Das ICH kann nicht machen, entscheiden, planenT: Kannst du etwas machen, entscheiden, planen, erreichen, oder sonst etwas tun?
Alles was passiert ist so logisch in sich. Es wird auch einiges erreicht, aber nicht durch eine Ich-Instanz.
Der große Spielraum ergibt sich aus den Sinnen und allem, was die Gedanken an 'Bildern' liefern können.
Mein Spruch „es geschah“ lässt vermuten, das die Beobachtung durch ein Ich geschieht. Aber irgendwie ist es ja auch nur ein Gedanke.
Irgendwas ist noch verzahnt, sonst würde das berühmte „Es geschieht“ mit der weiten Armbewegung kommen.
Mein Forschen und Rückschlüsse Konzept:
1. Gedanken
Einschießen von Gedanken (Personen, Orten, TV, Filmausschnitte ) Es folgt dann meist Gedankenabdrift und Assoziationen (Geschichte nacherleben und weiter fantasieren).
Alles nicht gemacht, auch die Fantasie-/Zukunftsgedanken sind nicht geplant von mir. Und erreichen können sie allein nichts.
2. Handlungen:
Reaktionen auf Sinneswahrnehmung
außen verursachte Impulse
plötzlich (Knall, überhitzter Tee, Gestank): Schreckbewegung nicht von mir entschieden
nicht so plötzlich (Strassenverkehr, lesen, kochen ) mit begleitenden Gedanken. Handlungen nicht gesteuert von einem ICH.
innerlich verursacht (ein Zwicken, Jucken, Durst, Schmerz) Kratzen, Position verändern .. nicht von mir entschieden, vollautomatisch
In Relaxhaltung:
kann gut erlebt werden, wie Handlungen „passieren“. Gedanken parallel oder unabhängig oder Gedanke, der die Handlung registriert.
Ich habe nicht entschieden, nicht geplant.
In Aktion:
Schlichte Aktion, automatisch (radel, Zähneputzen,.) ähnlich wie bei Relax.
Komplexe Aktionen (Beruf, Mitmenschen. Hier versagt mein Forschen. Nur nachträglich intellektuell sehe ich da automatische Teilaspekte ohne ICH
Bsp für automatisch, nicht geplant
Käsetheke
Augen wandern, Kopf dreht, Tresen am Bein, Gedanken zu angekündigtem Sonderangebot, wo?, Hals presst, Unmut, Gedanke Verkäuferin fragen, Blickkontakt, Mundbewegung
Abendbrot: Brotscheibe schneiden + legen wie automatisch. Augen kreisen über Tisch, Mund zieht Schnute, Gedankenspiele zu Belag A, B, C mit Empfindung des Geschmacks , Wangen ziehen ein, Speichel. Griff automatisch zu X nicht von mir vorbestimmt. Schmieren, kauen alles automatisch. Begleitende Gedanken. Einige Gedanken suggerieren das Ich-Gefühl, weil ein Gesamtbild entsteht !!?! . Das ist das, was ich mit dem „Ich ist im Gedanken hinterher „. meine.
Letzteres dennoch intellektuell. Gedanken gefühlsverquickt durchblicke ich kaum.
Andererseits ist es nicht nötig Gedanken zu durchblicken, nur das es einer ist, oder?

