Ist daran etwas verkehrt? Sollte es anders sein?Ich nehme das nicht wahr. Es ist nur der Versuch einer Erklärung für das "Empfinden" im Kopf .Da scheint eine Art Wachheit hinter den Augen zu sein, welche ich z.B.. im Knie nicht empfinde.
Super gesehen!Doch wenn ich für einen Moment meine Augen schließe , ist da tiefer im Kopf kein anderes Empfinden als im Knie. Vibrieren und Wärme.
Wie ist das dann? Ist es so, wie wenn "Du" in einem Zelt "drinnen" sitzt und durch 2 Löcher (Augen) nach "draußen" schaust?Zweiter Versuch : Sehr oft reagiert die Mimik reflexhaft auf bestimmte Dinge, Geräusche, Gerüche, Geschmacksempfindungen, Gedankeninhalte Diese fühlbaren Reaktionen meiner Gesichtsmuskulatur und Haut, und seien sie noch so fein, kre-ieren daraus ein Ich, weil sie mir so vertraut sind.
Ist das immer so, dass jedesmal wenn eine Anspannung im Gesicht ist, sofort ein „Ich“ kreiert wird? Was wäre wenn die Reflexe einfach da sein dürften ohne weitere Beschreibung?
Ja stimmt, Gewohntes vermittelt Geborgenheit... Ist einfach eine Energiesparmaßnahme des Gehirns... ;)Aber die Geborgenheit, die sich aus dieser Geschichte ergibt, - ebenfalls Kopfkino -, "fühlt sich" täuschend echt wie ein "Ich" an.
Ist dieses „fühlt sich wie ein Ich an“ mehr als eine Geschichte? Was ist davon wirklich zu "fühlen"?
:) Wie geht es dir damit?Da sehe ich niemand von nirgendwo.Und dann schau noch weiter. Wenn wahrnehmbar ist, dass die Wahrnehmungen hinter den Gesichtsbereich strömen zu einer Art „Ich“, wer oder was sieht das dann von wo aus?
Ach das macht doch nichts, dann beobachte einfach das kribbelig sein... :) Du kannst es noch mal versuchen wenn du möchtest, in dem du einfach in die Ferne schaust – auf den Horizont z.B... Ist aber nicht so wichtig, es sollte nur veranschaulichen wie oft sich die Augen eigentlich bewegen und dass dadurch sehr viel taktile Wahrnehmung entsteht die leicht verwechselt werden könnte mit einem „Ich“... :) Und du hast das weiter oben schon super gesehen mit dem Knie-Beispiel, einfach immer wieder schauen... :)Versuch mal einen ganz weichen Blick zu kreieren, also einfach die Augen geradeaus, entspannen, Augenbrauen entspannen und nichts fokussieren. So eine Art Panoramablick mit entspannten unbewegten Augen...
Das gelingt mir nicht, barb. Ich fange dann an zu schielen, oder ich werde total kribbelig. Diese Kribbeligkeit entsteht übrigens auch dann, wenn ich manche Fragen (s.o.) von dir beantworten will, und merke, sie sind nicht zu Ende gedacht. Ich kann sie manchmal einfach nicht zu Ende denken. Dann gebe ich auf mit dem unangenehmen Eindruck, ein wenig schluderig zu sein.
Es könnte auch geschehen, dass auffällt, dass sich ein Großteil der Gedanken um ein „Ich“ dreht, dass es nur in Gedanken gibt.
Kleines Experiment dazu:
Nimm dir Zettel und Stift, teile ihn mit einem Strich in der Mitte und dann mache es dir zu Hause wieder richtig gemütlich, entspannt, weicher langer Atem. Schließe kurz die Augen und beobachte die Gedanken.
Und dann mache für jeden Gedanken, der sich um „Ich“ dreht einen Strich, und für jeden nicht-Ich Gedanken einen Kreis. Achte auch auf verkleidete Ich-Gedanken wie z. B. Dieses Auto ist nicht schön, das Wetter ist doof....(gefällt Mathilda nicht) usw....
Bin neugierig wie es damit geht... :)

