Bin neu in unleashed The Gate, aufmerksam wurde ich durch Interview von Theresa Arrieta auf Jetzt Tv. Bin 50Jahre und seit ca 40 Jahren auf Suche in verschiedensten Bereichen. Vor ca 3 Jahren im Advaita gelandet, ja und da bin ich nun, erwarte nichts mehr oder doch ...
Liebe Grüße
unity04
Suche
Re: Suche
Hallo unity04,
wenn du magst, begleite ich dich gerne dabei zu erforschen, was es mit dem "Ich" auf sich hat.
Bist du mit den "Grundregeln" des Forums hier bereits vertraut? Weisst du auch über den Zweck des Forums Bescheid?
Vielleicht wiederhole ich nochmals die wichtigsten Punkte unserer Arbeit hier:
1) Wir widmen uns der Frage, ob es ein "separates Ich" in irgendeiner Form gibt.
Es geht in dieser Untersuchung primär nicht darum, sich besser oder anders zu fühlen.
2) So gut es geht antwortest du aus deiner direkten Erfahrung heraus, so wie du es im jeweiligen Moment erlebst. Irgendwelche Theorien, Spekulationen oder Gelesenes nutzen dabei eher wenig. Du kannst das ruhig für eine Weile beiseite legen und später, wenn du möchtest, darauf wieder zurückkommen.
3) Es ist auch wichtig, regelmäßig zu posten, damit du im Fluss des Prozesses bleibst.
4) Mach dich bitte auch mit der "Zitat-Funktion" beim Posten deiner Beiträge vertraut. Dann wird es viel übersichtlicher beim Lesen.
Bist du damit einverstanden?
Wie ist es, wenn du nichts mehr erwartest?
Wenn nun doch Erwartungen da wären, welche wären das? Was wäre anders, wenn du das Gate durchschritten hättest?
Liebe Grüsse,
nisarama
wenn du magst, begleite ich dich gerne dabei zu erforschen, was es mit dem "Ich" auf sich hat.
Bist du mit den "Grundregeln" des Forums hier bereits vertraut? Weisst du auch über den Zweck des Forums Bescheid?
Vielleicht wiederhole ich nochmals die wichtigsten Punkte unserer Arbeit hier:
1) Wir widmen uns der Frage, ob es ein "separates Ich" in irgendeiner Form gibt.
Es geht in dieser Untersuchung primär nicht darum, sich besser oder anders zu fühlen.
2) So gut es geht antwortest du aus deiner direkten Erfahrung heraus, so wie du es im jeweiligen Moment erlebst. Irgendwelche Theorien, Spekulationen oder Gelesenes nutzen dabei eher wenig. Du kannst das ruhig für eine Weile beiseite legen und später, wenn du möchtest, darauf wieder zurückkommen.
3) Es ist auch wichtig, regelmäßig zu posten, damit du im Fluss des Prozesses bleibst.
4) Mach dich bitte auch mit der "Zitat-Funktion" beim Posten deiner Beiträge vertraut. Dann wird es viel übersichtlicher beim Lesen.
Bist du damit einverstanden?
Ja, da bist du nun und erwartest nichts mehr, ... oder doch?Bin 50Jahre und seit ca 40 Jahren auf Suche in verschiedensten Bereichen. Vor ca 3 Jahren im Advaita gelandet, ja und da bin ich nun, erwarte nichts mehr oder doch ...
Wie ist es, wenn du nichts mehr erwartest?
Wenn nun doch Erwartungen da wären, welche wären das? Was wäre anders, wenn du das Gate durchschritten hättest?
Liebe Grüsse,
nisarama
Re: Suche
Danke für die schnelle Antwort, wenn auch meine nicht so schnell ist, übrigens weiß ich nicht wie die Zitat-Funktion funktioniert.
Nach jahrelangen Praktiken in verschiedenen Richtungen, wo es mir immer schien, es nur gut machen zu müssen, und ich halt auch nicht immer mit ausreichend Selbstvertrauen ausgestattet, besonders in den frühen Jahren, glaubte ich immer an die Machbarkeit der sogenannten "Erleuchtung". Da geht es schnell die Ursache wieder im eigenen Unvermögen zu sehen.
Bin dann zum Gedanken, jeder tut was er in jedem Moment kann, über freien Willen Themen, usw. zur Überzeugung gekommen, dass es keine Schuld gibt. D.h. unsere Entscheidungsmöglichkeit nur eine fiktive ist. Dazu muss ich noch sagen, dass ich beruflich in Psychiatrie tätig bin, und dort oft sichtbar wird, dass der Mensch oft in seinen entscheidensten "Charaktereigenschaften" oft nur der Spielball nur schwer zu kontrollierender Gehirnstoffwechselveränderungen ist.
Ja ich glaube , dass der Mensch nicht wirklich Herr über seine Entscheidungen ist. Trotzdem wie empfinde ich es?
Einerseits kann ich Menschen vor allem wenn sie Täter im weitesten Sinne sind nicht verurteilen, andererseits tue ich mir noch immer schwer mit engstirnigen Denken, mit Menschen die Schwarz-Weiss malen in Gut und Böse einteilen.( Paradoxerweise gebe ich diesen Menschen schon die Schuld, wenn ich es so sagen möchte, weil mich dies gefühlsmaßig schmerzt)
Also was erwarte ich, oder erhoffe ich?
Es ist so, dass ich mir Frieden erwarte. Eigentlich habe ich mich in den letzten Jahren insoweit verändert, dass ich spüre, dass alles gut ist, ungeachtet wie ich es mache. Die Identifikation ist nicht mehr so tiefgehend.
Trotzdem spüre ich auch eine gewisse Schalheit und Leere.
Jetzt muss ich nochmal ausholen. Meine Suche, die angefangen hat seit ich denken kann, also ab meinen 10. Lebensjahr, habe ich mir nicht ausgesucht, sondern es war immer so, dass ich im Umgang mit diesen "spirituellen" Dingen eine gewisse innere Zufriedenheit, inneres Glück spürte, dem ich mein Leben lang nachrannte. Jetzt wo ich jegliche spirituelle, formale, usw. Richtungen satt habe mir jegliche Erklärungen, Einteilungen keinen Geschmack mehr bieten, mehr noch, mich oft abstoßen, spüre ich im Geist von Advaita, was natürlich auch nur ein Name ist, diese letzte Wahrheit, die nicht genannt werden kann, nicht in falsch und richtig oder gut und böse einteilt, sondern jenseitig aller Konzepte die Basis unseres Seins ist, wo wirklicher Frieden liegt.
Also, wenn ich auch intellektuell und manchmal auch schon gefühlsmaßig weiß, dass es kein wirklich oberflächliches Ich gibt. Unter oberflächlich meine ich dieses Ich wie wir es normal wahrnehmen, dass uns als gut oder schlecht, oder besser oder schlechter als andere uns wahrnehmen lässt. Doch scheint es noch nicht tief genug zu gehen.
Liebe Grüße
Dieter
Nach jahrelangen Praktiken in verschiedenen Richtungen, wo es mir immer schien, es nur gut machen zu müssen, und ich halt auch nicht immer mit ausreichend Selbstvertrauen ausgestattet, besonders in den frühen Jahren, glaubte ich immer an die Machbarkeit der sogenannten "Erleuchtung". Da geht es schnell die Ursache wieder im eigenen Unvermögen zu sehen.
Bin dann zum Gedanken, jeder tut was er in jedem Moment kann, über freien Willen Themen, usw. zur Überzeugung gekommen, dass es keine Schuld gibt. D.h. unsere Entscheidungsmöglichkeit nur eine fiktive ist. Dazu muss ich noch sagen, dass ich beruflich in Psychiatrie tätig bin, und dort oft sichtbar wird, dass der Mensch oft in seinen entscheidensten "Charaktereigenschaften" oft nur der Spielball nur schwer zu kontrollierender Gehirnstoffwechselveränderungen ist.
Ja ich glaube , dass der Mensch nicht wirklich Herr über seine Entscheidungen ist. Trotzdem wie empfinde ich es?
Einerseits kann ich Menschen vor allem wenn sie Täter im weitesten Sinne sind nicht verurteilen, andererseits tue ich mir noch immer schwer mit engstirnigen Denken, mit Menschen die Schwarz-Weiss malen in Gut und Böse einteilen.( Paradoxerweise gebe ich diesen Menschen schon die Schuld, wenn ich es so sagen möchte, weil mich dies gefühlsmaßig schmerzt)
Also was erwarte ich, oder erhoffe ich?
Es ist so, dass ich mir Frieden erwarte. Eigentlich habe ich mich in den letzten Jahren insoweit verändert, dass ich spüre, dass alles gut ist, ungeachtet wie ich es mache. Die Identifikation ist nicht mehr so tiefgehend.
Trotzdem spüre ich auch eine gewisse Schalheit und Leere.
Jetzt muss ich nochmal ausholen. Meine Suche, die angefangen hat seit ich denken kann, also ab meinen 10. Lebensjahr, habe ich mir nicht ausgesucht, sondern es war immer so, dass ich im Umgang mit diesen "spirituellen" Dingen eine gewisse innere Zufriedenheit, inneres Glück spürte, dem ich mein Leben lang nachrannte. Jetzt wo ich jegliche spirituelle, formale, usw. Richtungen satt habe mir jegliche Erklärungen, Einteilungen keinen Geschmack mehr bieten, mehr noch, mich oft abstoßen, spüre ich im Geist von Advaita, was natürlich auch nur ein Name ist, diese letzte Wahrheit, die nicht genannt werden kann, nicht in falsch und richtig oder gut und böse einteilt, sondern jenseitig aller Konzepte die Basis unseres Seins ist, wo wirklicher Frieden liegt.
Also, wenn ich auch intellektuell und manchmal auch schon gefühlsmaßig weiß, dass es kein wirklich oberflächliches Ich gibt. Unter oberflächlich meine ich dieses Ich wie wir es normal wahrnehmen, dass uns als gut oder schlecht, oder besser oder schlechter als andere uns wahrnehmen lässt. Doch scheint es noch nicht tief genug zu gehen.
Liebe Grüße
Dieter
Re: Suche
Lieber Dieter,
Vielen Dank, dass du dich wieder gemeldet hast, und für dein ausführliches Posting über deinen "Hintergrund".
Vielleicht gleich etwas Praktisches. Um etwas zu zitieren, kopierst du zuerst den Text, den du zitieren möchtest. Dann drückst du oben auf der Leiste den Button "Quote". Es erscheinen in eckigen Klammern "quote" und "/quote". Zwischen diese Tags kopierst du dann deinen Text. Du kannst es dann in der Vorschau ansehen.
Nun ja, wie schon gesagt, besteht deine Untersuchung darin, dass du mittels deiner direkten Erfahrung jeweils im Hier und Jetzt überprüfst, ob etwas für dich zutrifft oder nicht. Nur dein eigenes Erleben zählt.
Aber gibt es eine vom Leben unabhängige Instanz, die z.B. "Erleuchtung" machen könnte? Hast du bislang irgendeine separate Instanz, einen unabhängigen Macher, finden können, der etwas macht?
Die Frage ist wiederum, ob es etwas in irgendeiner Form gibt, das Entscheidungen fällt. Gibt es einen Entscheider in deiner direkten Erfahrung?
Überprüfe das einmal bei einfachen Dingen, wenn es etwa um die Entscheidung "Wasser trinken" oder "Tee trinken" geht.
Woraus besteht dein "oberflächliches Ich"? Sind es nicht ausschliesslich Gedanken? Oder findest du in deiner direkten Erfahrung noch etwas anderes?
Gibt es neben dem "oberflächlichen Ich" noch ein anderes Ich?
Freue mich auf deine Rückmeldungen,
nisarama
Vielen Dank, dass du dich wieder gemeldet hast, und für dein ausführliches Posting über deinen "Hintergrund".
Vielleicht gleich etwas Praktisches. Um etwas zu zitieren, kopierst du zuerst den Text, den du zitieren möchtest. Dann drückst du oben auf der Leiste den Button "Quote". Es erscheinen in eckigen Klammern "quote" und "/quote". Zwischen diese Tags kopierst du dann deinen Text. Du kannst es dann in der Vorschau ansehen.
Nun ja, wie schon gesagt, besteht deine Untersuchung darin, dass du mittels deiner direkten Erfahrung jeweils im Hier und Jetzt überprüfst, ob etwas für dich zutrifft oder nicht. Nur dein eigenes Erleben zählt.
Ja, Gedanken über "Machbarkeit" sind aufgetaucht und wurden geglaubt. War es so?... glaubte ich immer an die Machbarkeit der sogenannten "Erleuchtung". Da geht es schnell die Ursache wieder im eigenen Unvermögen zu sehen.
Aber gibt es eine vom Leben unabhängige Instanz, die z.B. "Erleuchtung" machen könnte? Hast du bislang irgendeine separate Instanz, einen unabhängigen Macher, finden können, der etwas macht?
Sind wir uns einig, dass Entscheidungen gefällt werden? Z.B. fiel hier die Entscheidung, dir zurück zu schreiben.Ja ich glaube , dass der Mensch nicht wirklich Herr über seine Entscheidungen ist. Trotzdem wie empfinde ich es?
Die Frage ist wiederum, ob es etwas in irgendeiner Form gibt, das Entscheidungen fällt. Gibt es einen Entscheider in deiner direkten Erfahrung?
Überprüfe das einmal bei einfachen Dingen, wenn es etwa um die Entscheidung "Wasser trinken" oder "Tee trinken" geht.
Da ist also schon so eine Art Ahnung aufgetaucht.Also, wenn ich auch intellektuell und manchmal auch schon gefühlsmaßig weiß, dass es kein wirklich oberflächliches Ich gibt. Unter oberflächlich meine ich dieses Ich wie wir es normal wahrnehmen, dass uns als gut oder schlecht, oder besser oder schlechter als andere uns wahrnehmen lässt. Doch scheint es noch nicht tief genug zu gehen.
Woraus besteht dein "oberflächliches Ich"? Sind es nicht ausschliesslich Gedanken? Oder findest du in deiner direkten Erfahrung noch etwas anderes?
Gibt es neben dem "oberflächlichen Ich" noch ein anderes Ich?
Freue mich auf deine Rückmeldungen,
nisarama
Re: Suche
lieber nisarama
Es gibt nur das Gefühl entscheiden zu können, aber keinen der wirklich entscheidet.
Es scheint mir so klar, dass es keinen Entscheider gibt und doch empfinde ich mich großteils noch als Entscheider.
Liebe Grüße
unity04
Ich denke mein "oberflächliches" oder ich würde es auch "zufälliges" Ich besteht aus Gedanken, aber nicht nur, sondern auch Gefühle und Empfindungen. Z.B. die Empfindung des Selbstwertes ist sehr fundamental, nicht selbst gewählt, so wie auch Gedanken nicht gewählt sind und einfach auftauchen, aber diese Empfindung des Selbstwertes ist Teil des oberflächlichen Ichs, aber noch tiefer gehend, funktioniert schon ohne Gedanken. Und diese Empfindungen können oft gar nicht als Empfindung erkannt werden, wenn man ihr Gegenteil nicht erfahren hat. Dann erscheint sie als Grundtatsache. Und oft werden sogenannte Entscheidungen aus diesem Gefielde getroffen und die Identifikation mit diesen ist oft auch viel stärker. Gedanken sind leichter zu entlarven, weil sie benannt werden und durch Gedanken auch widerlegt werden können. Empfindungen sind schwerer zu beschreiben und oft mit Worten nur schwer erklärbar.Woraus besteht dein "oberflächliches Ich"? Sind es nicht ausschliesslich Gedanken? Oder findest du in deiner direkten Erfahrung noch etwas anderes?
Gibt es neben dem "oberflächlichen Ich" noch ein anderes Ich?
Das wirkliche Ich oder Das Selbst oder Ich bin genannt. Das Ich das alles wahrnimmt ohne Beurteilung. Jede Beurteilung ist schon der konditionierte, veranlagte Anteil, der nur zufällig mit uns zu tun hat. wir identifizieren uns nur mit ihm, weil wir es nur so wissen und kennen.Gibt es neben dem "oberflächlichen Ich" noch ein anderes Ich?
In der scheinbaren Erfahrung gibt es im Tun meist einen Entscheider, aber im Nachforschen, wird erkannt, dass es nur scheinbar von mir entschieden wurde. Ich sage so, im nachhinein ist klar, dass die Entscheidung nur so fallen konnte. Es gibt keine Wahl. Die Wahlmöglichkeiten sind der Situation gemäß vorgegeben. und die Ressourcen, die werkzeuge daraus eine Wahl zu treffen sind auch vorgegeben.Gibt es einen Entscheider in deiner direkten Erfahrung?
Es gibt nur das Gefühl entscheiden zu können, aber keinen der wirklich entscheidet.
Es scheint mir so klar, dass es keinen Entscheider gibt und doch empfinde ich mich großteils noch als Entscheider.
Liebe Grüße
unity04
Re: Suche
Lieber unity04,
schön, dass du spät, aber doch geantwortet hast. Vielleicht ist es möglich, etwas schneller zu antworten. Dies hilft, dass der Prozess im Fluss bleibt.
Ich möchte gerne, dass wir in dieser Untersuchung noch stärker auf die direkte Erfahrung, also das, was dir unmittelbar in deiner Erfahrung gegeben ist, zurückgreifen. Direkte Erfahrung umfasst Sinneseindrücke, Empfindungen und Gedanken.
Nimm als Beispiel etwa die Begegnung mit einem Tisch. Was geschieht da?
Sehen geschieht, eventuell Empfindungen, wenn der Tisch berührt wird. Hören, wenn auf den Tisch geklopft wird. Vielleicht ein Gedanke "Das ist ein schöner Tisch", dann ein nächster Gedanke "Ich sollte den Tisch vielleicht dorthin stellen" etc. etc.
Experimentiere selber mit anderen Gegenständen, wo immer du gerade bist, und achte genau darauf, was in deiner direkten Erfahrung auftaucht. Berichte mir bitte dann darüber.
Ich lade dich auch hier ein, eine Entscheidung zu "sezieren" und selbst zu sehen (also keine Theorie darüber aufstellen), was bei einer Entscheidung geschieht.
Ist das nicht bloß eine (manchmal schnelle) Abfolge von Gedanken (und Gefühlen)?
("Soll ich jetzt Kaffee oder Tee trinken?" - "Vielleicht ist Kaffee am Abend nicht so gut." - "Andererseits hätte ich jetzt große Lust dazu." - "Aber ich sollte doch mehr Tee trinken." - "Ach was, ich nehme Kaffee!" - etc. etc.)
Da sind also eine Reihe von Gedanken (und Gefühlen) aufgetaucht. Aber hat es dabei eine getrennte Instanz gegeben, die entschieden hat? Verstehst du, worauf ich hinaus will?
Aber wo ist dieses "Ich" in deiner direkten Erfahrung?
Liebe Grüße
nisarama
schön, dass du spät, aber doch geantwortet hast. Vielleicht ist es möglich, etwas schneller zu antworten. Dies hilft, dass der Prozess im Fluss bleibt.
Ich möchte gerne, dass wir in dieser Untersuchung noch stärker auf die direkte Erfahrung, also das, was dir unmittelbar in deiner Erfahrung gegeben ist, zurückgreifen. Direkte Erfahrung umfasst Sinneseindrücke, Empfindungen und Gedanken.
Nimm als Beispiel etwa die Begegnung mit einem Tisch. Was geschieht da?
Sehen geschieht, eventuell Empfindungen, wenn der Tisch berührt wird. Hören, wenn auf den Tisch geklopft wird. Vielleicht ein Gedanke "Das ist ein schöner Tisch", dann ein nächster Gedanke "Ich sollte den Tisch vielleicht dorthin stellen" etc. etc.
Experimentiere selber mit anderen Gegenständen, wo immer du gerade bist, und achte genau darauf, was in deiner direkten Erfahrung auftaucht. Berichte mir bitte dann darüber.
Dies ist beim gegenwärtigen Stand unserer Untersuchung eine "Geschichte", auf die wir später noch eingehen können.Das wirkliche Ich oder Das Selbst oder Ich bin genannt. Das Ich das alles wahrnimmt ohne Beurteilung. Jede Beurteilung ist schon der konditionierte, veranlagte Anteil, der nur zufällig mit uns zu tun hat. wir identifizieren uns nur mit ihm, weil wir es nur so wissen und kennen.
Ja genau.Es gibt nur das Gefühl entscheiden zu können, aber keinen der wirklich entscheidet.
Ich lade dich auch hier ein, eine Entscheidung zu "sezieren" und selbst zu sehen (also keine Theorie darüber aufstellen), was bei einer Entscheidung geschieht.
Ist das nicht bloß eine (manchmal schnelle) Abfolge von Gedanken (und Gefühlen)?
("Soll ich jetzt Kaffee oder Tee trinken?" - "Vielleicht ist Kaffee am Abend nicht so gut." - "Andererseits hätte ich jetzt große Lust dazu." - "Aber ich sollte doch mehr Tee trinken." - "Ach was, ich nehme Kaffee!" - etc. etc.)
Da sind also eine Reihe von Gedanken (und Gefühlen) aufgetaucht. Aber hat es dabei eine getrennte Instanz gegeben, die entschieden hat? Verstehst du, worauf ich hinaus will?
Gibt es diesen "Entscheider" tatsächlich? Oder nur als Gedanke? Prüfe mit deiner direkten Erfahrung!In der scheinbaren Erfahrung gibt es im Tun meist einen Entscheider, aber im Nachforschen, wird erkannt, dass es nur scheinbar von mir entschieden wurde.
Ok, da ist eine Empfindung, und vielleicht der Gedanke "Ich entscheide". Siehst du das auch so?Es scheint mir so klar, dass es keinen Entscheider gibt und doch empfinde ich mich großteils noch als Entscheider.
Aber wo ist dieses "Ich" in deiner direkten Erfahrung?
Liebe Grüße
nisarama
Re: Suche
lieber nisarama!
Leider ist es "mir" wieder nicht gelungen schneller zu antworten.
es gab Zeitpunkte vorher, woich schon zurückschreiben wollte, verschob es aber wieder, weil ich noch nicht genau wußte, was.
Ich bin meist noch zu sehr in der Reflektion über allgemeine Situationen, als in der direkten Erfahrung.
Zum Beispiel scheint mir klar, dass bevor ich etwas tue, etwas sage, ein Impuls ein Gedanke erst diesem Tun voraus geht. Und ich diesen Gedanken aber nicht mache oder verursache, oder anders ausgedrückt, welcher Gedanke kommt, kann ich eigentlich nicht beeinflussen.
Auch wenn ich hier etwas schreibe, schreibe ich weil mir der Gedanke kommt. Es scheint, als würde ich das schreiben was ich will. Aber in Wirklichkeit schreibe ich das, was " zufällig" mir in den Sinn kommt.
Wäre es was anders, würde ich es mit der gleichen " Selbstverständlichkeit" schreiben, sagen oder tun, wenn nicht wieder ein Impuls Gedanke käme, dies aus diesem oder jenen Gründen nicht zu tun.
In Wirklichkeit ist die Identifikation mit dem , was ich tue, denke so hoch, dass mir scheint, es wäre ein Verursacher in mir, der gerade diese oder jene Handlungen setzt.
Aber bei ganz anderen Handlungen wäre es wohl genauso.
Übrigens Danke für die Begleitung
Liebe Grüße
unity04
PS.: Interessanterweise ergibt sich beim Anfangen zum Schreiben eine eigene Dynamik
Leider ist es "mir" wieder nicht gelungen schneller zu antworten.
irgendwie habe ich noch Schwierigkeiten damit, mit diesem direkten Beobachten. Schaffe es vielleicht kurz, vergesse dann aber wieder für eine längere Zeit.Ich möchte gerne, dass wir in dieser Untersuchung noch stärker auf die direkte Erfahrung, also das, was dir unmittelbar in deiner Erfahrung gegeben ist, zurückgreifen. Direkte Erfahrung umfasst Sinneseindrücke, Empfindungen und Gedanken
es gab Zeitpunkte vorher, woich schon zurückschreiben wollte, verschob es aber wieder, weil ich noch nicht genau wußte, was.
Ich bin meist noch zu sehr in der Reflektion über allgemeine Situationen, als in der direkten Erfahrung.
Zum Beispiel scheint mir klar, dass bevor ich etwas tue, etwas sage, ein Impuls ein Gedanke erst diesem Tun voraus geht. Und ich diesen Gedanken aber nicht mache oder verursache, oder anders ausgedrückt, welcher Gedanke kommt, kann ich eigentlich nicht beeinflussen.
Auch wenn ich hier etwas schreibe, schreibe ich weil mir der Gedanke kommt. Es scheint, als würde ich das schreiben was ich will. Aber in Wirklichkeit schreibe ich das, was " zufällig" mir in den Sinn kommt.
Wäre es was anders, würde ich es mit der gleichen " Selbstverständlichkeit" schreiben, sagen oder tun, wenn nicht wieder ein Impuls Gedanke käme, dies aus diesem oder jenen Gründen nicht zu tun.
In Wirklichkeit ist die Identifikation mit dem , was ich tue, denke so hoch, dass mir scheint, es wäre ein Verursacher in mir, der gerade diese oder jene Handlungen setzt.
Aber bei ganz anderen Handlungen wäre es wohl genauso.
Übrigens Danke für die Begleitung
Liebe Grüße
unity04
PS.: Interessanterweise ergibt sich beim Anfangen zum Schreiben eine eigene Dynamik
Re: Suche
Hallo unity04,
es ist ok, wie es ist. Und schreibe einfach das, was dir als erstes in den Sinn kommt.
Bei der direkten Erfahrung geht es auch um den Unterschied zwischen einem Apfel, der vor dir auf dem Tisch liegt, und der Reflektion über einen Apfel. Das eine sind die mit der Wahrnehmung eines Apfels verbundenen Sinneseindrücke, das andere sind "nur" Gedanken. Ist der Unterschied klar? Erlebe diesen Unterschied bei allen möglichen Gelegenheiten!
Gedanken tauchen von selbst auf. Aber gibt es irgendwo einen Denker, der bestimmt, welcher Gedanke als nächstes auftaucht?
Was meinst du dazu: Handlungen geschehen, und danach ist ein Gedanke, der sagt "Ich habe das getan" oder "Ich habe das verursacht". Überprüfe das bitte in deiner Erfahrung und berichte mir darüber.
Und ja: es ist spannend zu erfahren, was in der eigenen direkten Erfahrung "wirklich" gegeben ist. Wieviel davon nur als Gedanke oder als Glaubensvorstellung existiert. Probiere es aus!
Viele Grüße,
nisarama
es ist ok, wie es ist. Und schreibe einfach das, was dir als erstes in den Sinn kommt.
Was ist Reflektion? Eine Abfolge auftauchender Gedanken. Stimmst du zu?Ich bin meist noch zu sehr in der Reflektion über allgemeine Situationen, als in der direkten Erfahrung.
Bei der direkten Erfahrung geht es auch um den Unterschied zwischen einem Apfel, der vor dir auf dem Tisch liegt, und der Reflektion über einen Apfel. Das eine sind die mit der Wahrnehmung eines Apfels verbundenen Sinneseindrücke, das andere sind "nur" Gedanken. Ist der Unterschied klar? Erlebe diesen Unterschied bei allen möglichen Gelegenheiten!
Genau darum geht es hier. Ist vielleicht etwas ungewohnt, oder?Zum Beispiel scheint mir klar, dass bevor ich etwas tue, etwas sage, ein Impuls ein Gedanke erst diesem Tun voraus geht. Und ich diesen Gedanken aber nicht mache oder verursache, oder anders ausgedrückt, welcher Gedanke kommt, kann ich eigentlich nicht beeinflussen.
Auch wenn ich hier etwas schreibe, schreibe ich weil mir der Gedanke kommt. Es scheint, als würde ich das schreiben was ich will. Aber in Wirklichkeit schreibe ich das, was " zufällig" mir in den Sinn kommt.
Gedanken tauchen von selbst auf. Aber gibt es irgendwo einen Denker, der bestimmt, welcher Gedanke als nächstes auftaucht?
Weisst du das durch deine direkte Erfahrung?In Wirklichkeit ist die Identifikation mit dem , was ich tue, denke so hoch, dass mir scheint, es wäre ein Verursacher in mir, der gerade diese oder jene Handlungen setzt.
Was meinst du dazu: Handlungen geschehen, und danach ist ein Gedanke, der sagt "Ich habe das getan" oder "Ich habe das verursacht". Überprüfe das bitte in deiner Erfahrung und berichte mir darüber.
Und ja: es ist spannend zu erfahren, was in der eigenen direkten Erfahrung "wirklich" gegeben ist. Wieviel davon nur als Gedanke oder als Glaubensvorstellung existiert. Probiere es aus!
Viele Grüße,
nisarama
Re: Suche
Hallo Nisarama!
Ich sehe, dass schon wieder soviel Zeit vergangen ist, seit deiner Antwort.
Aber es fällt mir oft schwer mir die Zeit zu nehmen zu antworten, besonders wenn "wenig anzubieten" habe.
Meist geht es mir so, dass die Tage vergehen, ich mit meinen Tun und Denken mehr oder weniger identifiziert bin,
oft im Beobachten der Handlungen und Worte anderer das Wissen erscheint, dass hier keine Entscheidungen möglich
sind, sondern nur vorgegebe Handlungs und Denkabläufe als eigene betrachtet werden.
Bei meinen eigenen Gedanken und Handlungen bin ich so vertieft, dass ich erst später diese betrachte, wenn
überhaupt. Oft fällt mir erst beim Schlafengehen mein Vorhaben ein, deine Anregungen aufzugreifen, umzusetzen.
Und doch ist da eine unterschwellige Unzufriedenheit, nicht richtig an den Kern ranzukommen.
Andererseits denke ich, dass es kein Gut oder Schlecht, keine Zeitvorgabe gibt, und das der wesentliche
Wahrnehmungswechsel nicht erzwingbar ist, nur passiert, wenn die Zeit richtig dafür ist, und ich dies nicht machen
kann. Denn selbst der Gedanke meine Gedanken, Handlungen zu überprüfen, zu schauen, ob es einen Denker, einen
Entscheider gibt, ist wieder ein Gedanke, der kommt oder oft auch nicht.
Nichts habe ich mir ausgesucht. Es ist nicht meine Entscheidung, weiter in die Tiefe schauen zu wollen. Es ist
einfach die Schalheit, die Unzufriedenheit die ich spüre, und die bei Beschäftigung mit " scheinbar Wesentlichem"
wo mein Ich "verschwindet" wo Fülle und Zufriedenheit erscheint, in Begeisterung, Frieden umschlägt.
Diese Sehnsucht hat mich hierher gebracht.
Das Paradox ist, dass dieser Zustand jenseits meiner Gedanken, Worte, Konzepten liegt und ich trotzdem mit
ebensolchen dorthin gelangen soll, andererseits ist auch wieder kein Paradox. Warum soll es ein Paradox sein, wenn
das Unnennbare und Nennbare eine Verbindung haben, wenn alles eine Verbindung hat.
Um beim Konkreten zu bleiben, nehme ich mir vor deine Anregungen immer wieder zu betrachten und versuchen
umzusetzen.
Schlafengehen, oder kurz zwischendurch, wo es mir bald wieder entglitt.
Trotzdem nehme ich mir vor diese Anregungen immer wieder aufzugreifen und umzusetzen.
Liebe Grüße
unity04
Ich sehe, dass schon wieder soviel Zeit vergangen ist, seit deiner Antwort.
Aber es fällt mir oft schwer mir die Zeit zu nehmen zu antworten, besonders wenn "wenig anzubieten" habe.
Meist geht es mir so, dass die Tage vergehen, ich mit meinen Tun und Denken mehr oder weniger identifiziert bin,
oft im Beobachten der Handlungen und Worte anderer das Wissen erscheint, dass hier keine Entscheidungen möglich
sind, sondern nur vorgegebe Handlungs und Denkabläufe als eigene betrachtet werden.
Bei meinen eigenen Gedanken und Handlungen bin ich so vertieft, dass ich erst später diese betrachte, wenn
überhaupt. Oft fällt mir erst beim Schlafengehen mein Vorhaben ein, deine Anregungen aufzugreifen, umzusetzen.
Und doch ist da eine unterschwellige Unzufriedenheit, nicht richtig an den Kern ranzukommen.
Andererseits denke ich, dass es kein Gut oder Schlecht, keine Zeitvorgabe gibt, und das der wesentliche
Wahrnehmungswechsel nicht erzwingbar ist, nur passiert, wenn die Zeit richtig dafür ist, und ich dies nicht machen
kann. Denn selbst der Gedanke meine Gedanken, Handlungen zu überprüfen, zu schauen, ob es einen Denker, einen
Entscheider gibt, ist wieder ein Gedanke, der kommt oder oft auch nicht.
Nichts habe ich mir ausgesucht. Es ist nicht meine Entscheidung, weiter in die Tiefe schauen zu wollen. Es ist
einfach die Schalheit, die Unzufriedenheit die ich spüre, und die bei Beschäftigung mit " scheinbar Wesentlichem"
wo mein Ich "verschwindet" wo Fülle und Zufriedenheit erscheint, in Begeisterung, Frieden umschlägt.
Diese Sehnsucht hat mich hierher gebracht.
Das Paradox ist, dass dieser Zustand jenseits meiner Gedanken, Worte, Konzepten liegt und ich trotzdem mit
ebensolchen dorthin gelangen soll, andererseits ist auch wieder kein Paradox. Warum soll es ein Paradox sein, wenn
das Unnennbare und Nennbare eine Verbindung haben, wenn alles eine Verbindung hat.
Um beim Konkreten zu bleiben, nehme ich mir vor deine Anregungen immer wieder zu betrachten und versuchen
umzusetzen.
Z. B. ist mir diese Anregung immer wieder in Erinnerung gekommen, aber wie gesagt meist erst beimNimm als Beispiel etwa die Begegnung mit einem Tisch. Was geschieht da?
Sehen geschieht, eventuell Empfindungen, wenn der Tisch berührt wird. Hören, wenn auf den Tisch geklopft wird. Vielleicht ein Gedanke "Das ist ein schöner Tisch", dann ein nächster Gedanke "Ich sollte den Tisch vielleicht dorthin stellen" etc. etc.
Experimentiere selber mit anderen Gegenständen, wo immer du gerade bist, und achte genau darauf, was in deiner direkten Erfahrung auftaucht. Berichte mir bitte dann darüber.
Schlafengehen, oder kurz zwischendurch, wo es mir bald wieder entglitt.
Trotzdem nehme ich mir vor diese Anregungen immer wieder aufzugreifen und umzusetzen.
Liebe Grüße
unity04
Re: Suche
Hallo unity04,
schön, wieder etwas von dir zu hören.
Auch der Impuls, sich mit "scheinbar Wesentlichem" zu beschäftigen, taucht einfach auf. Im Zusammenhang damit vielleicht ein Erleben von Fülle, Zufriedenheit, Begeisterung oder Frieden. Und dann der Wunsch, die Sehnsucht (also Gedanken), dass dies andauern möge.
Das ist der Fluss des Lebens!
Überprüfe für dich selbst: jeder Zustand, jedes Gefühl, jeder Gedanke kommt von selbst, verweilt eine Zeit lang, und verschwindet dann wieder. Ist das für dich auch so?
Das Paradoxe ist, dass es DAS hier, so wie es jetzt ist, bereits ist und du nirgendwo hin gelangen musst. Vergiss für eine Weile alle Geschichten, wie es "dort" ist, wenn du einmal "dort" bist, all die wunderbaren Märchen, von denen andere berichten. Hier geht es um nur um dich.
Das, was du hier und jetzt erlebst, ist vollkommen ausreichend, was immer der Verstand dazu auch sagen mag.
Deshalb auch meine Anregung und Aufgabe: Nimm wahr, was hier und jetzt TATSÄCHLICH da ist, - UND die auftauchenden Gedanken (Kommentare des Verstandes). Es ist einfacher, als du denkst.
Stell alle Erwartungen um erwünschte Zustände einfach mal beiseite und bleibe bei der "Gewöhnlichkeit" des Hier und Jetzt, denn dies ist das Wunder.
Also: beobachte den Fluss des Lebens. Ist dafür ein Ich erforderlich?
Liebe Grüße
nisarama
schön, wieder etwas von dir zu hören.
Eigentlich gibt es hier kein "viel" oder "wenig anbieten". Das, was im Moment da ist, ist völlig in Ordnung und genug. Lass dem, was immer da ist, freien Lauf! Das, was da ist, - darauf kommt es an!Aber es fällt mir oft schwer mir die Zeit zu nehmen zu antworten, besonders wenn "wenig anzubieten" habe.
Würdest du zustimmen, wenn ich dies so umformuliere, dass du Handlungs- und Denkabläufe wahrnimmst, die dann danach als "eigene" bezeichnet werden?....oft im Beobachten der Handlungen und Worte anderer das Wissen erscheint, dass hier keine Entscheidungen möglich sind, sondern nur vorgegebe Handlungs und Denkabläufe als eigene betrachtet werden.
Diese Unzufriedenheit darf einfach mal eine Zeit lang da sein, ok? Was wäre denn deiner Meinung nach der "Kern"?Und doch ist da eine unterschwellige Unzufriedenheit, nicht richtig an den Kern ranzukommen.
Du hast zum einen schon richtig gesehen: Leben passiert. Und manchmal erhält das, was auftaucht, den Namen "Schalheit" oder "Unzufriedenheit". Und niemand hat das, was auftaucht, "gewählt", oder?Nichts habe ich mir ausgesucht. Es ist nicht meine Entscheidung, weiter in die Tiefe schauen zu wollen. Es ist einfach die Schalheit, die Unzufriedenheit die ich spüre, und die bei Beschäftigung mit " scheinbar Wesentlichem" wo mein Ich "verschwindet" wo Fülle und Zufriedenheit erscheint, in Begeisterung, Frieden umschlägt. Diese Sehnsucht hat mich hierher gebracht.
Auch der Impuls, sich mit "scheinbar Wesentlichem" zu beschäftigen, taucht einfach auf. Im Zusammenhang damit vielleicht ein Erleben von Fülle, Zufriedenheit, Begeisterung oder Frieden. Und dann der Wunsch, die Sehnsucht (also Gedanken), dass dies andauern möge.
Das ist der Fluss des Lebens!
Überprüfe für dich selbst: jeder Zustand, jedes Gefühl, jeder Gedanke kommt von selbst, verweilt eine Zeit lang, und verschwindet dann wieder. Ist das für dich auch so?
Es ist ein Paradox und es geht NICHT um einen Zustand, der permanent erreicht werden soll.Das Paradox ist, dass dieser Zustand jenseits meiner Gedanken, Worte, Konzepten liegt und ich trotzdem mit ebensolchen dorthin gelangen soll, andererseits ist auch wieder kein Paradox.
Das Paradoxe ist, dass es DAS hier, so wie es jetzt ist, bereits ist und du nirgendwo hin gelangen musst. Vergiss für eine Weile alle Geschichten, wie es "dort" ist, wenn du einmal "dort" bist, all die wunderbaren Märchen, von denen andere berichten. Hier geht es um nur um dich.
Das, was du hier und jetzt erlebst, ist vollkommen ausreichend, was immer der Verstand dazu auch sagen mag.
Deshalb auch meine Anregung und Aufgabe: Nimm wahr, was hier und jetzt TATSÄCHLICH da ist, - UND die auftauchenden Gedanken (Kommentare des Verstandes). Es ist einfacher, als du denkst.
Stell alle Erwartungen um erwünschte Zustände einfach mal beiseite und bleibe bei der "Gewöhnlichkeit" des Hier und Jetzt, denn dies ist das Wunder.
Also: beobachte den Fluss des Lebens. Ist dafür ein Ich erforderlich?
Liebe Grüße
nisarama
Re: Suche
hallo nisarama!
Ja was ist der Kern? Das ist eine gute Frage. Der Gedanke tauchte jetzt auf, vielleicht ist das was ich als Kern annehme, oft auch nur ein kommender und gehender, aber vielleicht angenehmer tiefer befriedegender Zustand?
Oder ist es der Zustand, der jenseits der kommende und gehenden Zustände ist, der uns,mich eigentlich ausmacht?
Oder auch beides?
Liebe Grüße
unity04
Dankeschön, wieder etwas von dir zu hören.
Das ist gut zu hören. Eigentlich " weiss" ich es schon. Es gibt kein Gut und Schlecht. Was ist wenig oder viel. Es ist, wie es ist.Eigentlich gibt es hier kein "viel" oder "wenig anbieten". Das, was im Moment da ist, ist völlig in Ordnung und genug. Lass dem, was immer da ist, freien Lauf! Das, was da ist, - darauf kommt es an!
Ja, dem würde ich zustimmen, dies erlebe ich so. Oft ist da zwischen Handlung und Denken und Wahrnehmung wenig "Abstand" und manchmal wird ein "Abstand" wahrgenommen. D.h. sie werden als unabhängig wahrgenommen und als eigene bezeichnet.Würdest du zustimmen, wenn ich dies so umformuliere, dass du Handlungs- und Denkabläufe wahrnimmst, die dann danach als "eigene" bezeichnet werden?
Ja Unzufriedenheit , wie andere Zustände kommen und gehen. Ich "muss", oder besser kann oder könnte die Zustände als solche kommen und gehen lassen.Diese Unzufriedenheit darf einfach mal eine Zeit lang da sein, ok? Was wäre denn deiner Meinung nach der "Kern"?
Ja was ist der Kern? Das ist eine gute Frage. Der Gedanke tauchte jetzt auf, vielleicht ist das was ich als Kern annehme, oft auch nur ein kommender und gehender, aber vielleicht angenehmer tiefer befriedegender Zustand?
Oder ist es der Zustand, der jenseits der kommende und gehenden Zustände ist, der uns,mich eigentlich ausmacht?
Oder auch beides?
Ja vieles kommt und geht, ja auch Schalheit, Zufriedenheit, usw..Du hast zum einen schon richtig gesehen: Leben passiert. Und manchmal erhält das, was auftaucht, den Namen "Schalheit" oder "Unzufriedenheit". Und niemand hat das, was auftaucht, "gewählt", oder?
Auch der Impuls, sich mit "scheinbar Wesentlichem" zu beschäftigen, taucht einfach auf. Im Zusammenhang damit vielleicht ein Erleben von Fülle, Zufriedenheit, Begeisterung oder Frieden. Und dann der Wunsch, die Sehnsucht (also Gedanken), dass dies andauern möge.
Das ist der Fluss des Lebens!
Überprüfe für dich selbst: jeder Zustand, jedes Gefühl, jeder Gedanke kommt von selbst, verweilt eine Zeit lang, und verschwindet dann wieder. Ist das für dich auch so?
Diese Worte berühren mich sehr, in ihrer Bedeutung scheint ein Schlüssel zu liegen, auch wenn ich ihre Bedeutung nur erahne.Es ist ein Paradox und es geht NICHT um einen Zustand, der permanent erreicht werden soll.
Das Paradoxe ist, dass es DAS hier, so wie es jetzt ist, bereits ist und du nirgendwo hin gelangen musst. Vergiss für eine Weile alle Geschichten, wie es "dort" ist, wenn du einmal "dort" bist, all die wunderbaren Märchen, von denen andere berichten. Hier geht es um nur um dich.
Das, was du hier und jetzt erlebst, ist vollkommen ausreichend, was immer der Verstand dazu auch sagen mag.
Deshalb auch meine Anregung und Aufgabe: Nimm wahr, was hier und jetzt TATSÄCHLICH da ist, - UND die auftauchenden Gedanken (Kommentare des Verstandes). Es ist einfacher, als du denkst.
Mit diesen Deinen Worten verabschiede ich mich.Stell alle Erwartungen um erwünschte Zustände einfach mal beiseite und bleibe bei der "Gewöhnlichkeit" des Hier und Jetzt, denn dies ist das Wunder.
Liebe Grüße
unity04
Re: Suche
Hallo unity04,
vielen Dank für dein letztes Posting. Du bist in deinen Beobachtungen schon ein schönes Stück weit gekommen.
Das Kommen und Gehen von Gedanken (auch Ich-Gedanken), Gefühlen und Zuständen wurde wahrgenommen. In all diesen Erfahrungen, wurde ein davon getrennter Denker oder Fühler auch wahrgenommen, oder war da nur die Wahrnehmung selbst?
Heute bitte ich dich, folgende Aussage zu prüfen: Ein "Ich" als zentrale Instanz, welche die Gedanken oder Gefühle "verursacht" gibt es nicht und hat es nie gegeben.
Lass diese Aussage einfach mal auf dich wirken, und berichte, was dabei in deiner Erfahrung auftaucht.
Liebe Grüße
nisarama
vielen Dank für dein letztes Posting. Du bist in deinen Beobachtungen schon ein schönes Stück weit gekommen.
Das Kommen und Gehen von Gedanken (auch Ich-Gedanken), Gefühlen und Zuständen wurde wahrgenommen. In all diesen Erfahrungen, wurde ein davon getrennter Denker oder Fühler auch wahrgenommen, oder war da nur die Wahrnehmung selbst?
Heute bitte ich dich, folgende Aussage zu prüfen: Ein "Ich" als zentrale Instanz, welche die Gedanken oder Gefühle "verursacht" gibt es nicht und hat es nie gegeben.
Lass diese Aussage einfach mal auf dich wirken, und berichte, was dabei in deiner Erfahrung auftaucht.
Liebe Grüße
nisarama
Re: Suche
hallo nisarama!
Es ist eine Ich Empfindung hier und ein Gedanke und ja ich denke diesen Gedanken.
Doch dann fiel mir auf, die Erinnerung an deine Bitte, deine obige Aussage zu prüfen, fiel mir immer wieder ein. Aber nicht mehr, nachdem ich es scheinbar gewählt habe, sondern zufällig tauchte es auf. Keine Entscheidung von mir, kein sichtbarer Verursacher, vor allem nicht Ich. Niemand der die Entscheidung traf, darüber nachzudenken.
Dies war sehr eindrucksvoll für mich.
Dann fiel mir auf, dass ich vorher die Ich Empfindung, und die Wahrnehmung von Gedanken, Gefühlen, usw. in den Zusammenhang stellte. Ich denke diesen Gedanken, ich entscheide. Aber ich bemerkte, dass die Gedanken scheinbar ohne Verursacher ohne Ich auftauchen, und wahrgenommen werden. Aber der Wahrnehmer scheinen nicht die Verursacher zu sein. Zumindest nicht ersichtlich oder bewusst.
Was ist die Ich Empfindung? Wer oder was nimmt wahr ?
Ist das das viel besprochene " Ich bin" ? Oder ist das wieder etwas anderes? Jenseits dieser Empfindung?
Ich weiß es nicht.
Die andere Frage ist, ob dieser Wahrnehmer ein Teil der Gedankenwelt ist, ein Teil des Gehirn Körper Mechanismus, der diese Empfindung der Ich Empfindung hervorruft, oder darüber hinaus gehend?
Natürlich "weiß" ich die theoretischen Aussagen der Szene( Advaita, usw. )
Möchte aber nichts einfach hinnehmen, auch wenn mir vieles sehr sympathisch und naheliegend scheint.
aber trotzdem möchte ich nicht etwas für mich beanspruchen, was ich nicht selbst erlebt habe.
So wie die Erkenntnis am 1. Abend nachdem ich deine obige Aussage erforscht habe, dass es die Ich Empfindung nichts mit der Entscheidung zu tun hat, und auch niemand als Entscheider festgestellt werden kann.
Könnte nicht dieser Wahrnehmer unbewusst diese Gedanken, Impulse, hervorrufen?
Liebe Grüße
unity04
Habe deine Bitte hergenommen, ohne Vorstellungen nach diesem Ich zu fragen. Zuerst dachte ich mir: Wer denkt dies?, Ich denke, Ich denke, Gibt es dieses Ich?Heute bitte ich dich, folgende Aussage zu prüfen: Ein "Ich" als zentrale Instanz, welche die Gedanken oder Gefühle "verursacht" gibt es nicht und hat es nie gegeben.
Lass diese Aussage einfach mal auf dich wirken, und berichte, was dabei in deiner Erfahrung auftaucht.
Es ist eine Ich Empfindung hier und ein Gedanke und ja ich denke diesen Gedanken.
Doch dann fiel mir auf, die Erinnerung an deine Bitte, deine obige Aussage zu prüfen, fiel mir immer wieder ein. Aber nicht mehr, nachdem ich es scheinbar gewählt habe, sondern zufällig tauchte es auf. Keine Entscheidung von mir, kein sichtbarer Verursacher, vor allem nicht Ich. Niemand der die Entscheidung traf, darüber nachzudenken.
Dies war sehr eindrucksvoll für mich.
Dann fiel mir auf, dass ich vorher die Ich Empfindung, und die Wahrnehmung von Gedanken, Gefühlen, usw. in den Zusammenhang stellte. Ich denke diesen Gedanken, ich entscheide. Aber ich bemerkte, dass die Gedanken scheinbar ohne Verursacher ohne Ich auftauchen, und wahrgenommen werden. Aber der Wahrnehmer scheinen nicht die Verursacher zu sein. Zumindest nicht ersichtlich oder bewusst.
Was ist die Ich Empfindung? Wer oder was nimmt wahr ?
Ist das das viel besprochene " Ich bin" ? Oder ist das wieder etwas anderes? Jenseits dieser Empfindung?
Ich weiß es nicht.
Die andere Frage ist, ob dieser Wahrnehmer ein Teil der Gedankenwelt ist, ein Teil des Gehirn Körper Mechanismus, der diese Empfindung der Ich Empfindung hervorruft, oder darüber hinaus gehend?
Natürlich "weiß" ich die theoretischen Aussagen der Szene( Advaita, usw. )
Möchte aber nichts einfach hinnehmen, auch wenn mir vieles sehr sympathisch und naheliegend scheint.
aber trotzdem möchte ich nicht etwas für mich beanspruchen, was ich nicht selbst erlebt habe.
So wie die Erkenntnis am 1. Abend nachdem ich deine obige Aussage erforscht habe, dass es die Ich Empfindung nichts mit der Entscheidung zu tun hat, und auch niemand als Entscheider festgestellt werden kann.
Könnte nicht dieser Wahrnehmer unbewusst diese Gedanken, Impulse, hervorrufen?
Liebe Grüße
unity04
Re: Suche
Hallo unity04,
freue mich über deine Beobachtungen.
Hast du in deiner direkten Erfahrung darüberhinaus einen Wahrnehmer gefunden, oder sind es lediglich weitere Gedanken, die da sagen, dass es einen Wahrnehmer zu gibt bzw. zu geben scheint?
Wie und wo ist er zu finden? Oder gibt es ihn nur als gedankliches Konstrukt?
Überprüfe für dich, ob es stimmt: Wahrnehmung geschieht, Erleben (von Sinneseindrücken und Gedanken) geschieht.
Gibt es eine davon getrennte Instanz, die erlebt? Also einen davon getrennten Erlebenden?
(Wenn du z.B. einen Tisch anschaust, was siehst du wirklich? Siehst du auch eine Instanz, die den Tisch sieht? Oder passiert einfach das Sehen? Und dann tauchen vielleicht alle möglichen Gedanken dazu auf?)
Wie bei einem Blick durchs Mikroskop schauen wir darauf, was im Erleben tatsächlich geschieht.
Liebe Grüße
nisarama
freue mich über deine Beobachtungen.
Ok, da taucht eine Empfindung auf, die als Ich-Empfindung bezeichnet wird, und ein Gedanke. Aber ist es so, dass "du" diesen Gedanken denkst?Es ist eine Ich Empfindung hier und ein Gedanke und ja ich denke diesen Gedanken.
Siehst du?Doch dann fiel mir auf, die Erinnerung an deine Bitte, deine obige Aussage zu prüfen, fiel mir immer wieder ein. Aber nicht mehr, nachdem ich es scheinbar gewählt habe, sondern zufällig tauchte es auf. Keine Entscheidung von mir, kein sichtbarer Verursacher, vor allem nicht Ich. Niemand der die Entscheidung traf, darüber nachzudenken.
Du bemerkst, dass Gedanken auftauchen und wahrgenommen werden. Wir können also sagen, dass Wahrnehmung geschieht.Dann fiel mir auf, dass ich vorher die Ich Empfindung, und die Wahrnehmung von Gedanken, Gefühlen, usw. in den Zusammenhang stellte. Ich denke diesen Gedanken, ich entscheide. Aber ich bemerkte, dass die Gedanken scheinbar ohne Verursacher ohne Ich auftauchen, und wahrgenommen werden. Aber der Wahrnehmer scheinen nicht die Verursacher zu sein. Zumindest nicht ersichtlich oder bewusst.
Hast du in deiner direkten Erfahrung darüberhinaus einen Wahrnehmer gefunden, oder sind es lediglich weitere Gedanken, die da sagen, dass es einen Wahrnehmer zu gibt bzw. zu geben scheint?
Das sind natürlich interessante Fragen, die allerdings im momentanen Prozess nicht Vorrang haben und z.T. auch über das Thema der Untersuchung hier hinausgehen. Vielleicht kommen wir noch später darauf zurück.Was ist die Ich Empfindung? Wer oder was nimmt wahr ?
Ist das das viel besprochene " Ich bin" ? Oder ist das wieder etwas anderes? Jenseits dieser Empfindung?
Die andere Frage ist, ob dieser Wahrnehmer ein Teil der Gedankenwelt ist, ein Teil des Gehirn Körper Mechanismus, der diese Empfindung der Ich Empfindung hervorruft, oder darüber hinaus gehend?
Die Frage, mit der wir uns hier beschäftigen, ist eben gerade: gibt es diesen vermeintlichen "Wahrnehmer"?Könnte nicht dieser Wahrnehmer unbewusst diese Gedanken, Impulse, hervorrufen?
Wie und wo ist er zu finden? Oder gibt es ihn nur als gedankliches Konstrukt?
Überprüfe für dich, ob es stimmt: Wahrnehmung geschieht, Erleben (von Sinneseindrücken und Gedanken) geschieht.
Gibt es eine davon getrennte Instanz, die erlebt? Also einen davon getrennten Erlebenden?
(Wenn du z.B. einen Tisch anschaust, was siehst du wirklich? Siehst du auch eine Instanz, die den Tisch sieht? Oder passiert einfach das Sehen? Und dann tauchen vielleicht alle möglichen Gedanken dazu auf?)
Wie bei einem Blick durchs Mikroskop schauen wir darauf, was im Erleben tatsächlich geschieht.
Liebe Grüße
nisarama
Re: Suche
hallo nisarama!
[quoteDu bemerkst, dass Gedanken auftauchen und wahrgenommen werden. Wir können also sagen, dass Wahrnehmung geschieht.
Hast du in deiner direkten Erfahrung darüberhinaus einen Wahrnehmer gefunden, oder sind es lediglich weitere Gedanken, die da sagen, dass es einen Wahrnehmer zu gibt bzw. zu geben scheint?
][/quote]
Das ist eine interessante Frage. Ja Wahrnehmung geschieht. Das habe ich festgestellt für mich und das was auftaucht, das ich vorher als von mir ausgehend empfunden habe ist bei näherer Betrachtung gar nicht von mir ausgehend, es ist auch kein Verursacher, Entscheider feststellbar.
Das nächste war, dass ich einen Wahrnehmer angenommen habe, der nicht der Verursacher, nicht das angenommene Ich ist, wie zuerst angenommen.
Ist dieser Wahrnehmer nun auch nur eine Annahme? Ist er auch nicht vorhanden? Ist er auch nur ein gedankliches Konstrukt?
Liebe Grüße
unity04
[quoteDu bemerkst, dass Gedanken auftauchen und wahrgenommen werden. Wir können also sagen, dass Wahrnehmung geschieht.
Hast du in deiner direkten Erfahrung darüberhinaus einen Wahrnehmer gefunden, oder sind es lediglich weitere Gedanken, die da sagen, dass es einen Wahrnehmer zu gibt bzw. zu geben scheint?
][/quote]
Das ist eine interessante Frage. Ja Wahrnehmung geschieht. Das habe ich festgestellt für mich und das was auftaucht, das ich vorher als von mir ausgehend empfunden habe ist bei näherer Betrachtung gar nicht von mir ausgehend, es ist auch kein Verursacher, Entscheider feststellbar.
Das nächste war, dass ich einen Wahrnehmer angenommen habe, der nicht der Verursacher, nicht das angenommene Ich ist, wie zuerst angenommen.
Ist dieser Wahrnehmer nun auch nur eine Annahme? Ist er auch nicht vorhanden? Ist er auch nur ein gedankliches Konstrukt?
Dies ist meine nächste Überprüfung.(Wenn du z.B. einen Tisch anschaust, was siehst du wirklich? Siehst du auch eine Instanz, die den Tisch sieht? Oder passiert einfach das Sehen? Und dann tauchen vielleicht alle möglichen Gedanken dazu auf?)
Liebe Grüße
unity04
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