Ich denke also bin ich?

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Ana_Ana
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Ich denke also bin ich?

Postby Ana_Ana » Sun Feb 17, 2013 10:03 pm

Hallo,

ich war schon immer auf der Suche und das bin ich noch. Ich habe mich viel mit Zen-Literatur beschäftigt, davor gab es viele Phasen der Glaubenssuche und und und....erst als ich in den Zenbüchern gelesen hatte, überkam mich das Gefühl von Erleichterung und Freude, weil ich die Wahrheit in all dem erlesen konnte. Ich begann zu meditierne, war auch in einer Zengruppe und hatte das Ganze sehr ernst genommen für mich. Ich hatte eine unglaubliche Erfahrung nach der dann alles anders wurde. Während dem Meditieren war plötzlich alles weg...meine Ichvorstellung war weg, alle Gedanken, alles, einfach alles war weg...und es war nur noch dieses total ausgeweitete große Energiefeld da und das Wissen dass das alles nur ein Spiel ist und plötzlich kam die aus diesem Zustand heraus die Entscheidung "ok. ich weiß es ist alles so und ich entscheide mich jetzt das spiel weiter zu spielen"...
Danach war eins anders: ich habe beim Meditieren immer versucht eben diesen Zustand wieder zu erreichen, denn es war so unglaublich ...irgendwann hab ich erkannt, dass ich es nie erreichen werde indem ich mich auf die Suche mache danach...in dem Moment wo WOLLEN dabei ist werde ich es nicht finden...so habe ich aufgehört zu meditieren habe aber viele Bücher über Advaita gelesen und habe nach wie vor das Problem: dass ich alles intellektuell nachvollziehen kann, aber ich identifiziere mich einfach zu sehr auch mit meinem Verstand, mit dem was ich denke...wenn ich mich jetzt ruhig hinsetze und einfach beobachte und mir die Frage stelle "wer beobachtet da wen"..dann kann ich für einen Moment eine Weite empfinden, eine Ruhe, eine Stille...aber nur dann wenn mein Denken aufhört...
Aber ohne denken geht es nicht. Ich kann auch nicht glauben, dass man MIT dem Denken überhaupt die Identifikation des Ich verlieren kann...also kann ich eigentlich gar nicht glauben, dass ich das was ich hier mache mir helfen wird und trotzdem ist da etwas in mir das es unbedingt will.

Ich weiß, mein Ich ist ein aneinanderreihen von irgendwelchen Gedankenmustern die da sind, ein Ich gibt es gar nicht...ich bin auch nicht mein Körper...all das weiß ich, aber eben nur mit dem Verstand...der Zustand den ich beim Meditieren erreicht hatte, da gab es nichts mehr...kein Denken, da war alles plötzlich weg und da war einfach nur der Körper da, der etwas tut....sobald aber mein Denken wieder eingeschaltet ist, geht die Suche von vorne los..

Ich schreibe vielleicht etwas konfus. Also mein eigentliches Problem ist: ich weiß dass es ein Ich nicht gibt, aber sobald ich zum Denken anfange identifiziere ich mich mit dem Gedachten. Ich bin quasi meine Gedanken und ich werde das nicht los....und: ich weiß, ich kann das nicht loswerden...Und: ich will es nicht loswerden, ich will einfach nur mehr der Beobachter sein von all dem, ich möchte also mein leben nicht ändern, das kann ich gar nicht, ich möchte ERLEBEN dass trotz dem Denken da etwas ist aus dem da alles entsteht...ich möchte ERLEBEn, dass ich nicht meine Gedanken bin

Vielleicht kann mir da jemand von euch helfen?

Ich warte gerne bis jemand Zeit hat, denn auf englisch ist mir das zu kompliziert, dafür ist mein englishc nicht gut genug.

Liebe Grüße
Ana

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Tompi
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Re: Ich denke also bin ich?

Postby Tompi » Wed Feb 27, 2013 9:18 am

Also mein eigentliches Problem ist: ich weiß dass es ein Ich nicht gibt, aber sobald ich zum Denken anfange identifiziere ich mich mit dem Gedachten. Ich bin quasi meine Gedanken und ich werde das nicht los....und: ich weiß, ich kann das nicht loswerden...Und: ich will es nicht loswerden, ich will einfach nur mehr der Beobachter sein von all dem, ich möchte also mein leben nicht ändern, das kann ich gar nicht, ich möchte ERLEBEN dass trotz dem Denken da etwas ist aus dem da alles entsteht...ich möchte ERLEBEn, dass ich nicht meine Gedanken bin
Ist denn da wirklich ein "Ich", das sich mit den Gedanken identifizieren könnte? Wie geht das überhaupt, dieses "identifizieren"? Und warum sollte sich das nur auf die Gedanken beziehen? Warum bist Du dann nicht auch das, was Du hörst, siehst oder fühlst? Was ist an den Gedanken so besonders? Und warum darf da keine "Identifikation" (was immer das sein mag) mit ihnen sein?

Wir haben uns vorher schon ein wenig unterhalten - daher steige ich einfach mal direkt so ein. Ich hoffe, das ist ok. ;)

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Ana_Ana
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Re: Ich denke also bin ich?

Postby Ana_Ana » Wed Feb 27, 2013 9:55 am

Ist denn da wirklich ein "Ich", das sich mit den Gedanken identifizieren könnte?
Das ist eine gute Frage. Wenn ich das so betrachte ist selbst hier kein Ich da, wenn ich genau "hinspüre" oder "hinsehe" dann sehe ich da ein Ich das gerade meint mit dem Gedanken identifiziert zu sein und dieses Ich meint eine Art Befreiung aus diesen Gedanken haben zu wollen. Es folgen dann Gedanken wie "bist du dir sicher was du siehst" oder "das Leben ist zu anstrengend" oder auch andere Gedanken wie "hab Hunger"..und ich spüre einen großen Drang aus diesem Gedankenwirrwarr auszusteigen, einen großen Drang das "Ruhe" einkehrt, dass sich alles ins Nichts auflöst...

Ich habe mich bisher immer stark mit meiner inneren Stimme identifiziert...sie hat den gleichen Klang wie meine Sprechstimme...wenn ich genau hinsehe, ist dieses Identifizieren mit meiner Stimme im Kopf auch nur ein Gedanke...

Aber es löst sich nichts auf...es stellt sich ein Erkennen ein, gerade jetzt...aber ehrlich gesagt, wenn ich dann in einer mir unangenehmen Situation bin, bin ich wieder so tief drin in der ganzen Geschichte, dass ich das alles so nicht sehen kann, auch wenn ich versuche es zu betrachten...hab das nämlich immer wieder versucht, weil ich hier schon einiges gelesen habe...wenn ich es ruhig angehe wie eben dann geht es, aber wenn ich "mitten im Leben" bin, bin ich total identifiziert...haha...wo wir wieder bei der Frage wären ob es jemand gibt der sich identifizieren könnte...haha

Ach es ist irgendwie verwirrend.

Gerade jetzt spüre ich ein ICH sehr deutlich. Ich spüre es als eine Form von Energie im Kopf oder im Herzbereich...es ist wie eine dichte Masse...mehr ist es eigentlich nicht, danach kommt dann erst der Gedanke "das bin ich", dann kommen viele viele Bilder von mir wie ich aussehe, mein Gesicht, meine Erscheinung...also zuerst ist da nur das Gefühl und danach kommen all die anderen Bilder, Gedanken, etc...und der feste Glaube daran, dass all das ich bin...also alles zusammen, das Gefühl gekoppelt mit den Bildern und Gedanken...

und dann kommt jetzt ein Gedanke "aber eigentlich bist du das nicht, das weißt du"...aber es fühlt sich jetzt mehr wie ein Gedanke an, mehr nicht...auch das ist ein Gedanke, nur ein Gedanke...

Das war jetzt auch die Antwort auf deine Frage, wie das bei mir mit dem identifizieren geht. Eben so wie ich es oben beschrieben hatte.

Und ja, du hast Recht, es bezieht sich auch nicht nur auf die Gedanken - siehe Antwort. Es bezieht sich auf alles was gerade erscheint und da ist dieser feste Glaube dass all das gerade ICH bin und gleichzeitig fühlt sich aber auch das nur an wie ein Gedanke und irgendwie hab ich das Gefühl ich warte da auf ein "wooooaaaaoooowww"-Erlebnis...eine Art Abkoppelung von all dem...und auch das ist wieder ein Gedanke...Mensch, eigentlich ist all das ein Gedanke...egal was ich mache und will...hmmm
Und warum darf da keine "Identifikation" (was immer das sein mag) mit ihnen sein?
Ja, warum eigentlich...weil da ein Gedanke ist der irgendwie wie ein Konzept über all den Dingen hängt und mir sagt "erst wenn du dich nicht mehr identifizierst bist du frei von all dem"...aber das stimmt ja gar nicht...wer könnte denn frei sein?...die Identifikation darf auch sein...alles was da ist darf sein...huujjj...ja, so ist es...die Identifikation ist nichts anderes als wenn ich in einen Apfel beißen würde und meinen würde ICH bin das...genau das gleiche nur eine andere Erscheinungsform...

puuuhhh...jetzt hab ich das Gefühl von Weite in mir und ein Lächeln :)...hmm, mal sehen wie lange...hahaha..wieder ein Gedanke...

Also ich hoffe ich hab nicht allzu verwirrend geschrieben, ich hab einfach alles aufgeschrieben was gerade gekommen ist.

Klar ist es ok, dass gleich loslegst, dafür bin ich ja hier :)

DANKE übrigens, dass du das mit mir machst, ich bin wirklich sehr sehr dankbar und freue mich sehr!

LG
Ana

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Re: Ich denke also bin ich?

Postby Tompi » Wed Feb 27, 2013 10:31 am

wenn ich genau "hinspüre" oder "hinsehe" dann sehe ich da ein Ich das gerade meint mit dem Gedanken identifiziert zu sein
Da stellen sich zwei Fragen: kannst Du das Ich beschreiben, das Du da siehst? Hat es eine Form? Irgendwelche Eigenschaften? Und die noch wichtigere Frage: wenn Du, Ana, dieses Ich beobachtest... sprechen wir dann wirklich von dem Ich, das Du, Ana, bist? Müssten wir uns nicht eher ansehen, wer da beobachtet?
Gerade jetzt spüre ich ein ICH sehr deutlich. Ich spüre es als eine Form von Energie im Kopf oder im Herzbereich...es ist wie eine dichte Masse...mehr ist es eigentlich nicht, danach kommt dann erst der Gedanke "das bin ich", dann kommen viele viele Bilder von mir wie ich aussehe, mein Gesicht, meine Erscheinung...also zuerst ist da nur das Gefühl und danach kommen all die anderen Bilder, Gedanken, etc...und der feste Glaube daran, dass all das ich bin...also alles zusammen, das Gefühl gekoppelt mit den Bildern und Gedanken...

und dann kommt jetzt ein Gedanke "aber eigentlich bist du das nicht, das weißt du"...aber es fühlt sich jetzt mehr wie ein Gedanke an, mehr nicht...auch das ist ein Gedanke, nur ein Gedanke...
Da ist also eine Energie im Kopf oder Herzbereich. Das ist eine Energie - nicht das Ich. Da sind Gedanken und Bilder und der Glaube, dass Du das bist. Aber das sind Gedanken und Bilder - nicht das Ich. Wir jagen ein Gespenst. Da liegen alte Socken und eine Hose unter dem Bett. Du sagst: "da ist da Gespenst!". Ich sage: "das sind alte Socken und eine Hose". ;)
und irgendwie hab ich das Gefühl ich warte da auf ein "wooooaaaaoooowww"-Erlebnis...eine Art Abkoppelung von all dem...und auch das ist wieder ein Gedanke...Mensch, eigentlich ist all das ein Gedanke...egal was ich mache und will...hmmm
Richtig. Auch das ist nur ein Gedanke.
die Identifikation darf auch sein...alles was da ist darf sein...huujjj...ja, so ist es...die Identifikation ist nichts anderes als wenn ich in einen Apfel beißen würde und meinen würde ICH bin das...genau das gleiche nur eine andere Erscheinungsform...

puuuhhh...jetzt hab ich das Gefühl von Weite in mir und ein Lächeln :)...hmm, mal sehen wie lange...hahaha..wieder ein Gedanke..
Auch das ist richtig. ;) Welchen Unterschied macht es, was genau da gerade erscheint?

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Re: Ich denke also bin ich?

Postby Ana_Ana » Wed Feb 27, 2013 12:18 pm

Da stellen sich zwei Fragen: kannst Du das Ich beschreiben, das Du da siehst? Hat es eine Form? Irgendwelche Eigenschaften? Und die noch wichtigere Frage: wenn Du, Ana, dieses Ich beobachtest... sprechen wir dann wirklich von dem Ich, das Du, Ana, bist? Müssten wir uns nicht eher ansehen, wer da beobachtet?
Spontane Antwort auf die Frage ob ich das Ich beschreiben kann das ich "sehe":
Ja, es ist ein Gedanke der gerade gedacht wird in einem Körper als Erscheinungsform. Es ist zusätzlich gekoppelt mit Gefühlen die da "produziert" werden durch den Gedanken oder andersherum. Wenn das aber gesehen wird ist da für einen kurzen Moment nichts...und dann tauchen wieder Gedanken auf...und es scheint so als würde dieses nichts weg sein, aber letztendlich ist es einfach nur "überdeckt" mit den ganzen Sachen die da gerade passieren und genau in diesen Sachen die gerade passieren tauchen Gedanken auf wie "jetzt bist du identifieziert, Mensch, du bist total tief drin wieder in der Scheiße und dem ganzen Denken, suuuper, es ist wieder weg"...aber es taucht einfach nur auf...

Ha! Ja genau! Da ist aber die Ana die das ganze beobachtet...KNOCKOUT...wer ist diese Ana die da beobachtet...ich habe das Gefühl, wenn ich mir DIESE Frage stelle drehe ich mich im Kreis, weil wenn ich diese Ana die beobachtet anschaue, dann ist ja wieder etwas da was beobachtet...und wieder...und wieder...und wieder...
DAS ist ein super Rätsel für mich...wenn ich jetzt versuche, so wie eben, die Ana die beobachtet anzusehen oder zu erspüren, dann ist da...einfach nur Wahrnehmung ohne irgendwas...dass da überhaupt eine Ana ist die beobachtet scheint auch nur ein Gedanke zu sein....und trotzdem ist dieses Beobachten ständig präsent...und da komm ich jetzt wieder in den Strudel "will ich nicht haben, will ich nicht, ich will auch nicht dass das Beobachten präsent ist, will einfach nur ins nichts"...haha..es fühlt sich überhaupt wie so ein nicht enden wollendes Spiel an...
Da ist also eine Energie im Kopf oder Herzbereich. Das ist eine Energie - nicht das Ich. Da sind Gedanken und Bilder und der Glaube, dass Du das bist. Aber das sind Gedanken und Bilder - nicht das Ich. Wir jagen ein Gespenst. Da liegen alte Socken und eine Hose unter dem Bett. Du sagst: "da ist da Gespenst!". Ich sage: "das sind alte Socken und eine Hose". ;)
Ja, so ist es. Ich sehe aus den Socken und Hosen gleich jemand der sie trägt...aber es sind nur Socken und Hosen...also so sehe ich das gerade, der Unterschied zu dem wie du es siehst und wie ich es sehe. In dem Moment wo diese Gedanken und Bilder erscheinen kommt sofort das Gefühl oder der Gedanke auf dass das alles ich bin und es lässt sich für mich nur dann "lösen" wenn ich es stehen lassen kann als solches, also als Gedanken und Bilder zusammen mit dem Gefühl das wäre ich, was ja auch ein Gedanke ist. Aber dann kommt deine Frage ins Spiel mit der Ana die das beobachtet und dann bin ich total verwirrt...ja, die Frage macht mich irgendwie fertig...siehe oben..oh mann...ich hoffe ich verwirre jetzt dich nicht auch noch zu sehr...

Ja und jetzt fühlt es sich wieder wie dieses Verwirrspiel an...ein Pingpongspiel das gespielt wird...
Und irgendwie überkommt mich der arge Verdacht, dass es nichts gibt außer Wahrnehmung...egal ob es jetzt der Beobachter ist oder etwas anderes...aber wo raus kommt die Wahrnehmung...irgendwie hab ich in mir verankert, dass die aus irgendetwas herauskommen muss...als müsste es noch was dahinter geben...aber warum denke ich so? Ich weiß es nicht :(

Puh...bin gespannt auf deine Fragen Tom, ich habe so das Gefühl ich dreh mich irgendwie im Kreis

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Re: Ich denke also bin ich?

Postby Ana_Ana » Thu Feb 28, 2013 3:49 pm

Hi Tom,

ich werde heute Abend nicht zum Schreiben kommen, aber ich habe mir heute über die Ana die beobachtet Gedanken gemacht bzw. habe versucht zu erleben was oder wer das ist und hier meine Aufzeichnung dazu:

Was passiert, wenn ich mich frage „was ist das ICH das beobachtet?“

Das erste was dann passiert ist, dass ich mir durch diesen Gedanken erst bewusst werde, dass da etwas beobachtet. Und dann hab ich das Gefühl, dass gerade alles beobachtet wird…meine Gedanken steigen auf, meine Gefühle, meine Körperempfindungen…ganz stark sind jene Gedanken die sagen „das will ich nicht haben“ oder jene die sich gerade etwas anderes wünschen…und eben auch die Gedanken die mir sagen dass das alles ich wäre…und ich merke wie meine Aufmerksamkeit dann ganz ganz nah an diesen Dingen ist und weg von dem was beobachtet

Ich konzentriere mich dann auf das was beobachtet…und nehme den Fokus weg von dem was gerade auftaucht…

Jetzt kommt der Gedanke auf „Der Beobachter ist das ICH“

Ich bekomme das Gefühl, egal wohin ich meine Aufmerksamkeit lenke ist etwas in mir dass sich sofort damit in Verbindung bringt…

Ich schaue genauer hin, auf das was beobachtet

Jetzt bekomme ich das Gefühl, dass ich nicht wirklich auf das ICH das beobachtet schauen kann, denn sobald ich drauf schaue, bin ich das was beobachtet und ein Gedanke kommt mir „das was beobachtet kann nicht existieren ohne dem was erscheint, ohne Erscheinen ist kein Beobachten möglich“. Trotzdem ist etwas anders, wenn ich meine Aufmerksamkeit auf das ICH das beobachtet richte, dann spüre ich etwas sehr sehr Weites in mir, es fühlt sich so an als wäre das der Raum für das alles was erscheint, ein sehr weiter Raum der sich aber auch still anfühlt, durch diesen Raum fühlen sich alle Gedanken die gerade auftauchen weicher an, als würde Watte auf den Boden fallen oder eine Feder im Wind wehen…irgendwie so…

Was mir durch das genaue hinschauen bewusst geworden ist, ist dass es schnell passieren kann, wenn ich meine Aufmerksamkeit weg von dem was beobachtet richte, ich mich mit dem auf was geschaut wird identifiziere. Wenn meine Aufmerksamkeit bei dem was beobachtet bleibt, spüre ich keine Identifikation mehr aber trotzdem scheinen die Dinge kommen und zu gehen…einfach so…

Trotzdem kommt mir jetzt der Gedanke, dass da etwas in mir ist was das lenkt…denn wem ist es möglich die Aufmerksamkeit von den Dingen die passieren auf den Beobachter zu lenken? Wie passiert das? Da ist ein Gedanke „jetzt versuche ich die Aufmerksamkeit hierhin zu lenken“ und danach passiert genau das..jetzt wird alles wieder verwirrend…

Ich glaube ich bin zu kopflastig…

Soviel für heute von mir…bis morgen dann, da kann ich wieder antworten

LG
Ana

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Re: Ich denke also bin ich?

Postby Tompi » Thu Feb 28, 2013 5:40 pm

Nein, das ist nicht zu kopflastig. Du beobachtest das wirklich gut und hast im Grunde schon einen riesigen Satz gemacht. Vielleicht muss Du an der ein oder anderen Stelle nur noch etwas genauer hinsehen.
Was passiert, wenn ich mich frage „was ist das ICH das beobachtet?“

Das erste was dann passiert ist, dass ich mir durch diesen Gedanken erst bewusst werde, dass da etwas beobachtet. Und dann hab ich das Gefühl, dass gerade alles beobachtet wird…meine Gedanken steigen auf, meine Gefühle, meine Körperempfindungen…
Wieso gehst Du davon aus, dass da ein "Ich" beobachtet? Kannst Du ein Ich finden, dass sozusagen an einem Ende der Wahrnehmung sitzt und beobachtet? Sieh nochmal genau hin was wirklich da ist. Ist da ein Ich, das beobachtet?

Und was macht die Gedanken, die Gefühle und die Körperempfindungen zu deinen? Wieso sind es Deine Gedanken? Ist es auch Dein Himmel, Dein Fussboden und Deine Luft? Was macht Dinge zu Deinen Dingen?
Trotzdem kommt mir jetzt der Gedanke, dass da etwas in mir ist was das lenkt…denn wem ist es möglich die Aufmerksamkeit von den Dingen die passieren auf den Beobachter zu lenken? Wie passiert das?
Tja... wie passiert das? Wer lenkt den Regen? Wer macht, dass das Herz schlägt? Wer macht die Gedanken? Kannst Du in Deiner direkten, unmittelbaren Erfahrung etwas finden, das als Verursacher für die Gedanken herangezogen werden könnte? Oder als Steuermann für die Aufmerksamkeit?

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Re: Ich denke also bin ich?

Postby Ana_Ana » Fri Mar 01, 2013 9:55 am

Wieso gehst Du davon aus, dass da ein "Ich" beobachtet? Kannst Du ein Ich finden, dass sozusagen an einem Ende der Wahrnehmung sitzt und beobachtet? Sieh nochmal genau hin was wirklich da ist. Ist da ein Ich, das beobachtet?
Die Frage ist glaube ich vielmehr WAS geht davon auch dass da ein Ich beobachtet, denn ich kann hier nur einen Gedanken finden. Gerade sind da einfach viele Gedanken, viele Gefühle unter anderem eben auch der Gedanke, dass da etwas zu erreichen wäre, etwas zu finden wäre. Die Gedanken sind echt sehr mächtig. Wenn ich genau hinsehe, dann sehe ich einfach nur ein Wirrwarr an Gedanken, Gefühlen, Bildern…aber da ist etwas das das alles sieht…und dieses Etwas ist von alledem unberührt und wird es auch immer bleiben, egal was auftaucht.
Aber ich fühle mich wie bisher…nichts verändert sich…ehrlich gesagt steigt jetzt sogar eine Enttäuschung hoch, weil sich nichts verändert…

Weißt du, da sind einfach einige Gedanken die sind super mächtig und groß und an die wird dann eher geglaubt, weil sie sich so groß machen. Und da ist ein Verstand der ständig versucht alles zu verstehen und sich dabei in all diesen Dingen verstrickt. Ein ICH das beobachtet gibt es nicht, aber etwas das beobachtet gibt es schon, dass dieses etwas ICH wäre ist wieder ein Gedanke…

Wenn ich das konsequent so durchziehe ist alles ein Gedanke, alles nur ein Bild…und trotzdem überkommt mich jetzt eine tiefe Trauer. Und gleichzeitig mit der Trauer kommt der Gedanke „ich bin traurig drüber, dass es so ist, weil es scheinbar nichts zu machen gibt“. Aber ich erkenne, dass der Gedanke nach der Trauer kam um quasi der Trauer eine Geschichte zu geben, die es eigentlich nicht gibt.

Was das alles in mir auslöst ist immer noch tiefe Trauer und auch Wut so ganz leicht unterschwellig.

Der Gedanke kommt auf, dass das vielleicht alles zu abstrakt ist, dass das immer noch nicht verstanden wird…

Und es pendelt ständig und das ist so anstrengend. Es pendelt ständig hin und her zwischen „das ist nur ein Gedanke“ und „das bin ich“….

Sorry, ich mache es immer so, dass ich alles was gerade passiert gleich aufschreibe, weil es dann unmittelbar ist. Ich sitze quasi vorm PC und mache all das und schreibe gleich auf…
Und was macht die Gedanken, die Gefühle und die Körperempfindungen zu deinen? Wieso sind es Deine Gedanken? Ist es auch Dein Himmel, Dein Fussboden und Deine Luft? Was macht Dinge zu Deinen Dingen?
Nur ein Gednke macht es dazu...der Gedanke das ist mein Körpergefühl macht das Körpergefühl erst zu einem Ich...
Kannst Du in Deiner direkten, unmittelbaren Erfahrung etwas finden, das als Verursacher für die Gedanken herangezogen werden könnte? Oder als Steuermann für die Aufmerksamkeit?
Nein, es passiert einfach...wenn ich das Gefühl eines Steuermanns bekomme passiert folgendes: ich habe ein Gefühl, z.B. das Gefühl, dann kommt der Gedanke der sich an das Gefühl "klebt", dann kommt dadurch eine weitere Reaktion und genau hier beginnt das Gefühl eines Steuermanns...erst waren es nur ein Gefühl und ein Gedanke, wenn die zwei sich zusammenkoppeln und dadurch eine Reaktion auslösen scheint es so, als hätte man das alles kontrolliert, letztendlich läuft alles wie von selbst...

So, das ist das was ich beobachten kann, aber sobald ich aufhöre zu beobachten ist dieses Ich wieder da...ich muss quasi ständig alles beobachten um zu erkennen, dass da kein Ich ist...seltsam...es fühlt sich fast so an als hätte ich noch etwas nicht "geknackt"...dieses "Aha-Erlebnis" fehlt...

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Re: Ich denke also bin ich?

Postby Ana_Ana » Fri Mar 01, 2013 1:08 pm

...gerade eben hatte ich so etwas wie eine Einsicht oder Wissen...

Ich werde mich solange hier im Kreis drehen solange ich mit meinem Denkapparat suche, solange ich versuche zu verstehen...

Dort wo meine Aufmerksamkeit hin geht, das wird gesehen als Ich...wenn die Aufmerksamkeit zur Illusion Ana hingeht und all den Gedanken und Gefühlen, dann ist da in dem Moment das Gefühl von "das bin jetzt ich"...und wenn dieses ich aus diesem Ganzen versucht irgendwo hinzukommen, irgendwas zu machen, irgendwas zu sehen, wird es nie ein Hinkommen oder Ankommen geben...ja wohin denn ankommen?...Das was hier, das ist jetzt meine Erfahrung und Meinung, passieren kann ist: dass ich aus einem Gedanken heraus versuche einen neuen Gedanken zu erreichen...aber Gedanken sind Gedanken...

Wenn ich allerdings den Beobachter beobachte, werde ich zum Beobachter und alles um mich herum passiert und passiert nicht...alles passiert, aber es gibt nichts zu verstehen...allein schon der Versuch etwas zu verstehen lenkt die Aufmerksamkeit auf das Spiel...aus dem Spiel heraus betrachtend kann ich nichts finden...und wooow..es wird alles unglaublich weit und fühlt sich an wie eine weiche liebevolle watte :)))))))

Heute werde ich nicht mehr schreiben können...bis morgen dann

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Re: Ich denke also bin ich?

Postby Tompi » Fri Mar 01, 2013 3:06 pm

Weißt du, da sind einfach einige Gedanken die sind super mächtig und groß und an die wird dann eher geglaubt, weil sie sich so groß machen. Und da ist ein Verstand der ständig versucht alles zu verstehen und sich dabei in all diesen Dingen verstrickt. Ein ICH das beobachtet gibt es nicht, aber etwas das beobachtet gibt es schon, dass dieses etwas ICH wäre ist wieder ein Gedanke…
Das sind alles nur Gedanken. Auch, dass einige "super mächtig und groß" sind. Nur ein Gedanke. Oder? Was ist mit dem Verstand, der versucht zu verstehen? Wie Du es formulierst hört sich das so an, als wäre er ein eigenständig agierendes Wesen. Ist das so? Gibt es einen Verstand der irgendetwas tut? Oder ist das auch wieder nur so ein Gedankenbild?
aber sobald ich aufhöre zu beobachten ist dieses Ich wieder da...ich muss quasi ständig alles beobachten um zu erkennen, dass da kein Ich ist
Ist dieses Beobachten denn etwas, das Du tust? Schaltest Du es ein und aus? Ist das, was beobachtet, dass da kein Ich ist, etwas anderes als das, was beobachtet, dass da wieder ein Ich erscheint? Gibt es ein Anfang und ein Ende des Beobachtens, oder ändern sich einfach nur die Inhalte der Beobachtung? Wenn Du das Ich bist, was wieder erscheint - wer ist dann das, was dieses Erscheinen beobachtet? Und wenn Du nicht das Ich bist, das kommt und geht: was kümmert es Dich dann? Warum darf es dann nicht einfach da sein? Was hat es mit Dir zu tun?

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Re: Ich denke also bin ich?

Postby Ana_Ana » Sat Mar 02, 2013 2:38 pm

Das sind alles nur Gedanken. Auch, dass einige "super mächtig und groß" sind. Nur ein Gedanke. Oder? Was ist mit dem Verstand, der versucht zu verstehen? Wie Du es formulierst hört sich das so an, als wäre er ein eigenständig agierendes Wesen. Ist das so? Gibt es einen Verstand der irgendetwas tut? Oder ist das auch wieder nur so ein Gedankenbild?
Alles was hier erscheint sind Gedanken. Egal was ich sage, wie ich schreibe, was ich schreibe...es sind alles Gedanken. Der Verstand ist ein Gedanke, ein Wort das erscheint um etwas anderes, das auch erscheint zu beschreiben.
Ist dieses Beobachten denn etwas, das Du tust? Schaltest Du es ein und aus? Ist das, was beobachtet, dass da kein Ich ist, etwas anderes als das, was beobachtet, dass da wieder ein Ich erscheint? Gibt es ein Anfang und ein Ende des Beobachtens, oder ändern sich einfach nur die Inhalte der Beobachtung? Wenn Du das Ich bist, was wieder erscheint - wer ist dann das, was dieses Erscheinen beobachtet? Und wenn Du nicht das Ich bist, das kommt und geht: was kümmert es Dich dann? Warum darf es dann nicht einfach da sein? Was hat es mit Dir zu tun?
Es gibt niemand der irgendetwas tun könnte. Es scheint nur so und auch das ist eine Illusion. Ich habe das Gefühl, das alles was hier auf dieser Ebene passiert sich im Kreis drehen wird, ein Gedanke kommt auf als Erscheinungsform einer Frage und das löst einen weiteren Gedanken aus der als Antwort erscheint und so weiter und so weiter. Sich über etwas was nicht da ist zu unterhalten erhält dieses Spiel am Leben.

Zu deiner Frage ob das was beobachtet, dass da kein Ich ist, etwas anderes ist als das, was beobachtet, dass da wieder ein Ich erscheint: nein. Es gibt nur dieses eine und in ihm oder aus ihm heraus erscheinen die Dinge, aber es ist trotzdem unberührt von alledem. Und ja, es ändern sich einfach nur die Inhalte, es gibt kein Anfang und kein Ende, weil es nur das eine gibt, mehr gibt es nicht.
Wenn Du das Ich bist, was wieder erscheint - wer ist dann das, was dieses Erscheinen beobachtet?
Da erscheint kein ich. Es ist nur ein Gedanke. Aber es gibt bei mir eine Bewegung die ich erlebe, die IN dieses Erscheinen sich bewegt und eine Bewegung die sich heraus bewegt in dieses Beobachten. Und das passiert einfach, so wie alles einfach passiert. Es gibt mich nicht, es gibt nichts und doch gibt es alles. Du hast in einem Post vorher gefragt "ja, wer macht es dass es regnet oder dass das Herz schlägt"...niemand, es passiert einfach, so passiert diese Bewegung einfach. Was für mich nur gerade unsinnig ist, ist das Reden darüber...es fühlt sich so an als würde ich einen Witz machen :)...ich will über etwas reden...wer will hie rreden?...es sind alles Gedanken, man kann darüber nicht reden...

Ja, wen kümmerts überhaupt was da erscheint. Ich erlebe gerade eine Art Sinnlosigkeit, eine Sinnlosigkeit darüber zu reden, eine Sinnlosigkeit über das was wir hier tun..und dennoch hat sich nichts verändert...das Spiel spielt sich, die Bewegung zum Spiel und aus dem Spiel heraus passiert einfach...ich kann es nicht steuern, ich kann es nicht beschreiben...weil hier in diesem Spiel gibt es nichts was wirklich ist....und ich fühle mich gar nicht erleuchtet, ich fühle immer noch dass da ein Gedanke ist der ICH sagt und dass ICH all das bin was gerade erscheint...aber ja, wen kümmert das? Das ICH bleibt...es ist auch nichts von mir "abgefallen" was man z.B. bei Tony Parsons oft heraushört oder herausliest...ein Shift der plöztlich passiert und dann gibt es keine Ich-Identifikation mehr...bei mir ist sie nach wie vor da, aber wenn kümmerts...genau

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Re: Ich denke also bin ich?

Postby Tompi » Sun Mar 03, 2013 6:19 pm

Natürlich sind da weiterhin Ich-Gedanken. Warum denn auch nicht? So wie sie immer da waren und immer da sein werden. Es geht ja darum zu erkennen, dass es dieses "Ich", auf das sie zu verweisen scheinen, nur als Illusion gibt. So wie bei einer Fata Morgana auch weiterhin Wasser am Horizont zu sein scheint, obwohl man genau weiss, dass es sich nur um eine Luftspiegelung handelt.

So wie Du schreibst, habe ich das Gefühl, dass Dir diese Illusion ganz klar ist. Oder wie siehst Du das? Hast Du die Illusion des Ich durchschaut? Oder hast Du noch Fragen dazu, die wir klären sollten? Ansonsten wäre der nächste Schritt sich mit unseren Abschlussfragen zu beschäftigen.

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Re: Ich denke also bin ich?

Postby Ana_Ana » Sun Mar 03, 2013 8:30 pm

Hallo Tom,
ich habe keine Fragen mehr :)....ja,lass uns das Abschlussfragen Spiel spielen...:))))
Herzlichst
Ana

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Re: Ich denke also bin ich?

Postby Tompi » Mon Mar 04, 2013 2:57 pm

Ok, dann kommen hier also die Fragen. Nimm Dir so viel Zeit wie Du brauchst. Und es kann nicht schaden zu jeder Frage ca. ein Dutzend Sätze zu schreiben. Aber ich glaube damit hast Du kein Problem. ;)

1) Gibt es ein Ich in irgendeiner Form?

2) Erkläre wie das "Ich" funktioniert. Warum ist es so schwer zu durchschauen?

3) Was hat Dich davon überzeugt, dass es sich nur um eine Illusion handelt? Was hat Dir den letzten Schubs gegeben? Welchen Fragen oder Hinweise waren am hilfreichsten?

4) Wie fühlt es sich an die Illusion durchschaut zu haben? Was ist jetzt anders? Worin besteht der Unterschied?

5) Wie würdest du das jemandem erklären, der noch nie die Existenz eines eigenständigen "Ichs" bezweifelt hat und nichts von alldem gehört hat?

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Re: Ich denke also bin ich?

Postby Ana_Ana » Mon Mar 04, 2013 5:16 pm

Hi Tom,

diesmal ohne Worte

ich hoffe das ist ok für dich, wenn ich das stehen lasse....ich könnte jetzt, wie du schon angedeutet hast, unglaublich viel drüber schreiben, aber ich möchte einfach nicht...es scheint mir gerade irgendwie sinnlos...

Danke für's begleiten!

LG
Ana


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