Jetzt lass die Hand wieder umdrehen, Handfläche nach oben, und beobachte ganz genau, was in DE passiert, schiebe soweit es geht die Gedanken beiseite.
Dreh die Handfläche noch ein paar Mal hin und her.
Gibt es irgendetwas/jemanden der den Moment des Drehens wählt?
Das Verstand wird vom Einsetzen des Drehens überrascht und beschreibt dann was gesehen wird.
:-)
Kannst du in DE einen der wählt oder einen Entscheider finden?
hmm, also das Drehen oder der Impuls scheint irgendwie "eingebettet" in das Geschehen an sich zu sein, aber es ist kein Entscheider zu finden, kein persönlicher. Der Verstand hat damit auf jeden Fall nichts zu tun.
Ja! Sehr gut beobachtet
Gibt es da einen Gedanken zu?
Wird das von einem Gedanken kontrolliert?
Also es kann ein Gedanke auftreten, aber der ist unabhängig von dem was passiert und kontrolliert nicht.
Wann genau taucht ein Gedanke „Ich drehe die Hand“ auf?Vor der Bewegung, während oder danach?
Beschreibend setzt der Gedanke nach Beginn der Bewegung ein. Natürlich kann er davor auch schon sagen: So, jetzt drehe ich meine Hand, aber das löst den Drehimpuls nicht aus.
Ja, kein Gedanke "handelt" oder kontrolliert Handlungen; alles ist "irgendwie eingebettet in das Geschehen an sich", wie du so schön formuliert hast- und Gedanken erscheinen einfach und erzählen die Geschichte von einem Ich, das etwas macht: das denkt, entscheidet, Schuld ist usw usf........
siehst du das mehr oder weniger klar?
Wo gibt es Fragen?
Dann lass uns in diesem Zuge einmal schauen, ob Gedanken denn die Wahrheit sagen, d.h. ob sie der Realität entsprechen...
Nimm dir ausreichend Zeit zum Untersuchen und überlege vorher, was du gerne (an Essbarem) für den Zweck der Übung hernehmen möchtest und sei sicher, dass du es zu Hause hast.
Bevor du es dir holst und bevor du es isst, schließe die Augen und beschreibe aus der Erinnerung möglichst genau den Geschmack der Frucht (oder sonstiges) ihre Textur, Farbe, den Klang den es macht beim Hineinbeißen und beim Essen.
Schreibe alles auf, was dir dazu einfällt.
Dann hol dir die Frucht, beiß genüßlich hinein und iß sie! Geh ganz in diese Erfahrung und beobachte, was du dabei wahrnimmst.
Nun schaue auf deine geschriebenen Worte und stell dir zusätzlich vor, wie du die aktuelle Erfahrung beschreiben würdest.
Nun frag dich:
Haben die Beschreibungen in irgendeiner Form etwas mit der eigentlichen Erfahrung zu tun?
Kann ein Wort, wie z.B. süß oder saftig, irgendetwas von der eigentlichen Erfahrung wissen?
Weiß Gedanke generell jemals etwas über Erfahrung?
viel Freude :-)