heute fühlte ich mich den halben Tag frustriert und überfordert.
Ich hab immer wieder versucht die Gedanken einfach wahrzunehmen, das Etikettieren. Aber wenn ich total aufmerksam war, waren da keine Gedanken. Dann kamen Frustrationsgedanken, die ich dann aber nicht als Gedanken wahrnahm, sondern sie als wahr annahm. Oder ich hatte die ganze Zeit Lieder als Ohrwürmer im Kopf. Das machte mich total fertig.Betrachte den Verstand als Etikettiermaschine
Ich hab dann in den Körper gefühlt und fand wieder niemanden der das alles macht und war total überfordert und frustriert mit Allem. Dann, mit geschlossenen Augen bekam ich mit, wie Gedanken einfach passierten, ohne dass ich etwas tat. Da war niemand, der was tat. Der Körper reagiert darauf. Flauer Magen, Tränen in den Augen und Angst. Nur kurz, dann Gedanken mit Zweifel. Ich fühle mich den Gedanken dann so ausgeliefert und mich so identifiziert.
Und doch war da ein Moment, in dem ich gewusst habe, dass das Ich bloß ein Gedanke ist. Das war in diesem Moment total klar. Aber der Moment verstrich und alles war weg.
Es braucht kein Ich, das fühlt. Ich habe grade so viele Fragen. Wie kann das alles sein? Auch hier Überforderung.Braucht es denn ein Ich, damit Fühlen stattfindet?
Da ist niemand, der sich identifiziert.Findest du jemanden, der sich identifizieren könnte?
Ich hab in manchen Momenten das Gefühl, dass ich die Kontrolle verliere. Das macht mir Angst. Ich suche dann nach Erklärungen für meine Beobachtungen bzw. Gedanken sind dann einfach da, … Antworten gibt es dann in Form von Gedanken. Damit identifiziere ich mich dann im normalen Tagesbewusstsein.
Aber ich genieße es total, einfach im entspannten und grenzenlosen Körper zu sein.
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und sende dir sonnige Grüße, ciao ina

