonstrukt sehen konnte (weil sie sich selber so sehen) und die Menschen, die an ihr Ich glauben, aber als real sein müssten. Was für ein Quatsch.

Das ist so schwer loszulassen, dabei sollte es klar sein. Irgendwie scheint mir da die ganze innerliche Schwere dranzuhängen. Gehe ich hier gedanklich wieder zu weit?
Vielleicht musst du dem Prozess auch einfach nur Zeit geben und nicht immer nachschauen, ob das Leiden nicht endlich aufhört. Guck dir einfach an, was alles passiert, aus Neugierde.
Ja, ich bin auch tatsächlich irgendwie wieder gelassener geworden, fange an mein Leben wieder zu ordnen. Es ist als wenn ich aus dieser brennenden Intensität etwas rausgezoomt worden bin und es alles mit Abstand angucke.
Das "es soll endlich nur ein bisschen besser werden (ich bin ja schon so bescheiden)" kannst du inzwischen ja selbst durchschauen, oder?
Es ist, als ob sich das wo das Ich dranhängt so klein macht, das ich es übersehe. Und wenn ichs dann durchschaue dann sehe ich das der Inhalt oder die Intensität der Erwartung für die Illusion gar keine Rolle spielt. Es könnte unendlich viel kleiner und bescheidener werden und wäre doch die selbe Identifizierung. Leider ist das Durchschauen meistens erst im Nachhinein,

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Ingen » Sun Jun 28, 2015 12:56 pm

Das es kein selbständiges Ich geben kann ist jetzt klar, aber trotzdem glaube ich im Hintergrund das andere selbständige Du s da draussen rumlaufen, und habs gar nicht gemerkt. Und da hängt so viel dran, Scham, Schuld , das Verlangen nach Anerkennung...
'

Du bist im Moment dabei, noch viel mehr zu dekonstruieren als nur ein selbständiges Ich. Der springende Punkt in obigem Satz sind nicht (nur) die anderen Du's, sondern das Konzept "Da draußen". Wo soll denn "da draußen" sein? Außerhalb wovon?
Ist dieses Behälter-Konzept eine Art Ich-Ersatz? Nur heißt es "hier" anstelle von "ich"...

Wo ist denn die Trennungslinie zwischen Innen und außen? Wo zwischen dir und dem Tisch? Ist der Tisch innen oder außen? Wo ist deine Hand? Wo die Hand eines "anderen"?
Das ist so schwer loszulassen, dabei sollte es klar sein. Irgendwie scheint mir da die ganze innerliche Schwere dranzuhängen. Gehe ich hier gedanklich wieder zu weit?
Wo findet denn all das statt, an dem die Schwere dranhängt? Muss was losgelassen werden?
Wenn ich z.b. deine Postings lese , dann denke ich das da draussen jemand Reales sitzt und mich beurteilt. Aber das sind nur Bilder und Gedanken. Das was wirklich ist sind Wörter auf meinem Bildschirm und die Gedanken die eine Geschichte dazu schreiben. Gefühle und Gedanken aber keine Personen, nichts Persönliches.
Da haben wir wieder "da draussen".
Vielleicht ist es mal hilfreich, wenn du dir vorstellst, wie eine Katze die Welt sieht? Nur so als Gedankenspiel. Nehmen wir mal an, es gäbe Katzen :)
Weiß eine Katze was davon, wie die Welt aus einer anderen Perspektive aussieht?

Ich kann und will dir hier keine neuen Bewußtseinsmodelle anbieten, da gibt es Verschiedenes auf dem spirituellen Markt zu holen.

"Verstehen" kommt nie zu einem Endpunkt. Sehen hingegen ist ganz klar. Du siehst immer alles, sogar wenn der Gedankenlabel "verschwommen" dranhängt.

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Skya » Sun Jun 28, 2015 9:03 pm

Du bist im Moment dabei, noch viel mehr zu dekonstruieren als nur ein selbständiges Ich. Der springende Punkt in obigem Satz sind nicht (nur) die anderen Du's, sondern das Konzept "Da draußen". Wo soll denn "da draußen" sein? Außerhalb wovon?
Ist dieses Behälter-Konzept eine Art Ich-Ersatz? Nur heißt es "hier" anstelle von "ich"...
Ja das mit dem Ich-Ersatz trifft es glaub ich ganz gut und ja das Da-draussen ist er springende Punkt.Ich weiß nicht wie ich das übersehen konnte, als wenn da ein blinder Punk war. Jetzt ist die Verbindung dieses zentralen Schmerzgefühl mit dieser Da-draussen-Idee ganz klar, die ganze Schwere und Angst hat sich daraus genährt. Und jetzt sehe ich das an und es verliert seine Wirklichkeit, seine Kraft, zerfällt...
In diesem Moment ist es klar, es gibt kein Da draussen nur Gedanken davon. Wenn die Zweifel-gedanken kommen brauche ich nur in meiner direkten Körperwahrnehmung nach der vermeintlichen Grenze zu kucken. Hier in der direkten Wahrnehmung ist nur das Gefühl Gedanken Wahrnehmungen. Es fühlt sich sehr geborgen an. Kein gefährliches Da-draussen. Nur das was jetzt hier ist. Es war so ein Riesending, jetzt, ich weiß nicht. Die Kontraktionen sind da, aber im Hintergrund ist eine Amüsiertheit, Leichtigkeit.

Vielleicht ist es wieder Flucht/Verdrängung oder irgendeine Illusion, aber auch das wird sich zeigen müssen.
Wo findet denn all das statt, an dem die Schwere dranhängt? Muss was losgelassen werden?
Es findet alles jetzt in meinen Gefühlen und Gedanken statt einschließlich der Gedanke an Loslassen ( Jetzt gerade keine solchen Gedanken)
Weiß eine Katze was davon, wie die Welt aus einer anderen Perspektive aussieht?
Ja das ist gut anzusehen. Man kann ja icht mal sagen das das sie überhaupt eine Perspektive hat, geschweige etwas weiß. Da sind nur Instinkte, Reaktionen und Wahrnehmungen, nichts weiter.
Obwohl, als ich unsere Katze heute beobachtete kam mir der Gedanke: So wie die rumläuft, sich gibt, irgendwie weiß die, das es sie gar nicht wirklich gibt (:
"Verstehen" kommt nie zu einem Endpunkt. Sehen hingegen ist ganz klar. Du siehst immer alles, sogar wenn der Gedankenlabel "verschwommen" dranhängt.
Meine jetzige (heutige) Erfahrung ist so: Die Reaktion auf Frage-und Zweifel-gedanken ist nicht mehr vordergründig dieses unbedingte Verstehen Wollen sondern ein direktes Nachschauen was jetzt ist.Immer wieder. Das ist anders.

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Ingen » Mon Jun 29, 2015 6:03 pm

Ich weiß nicht wie ich das übersehen konnte, als wenn da ein blinder Punk war. Jetzt ist die Verbindung dieses zentralen Schmerzgefühl mit dieser Da-draussen-Idee ganz klar, die ganze Schwere und Angst hat sich daraus genährt. Und jetzt sehe ich das an und es verliert seine Wirklichkeit, seine Kraft, zerfällt...
In diesem Moment ist es klar, es gibt kein Da draussen nur Gedanken davon. Wenn die Zweifel-gedanken kommen brauche ich nur in meiner direkten Körperwahrnehmung nach der vermeintlichen Grenze zu kucken. Hier in der direkten Wahrnehmung ist nur das Gefühl Gedanken Wahrnehmungen. Es fühlt sich sehr geborgen an. Kein gefährliches Da-draussen. Nur das was jetzt hier ist. Es war so ein Riesending, jetzt, ich weiß nicht. Die Kontraktionen sind da, aber im Hintergrund ist eine Amüsiertheit, Leichtigkeit.
Schön.

Und wie ist es heute?

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Skya » Mon Jun 29, 2015 8:28 pm

Und wie ist es heute?
Was soll ich schreiben, welche Perspektive nehmen wir denn heute? Das muss ja sowieso mittlerweile alles völlig unglaubwürdig klingen. Aber Gott sei Dank ist ja niemand da, der das glauben muss (:

Also der Erste Gedanke gewinnt das Los:
Vielleicht könnte man sagen das es ist, als wenn sich etwas setzt, im Hintergrund ein Frieden geschlossen wird mit den ständigen Veränderungen des Lebens und der Unkontrollierbarkeit. Das Einzigeste, was permanent ist, ist der Fakt das sich alles verändert. Und da, in der diesem gesamten Geschehen ist die Ruhe drin. Diese ganze Geschichte mit dem Fliessen und sich im Fluss der Dinge zu verankern ist schön, aber ich meine der Fluss als Ganzes kann ja nirgendwo hinfließen , ist still.

Was sonst?
Ich singe und spiele wieder Gitarre. Mir ist meine Musik immer so wichtig gewesen und ich konnte gar nicht ohne leben.Weil dieses freie Improvisieren das Einzigste gewesen war wo Fliessen war in meinem Leben, die Musik passierte mir einfach, keine Ahnung wer das tut, nur staunen was da woher kam. Und kaum war der letzte Ton verklungen, war wieder alles unter Kontrolle und natürlich alles meins. Ich hatte immer geglaubt Musik ist mein Weg und irgendwann würde ich dieses freie einfach- passieren-lassen irgendwie in mein Alltagsleben rüberziehen können, mich ich frei singen oder so, Ha Ha
Nachdem der Dialog hier anfing konnte ich meine Gitarre nicht mehr anrühren. Ging nicht. Wusste nicht ob ich jemals wieder.. Ja Ja die Wichtigkeiten...
Und jetzt... wenn die Gitarre ruft dann passierts und manchmal ists vertraut, manchmal wie zum ersten Mal und ich spiele was kommt und wenn nichts kommt dann ist eben Stille die Musik die gerade gespielt wird.
Also das selbe eigentlich wie vorher auch (:

Also alles recht friedlich hier momentan, vielleicht etwas oberflächlich, die scharfen Fragen stelle ich mir gerade nicht , (verkappte Angst was aufzuwühlen vielleicht?) , Aber naja, das wirst du ja schon tun wenn nötig...

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Ingen » Mon Jun 29, 2015 8:51 pm

Diese ganze Geschichte mit dem Fliessen und sich im Fluss der Dinge zu verankern ist schön, aber ich meine der Fluss als Ganzes kann ja nirgendwo hinfließen , ist still.
Ja. Um Fließen zu registrieren, braucht es ein Ich, das sich vom Fließen getrennt sieht.
Und jetzt... wenn die Gitarre ruft dann passierts und manchmal ists vertraut, manchmal wie zum ersten Mal und ich spiele was kommt und wenn nichts kommt dann ist eben Stille die Musik die gerade gespielt wird.
Also das selbe eigentlich wie vorher auch (:
Ja, klar.
Also alles recht friedlich hier momentan, vielleicht etwas oberflächlich, die scharfen Fragen stelle ich mir gerade nicht , (verkappte Angst was aufzuwühlen vielleicht?) , Aber naja, das wirst du ja schon tun wenn nötig...
Ok, dann also eine Frage. Was passiert, wenn "was aufgewühlt wird"?

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Ingen » Tue Jun 30, 2015 7:18 am

Mir Ist noch was eingefallen.
"Aufwühlen" beinhaltet auch die Behälter-Metapher. Als ob da ein Haufen (meist schlechte) Gedanken im "Verstand" oder auch im "Sumpf des Unbewussten" rumtreiben.

Wieviele Gedanken kannst du denn (jetzt) finden?

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Skya » Tue Jun 30, 2015 7:38 pm

Ok, dann also eine Frage. Was passiert, wenn "was aufgewühlt wird"?
Dann würden aufgewühlte Gedanken passieren, und aufgewühlt wäre nur ein weiterer Bewertungsgedanke.
"Aufwühlen" beinhaltet auch die Behälter-Metapher. Als ob da ein Haufen (meist schlechte) Gedanken im "Verstand" oder auch im "Sumpf des Unbewussten" rumtreiben.
Ja, so ist das wohl.
Letztlich kommt alles immer wieder auf den altbekannten Zweifelgedanken zurück: Das ist nicht genug oder das (Gedanken) ist falsch. Solche Gedanken sind eben da. Was jetzt anders ist ist, das ich nicht mehr versuche solche Gedanken mit einem Gegengedanken: Alles ist okay, oder es ist alles gut wie es ist zu neutralisieren. Gut und okay, beinhalten ja immer auch die Möglichkeit des Gegenteils und somit schönen Stoff für Geschichten. Was Ruhe schafft ist : Es ist so wie es ist, weil es so ist. Und der passiert jetzt ganz oft, ist irgendwie vordergründig.
Wieviele Gedanken kannst du denn (jetzt) finden?
Jetzt? Keinen.

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Ingen » Wed Jul 01, 2015 1:36 pm

Wieviele Gedanken kannst du denn (jetzt) finden?
Jetzt? Keinen.
Ja, ich versuche jetzt auch schon seit Jahren einen Gedanken zu erwischen. Was sich irgendwie anfühlt wie im Kühlschrank nachzusehen, ob das Licht aus ist.
Gut und okay, beinhalten ja immer auch die Möglichkeit des Gegenteils und somit schönen Stoff für Geschichten. Was Ruhe schafft ist : Es ist so wie es ist, weil es so ist. Und der passiert jetzt ganz oft, ist irgendwie vordergründig.
Das hört sich nachgerade weise an. :)

Wie ist es denn zur Zeit mit dem Schmerz und der Schwere, und was da sonst noch alles war?
Ist das auch so, wie es ist? Und wie fühlt sich das an?

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Skya » Wed Jul 01, 2015 6:33 pm

Ja, ich versuche jetzt auch schon seit Jahren einen Gedanken zu erwischen. Was sich irgendwie anfühlt wie im Kühlschrank nachzusehen, ob das Licht aus ist.
(:

Wie ist es denn zur Zeit mit dem Schmerz und der Schwere, und was da sonst noch alles war?
Ist das auch so, wie es ist? Und wie fühlt sich das an?
Ja, das ist auch oft noch ziemlich da, aber ich mehms kaum noch ernst. Ich meine, das fühlt sich schon wie Enge und Schmerz an, aber es ist kein Leiden dabei. Und wenn ich da reingehe, dann ist es sowieso nur noch eine undefinierbare intensive Bewegung/Energie.
Das ist wie mit den Ich-Verklebungen auf die ich so im Laufe des Tages stoße. Dies schaue ich mir nur genau an, zumindest sobald es mir bewusst wird. Da ist kaum noch der Drang das lösen zu müssen. Viele Sachen haben sich ja offensichtlich spontan gelöst, und ich habs bestimmt nicht getan (:

Fällt mir schwer irgendwas definitives zu sagen, vielleicht das da trotz ziemlicher Stimmungsschwankungen eine verspielte, hintergründige Leichtigkeit ist...

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Ingen » Wed Jul 01, 2015 9:09 pm

Fällt mir schwer irgendwas definitives zu sagen,
Hahaha! Sollte etwas Definitives gesagt werden?

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Re: ICH lungert schon ewig noch vor dem Tor herum, jetzt rei

Postby Skya » Thu Jul 02, 2015 11:40 am

Ausser vielleicht das alles das ist was es ist. Aber ob man das nun definitiv nennen kann? (:


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