Lieber Joram, zunächst vielen Dank für deine fruchtbaren Fragen. Ich habe unterschiedliche Antworten, zu unterschiedlichen Zeiten. Für einen Moment der Stille ... mehrere, mehr oder weniger intensiv, wenn sich die "Alltagswelt" entspannt, die Wasser sich glätten. Klarheit und ein ruhiges Herz sind hilfreich, Erinnern ("Riechen"). Was ich erlebe ist Offenheit, wo ein festes Ich eigentlich gerade keine Rolle spielt. Alles ist ok so (bürgerliche Behaglichkeit?) . Manchmal kommt nach einiger Zeit auch Unruhe auf. Viele "Gäste"(Identitäten) lassen sich auch mal ent-identifizieren, wahrnehmen von ? aus. Ich kann da nur von einer größeren Offenheit sprechen, Sense of Being?: ja, da ist was. Ich habe letztes Jahr meinen Rinpoche gebeten, das noch einmal etwas auszuführen, auch Mooji spricht davon und ich war mir da lange etwas unklar. Ich kanns nicht sagen, aber im Innehalten ist was da(so was "Offenes", sage ich weiter unten mal. Ja und ich kenne die Fragen wie "hat es eine Begrenzung?". Nein mit dieser Frage komme ich zu nichts. Müdigkeit, Erschöpfung mindern die Fähigkeit spontan und gegenwärtiger zu sein. Das ist auch auf verschiedenen Lebens-Aktions-gebieten verschieden. (beim Laufen bin ich gut und fokussiert, die Füße im Zehenballengang wie Katzenpfoten, hilft mir wache Aufmerksamkeit zu generieren.
Hej, Joram, ich habe sogleich eine spontane Antwort auf die erste Frage: nämlich, der Erzähler (je nachdem welcher ) trägt einen eigenen 'Geruch', eine eigene Empfindung mit sich. Das ist auch Teil von dem, dass ich berichtete vornehmlich auf die Empfindungen zu lauschen. Hej, Joram, ich habe sogleich eine spontane Antwort auf die erste Frage: nämlich, der Erzähler (je nachdem welcher ) trägt einen eigenen 'Geruch', eine eigene (manchmal sich wandelnde) Empfindung mit sich. Das ist auch Teil von dem, dass ich berichtete vornehmlich auf die Empfindungen zu lauschen.
... der Beobachter der Empfindungen während Momenten der Ruhe Stille
Der Erzähler oder Berichter nimmt, automatisch einen Blickpunkt " als ein Anderer ein.
Wie wird der „Erzähler“ wahrgenommen?
Mit was für einem Sinnesorgan?
Ja, die Erzähler! Da gibt es mehrere Erzähler in unterschiedlichen Gewändern. Er verursacht eine Empfindung oder trägt eine solche mit sich. Zum Beispiel einer, der lustig sein will, und es auch oft ist; lauter Rollen, die spontan wirken, weil sie gut eingespielt sind. Sie können, insofern es keine Schmerzidentitäten sind, auch Spaß machen.
Also am ehesten käme da der Geruchssinn in Frage.So etwas wie ein Geruchssinn, so eine ganz tief ins Gehirn gehende Wahrnehmungsart, auch deren schwebender Character... diese besondere Art zart einen Geruch durch die Nase aufzunehmen.
Die innere Sprache, Zwiesprache, inneres Kasperletheater, Be- und Verurteiler, Begleiter, Kommentierer, Beurteiler, Aufmunterer, Ermahner, Antreiber, ... eigentlich eine ganz 'zivilisierte' Instanz ... Sprache hat auch einen Apell-, einen Selbstoffenbarungs-, einen Beziehungsaspekt. Die lassen sich fühlen, empfinden. Das geschieht aus so einer Art Offenheit heraus. Entspannung, mich erden, in meine Mitte stellen, wirken bei mir meist unterstützend. 13:36 Zurücklehnen die Signaturen von Schmerz und Anhaftung formen Identitäten, die geglaubt werden oder auch nicht. (wie bewege ich mich im Alltag, als Haushalter, Selbstständiger, Therapeut, usw) "Stop doing for a moment", sagt mir meine spirituelle Einflüsterin Nathalie Delay, und das tun wir(?) jetzt. In Konzentration, in Ruhe, ...? wird grössere Klarheit wahrgenommen, mehr Ruhen und hier . Abends nehme ich mich oft müde wahr, vernebelter, und da sind Klarheit und Zentriertheit viel
weniger.Jetzt muss ich los, arbeiten. (:
Untersuche, schaue in der Stille – was ist wirklich da?
bürgerliche Behaglichkeit? ich erinnere mich an "look and relax" und "go deeper and deeper". Diese letzte Aussage hat mich etwas beruhigt. Es müssen nicht diese "perfekten" Momente sein, sondern das Spüren eines subtileren Präsenten.
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Ps. Vielleicht war es gut, dass die Erzählung verschwunden ist… wer weiß… schau nach dem Erzähler anstatt nach der Geschichte. Wir erzählen uns schon jahrelang Geschichten. Wir träumen so schön dabei ;-)
Jaaa!
Und Träumen von Geschichten, oder sie treten aus dem Hintergrund hervor. Ihre Macht liegt in einer Art Übernahme(ich suche noch nach einem besseren Wort, Hi-Jacking?) oder subtile Einflüsterung durch etwas wie Gefühle, so kommt es mir vor. Ein Gutfühl- oder Schlechtfühl-Beurteiler kann auch eine Rolle spielen. Und da wird ein 'Freies Einfach Gewahrsein' reduziert(!) auf einen möglichen Erzählstrang. Oder jemanden, der sich anstrengt, den (natürlich immer subjektiven) Erzählstrang zu manipulieren und die Wirkkraft auf das draußen oder innerlich wahrgenommene zu gewinnen.(ein Aberglaube?) "Ergebnisse": So bin/war/werde ich, toll, aua. Und Vorsatzbildung. Und? Nutzt es was? ;) Naja, "man" versucht es immer wieder (; Es mutet an wie ein Spiel. Und das Gefühl bei aller Einsicht nur an der Oberfläche zu kratzen, nur die weiter oben liegenden Mechanimen zu erkennen. Aha, es spielt sich(heute morgen habe ich es bei einem langen Aufwachen aus offener, neugieriger und neutraler Haltung beobachten können ).Was ist eine flüchtige, veränderliche Identität? Und jetzt suche in der anderen Richtung, Meister Bilbo! ... Zwischenstop, nicht verzetteln (so ein 'Erinnerer' kann ja ganz nützlich sein ... ) ich muss mal unterbrechen, kurz nach Würzburg zum was erledigen.
Hahahaaa, ich kann jetzt mit/auf dem Tablet kopieren und wiedereinfügen! (:
Nicht- Erschrecken, in-meiner-Mitte-sein, das Erinnern ans Hiersein, ein kurzes Innehalten und loslassen, Sinken wie beim Tai Chi. (Meine Theorie ist, dass Identitäten mit bestimmten Körperspannungen korrelieren).'Sich-besinnen', der Ausgangspunkt der Befragung( Stille, eine geeignete Atmosphäre erschaffen, kleine unauffällige Tageserinnerer kreieren - ich grüße zB immer die Sonne und richte mich aus.
Die "richtigen" Geschichten erzähle ich dem Finanzamt:
"Der Erzähler oder Berichter nimmt, automatisch einen Blickpunkt als ein Anderer ein."
Da nehme ich desFinanzamts Blickpunkt ein: es geht gnädig mit mir um. Wir verstehen uns.
Wenn ich auf der Arbeit bin schlüpfe ich leicht , also oft auch so ein bißchen im Flow, in meine (sehr frei ausgelegte) Rolle.
Wir träumen so schön dabei ;-) Und? Nutzt es was? ;)
Für Träume bin ich noch ziemlich anfällig. "Den Mond anheulen" hat es das Tarot genannt. Einnehmbar durch "große" Gefühle (:
Ich freue mich auf deine Rückmeldung!
herzlich grüßt Meister Bilbo