Alle Lampen an, aber keiner zuhause.

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fievkant
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Re: Alle Lampen an, aber keiner zuhause.

Postby fievkant » Fri May 22, 2026 6:19 pm

PS:
Mir ist gerade aufgefallen, dass ich den Tag über immer "Sehen" statt "Farbe" notiert habe. Dadurch tauchte die Frage auf, ob ich die Übung jetzt "falsch" gemacht habe. Dann ist mir aufgefallen, dass "Sehen" und "Farbe" im Sinne der DE eigentlich identisch sind, oder? Sehen ist immer "Farben sehen", Farben kann man nichts anderes als sehen, ohne Farben kann man nicht sehen.

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Re: Alle Lampen an, aber keiner zuhause.

Postby You » Fri May 22, 2026 7:07 pm

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich den Tag über immer "Sehen" statt "Farbe" notiert habe. Dadurch tauchte die Frage auf, ob ich die Übung jetzt "falsch" gemacht habe. Dann ist mir aufgefallen, dass "Sehen" und "Farbe" im Sinne der DE eigentlich identisch sind, oder?
Genau genommen ist Sehen direktes Wahrnehmen und Farbe direkte Wahrnehmung. Aber es ist jetzt klar genug, deine Listen sind also nicht falsch :)

Sehen ist immer "Farben sehen", Farben kann man nichts anderes als sehen, ohne Farben kann man nicht sehen.
Genau. Daher auch das:
Wenn ich genau in meine direkte Erfahrung schaue, müsste ich in der Liste oben korrigieren, dass ich eigentlich nur eine unendliche Fläche(?) aus sich konstant ändernden Farbflächen sehe, vielleicht sogar eine Art Pixel oder statisches Rauschen je nach Lichtverhältnissen.
Die direkte Erfahrung des Sehens ist immer Farbe. Schon die Einteilung der Fläche in verschiedene Segmente/Formen (Stuhl, Buch, Apfel, etc.) ist nicht mehr reine direkte Erfahrung, sondern schon direkte Erfahrung + Begriff (=Gedanke!).


Hier eine Untersuchung, um dem noch näher nachzugehen:

Nimm einen Apfel. Wenn du keinen Apfel da hast, nimm irgendein anderes Stück Obst o.Ä.

Wenn du einen Apfel anschaust, erscheinen Farbe, ein Gedanke „Apfel“, vielleicht ein Gedanke „Ich sehe einen Apfel“.

Was ist erfahrbar? Farbe ist erfahrbar, Gedanken sind erfahrbar.
Aber wie ist es mit dem Inhalt der Gedanken?


Tatsächliche Erfahrung meint nicht Gedanken über etwas, denn das sind nur weitere Gedanken. Tatsächliche/direkte Erfahrung ist:
Geräusch, Gedanke, Farbe, Geruch, Geschmack, Empfindung.

Also: Gibt es hier wirklich einen Apfel – oder nur Farbe und einen Gedanken mit dem Inhalt „Apfel“?
Kann „Apfel“ in der direkten Erfahrung gefunden werden?

Zwar sind Gedanken erfahrbar, aber das, worüber sie sprechen, ist in der direkten Erfahrung nicht auffindbar.
Das ist gemeint mit: „In der tatsächlichen/direkten Erfahrung schauen.“
Nur das, was zweifellos erfahrbar ist - und tatsächlich hier ist.

Geschmack (benannt als „Apfel“) wird erfahren.
Farbe (benannt als „Apfel“) wird erfahren.
Empfindung beim Berühren (benannt als “Apfel”) wird erfahren.
Geruch (benannt als „Apfel“) wird erfahren.
Gedanken über „Apfel“ werden erfahren.

Aber: Wird ein Apfel erfahren?

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fievkant
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Re: Alle Lampen an, aber keiner zuhause.

Postby fievkant » Fri May 22, 2026 9:32 pm

Was ist erfahrbar? Farbe ist erfahrbar, Gedanken sind erfahrbar.
Aber wie ist es mit dem Inhalt der Gedanken?
Das ist eine erstaunlich schwierige Frage. Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich Gedanken und den Inhalt der Gedanken in meiner Erfahrung trennen kann - daher würde ich sagen, ich kann den Inhalt von Gedanken nicht direkt erfahren. Andererseits ist der Inhalt der Gedanken natürlich trotzdem wahrnehmbar... Vielleicht sind Gedanken, bei denen eine "Ich-Identifikation" folgt, welche, bei denen "Ich" den Inhalt meiner Gedanken zu erfahren glaube, so wie ich ja auch einen Tisch oder Apfel zu sehen glaube. Aber jetzt begebe ich mich wieder in die Interpretation.
Kann „Apfel“ in der direkten Erfahrung gefunden werden?
In der direkten Erfahrung kann nur "Farbe" und "Empfindung" gefunden werden, wenn ich einen Apfel in die Hand nehme (unsicher bin ich mir noch, ob ich die Wahrnehmung der Form "rund" z.B. eines Apfels eher durch die Farbe oder durch die Empfindung erfahren kann - dass ich es nicht nicht sicher sagen kann, deutet vielleicht darauf hin, dass diese Information ebenfalls nicht in der direkten Erfahrung existiert).
Wird ein Apfel erfahren?
Daher würde ich sagen: "Apfel" kann nicht direkt erfahren werden, weil "Apfel" keine direkte Sinneswahrnehmung ist, sondern bereits eine Abstraktion basierend auf eben solchen direkten Sinneswahrnehmungen/Erfahrungen wie Sehen und Empfindung. "Apfel" ist Inhalt von Gedanken, wenn eine Einteilung/Interpretation der direkten Erfahrung geschieht. Insofern bleibe ich auch dabei, dass man den Inhalt von Gedanken nicht direkt erfahren kann, weil "Inhalt erfahren" Einteilung und Interpretation bedeutet.

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Re: Alle Lampen an, aber keiner zuhause.

Postby You » Sat May 23, 2026 2:05 am

Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich Gedanken und den Inhalt der Gedanken in meiner Erfahrung trennen kann - daher würde ich sagen, ich kann den Inhalt von Gedanken nicht direkt erfahren. Andererseits ist der Inhalt der Gedanken natürlich trotzdem wahrnehmbar...
Hier ist eine Übung, die den Unterschied zwischen der direkten Erfahrung von Gedanken und dem Inhalt von Gedanken aufzeigt:

Stell dir eine Tasse vor.
Erzeuge ein möglichst klares Bild.
Sieh deutlich die Größe, Form, Farbe und das Volumen der Tasse.
Achte darauf, ob sie verziert oder schlicht ist. Achte darauf, ob sie einen Henkel hat. Achte darauf, ob sie schwer oder zerbrechlich ist.

Ist das Bild klar?

Dieses mentale Bild ist der Gedankeninhalt! Gedanken und mentale Bilder sind insofern real, als sie als Gedanken und Bilder erscheinen – ihre Anwesenheit kann nicht geleugnet werden.

Aber:
Kann das Bild der Tasse physisch gegriffen werden?
Kann Tee hineingegossen werden?
Kann daraus getrunken werden?


Das Bemerken, dass der Gedanke da ist, ist die direkte Erfahrung des Gedankens.
Die vorgestellte „Tasse“ ist der Inhalt des Gedankens. Ist dieser „real“?


(unsicher bin ich mir noch, ob ich die Wahrnehmung der Form "rund" z.B. eines Apfels eher durch die Farbe oder durch die Empfindung erfahren kann - dass ich es nicht nicht sicher sagen kann, deutet vielleicht darauf hin, dass diese Information ebenfalls nicht in der direkten Erfahrung existiert).
Nun: Was ist “rund”?
Wird “rund” direkt erfahren? Oder nur Farbe umgeben von anderen Farben - und zusätzlich ist da das Wissen (= ein Gedanke!) “Diese Form ist rund”?



Daher würde ich sagen: "Apfel" kann nicht direkt erfahren werden, weil "Apfel" keine direkte Sinneswahrnehmung ist, sondern bereits eine Abstraktion basierend auf eben solchen direkten Sinneswahrnehmungen/Erfahrungen wie Sehen und Empfindung. "Apfel" ist Inhalt von Gedanken, wenn eine Einteilung/Interpretation der direkten Erfahrung geschieht.

Ja, genau: „Apfel“ ist ein Begriff.
Wenn bestimmte direkte Erfahrungen (eine Farbe aus einer bestimmten Bandbreite, Geschmack und Geruch aus einer bestimmten Bandbreite, etc.) gemeinsam auftreten, macht es Sinn, diese Kombination aus direkten Erfahrungen als „Apfel“ zu bezeichnen und entsprechend damit zu interagieren; ihn zu essen und nicht zu versuchen, ihn zum Schreiben zu benutzen ;)
Und wenn wir den Begriff „Apfel“ haben und in der Küche oder im Supermarkt nach einer Kombination aus direkten Erfahrungen suchen, auf die der Begriff zutrifft, können wir eine solche dann finden und sagen: Ja, hier ist das, was mit „Apfel“ gemeint ist.

„Ich“ ist ein Begriff.
Ist in der direkten Erfahrung irgendetwas zu finden, wofür er steht?



Apropos:
Ich habe mich gefragt, ob das eine eher sprachliche Prägung ist, weil ja auf Deutsch und allen mir bekannten Sprachen Handlungen immer einen Ausführenden brauchen

Hier ist eine Übung, die das sprachliche Benennen von Erfahrung untersucht. Sie dauert etwa 20 Minuten, und du brauchst Papier und einen Stift.
Die Übung besteht aus zwei Abschnitten von jeweils 10 Minuten.
Achte während beider Abschnitte auch auf körperliche Empfindungen: Gibt es irgendwo Anspannung oder Entspannung?

Schreibe in den ersten zehn Minuten auf, was gerade jetzt erfahren wird, und verwende dabei das Wort „Ich“.
Zum Beispiel:
- Ich sitze auf einem Stuhl.
- Ich höre eine tickende Uhr.
- Ich schaue auf einen Bildschirm.
- Ich habe Hunger.
Komm direkt zum Punkt. Keine Vergangenheit oder Zukunft, keine Fantasie - nur eine schlichte Beschreibung der Erfahrung genau hier und jetzt.

Schreibe in den nächsten zehn Minuten weiterhin auf, was erfahren wird, diesmal jedoch ohne das Wort „Ich“ zu verwenden. Beschreibe die Erfahrung einfach so, wie sie geschieht, mithilfe von Verben.
Zum Beispiel:
- auf einem Stuhl sitzen
- tippen
- atmen
- blinzeln
- die Uhr hören
(Beobachte dabei weiterhin, was im Körper geschieht.)

Vergleiche am Ende der zwanzig Minuten die beiden Arten, wie Erfahrung benannt wurde, und beantworte folgende Fragen:
Ist eine der beiden Beschreibungen wahrer als die andere? Wenn ja, welche?
Was ist hier vor jeder Benennung?
Verändern Benennungen die Erfahrung – oder beschreiben sie sie nur?
Hast du Unterschiede im Körper bemerkt?



Vielleicht sind Gedanken, bei denen eine "Ich-Identifikation" folgt, welche, bei denen "Ich" den Inhalt meiner Gedanken zu erfahren glaube, so wie ich ja auch einen Tisch oder Apfel zu sehen glaube. Aber jetzt begebe ich mich wieder in die Interpretation.
;) Interpretationen und Vermutungen sind auch Gedankeninhalte, und die sind in dieser Untersuchung nicht hilfreich und auch gar nicht nötig: Bald werden wir auch Gedanken ganz direkt untersuchen.

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Re: Alle Lampen an, aber keiner zuhause.

Postby fievkant » Sat May 23, 2026 7:39 pm

Stell dir eine Tasse vor. Ist das Bild klar?
Ja.
Kann das Bild der Tasse physisch gegriffen werden?
Kann Tee hineingegossen werden?
Kann daraus getrunken werden?
Nein, das Bild der Tasse kann nicht physisch gegriffen werden, ich kann keinen Tee hineinfüllen und auch nicht daraus trinken.
Die vorgestellte „Tasse“ ist der Inhalt des Gedankens. Ist dieser „real“?
Der Gedanke ist real, denn ich kann direkt wahrnehmen, dass er da ist. Der Inhalt des Gedankens, der Begriff „Tasse“ ist nicht real, denn ich kann die „Tasse“ nicht direkt erfahren.
Was ist “rund”?
Wird “rund” direkt erfahren? Oder nur Farbe umgeben von anderen Farben - und zusätzlich ist da das Wissen (= ein Gedanke!) “Diese Form ist rund”?
„Rund“ ist dementsprechend wie „Tasse“ ein Begriff, eine Abstraktion und Bündelung von Sinneswahrnehmungen. Es ist entweder „Farbe“ + „Wissen, dass eine gewisse Anordnung von Farben ‚rund‘ ist“ oder „Empfindung“ + „Wissen, dass eine gewisse Anordnung von Sinnesreizen ‚rund‘ ist“. Ich kann daher nicht direkt erfahren, ob etwas rund ist.
„Ich“ ist ein Begriff. Ist in der direkten Erfahrung irgendetwas zu finden, wofür er steht?
„Ich“ ist ein Begriff, unter dem verschiedene andere Begriffe und Gedanken zusammengefasst werden. „Ich“ ist unter anderem die Vorstellung eines Zentrums, in dem alle Sinneswahrnehmungen zusammenfliessen. Direkt erfahren kann ich dieses Zentrum nicht. „Ich“ ist auch die Vorstellung eines Inhabers und/oder Auslösers der Gedanken und Empfindungen sowie der Handlungen, die geschehen. Finden kann ich den Inhaber und Auslöser nicht in meiner direkten Erfahrung.

Wie ich bereits erwähnte, scheint „ich“ vor allem auch ein sprachliches Problem. Immerhin schreibe „ich“ ja die ganze Zeit von „mir“, obwohl „ich“ gleichzeitig sage, dass „ich“ „mich“ nicht finden kann. „Das „Ich-Gefühl“ wird aber auch von einem Wissen, dass „ich“ existiere, ausgelöst. Dort wird es auf jeden Fall subtiler. Ich würde sagen, dieses Wissen ist ohne Zweifel, so wie ich auch nicht daran zweifle, dass ich sehe (dass Sehen passiert), aber die Existenz kommt ebenfalls auch ohne „ich“ aus.

Man kann diesen Ich-Begriff auch beliebig aufblasen und verkleinern und verlässt doch nie die Begriffsebene. Wenn ich sage, „Ich“ ist mein Bewusstsein oder die Gesamtheit meiner Wahrnehmung, dann habe ich einen Begriff. Wenn ich hingegen sage „Ich“ ist nichts oder niemand, dann bin ich immer noch auf dieser Begriffsebene gefangen. Mit Gewissheit kann ich also nur sagen: in der direkten Erfahrung lässt sich kein „Ich“ finden.
Hier ist eine Übung, die das sprachliche Benennen von Erfahrung untersucht. Ist eine der beiden Beschreibungen wahrer als die andere? Wenn ja, welche?
Die zweite Variante ist insofern wahrer, als dass sie ein Element weniger hinzufügt, das nicht direkt erfahrbar ist: das Subjekt „Ich“.
Was ist hier vor jeder Benennung?
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Frage korrekt verstehe, aber: alle Sinneswahrnehmungen sind da vor jeder Benennung. Alle Empfindungen, alles Sehen und Hören, das ich oben beschrieben habe, war bereits da und eigentlich schon in der Vergangenheit, bevor es versprachlicht wurde.
Verändern Benennungen die Erfahrung – oder beschreiben sie sie nur?
Ja, sie verändern die Erfahrung. „Ich bin nervös“ ist z.B. eine ganz andere Erfahrung als „ein nervöses Gefühl haben/empfinden“. Ebenso: „Ich schreibe diesen Satz“ vs. „einen Satz schreiben. Das Hinzufügen von „Ich“ unterteilt die Erfahrung in Ich/Subjekt – Handlung – Objekt, wohingegen die zweite Form eine Beschreibung einer Erfahrung/Beobachtung ist, wenn auch ebenfalls (meistens) auf begrifflicher Ebene.
Hast du Unterschiede im Körper bemerkt?
Während des ersten Teils der Übung konnte ich anfangs ein Gefühl von Rastlosigkeit/Nervosität beobachten, das sich im zweiten Teil der Übung in Entspannung aufgelöst hat. Insgesamt war ich nach der Übung deutlich entspannter als vorher. Ob das daran lag, dass ich mich einfach mal zwanzig Minuten ruhig hingesetzt habe und „heruntergekommen“ bin oder ob das Weglassen eines Ichs/Subjekts Anspannung genommen hat, darüber könnte ich jetzt wieder nur spekulieren. 😊

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Re: Alle Lampen an, aber keiner zuhause.

Postby You » Sun May 24, 2026 3:23 am

Super, der Unterschied zwischen der direkten Erfahrung eines Gedanken und dem Gedankeninhalt ist jetzt sehr klar geworden.

Verändern Benennungen die Erfahrung – oder beschreiben sie sie nur?
Ja, sie verändern die Erfahrung. „Ich bin nervös“ ist z.B. eine ganz andere Erfahrung als „ein nervöses Gefühl haben/empfinden“. Ebenso: „Ich schreibe diesen Satz“ vs. „einen Satz schreiben. Das Hinzufügen von „Ich“ unterteilt die Erfahrung in Ich/Subjekt – Handlung – Objekt, wohingegen die zweite Form eine Beschreibung einer Erfahrung/Beobachtung ist, wenn auch ebenfalls (meistens) auf begrifflicher Ebene.
Das stimmt insofern, dass die mit Gedanken vermischte Erfahrung anders wird. Die direkte Erfahrung ist jedoch einfach, was sie ist, egal, wie sie benannt wird. Das hast du hier sehr klar gesehen:
Was ist hier vor jeder Benennung?
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Frage korrekt verstehe, aber: alle Sinneswahrnehmungen sind da vor jeder Benennung. Alle Empfindungen, alles Sehen und Hören, das ich oben beschrieben habe, war bereits da und eigentlich schon in der Vergangenheit, bevor es versprachlicht wurde.
Die Frage hast du übrigens genau richtig verstanden :)



Wie ich bereits erwähnte, scheint „ich“ vor allem auch ein sprachliches Problem. Immerhin schreibe „ich“ ja die ganze Zeit von „mir“, obwohl „ich“ gleichzeitig sage, dass „ich“ „mich“ nicht finden kann.
Das Personalpronomen „ich“ dient einfach als praktisches Kommunikationswerkzeug, und es geht nicht darum, es aus unserem Wortschatz zu verbannen. Trotz diesem hier
Die zweite Variante ist insofern wahrer, als dass sie ein Element weniger hinzufügt, das nicht direkt erfahrbar ist: das Subjekt „Ich“.
ist es in der Kommunikation im Alltag oft relevant, von wem eine Handlung ausgeht. So weiß z.B. ein Freund, dem du am Telefon sagst „Ich komme eine halbe Stunde später“, dass du nicht ihn der Verspätung beschuldigst, und auch nicht jemand anders zu spät kommen wird, sondern du. In diesem praktischen Sinne benutzen wir den lieben langen Tag “ich”, weil es die Kommunikation erleichtert. Die Verwirrung setzt nur ein, wenn geglaubt wird, dass dieses praktische Wort sich auf eine Entität bezieht, die eigenständig handelt, kontrolliert, entscheidet, denkt und erlebt.
Schau jetzt! (Denk nicht darüber nach, sondern such in der direkten Erfahrung!) Ist eine solche Entität irgendwo auffindbar?


Mit Gewissheit kann ich also nur sagen: in der direkten Erfahrung lässt sich kein „Ich“ finden.
Wie bist du zu dieser Gewissheit gelangt? Durch logisches Denken oder durch Schauen in der direkten Erfahrung?


Beantworte nun die Fragen in der folgenden Übung, indem du ausschließlich berichtest, was deine direkte Erfahrung ist.

Setze oder lege dich für etwa 15 Minuten mit geschlossenen Augen hin.
Achte dabei ausschließlich auf die reinen Empfindungen, ohne dich auf Gedanken (wie z.B. anatomisches Wissen) oder mentale Bilder zu stützen:

Kannst du wahrnehmen, wie groß der Körper ist?

Hat der Körper ein Gewicht oder ein Volumen?

Hat der Körper in der direkten Erfahrung eine Form oder Gestalt?

Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Kleidung?

Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und dem Stuhl, der Matte etc.?

Gibt es eine Grenze zwischen “Körper” und “Raum”?

Gibt es ein Innen oder ein Außen?

Wenn es ein Innen gibt – wovon genau ist es das Innere?

Wenn es ein Außen gibt – wovon genau ist es das Äußere?

Worauf bezieht sich das Wort / das Etikett „Körper“ tatsächlich?

Was ist die direkte Erfahrung des Körpers?


Schau sehr genau hin, besonders bei der letzten Frage. Nimm dir Zeit, ohne zu hetzen.
Du kannst im Laufe des Tages mehrmals hinschauen, auch während anderer Tätigkeiten (z. B. beim Händewaschen, Duschen, beim Aufwachen von einem Mittagsschläfchen, beim Gehen usw.), bevor du antwortest.

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Re: Alle Lampen an, aber keiner zuhause.

Postby fievkant » Sun May 24, 2026 7:11 pm

Schau jetzt! (Denk nicht darüber nach, sondern such in der direkten Erfahrung!) Ist eine solche Entität irgendwo auffindbar?
Wenn ich jetzt frage, wo eine solche Entität auffindbar wäre und dann schaue, erhalte ich keine Antwort. Ich finde keine solche Entität in meiner direkten Erfahrung.
Wie bist du zu dieser Gewissheit gelangt? Durch logisches Denken oder durch Schauen in der direkten Erfahrung?
Ich kann, wie oben beschrieben, genau jetzt schauen, wo in der direkten Erfahrung eine Entität "Ich" zu finden wäre. Es zeigt sich keine Antwort.
Kannst du wahrnehmen, wie groß der Körper ist?

Hat der Körper ein Gewicht oder ein Volumen?

Hat der Körper in der direkten Erfahrung eine Form oder Gestalt?
Nein, wenn ich mit geschlossenen Augen versuche, die Dimensionen meines Körpers zu bestimmen, dann gelingt mir dies nicht. Ich kann nicht wahrnehmen, wo die Grenzen des Körpers wären, sodass ich weder Umfang noch Form bestimmen kann. Auch über das Gewicht oder Volumen kann ich in meiner direkten Erfahrung keine Informationen finden, lediglich Empfindungen durch die Kontaktpunkte mit dem Boden.
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Kleidung?

Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und dem Stuhl, der Matte etc.?

Gibt es eine Grenze zwischen “Körper” und “Raum”?
Nein, dadurch, dass ich die Dimensionen meines Körpers nicht in meiner direkten Erfahrung bestimmen kann, kann ich auch nicht "Körper" und "Raum" voneinander abgrenzen. Abgesehen von Kontaktpunkten zwischen Körper und Boden sowie Körper und Körper (z.B. Hand auf Bauch oder Bein) gibt es in der direkten Erfahrung keine Trennung zwischen Körper und Raum. Dort, wo Körper und Matte aufeinandertreffen, gibt es eigentlich auch nur eine Empfindung. Ich könnte nicht sagen, wo Körper und Matte oder Körper und Kleidung anfangen bzw. aufhören.
Gibt es ein Innen oder ein Außen?

Wenn es ein Innen gibt – wovon genau ist es das Innere?

Wenn es ein Außen gibt – wovon genau ist es das Äußere?
Wenn ich genau schaue, gibt es weder das eine noch das andere, sondern einfach nur ein "Hier", in dem sich alle Wahrnehmungen abspielen. "In" ist in dieser Hinsicht auch nicht ganz akkurat, weil ich kein "Dort" oder "Nicht Hier", kein Gegenstück zu diesem "Hier" in der direkten Erfahrung finden kann.
Worauf bezieht sich das Wort / das Etikett „Körper“ tatsächlich?
Das Wort "Körper" bezieht sich wie das Wort "Apfel" auf ein Bündel von Sinneseindrücken/Wahrnehmungen und deren Interpretationen. In erster Linie Empfindungen und "Farben", weniger präsent auch Geruch und "Hören". Mit geschlossenen Augen sogar nur die Empfindungen - und mit geschlossenen Augen bröckelt ja auch bereits die Fähigkeit, das Etikett "Körper" nachzuvollziehen.
Was ist die direkte Erfahrung des Körpers?
Wenn ich mich nur auf die direkte Erfahrung stütze, dann kann ich keinen Körper erfahren, dafür scheint immer die Erfahrung + Interpretation notwendig zu sein. Was mich am meisten überrascht hat, ist, dass ich ja im alltäglichen Sinne meine Umwelt und meinen Körper durch meine Sinnesorgane wahrnehme. Wenn ich allerdings schaue "Wie fühlt sich 'mein Körper' an?", dann
spielt keines der Sinnesorgane als solches eine Rolle. Ich fühle nicht meine Augen, meine Ohren oder mit was auch immer ich "im Körper" alle möglichen Empfindungen fühle. Ich fühle auch nicht mein Hirn, mit dem ich ja, so lernt man es, denke. Schaue ich nur in die direkte Erfahrung, kann ich keinen Zusammenhang zwischen den Informationen, aus denen meine direkte Erfahrung besteht und dem, von dem ich gelernt habe, dass dies die Teile meines Körpers sind, die diese verursachen, herstellen. Insofern ist "mein Körper" auch nicht "das Bündel" oder der "Behälter" meiner Sinnesorgane, sondern Ausschnitte aus und Annahmen über die direkte Erfahrung.

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Re: Alle Lampen an, aber keiner zuhause.

Postby You » Sun May 24, 2026 9:57 pm

Wenn ich deine Antworten im letzten Post lese, bekomme ich folgenden Eindruck:

1. Du hast wirklich in der direkten Erfahrung geschaut und sehr klare Beobachtungen gemacht.
2. Nach dem Schauen in der direkten Erfahrung kann häufig schnell wieder der Versuch eintreten, aus dem Gesehenen Sinn zu machen und es konzeptuell einzuordnen. Das ist beim Beantworten der Fragen teilweise passiert. Die Antworten sind nicht durchweg ein schlichtes Berichten von der direkten Erfahrung, sondern werden oft zu einer Erklärung, wie diese zustande gekommen ist.

Wenn du jetzt deinen Post noch einmal durchliest, würdest du dann sagen, dass mein Eindruck zutrifft?


Das Berichten aus der direkten Erfahrung ist oft ganz schlicht und einfach. Zum Beispiel:

Kannst du wahrnehmen, wie groß der Körper ist?
Nein.

Hat der Körper ein Gewicht oder Volumen?
Nein. “Gewicht” ist nur eine Erklärung und “Volumen” ein mentales Bild. Direkt erfahren wurden nur ein Druckgefühl und verschiedene andere Empfindungen.

Hat der Körper in der direkten Erfahrung eine Form oder Gestalt?
Nein. Eine klare Form oder Gestalt kann nicht ausgemacht werden. Da sind einfach nur Empfindungen.

Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Kleidung?
Nein.




Hier folgt eine noch tiefere Untersuchung des Körpers. Bitte führe jeden Schritt aus und lasse keinen aus. Nimm dir Zeit. Geh erst dann zum nächsten Schritt über, wenn der vorherige klar gesehen wurde. Wiederhole die Übung mehrmals. Beantworte jede Frage einzeln, indem du jeweils schlicht von der direkten Erfahrung berichtest. Oft genügt dafür schon ein einfaches "Ja", "Nein" oder ein kurzer Halbsatz ;)

Stell dich vor einen größeren Spiegel.

1. Schließe zunächst die Augen und spüre die Empfindungen, die gewöhnlich als vom „Körper“ kommend bezeichnet werden.

2. Öffne dann die Augen und schau in den Spiegel, während du weiterhin die Empfindungen beachtest.
Gibt es irgendeine Verbindung zwischen den gespürten Empfindungen und dem Bild im Spiegel?
Oder legen nur Gedanken (und/oder mentale Bilder) nahe, dass es eine gibt?


3. Bewege nun, während du weiterhin auf die Empfindungen achtest, eine Hand und beobachte die Bewegung im Spiegel.
Gibt es irgendeine Verbindung zwischen den gespürten Empfindungen (benannt als „Hand“) und dem Bewegungsbild im Spiegel?

4. Führe nun dieselbe Bewegung mit der Hand aus, aber sieh diesmal direkt auf die Hand, nicht in den Spiegel.
Gibt es irgendeine Verbindung zwischen den gespürten Empfindungen (benannt als „Hand“) und dem Bild der Bewegung? Oder legen nur Gedanken eine Verbindung nahe?

5. Richte die Aufmerksamkeit jetzt nur auf das Bild im Spiegel.
Legt das Bild für sich genommen in irgendeiner Weise nahe, dass es „du“ oder „dein Körper“ ist?
Legt das Bild selbst nahe, dass es überhaupt ein „Körper“ ist?
Oder sind da nur Farben und Formen?


6. Dort, wo der Spiegel endet, sind einige Körperteile (vermutlich die Beine) nicht sichtbar.
Gibt es allein aufgrund des Spiegelbildes irgendein „Wissen“, dass es Beine geben muss – oder legen das nur Gedanken und mentale Bilder nahe?

7. Wende dich nun vom Spiegel ab und blicke nach vorn (schau nicht direkt auf irgendwelche Körperteile).
Gibt es irgendwo einen „Körper“, wenn alle Gedanken und Bilder ignoriert werden – oder gibt es nur Empfindungen?

8. Beginne nun langsam zu gehen.
Gibt es einen „Körper, der geht“, oder gibt es nur Empfindungen?
Gibt es überhaupt eine direkte Erfahrung von „Gehen“?
Oder nur GEDANKEN ÜBER „Gehen“?
Kann so etwas wie ein „Körper“ gefunden werden – oder nur GEDANKEN ÜBER einen „Körper“?
Kann so etwas wie „Gehen“ gefunden werden?


9. Sind die Empfindungen räumlich lokalisiert, etwa „durch den Raum hindurchgehend“ – oder gibt es nur ein Bild, das als „Raum“ bezeichnet wird, und auftauchende Empfindungen ohne Ort?

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Re: Alle Lampen an, aber keiner zuhause.

Postby fievkant » Mon May 25, 2026 10:03 am

Wenn du jetzt deinen Post noch einmal durchliest, würdest du dann sagen, dass mein Eindruck zutrifft?
Ja, ich stimme dir zu. Danke für das hilfreiche Feedback.
Gibt es irgendeine Verbindung zwischen den gespürten Empfindungen und dem Bild im Spiegel?
Oder legen nur Gedanken (und/oder mentale Bilder) nahe, dass es eine gibt?
Nein, es gibt keine Verbindung zwischen dem Spiegelbild und den gespürten Empfindungen.
Gibt es irgendeine Verbindung zwischen den gespürten Empfindungen (benannt als „Hand“) und dem Bewegungsbild im Spiegel?
Nein, es gibt die Empfindungen in der Hand und die Bewegung, die im Sehen stattfindet. Eine Korrelation besteht in der direkten Erfahrung nicht.
Gibt es irgendeine Verbindung zwischen den gespürten Empfindungen (benannt als „Hand“) und dem Bild der Bewegung? Oder legen nur Gedanken eine Verbindung nahe?
Nein, da ist wieder nur die Empfindung "der Hand" und die als Bewegung wahrgenommene Veränderung im Sehen. Die Verbindung entsteht in den Gedanken.
Legt das Bild für sich genommen in irgendeiner Weise nahe, dass es „du“ oder „dein Körper“ ist?
Legt das Bild selbst nahe, dass es überhaupt ein „Körper“ ist?
Oder sind da nur Farben und Formen?
Nein, wenn ich direkt schaue, liefert das Bild keine Informationen über "mich" oder "meinen Körper", sondern nur Formen und Farben. Diese Übung hat eine recht starke Reaktion ausgelöst, eine Mischung aus Panik und Euphorie und einen kurzen Anflug von "Zweidimensionalität".
Gibt es allein aufgrund des Spiegelbildes irgendein „Wissen“, dass es Beine geben muss – oder legen das nur Gedanken und mentale Bilder nahe?
Nein, gibt es nicht. Wenn überhaupt sind da Empfindungen z.B. im Kontakt mit dem Boden, aber diese weisen für sich genommen nicht auf "Beine" hin.
Gibt es irgendwo einen „Körper“, wenn alle Gedanken und Bilder ignoriert werden – oder gibt es nur Empfindungen?
Nein, da sind nur Empfindungen. Ich kann keine Form oder Gestalt des Körpers feststellen, wie bei der Übung mit geschlossenen Augen.
Gibt es einen „Körper, der geht“, oder gibt es nur Empfindungen?
Gibt es überhaupt eine direkte Erfahrung von „Gehen“?
Oder nur GEDANKEN ÜBER „Gehen“?
Kann so etwas wie ein „Körper“ gefunden werden – oder nur GEDANKEN ÜBER einen „Körper“?
Kann so etwas wie „Gehen“ gefunden werden?
In der direkten Erfahrung gibt es nur ein sich veränderndes Sehen, Hören und sich verändernde Empfindungen. "Gehen" kann nicht direkt erfahren werden. Ein "Körper, der geht" kann nicht direkt erfahren werden.
Sind die Empfindungen räumlich lokalisiert, etwa „durch den Raum hindurchgehend“ – oder gibt es nur ein Bild, das als „Raum“ bezeichnet wird, und auftauchende Empfindungen ohne Ort?
Empfindungen spüre ich, in Ermangelung eines besseren Begriffs, einfach "hier". Alle über die Sinne gemachten Erfahrungen passieren "hier", wo auch die Gedanken auftauchen. Eine räumliche Anordnung oder Bewegung kann ich nicht direkt erfahren.

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Re: Alle Lampen an, aber keiner zuhause.

Postby You » Mon May 25, 2026 4:06 pm

Wunderbar! Jetzt hast du wirklich einfach von der direkten Erfahrung bericht. Alles ist sehr klar.

Diese Übung hat eine recht starke Reaktion ausgelöst, eine Mischung aus Panik und Euphorie
Das kann durchaus passieren und ist ganz normal. Solche Reaktionen können auftauchen, wenn gewohnte Orientierungsweisen und grundlegende Annahmen zum ersten Mal wirklich infrage gestellt werden.
Hast du die Reaktion in irgendeiner Weise als überwältigend oder “problematisch” erlebt, oder eher als ein weiteres Phänomen, das einfach beobachtet werden konnte?



Im Folgenden untersuchen wir nun die direkte Erfahrung von Gedanken.

Bitte führe die Übung durch und beantworte danach die Fragen jeweils einzeln. Berichte wieder einfach aus der direkten Erfahrung.

Setz dich für etwa 30 Minuten ruhig hin und beobachte die auftauchenden Gedanken.
Lass sie einfach erscheinen, so wie sie erscheinen. Versuche so gut wie möglich, vollständig zu ignorieren, was sie sagen, und bemerke lediglich, wie sie erscheinen – ohne dass du irgendetwas dafür tust.

Woher kommen die Gedanken und wohin gehen sie?

Hast du irgendetwas getan, damit ein bestimmter Gedanke erscheint?

Hättest du etwas tun können, um in genau diesem Moment stattdessen einen anderen Gedanken erscheinen zu lassen?

Kannst du deinen nächsten Gedanken vorhersagen?

Kannst du aus einer Auswahl von Gedanken nur angenehme Gedanken wählen?

Kannst du wählen, schmerzhafte, negative oder angstvolle Gedanken nicht zu haben?

Kannst du jegliche Art von Gedanken beliebig auswählen?

Ist es möglich, das Auftauchen eines Gedankens zu verhindern?


Es scheint, als würden Gedanken in einer logischen, geordneten Abfolge erscheinen. Aber schau genau hin: Gibt es tatsächlich eine organisierte Abfolge oder nur einen weitereren Gedanken, der sagt: „Diese Gedanken sind in einer Reihenfolge“,oder: „Sie greifen Inhalte aus vorherigen Gedanken auf“, oder: „Ein Gedanke folgt auf den nächsten“?


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