Liebe Freyaluna,
Danke! Das was ich heute morgen geschrieben habe, trifft die Antworten auf diese Fragen recht gut. Es wurde sehr viel wahrgenommen, es war viel Aufmerksamkeit auf dem was geschieht.
Nein, es gibt keinen, der handelt, entscheidet, oder erlebt, oder kontrolliert, oder denkt. Es ist alles da. Es entsteht aus dem Nichts, und aus dem Ganzen. Gedanken kommen, gehen wieder, sie sind nicht zu fassen. Es gibt auch niemanden der sie fassen kann. Sie werden wahrgenommen, und daraus entsteht Aufmerksamkeit, Handlung. Es ist spannend zu beobachten, was getan wird. Es ist eine Reaktion auf das außen, aber auch auf die Freiheit im Innen.
Je mehr sich die Aufmerksamkeit auf den Moment richtet um so mehr ist das Leben im Fluss, es gibt keine Ablenkung durch ein ICH. Es entsteht aus sich selber raus. Es ist schwer Worte für etwas zu finden, was im Spüren ist.
Liebe Grüße und gesegnete Ostern, Daniela
Das Leben ist jetzt
Re: Das Leben ist jetzt
Liebe Daniela,
Vieles, was Du schreibst klingt für mich nach Klarheit und klarem Verstehen, doch da wir hier nur schriftlich kommunizieren und Worte trügerisch sind, möchte ich doch lieber noch nachfragen um ganz sicher zu gehen. Da die Sprache oft dualistisch aufgebaut ist und in Subjekt und Objekt unterteilt, ist sie nicht sehr gut geeignet etwas wiederzugeben oder zu beschreiben, das kein Objekt ist. Das kann zu Missverständnissen führen, die in einem persönlichen Gespräch eher erkannt und schneller geklärt werden können. Also hoffe ich, dass ich durch mein Nachfragen nicht Deine Geduld überstrapaziere ;)
Ich möchte auf ein paar Punkte eingehen- aus deinen beiden letzten Schreiben-, wo mir Dein Erkennen noch nicht so ganz klar scheint. Ich bitte Dich auf alle Punkte einzugehen und auch die Zitierfunktion zu benutzen, wenn möglich.
Du schreibst zum Beispiel:
Gibt es einen Wahrnehmenden, einen Beobachter, ein Zentrum, von dem aus wahrnehmen geschieht, oder nur wahrnehmen selbst?
Wo geschieht wahrnehmen?
Kannst Du eine eine Trennung erfahren zwischen dem Wahrnehmenden, wahrnehmen und dem Wahrgenommenen , also zwischen Subjekt, Objekt und dem Akt des Wahrnehmens?
Und Was nimmt da wahr? Wenn die Aufmerksamkeit nicht auf ein Objekt ausgerichtet und fokussiert ist, was bleibt?
Lass dafür mal die Aufmerksamkeit ganz weit und offen sein. (Diese Frage ist sehr wichtig!)
Was geschieht, wahrgenommen wird, kommt und geht. Was kommt und geht nicht?
(Ist diese Erkenntnis für dich klar? )
Des weiteren schreibst Du:
Was ist dann das Ich?
Wer/was ist dieses ICH durch das sich das Leben ausdrückt?
Gibt es da eine Trennung zwischen ICH und Leben?
Gibt es so etwas wie einen Tag? Das bedeutet Zeit? Oder gibt es nur Hier-Jetzt?
Halte inne und schau Mal nach, gibt es jetzt, hier eine Vergangenheit oder eine Zukunft? Kannst Du hier eine real existierende Vergangenheit oder Zukunft erfahren?
Die Person, die wir glauben zu sein , hat eine Geschichte, sprich eine Vergangenheit und eine Zukunft, mit Hoffnungen und Erwartungen oder Befürchtungen. Immer auf der Suche, immer auf dem Sprung etwas zu werden oder zu erreichen.
Wer lebt es?
Wahrnehmen geschieht spontan, Aufmerksamkeit geschieht spontan und Handlung geschieht spontan . Präsenz/ Gewahrsein ist immer gegenwärtig. Denn es gibt nichts außerhalb davon ob da, was geschieht bewusst beobachtet wird oder auch nicht.
Das ist tricky.
Kannst Du ein vom Außen getrenntes Innen finden?
Was ist dieses Außen und wo verläuft die Grenze zum Innen?
Hier eine kleine Wahrnehmungs-Übung:
Du kannst sie mit jeder Sinneswahrnehmung machen (Sehen, schmecken, riechen, hören, spüren, denken?
Probiere es Mal mit dem Hören.
Schließe für diese Übung die Augen (wenn Du sie gelesen hast) und achte auf die Geräusche. Wir haben gelernt, die Geräusche nach Außen zu verlegen. Geglaubt wird, dass die Geräusche da Draußen stattfinden, und dann über das Hören nach Innen kommen.
Was kannst du wahrnehmen? Gibt es ein Geräusch da Draußen, das eine Grenze nach Innen überschreitet? Kannst Du eine Grenze erfahren, die das Geräusch überschreitet? Gibt es so eine Grenze in der Wahrnehmung?
Kannst Du ein Innen erfahren, einen Wahrnehmenden, das vom Geräusch getrennt ist und dann auf ein Geräusch trifft? Oder erscheint das Geräusch unmittelbar im Wahrnehmen?
Ist das Wahrnehmen des Geräusches getrennt vom Geräusch oder ist es ein ungetrenntes wahrnehmen? Gibt es also eine Erfahrung von Innen und Außen oder nur ungetrenntes Wahrnehmen?
Die Ichenergie ist eine Trennungsenergie. Sie trennt alles in Subjekt und Objekt. Ich hier Drinnen und eine Welt da Draußen.Nach der Trennung, findet eine Identifikation mit einem Teil der Wahrnehmungen wie Empfindungen(Körper) und Gedanken, sowie den Emotionen, die eine Kombination von Denken und Empfinden sind, statt. So entsteht ein scheinbares Zentrum getrennt vom Rest, ein Ich.
Du schreibst:
Lass uns nun auch das Spüren erforschen
Lege dafür eine Hand auf den Tisch und schließe die Augen. Lass alle Vorstellungen und Bilder beiseite und bleibe ausschließlich beim spürenden Wahrnehmen. Was du spürst, sind Empfindungen, wie vielleicht Druck, Kühle, Schwere, Kribbeln…usw. Ohne dich auf Gedanken zu beziehen, kannst Du eine klare Trennung zwischen Hand und Tisch wahrnehmen? Wird eine Hand und ein Tisch getrennt erfahren oder nur Empfindungen? Wo fängt im Empfinden die Hand an und wo hört der Tisch auf? Gibt es im Wahrnehmen selbst sowas wie einen Tisch oder eine Hand? Ohne auf Gedanken Bezug zu nehmen, gibt es da eine Hand oder Finger?
Du kannst das Erforschen mit dem ganzen Körper machen. Mit geschlossenen Augen ist es zuerst einfacher. Du kannst dabei auf einem Stuhl sitzen ohne dich anzulehnen und die Aufmerksamkeit dabei langsam durch den Körper wandern lassen.
Beginne mit den Füßen. Spüre hinein und ohne Bezug auf Gedanken oder Vorstellungen zu nehmen, was kannst Du spüren? Kannst Du Füße wahrnehmen, Zehen?
Und was bei dieser Übung sehr spannend ist, überprüfe Mal ob Du wirklich im Körper bist, also zum Beispiel in den Füßen, Händen usw. Oder ob Dir “Körper” nur in Form von Empfinden erscheint. Ist das Wahrnehmen in einem Körper, wie in einem Container eingeschlossen und somit begrenzt? Wo ist dann da ein Innen und Außen? Erscheint nicht alles ungetrennt im Wahrnehmen selbst? Gibt es etwas Erfahrbares außerhalb von Wahrnehmen selbst. Oder ist alles in Mir, in diesem bewussten Wahrnehmen, Baum, Körper, Geräusche, Gedanken, Gefühle, Sterne, Galaxien, Gott…..
Diese Übung hat es wirklich in sich. Mache sie so häufig, bis es ganz klar ist, dass alles Im Wahrnehmen geschieht. Es ein ungetrenntes Ganzes ist.
Ja wundervoll nicht? :)) Und es war nie getrennt. Wenn die Ich-Kontraktion abfällt, tritt Weite und Entspannung ein. Und bei all diesem Frieden, dieser Weite, Ruhe, Stille, sei Dir bewusst, dass auch das erfahren wird! Auch das sind Erfahrungen, die kommen und gehen! Sie werden nicht bleiben. Du bist vor diesen Erfahrungen und bist auch nach diesen Erfahrungen. Du bist das, was diese Erfahrungen weiß!
Du bist niemals das, was erfahren wird, sei es noch so schön ;)
Ja, so kann das erfahren werden!
Lass für einen Moment alle Begriffe beiseite, wie Geist, Herz, Schöpfung! Ohne Begriffe, was ist da? Was bleibt? Schau direkt jetzt!
Ohne Begriffe, ist nur das, was von Moment zu Moment ist und es ist immer vollständig, heil und ganz und kann nicht anders sein. (Schmeiß auch diese Begriffe raus;) )
Wenn Du jetzt inne hältst und alles Erklären, Bewerten und Benennen beiseite lässt, was bleibt?
Das was Bleibt, fehlt dem was oder kann dem was hinzugefügt werden?
Kann das erklärt oder beschrieben werden? Es entzieht sich jeder Beschreibung und Erklärung. Es ist unbeschreiblich oder? :))
Herzliche Ostergrüße
FreyaLuna
Vieles, was Du schreibst klingt für mich nach Klarheit und klarem Verstehen, doch da wir hier nur schriftlich kommunizieren und Worte trügerisch sind, möchte ich doch lieber noch nachfragen um ganz sicher zu gehen. Da die Sprache oft dualistisch aufgebaut ist und in Subjekt und Objekt unterteilt, ist sie nicht sehr gut geeignet etwas wiederzugeben oder zu beschreiben, das kein Objekt ist. Das kann zu Missverständnissen führen, die in einem persönlichen Gespräch eher erkannt und schneller geklärt werden können. Also hoffe ich, dass ich durch mein Nachfragen nicht Deine Geduld überstrapaziere ;)
Ich möchte auf ein paar Punkte eingehen- aus deinen beiden letzten Schreiben-, wo mir Dein Erkennen noch nicht so ganz klar scheint. Ich bitte Dich auf alle Punkte einzugehen und auch die Zitierfunktion zu benutzen, wenn möglich.
Du schreibst zum Beispiel:
.Es wurde sehr viel wahrgenommen, es war viel Aufmerksamkeit auf dem was geschieht
Gibt es einen Wahrnehmenden, einen Beobachter, ein Zentrum, von dem aus wahrnehmen geschieht, oder nur wahrnehmen selbst?
Wo geschieht wahrnehmen?
Kannst Du eine eine Trennung erfahren zwischen dem Wahrnehmenden, wahrnehmen und dem Wahrgenommenen , also zwischen Subjekt, Objekt und dem Akt des Wahrnehmens?
Und Was nimmt da wahr? Wenn die Aufmerksamkeit nicht auf ein Objekt ausgerichtet und fokussiert ist, was bleibt?
Lass dafür mal die Aufmerksamkeit ganz weit und offen sein. (Diese Frage ist sehr wichtig!)
Was geschieht, wahrgenommen wird, kommt und geht. Was kommt und geht nicht?
(Ist diese Erkenntnis für dich klar? )
Des weiteren schreibst Du:
Gut erkannt! Dann gibt es also kein ICH, als Zentrum des Handelns und Entscheidens. Alles geschieht spontan.Nein, es gibt keinen, der handelt, entscheidet, oder erlebt, oder kontrolliert, oder denkt. Es ist alles da. Es entsteht aus dem Nichts, und aus dem Ganzen. Gedanken kommen, gehen wieder, sie sind nicht zu fassen. Es gibt auch niemanden der sie fassen kann.
Was ist dann das Ich?
.Ich bin ich, und das Leben drückt sich durch mich, in mir, mit mir, aus mir, aus
Wer/was ist dieses ICH durch das sich das Leben ausdrückt?
Gibt es da eine Trennung zwischen ICH und Leben?
Gibt es ein Ich, das jeden Tag neu entsteht? Wie entsteht es und aus was ist es gemacht? Wieviel Beständigkeit hat dieses Ich?Ich entstehe jeden Tag neu, so wie der Tag.
Gibt es so etwas wie einen Tag? Das bedeutet Zeit? Oder gibt es nur Hier-Jetzt?
Halte inne und schau Mal nach, gibt es jetzt, hier eine Vergangenheit oder eine Zukunft? Kannst Du hier eine real existierende Vergangenheit oder Zukunft erfahren?
Die Person, die wir glauben zu sein , hat eine Geschichte, sprich eine Vergangenheit und eine Zukunft, mit Hoffnungen und Erwartungen oder Befürchtungen. Immer auf der Suche, immer auf dem Sprung etwas zu werden oder zu erreichen.
Ja, das stimmt: Lebendig, schöpferisch, spontan….Es ist wie es ist. Lebendig, schöpferisch, wunderbar. Alles ist möglich! Weiß ich das? Nein, aber ich lebe es!
Wer lebt es?
Sie (die Gedanken) werden wahrgenommen, und daraus entsteht Aufmerksamkeit, Handlung. Es ist spannend zu beobachten, was getan wird.
Wahrnehmen geschieht spontan, Aufmerksamkeit geschieht spontan und Handlung geschieht spontan . Präsenz/ Gewahrsein ist immer gegenwärtig. Denn es gibt nichts außerhalb davon ob da, was geschieht bewusst beobachtet wird oder auch nicht.
.Es ist eine Reaktion auf das außen, aber auch auf die Freiheit im Innen
Das ist tricky.
Kannst Du ein vom Außen getrenntes Innen finden?
Was ist dieses Außen und wo verläuft die Grenze zum Innen?
Hier eine kleine Wahrnehmungs-Übung:
Du kannst sie mit jeder Sinneswahrnehmung machen (Sehen, schmecken, riechen, hören, spüren, denken?
Probiere es Mal mit dem Hören.
Schließe für diese Übung die Augen (wenn Du sie gelesen hast) und achte auf die Geräusche. Wir haben gelernt, die Geräusche nach Außen zu verlegen. Geglaubt wird, dass die Geräusche da Draußen stattfinden, und dann über das Hören nach Innen kommen.
Was kannst du wahrnehmen? Gibt es ein Geräusch da Draußen, das eine Grenze nach Innen überschreitet? Kannst Du eine Grenze erfahren, die das Geräusch überschreitet? Gibt es so eine Grenze in der Wahrnehmung?
Kannst Du ein Innen erfahren, einen Wahrnehmenden, das vom Geräusch getrennt ist und dann auf ein Geräusch trifft? Oder erscheint das Geräusch unmittelbar im Wahrnehmen?
Ist das Wahrnehmen des Geräusches getrennt vom Geräusch oder ist es ein ungetrenntes wahrnehmen? Gibt es also eine Erfahrung von Innen und Außen oder nur ungetrenntes Wahrnehmen?
Die Ichenergie ist eine Trennungsenergie. Sie trennt alles in Subjekt und Objekt. Ich hier Drinnen und eine Welt da Draußen.Nach der Trennung, findet eine Identifikation mit einem Teil der Wahrnehmungen wie Empfindungen(Körper) und Gedanken, sowie den Emotionen, die eine Kombination von Denken und Empfinden sind, statt. So entsteht ein scheinbares Zentrum getrennt vom Rest, ein Ich.
Du schreibst:
Auch die Wahrnehmung zwischen Baum und Körper war da.
Lass uns nun auch das Spüren erforschen
Lege dafür eine Hand auf den Tisch und schließe die Augen. Lass alle Vorstellungen und Bilder beiseite und bleibe ausschließlich beim spürenden Wahrnehmen. Was du spürst, sind Empfindungen, wie vielleicht Druck, Kühle, Schwere, Kribbeln…usw. Ohne dich auf Gedanken zu beziehen, kannst Du eine klare Trennung zwischen Hand und Tisch wahrnehmen? Wird eine Hand und ein Tisch getrennt erfahren oder nur Empfindungen? Wo fängt im Empfinden die Hand an und wo hört der Tisch auf? Gibt es im Wahrnehmen selbst sowas wie einen Tisch oder eine Hand? Ohne auf Gedanken Bezug zu nehmen, gibt es da eine Hand oder Finger?
Du kannst das Erforschen mit dem ganzen Körper machen. Mit geschlossenen Augen ist es zuerst einfacher. Du kannst dabei auf einem Stuhl sitzen ohne dich anzulehnen und die Aufmerksamkeit dabei langsam durch den Körper wandern lassen.
Beginne mit den Füßen. Spüre hinein und ohne Bezug auf Gedanken oder Vorstellungen zu nehmen, was kannst Du spüren? Kannst Du Füße wahrnehmen, Zehen?
Und was bei dieser Übung sehr spannend ist, überprüfe Mal ob Du wirklich im Körper bist, also zum Beispiel in den Füßen, Händen usw. Oder ob Dir “Körper” nur in Form von Empfinden erscheint. Ist das Wahrnehmen in einem Körper, wie in einem Container eingeschlossen und somit begrenzt? Wo ist dann da ein Innen und Außen? Erscheint nicht alles ungetrennt im Wahrnehmen selbst? Gibt es etwas Erfahrbares außerhalb von Wahrnehmen selbst. Oder ist alles in Mir, in diesem bewussten Wahrnehmen, Baum, Körper, Geräusche, Gedanken, Gefühle, Sterne, Galaxien, Gott…..
Diese Übung hat es wirklich in sich. Mache sie so häufig, bis es ganz klar ist, dass alles Im Wahrnehmen geschieht. Es ein ungetrenntes Ganzes ist.
Wo es keine Trennung gibt, muss nichts vereinigt werden. Es ist alles eins, ein ungeteiltes Ganzes. Ja nur Bewusstsein im Bewusstsein, das Wissen “ICH BIN” :)))Eine Vereinigung von Leben, Sein, Einheit von Energie- sehr interessante Erfahrung. Es war einfach nur da, nur Bewußtsein im Bewußtsein!
.Es entstand eine völlige Ruhe, Stille, Pause, Innehalten, Frieden, Weite, Unendlichkeit, Verbundenheit mit allem
Ja wundervoll nicht? :)) Und es war nie getrennt. Wenn die Ich-Kontraktion abfällt, tritt Weite und Entspannung ein. Und bei all diesem Frieden, dieser Weite, Ruhe, Stille, sei Dir bewusst, dass auch das erfahren wird! Auch das sind Erfahrungen, die kommen und gehen! Sie werden nicht bleiben. Du bist vor diesen Erfahrungen und bist auch nach diesen Erfahrungen. Du bist das, was diese Erfahrungen weiß!
Du bist niemals das, was erfahren wird, sei es noch so schön ;)
Das lebendige, schöpferische kam zum Vorschein. Es fühlt sich an wie der Lebensbaum- ein Ausdruck des Lebens, der Harmonie, der Einheit mit allem was ist.
Ja, so kann das erfahren werden!
.Dieses Gefühl ist auch da, bei der Behandlung mit Patienten, die Verbindung mit allem, dort wo Heilung möglich ist. Dort gibt es kein ICH. Die Kraft aus der Stille. Die Kohärenz, Synchronizität von Geist, Herz und Schöpfung
Lass für einen Moment alle Begriffe beiseite, wie Geist, Herz, Schöpfung! Ohne Begriffe, was ist da? Was bleibt? Schau direkt jetzt!
Ohne Begriffe, ist nur das, was von Moment zu Moment ist und es ist immer vollständig, heil und ganz und kann nicht anders sein. (Schmeiß auch diese Begriffe raus;) )
Wenn Du jetzt inne hältst und alles Erklären, Bewerten und Benennen beiseite lässt, was bleibt?
Das was Bleibt, fehlt dem was oder kann dem was hinzugefügt werden?
Kann das erklärt oder beschrieben werden? Es entzieht sich jeder Beschreibung und Erklärung. Es ist unbeschreiblich oder? :))
Herzliche Ostergrüße
FreyaLuna
Re: Das Leben ist jetzt
Hallo liebe Freyaluna,
danke für deine lange mail, deine vielen Hinweise und Fragen. Ich werde versuchen, so gut es geht, zu antworten!
Das sind Objekte. Berühren kann ich auch Objekte, das wird über die Haut gespürt, wahrgenommen wird es auch überall. Da gibt es auch keine Trennung zwischen spüren, sehen, und wahrnehmen. Das ist eins. Es gibt kein Subjekt, das ist nur ein literarischer, grammatikalischer Ausdruck.
Die Frage:
Auch wenn Geräusche von Innen kommen, wenn der Magen knurrt, oder der Darm rumort, sind das andere Geräusche. Sie sind nicht von der Wahrnehmung getrennt, jedoch sicherlich eindeutig zuortbar zu ihrer Quelle, durch das hören. Wahrnehmen und Hören sind auch nicht getrennt. Es ist eins. Es gibt niemanden der hört, der separat darauf spezialisiert ist zu hören. Hören, (sehen, spüren, riechen, schmecken) wahrnehmen, reagieren, denken, agieren, leben, was auch immer… ist eins, mit dem Leben, dem Moment, keine Vergangenheit, keine Zukunft, nur hier-jetzt. Bewusst.
Danke!
Herzliche Grüße, Daniela
danke für deine lange mail, deine vielen Hinweise und Fragen. Ich werde versuchen, so gut es geht, zu antworten!
Wahrnehmen geschieht! Wo es stattfindet kann ich nicht so genau beschreiben. Wenn ich etwas sehe, nehmen die Augen das Bild auf, und wahrgenommen wird es mit allem.Gibt es einen Wahrnehmenden, einen Beobachter, ein Zentrum, von dem aus wahrnehmen geschieht, oder nur wahrnehmen selbst?
Wo geschieht wahrnehmen?
Kannst Du eine eine Trennung erfahren zwischen dem Wahrnehmenden, wahrnehmen und dem Wahrgenommenen , also zwischen Subjekt, Objekt und dem Akt des Wahrnehmens?
Das sind Objekte. Berühren kann ich auch Objekte, das wird über die Haut gespürt, wahrgenommen wird es auch überall. Da gibt es auch keine Trennung zwischen spüren, sehen, und wahrnehmen. Das ist eins. Es gibt kein Subjekt, das ist nur ein literarischer, grammatikalischer Ausdruck.
Die Frage:
Das versteh ich nicht, was du damit meinst. Alles ist in Bewegung, in Veränderung. Der Moment wird wahrgenommen, das Leben, es ist eins, geht ins Nichts und in die Unendlichkeit.was kommt und geht nicht?
Es gibt kein separates Ich, durch das sich das Leben an sich ausdrückt. Das ich ist das Leben, das Leben ist ich. Jeder Moment ist leben, ist ich. Da gibt es keine Trennung. Das Leben entsteht aus dem Jetzt, aus dem Hier, und alles ist ein Teil davon. Du, ich, wir, das Universum, es schwingt mit der gleichen Harmonie, es ist eins, verbunden.Wer/was ist dieses ICH durch das sich das Leben ausdrückt?
Es existiert nur das Jetzt im Hier, das hier im Jetzt. Alles andere sind Gedanken, die kommen, gehen, aus dem Nichts, ins Nichts. Wahrnehmen kann ich nur das Unmittelbare, das Veränderliche. Es gibt nichts beständiges, das ist Leben, Schöpfung, der Fluss.gibt es jetzt, hier eine Vergangenheit oder eine Zukunft? Kannst Du hier eine real existierende Vergangenheit oder Zukunft erfahren?
Das ich ist die Bezeichnung für die Wahrnehmung des Lebens, in diesem Moment. Es ist alles eins. Die Katze drückt sich nicht aus, über sich selber, sie lebt aus ihren Bedürfnissen, und dem Leben. Durch die Gedanken und die Worte, die wir benutzen um uns mitzuteilen, benutzen wir Bezeichnungen. Es gibt keine Trennung zwischen ich und ich/Leben.Was ist dann das Ich? Wer lebt es?
Es gibt einen ganz deutlichen Unterschied, zwischen Hören und Wahrnehmen. Das macht auch einen großen Unterschied aus, wie darauf reagiert wird! Das Hören unterscheidet sehr genau, wo das Geräusch herkommt, die Wahrnehmung darüber ist eins mit dem Geräusch und dem Hören. Ob ein Auto von vorne oder von hinten kommt, ist entscheidend, da die Reaktion entsprechend ausfällt.Kannst Du ein Innen erfahren, einen Wahrnehmenden, das vom Geräusch getrennt ist und dann auf ein Geräusch trifft? Oder erscheint das Geräusch unmittelbar im Wahrnehmen?
Ist das Wahrnehmen des Geräusches getrennt vom Geräusch oder ist es ein ungetrenntes wahrnehmen? Gibt es also eine Erfahrung von Innen und Außen oder nur ungetrenntes Wahrnehmen?
Auch wenn Geräusche von Innen kommen, wenn der Magen knurrt, oder der Darm rumort, sind das andere Geräusche. Sie sind nicht von der Wahrnehmung getrennt, jedoch sicherlich eindeutig zuortbar zu ihrer Quelle, durch das hören. Wahrnehmen und Hören sind auch nicht getrennt. Es ist eins. Es gibt niemanden der hört, der separat darauf spezialisiert ist zu hören. Hören, (sehen, spüren, riechen, schmecken) wahrnehmen, reagieren, denken, agieren, leben, was auch immer… ist eins, mit dem Leben, dem Moment, keine Vergangenheit, keine Zukunft, nur hier-jetzt. Bewusst.
Ich bin mir nicht ganz sicher, wie du diese Übung meinst. Wenn ich diese Übung mache, die ich sehr häufig mache, und auch, wenn ich osteopathisch arbeite, kann ich sehr genau, die unterschiedlichen Geweben, Strukturen, Energien wahrnehmen. Wahrnehmung geschieht, durch Achtsamkeit, und Verbindung. Es wird nicht getrennt wahrgenommen, sondern immer in der Einheit des Lebens, des Moments, hier-jetzt.Beginne mit den Füßen. Spüre hinein und ohne Bezug auf Gedanken oder Vorstellungen zu nehmen, was kannst Du spüren? Kannst Du Füße wahrnehmen, Zehen?
leben, lebendig, nichts, alles, leere, fülle, unendlichkeit, potential.Wenn Du jetzt inne hältst und alles Erklären, Bewerten und Benennen beiseite lässt, was bleibt?
Danke!
Herzliche Grüße, Daniela
Re: Das Leben ist jetzt
Liebe Daniela,
Ich komme heute nicht mehr dazu auf dein Schreiben zu antworten. Ich melde mich morgen.
Liebe Grüße
FreyaLuna
Ich komme heute nicht mehr dazu auf dein Schreiben zu antworten. Ich melde mich morgen.
Liebe Grüße
FreyaLuna
Re: Das Leben ist jetzt
Liebe Daniela,
Ja, das ist wohl zu viel Stoff gewesen, lass es uns runterbrechen auf den Aspekt des Wahrnehmens und auf das, was da wahrnimmt. Wichtig ist auch genau zu unterscheiden, was aus der konkreten Wahrnehmung kommt und was nicht wahrgenommen wird, sondern aus dem erlernten Wissen kommt. Das vermengt sich in unserem alltäglichen Sein, sodass wir das miteinander verwechseln und nicht mehr unterscheiden. Auch überprüfen wir das, was wir zu wissen glauben nicht und halten es für wahr, vor allem dann, wenn das alle so tun. Dafür können wir nichts, das haben wir so gelernt. Wenn wir Erkennen wollen, was tatsächlich ist, müssen wir das gelernte in Frage stellen, indem wir es in Frage stelle. Das gelingt nur durch direktes Schauen und erkennen. Ich bitte Dich also die Experimente durchzuführen dabei ganz nah beim Wahrnehmen zu bleiben und dich dabei ganz auf das Wahrnehmen selbst zu beziehen und nicht auf das, was du weißt oder glaubst. Das braucht Zeit und Wiederholung, bis es ganz klar ist. Die Übungen, die Ich Dir bis jetzt geschickt habe, kannst Du auch immer wieder machen. Sie können Dich ins direkte Erkennen führen.
Du schreibst
Gibt es ein Ich das sieht und kannst du das wirklich erfahren, wie die Augen ein Bild aufnehmen? Oder ist das etwas, was Du gelernt hast?
Können Augen sehen, wahrnehmen ?
Mache mal folgendes Experiment:
Schaue mit entspanntem, offenem Blick, ohne etwas Bestimmtes zu fokusieren. Lass die Afmerksamkeit offen und frei sein. Während die Aufmerksamkeit offen und frei ist, nimm zur Kenntnis, das alles, was Du wahrnimmst, im sehenden Wahrnehmen erscheint.
Wenn Du jetzt entspannt geradeaus schaust und dich nur auf den Sehsinn stützt ohne auf Erinnerungen oder auf erlerntes Wissen Bezug zu nehmen, erfährst Du in deinem visuellen Experiment sowas wie Augen, die wahrnehmen oder einen Kopf, oder ist da nur offener Raum, Gewahrseins-Raum
Kannst Du tatsächlich Augen erfahren, die ein fertiges Bild aufnehmen? Oder ist da nur wahrnehmen, das geschieht, in dem Farben und Formen erscheinen?
Und ohne den Begriff Bild, was bleibt?
Gibt es da etwas, das wahrnehmen macht, oder ist es einfach gegeben, geschieht?
Mache nun folgendes Experiment:
Beginne wie im ersten Experiment, mit einem entspannten , offenen, weiten Blick. Nimm wahr, wie sehen geschieht und alles im sehenden Wahrnehmen erscheint.
Während wahrnehmen geschieht, ist da gleichzeitig ein Wissen davon, dass Wahrnehmen geschieht. Kannst Du das erkenne?. Probiere es so oft wie möglich aus.
Ich bin mir nicht nur darüber bewusst, was ich wahrnehme, sondern, dass ich wahrnehme. Wahrnehmen ist also immer schon bewusstes Wahrnehmen. Alles was wahrgenommen wird, erscheint also in diesem bewussten Wahrnehmen. Ja und was das ist, was da erscheint ist gelernt.
Des weiteren, weiß ich nicht nur, dass ich wahrnehme und was in der Wahrnehmung erscheint, sondern ich weiß auch dass ich da bin/existiere .
Ich bin und ich bin bewusst!
Ist das nicht so? Dieses “Wissen” davon, dass ICH BIN, ist kein kognitives Wissen. Es ist ein unmittelbares Erkennen. Ich muss nicht erst darüber nachdenken. Es ist vor jedem Denken.
Wenn Ich Dich frage, bist Du da?
Was würdest Du mir antworten? Müsstest Du erst drüber nachdenken ob du bist, oder irgendwo nachschauen oder weißt du es einfach ohne auf etwas Bezug zu nehmen?
Stell Dir bitte jetzt die Frage und dann schau!
Mach das so häufig, bis es klar ist.
Achte jetzt darauf: Entspannter, offener Blick, alles erscheint im Sehen und während Sehen geschieht, weißt Du, dass Du bist.
Bist Du da, während Sehen geschieht?
Schließe dann die Augen und nimm wahr, wie Sehen verschwindet. BIst Du immer noch da, oder bist Du mit den Sehobjekten verschwunden?
Wiederhole das, solange, bis die Tatsache ganz klar erkannt wird, dass ICH BIN (EXISTIERE) ob Sehen geschieht oder nicht.
Alles, was ich wahrnehme, kommt und geht. Aber Ich, dieses bewusste wahrnehmen nicht.
Nun mach das Experiment auch mit den anderen Sinnen. Es ist wichtig, dass Du es wirklich machst, bis es klar erkannt wird.
Experiment Hören:
Schließe die Augen und lausche auf die Geräusche. Sie kommen und gehen. Bist Du da, während sie kommen und gehen. Ich bin da vor dem Geräusch, während des Geräusches und auch dann, wenn es verschwunden ist.
Experiment Empfinden:
Während Empfinden geschieht, bin Ich da und weiß, dass ich bin. Experimentiere damit. Geschlossene Augen. Lege Die Hand zum Beispiel auf einen Tisch und nimm wahr, wie Empfindungen erscheinen, wie zum Beispiel Kühle, Schwere, Kontakt. Und während Empfinden geschieht, nimm gleichzeitig wahr, dass Du da bist. Nun hebe die Hand vom Tisch, die Empfindungen verschwinden, andere tauchen eventuell auf.
Bist Du immer noch da?
Und vielleicht neben dem Empfinden nun das wichtigste Experiment:
Experiment Denken:
Schließe dafür die Augen und beobachte ob Gedanken da sind oder nicht. Nimm wahr, dass da gewusst wird ob Gedanken da sind oder nicht. Bist Du da, während Gedanken auftauchen? Bist Du auch da, wenn sie gehen?
Gedanken kommen und gehen, sie sind also vergänglich und unbeständig, wie Hören, Empfinden, Sehen usw.
Hast Du dein eigenes Verschwinden, deine eigene Nichtexistenz schon Mal erfahren.
Also, was kommt und geht nicht?
Du schreibst:
Und das, was weiß, was vor sich geht, muss ja bewusst sein und present.
Leben, Nichts, Unendlichkeit…..alles Konzepte. Woher weißt du von Leben, Nichts, Unendlichkeit. Du hast es gelesen, gehört, gelernt?
Als Du geboren wurdest, hast du was davon gewusst?
Du hast auch nichts von Dir gewusst, oder? Ich bin ein Baby, das ist meine Mutter, Ich habe Augen, einen Körper. Ich sehe Objekte….
Von alldem weiß ein Baby nichts.
Aber ist es bewusst? Gewahr? Ein Baby ist voll bewusst, aber nicht sich seiner Selbst bewusst.
Dann taucht irgendwann die Erfahrung auf, dass ICH BIN. Ich werde mir also dieses Seins bewusst, dass ich bin. Und dann wird dieses Selbstbewusstsein mit Attributen bestückt und das ist die Geburt des Ichs. Daran können wir uns nicht mehr erinnern. Aber Du hast drei Kinder. Wann fing das an mit dem ICH?
Was ist also Dieses Ich?
Das Ich eine Bezeichnung. Was wird damit bezeichnet?
Kannst Du das konkretisieren, wie Du das meinst?
Was wird da wahrgenommen, wenn Ich erfahren wird?
Was ist das Leben, dass da wahrgenommen wird? Und was genau meinst Du damit, wenn Du Leben sagst?
Wir leben in einer konzeptuellen Welt und halten sie für wahr.
Schau noch einmal ganz konkret. Wie äußert sich das Ich. An was konkret wird ein Ich festgemacht. Wenn ich frage wer bist Du? Was sagst Du mir dann für gewöhnlich? Wenn Du sagst, ich bin gekränkt, Du hast mich verletzt, oder ich bin glücklich, wen meinst Du dann im allgemeinen damit? Versuche keine spirituelle oder philosophische Antwort zu geben. Wenn Du jemanden kennen lernst und der fragt Dich, wer bist Du? Was sagst Du ihm für gewöhnlich? Oder wenn ich Dich bitte, auf Dich zu zeigen auf was zeigst Du dann? Was glaubst Du also zu sein? Für was konkret hältst Du dich, wenn Du dich auf dieses Ich beziehst?
Und was ist das, was vor allen Geschichten und Beschreibungen ist? Das was unveränderlich und unbeschreibbar ist? Das, was weiß, dass es ist?
Was Bin ICH ohne Geschichte, Beschreibung, Benennung hier-jetzt?
Schau jetzt ohne auf Gedanken Bezug zu nehmen. Was ist da vor allen Gedanken? Was bleibt, wenn sie gegangen sind. Dasselbe, das immer da war, schon als Babysein erfahren wurde, oder mit 10 Jahren oder mit 30, 50,70, auf dem Todesbett. Alles was erfahren wurde, Schönes, Hässliches, Glückliches, Unglückliches alles kommt und geht. Was kommt und geht nicht?
Ich bin ganz gespannt, was Du herausfindest.
Herzliche Grüße
FreyaLuna
Ja, das ist wohl zu viel Stoff gewesen, lass es uns runterbrechen auf den Aspekt des Wahrnehmens und auf das, was da wahrnimmt. Wichtig ist auch genau zu unterscheiden, was aus der konkreten Wahrnehmung kommt und was nicht wahrgenommen wird, sondern aus dem erlernten Wissen kommt. Das vermengt sich in unserem alltäglichen Sein, sodass wir das miteinander verwechseln und nicht mehr unterscheiden. Auch überprüfen wir das, was wir zu wissen glauben nicht und halten es für wahr, vor allem dann, wenn das alle so tun. Dafür können wir nichts, das haben wir so gelernt. Wenn wir Erkennen wollen, was tatsächlich ist, müssen wir das gelernte in Frage stellen, indem wir es in Frage stelle. Das gelingt nur durch direktes Schauen und erkennen. Ich bitte Dich also die Experimente durchzuführen dabei ganz nah beim Wahrnehmen zu bleiben und dich dabei ganz auf das Wahrnehmen selbst zu beziehen und nicht auf das, was du weißt oder glaubst. Das braucht Zeit und Wiederholung, bis es ganz klar ist. Die Übungen, die Ich Dir bis jetzt geschickt habe, kannst Du auch immer wieder machen. Sie können Dich ins direkte Erkennen führen.
Du schreibst
Ja, das stimmt. Wahrnehmen lässt sich nicht lokalisieren, da es kein wahrnehmendes Zentrum gibt, von dem aus wahrgenommen wird, also auch Kein Ich, das im Falle von Sehen hinter den Augen sitzt und wahrnimmt.Wahrnehmen geschieht! Wo es stattfindet kann ich nicht so genau beschreiben.
,Wenn ich etwas sehe, nehmen die Augen das Bild auf
Gibt es ein Ich das sieht und kannst du das wirklich erfahren, wie die Augen ein Bild aufnehmen? Oder ist das etwas, was Du gelernt hast?
Können Augen sehen, wahrnehmen ?
Mache mal folgendes Experiment:
Schaue mit entspanntem, offenem Blick, ohne etwas Bestimmtes zu fokusieren. Lass die Afmerksamkeit offen und frei sein. Während die Aufmerksamkeit offen und frei ist, nimm zur Kenntnis, das alles, was Du wahrnimmst, im sehenden Wahrnehmen erscheint.
Wenn Du jetzt entspannt geradeaus schaust und dich nur auf den Sehsinn stützt ohne auf Erinnerungen oder auf erlerntes Wissen Bezug zu nehmen, erfährst Du in deinem visuellen Experiment sowas wie Augen, die wahrnehmen oder einen Kopf, oder ist da nur offener Raum, Gewahrseins-Raum
Kannst Du tatsächlich Augen erfahren, die ein fertiges Bild aufnehmen? Oder ist da nur wahrnehmen, das geschieht, in dem Farben und Formen erscheinen?
Und ohne den Begriff Bild, was bleibt?
Was meinst Du damit, es wird mit allem wahrgenommen?und wahrgenommen wird es mit allem.
Gibt es da etwas, das wahrnehmen macht, oder ist es einfach gegeben, geschieht?
Mache nun folgendes Experiment:
Beginne wie im ersten Experiment, mit einem entspannten , offenen, weiten Blick. Nimm wahr, wie sehen geschieht und alles im sehenden Wahrnehmen erscheint.
Während wahrnehmen geschieht, ist da gleichzeitig ein Wissen davon, dass Wahrnehmen geschieht. Kannst Du das erkenne?. Probiere es so oft wie möglich aus.
Ich bin mir nicht nur darüber bewusst, was ich wahrnehme, sondern, dass ich wahrnehme. Wahrnehmen ist also immer schon bewusstes Wahrnehmen. Alles was wahrgenommen wird, erscheint also in diesem bewussten Wahrnehmen. Ja und was das ist, was da erscheint ist gelernt.
Des weiteren, weiß ich nicht nur, dass ich wahrnehme und was in der Wahrnehmung erscheint, sondern ich weiß auch dass ich da bin/existiere .
Ich bin und ich bin bewusst!
Ist das nicht so? Dieses “Wissen” davon, dass ICH BIN, ist kein kognitives Wissen. Es ist ein unmittelbares Erkennen. Ich muss nicht erst darüber nachdenken. Es ist vor jedem Denken.
Wenn Ich Dich frage, bist Du da?
Was würdest Du mir antworten? Müsstest Du erst drüber nachdenken ob du bist, oder irgendwo nachschauen oder weißt du es einfach ohne auf etwas Bezug zu nehmen?
Stell Dir bitte jetzt die Frage und dann schau!
Mach das so häufig, bis es klar ist.
Achte jetzt darauf: Entspannter, offener Blick, alles erscheint im Sehen und während Sehen geschieht, weißt Du, dass Du bist.
Bist Du da, während Sehen geschieht?
Schließe dann die Augen und nimm wahr, wie Sehen verschwindet. BIst Du immer noch da, oder bist Du mit den Sehobjekten verschwunden?
Wiederhole das, solange, bis die Tatsache ganz klar erkannt wird, dass ICH BIN (EXISTIERE) ob Sehen geschieht oder nicht.
Alles, was ich wahrnehme, kommt und geht. Aber Ich, dieses bewusste wahrnehmen nicht.
Nun mach das Experiment auch mit den anderen Sinnen. Es ist wichtig, dass Du es wirklich machst, bis es klar erkannt wird.
Experiment Hören:
Schließe die Augen und lausche auf die Geräusche. Sie kommen und gehen. Bist Du da, während sie kommen und gehen. Ich bin da vor dem Geräusch, während des Geräusches und auch dann, wenn es verschwunden ist.
Experiment Empfinden:
Während Empfinden geschieht, bin Ich da und weiß, dass ich bin. Experimentiere damit. Geschlossene Augen. Lege Die Hand zum Beispiel auf einen Tisch und nimm wahr, wie Empfindungen erscheinen, wie zum Beispiel Kühle, Schwere, Kontakt. Und während Empfinden geschieht, nimm gleichzeitig wahr, dass Du da bist. Nun hebe die Hand vom Tisch, die Empfindungen verschwinden, andere tauchen eventuell auf.
Bist Du immer noch da?
Und vielleicht neben dem Empfinden nun das wichtigste Experiment:
Experiment Denken:
Schließe dafür die Augen und beobachte ob Gedanken da sind oder nicht. Nimm wahr, dass da gewusst wird ob Gedanken da sind oder nicht. Bist Du da, während Gedanken auftauchen? Bist Du auch da, wenn sie gehen?
Gedanken kommen und gehen, sie sind also vergänglich und unbeständig, wie Hören, Empfinden, Sehen usw.
Hast Du dein eigenes Verschwinden, deine eigene Nichtexistenz schon Mal erfahren.
Also, was kommt und geht nicht?
Du schreibst:
Was ist es, dass weiß und erfährt, dass alles in Bewegung, in Veränderung ist, sprich; kommt und geht? Was bezeugt dieses Kommen und Gehen? Das was bezeugt, wie alles kommt und geht, muss ja da sein oder?Das versteh ich nicht, was du damit meinst. Alles ist in Bewegung, in Veränderung.
Und das, was weiß, was vor sich geht, muss ja bewusst sein und present.
.Der Moment wird wahrgenommen, das Leben, es ist eins, geht ins Nichts und in die Unendlichkeit
Leben, Nichts, Unendlichkeit…..alles Konzepte. Woher weißt du von Leben, Nichts, Unendlichkeit. Du hast es gelesen, gehört, gelernt?
Als Du geboren wurdest, hast du was davon gewusst?
Du hast auch nichts von Dir gewusst, oder? Ich bin ein Baby, das ist meine Mutter, Ich habe Augen, einen Körper. Ich sehe Objekte….
Von alldem weiß ein Baby nichts.
Aber ist es bewusst? Gewahr? Ein Baby ist voll bewusst, aber nicht sich seiner Selbst bewusst.
Dann taucht irgendwann die Erfahrung auf, dass ICH BIN. Ich werde mir also dieses Seins bewusst, dass ich bin. Und dann wird dieses Selbstbewusstsein mit Attributen bestückt und das ist die Geburt des Ichs. Daran können wir uns nicht mehr erinnern. Aber Du hast drei Kinder. Wann fing das an mit dem ICH?
Was ist also Dieses Ich?
.Das ich ist die Bezeichnung für die Wahrnehmung des Lebens, in diesem Moment
Das Ich eine Bezeichnung. Was wird damit bezeichnet?
Kannst Du das konkretisieren, wie Du das meinst?
Was wird da wahrgenommen, wenn Ich erfahren wird?
Was ist das Leben, dass da wahrgenommen wird? Und was genau meinst Du damit, wenn Du Leben sagst?
Wir leben in einer konzeptuellen Welt und halten sie für wahr.
Schau noch einmal ganz konkret. Wie äußert sich das Ich. An was konkret wird ein Ich festgemacht. Wenn ich frage wer bist Du? Was sagst Du mir dann für gewöhnlich? Wenn Du sagst, ich bin gekränkt, Du hast mich verletzt, oder ich bin glücklich, wen meinst Du dann im allgemeinen damit? Versuche keine spirituelle oder philosophische Antwort zu geben. Wenn Du jemanden kennen lernst und der fragt Dich, wer bist Du? Was sagst Du ihm für gewöhnlich? Oder wenn ich Dich bitte, auf Dich zu zeigen auf was zeigst Du dann? Was glaubst Du also zu sein? Für was konkret hältst Du dich, wenn Du dich auf dieses Ich beziehst?
Und was ist das, was vor allen Geschichten und Beschreibungen ist? Das was unveränderlich und unbeschreibbar ist? Das, was weiß, dass es ist?
Was Bin ICH ohne Geschichte, Beschreibung, Benennung hier-jetzt?
Schau jetzt ohne auf Gedanken Bezug zu nehmen. Was ist da vor allen Gedanken? Was bleibt, wenn sie gegangen sind. Dasselbe, das immer da war, schon als Babysein erfahren wurde, oder mit 10 Jahren oder mit 30, 50,70, auf dem Todesbett. Alles was erfahren wurde, Schönes, Hässliches, Glückliches, Unglückliches alles kommt und geht. Was kommt und geht nicht?
Ich bin ganz gespannt, was Du herausfindest.
Herzliche Grüße
FreyaLuna
Re: Das Leben ist jetzt
Hallo liebe Freyaluna,
danke für deine ganzen Hinweise! Ich bewundere deine Begeisterung!
ich habe die Übungen gemacht, und viel dabei herausgefunden. Es kommen immer wieder Gedanken mit Konzepten, und natürlich auch Ideen, über die man gelesen oder gehört hat.
Um eine Antwort auf deine Fragen zu finden, war viel Stille notwendig, und es gibt nur eine Antwort, wenn auch gleich, sie vielleicht unterschiedliche Namen hat, da sie ja nicht wirklich greifbar ist.
das war immer bleibt, was ist, ist das Sein (im Englischen: being), auch das Gewahrsein! jetzt kam mir gerade noch der Gedanke: Zeuge (witness), es ist aber nicht genau das, wie ich es empfinde.
Herzlichste, sonnige Grüße, Daniela
danke für deine ganzen Hinweise! Ich bewundere deine Begeisterung!
ich habe die Übungen gemacht, und viel dabei herausgefunden. Es kommen immer wieder Gedanken mit Konzepten, und natürlich auch Ideen, über die man gelesen oder gehört hat.
Um eine Antwort auf deine Fragen zu finden, war viel Stille notwendig, und es gibt nur eine Antwort, wenn auch gleich, sie vielleicht unterschiedliche Namen hat, da sie ja nicht wirklich greifbar ist.
das war immer bleibt, was ist, ist das Sein (im Englischen: being), auch das Gewahrsein! jetzt kam mir gerade noch der Gedanke: Zeuge (witness), es ist aber nicht genau das, wie ich es empfinde.
Herzlichste, sonnige Grüße, Daniela
Re: Das Leben ist jetzt
Liebe Daniela,
danke für deine Rückmeldung. Du schreibst:
"Ich bewundere deine Begeisterung!"
Das liegt wohl daran, dass dies eine Herzensangelegenheit für mich ist, da ich erfahren durfte, wie befreiend das Durchschauen der Ich-Illusion sein kann. Was ich auch erfahren habe ist, dass mir all mein angelesenes spirituelles Wissen und meine Vorstellungen im Wege standen, auch all die unzähligen YouTube Videos. Auch jahrelanges Meditieren hat mich nicht hingeführt, nur direktes Schauen hat wirklich geholfen.
Wie sieht es mit deiner Begeisterung aus? Möchtest Du noch weiter schauen? Ich Frage, weil ich wahrnehme, dass deine Antworten nicht sehr detailliert sind und kurz ausfallen. Ich weiß nicht wo Du gerade stehst.
Vielleicht brauchst Du auch etwas, was ich übersehe. Kannst Du mir bitte eine Rückmeldung geben, damit ich besser darauf eingehen kann?
Herzliche Grüße
FreyaLuna
danke für deine Rückmeldung. Du schreibst:
"Ich bewundere deine Begeisterung!"
Das liegt wohl daran, dass dies eine Herzensangelegenheit für mich ist, da ich erfahren durfte, wie befreiend das Durchschauen der Ich-Illusion sein kann. Was ich auch erfahren habe ist, dass mir all mein angelesenes spirituelles Wissen und meine Vorstellungen im Wege standen, auch all die unzähligen YouTube Videos. Auch jahrelanges Meditieren hat mich nicht hingeführt, nur direktes Schauen hat wirklich geholfen.
Wie sieht es mit deiner Begeisterung aus? Möchtest Du noch weiter schauen? Ich Frage, weil ich wahrnehme, dass deine Antworten nicht sehr detailliert sind und kurz ausfallen. Ich weiß nicht wo Du gerade stehst.
Vielleicht brauchst Du auch etwas, was ich übersehe. Kannst Du mir bitte eine Rückmeldung geben, damit ich besser darauf eingehen kann?
Herzliche Grüße
FreyaLuna
Re: Das Leben ist jetzt
Hallo liebe Freyaluna,
Danke für deine Nachricht. Ja, es ist für mich auch eine Herzensangelegenheit und ich spüre sehr viel was in meinem Umfeld so geschieht.
Du fragst
Wie detailliert hättest du gerne meine Antworten? Wahrnehmen hat viele Facetten, aber nur eine Quelle.
Ganz herzlichen Dank, liebe Grüße, Daniela
Danke für deine Nachricht. Ja, es ist für mich auch eine Herzensangelegenheit und ich spüre sehr viel was in meinem Umfeld so geschieht.
Du fragst
ich habe dir nach deiner langen Nachricht, eine sehr ausführliche Antwort geschrieben, mit sehr vielen Einzelheiten. die Antwort auf die letzte Nachricht war das, was am Ende , nach vielem Schauen, Fühlen, Wahrnehmen als Essenz rauskam.Möchtest Du noch weiter schauen? Ich Frage, weil ich wahrnehme, dass deine Antworten nicht sehr detailliert sind und kurz ausfallen. Ich weiß nicht wo Du gerade stehst.
Wie detailliert hättest du gerne meine Antworten? Wahrnehmen hat viele Facetten, aber nur eine Quelle.
Ganz herzlichen Dank, liebe Grüße, Daniela
Re: Das Leben ist jetzt
Liebe Daniela, ich hatte bisher keine Zeit Dir zu antworten. Ich komme erst heute Abend dazu, ausführlicher zu schreiben.
Einen sonnige Sonntag und herzliche Grüße
FreyaLuna
Einen sonnige Sonntag und herzliche Grüße
FreyaLuna
Re: Das Leben ist jetzt
Liebe Daniela,
Ich habe mir unseren Thread noch einmal durchgelesen. Das war sehr viel Input, viele Übungen und ganz viele Fragen. Ein anderer Guide hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass das vielleicht zu viel und dadurch verwirrend sein könnte für Dich. Viel Infos, machen es natürlich auch schwieriger detailliert zu antworten. Und all die Experimente brauchen natürlich auch Zeit. Mir wäre es wichtig, dass Du beschreibst, was Du direkt bei und durch die Übungen/Experimente wahrgenommen und erkannt hast. Und dass Du ganz aus der eigenen Wahrnehmen heraus eher beschreibst, anstatt zusammen zu fassen.
Aus Zusammenfassungen, kann ich nicht erkennen, wo Du gerade stehst, und ob die Antwort aus dem direkten Schauen kommt oder aus dem gelernten Wissen. Das Durchschauen gelingt nur, wenn alles angelernte Wissen beiseite gelassen wird und die Erkenntnis direkt aus dem eigenen wahrnehmenden Schauen kommt.
Wie war die Untersuchung der Ich-Illusion bis jetzt für Dich?
Ich bin da um Dich zu begleiten. Also schreibe mir bitte, was Du brauchst. Wenn das Tempo zu schnell ist oder wenn es Dir zu viel ist, gib bitte Bescheid.
Die ganzen vorherigen Experimente können wir uns gerne noch einmal getrennt vornehmen. Gerade, was die Erforschung des Körpers angeht, wäre das sicher hilfreich. Zum Körper besteht die stärkste Identifikation und durch diese Identifikation wird die Illusion eines getrennten Ichs lokalisiert in einem Körper erst so richtig vollzogen.
Was sagst Du dazu, möchtest Du noch weiter untersuchen? Wie ist da dein Bedürfnis?
Mir wäre es wichtig, wenn Du folgende Fragen aus einem vorherigen Schreiben noch einmal detailliert untersuchen und konkret beantworten würdest.
Herzlichst FreyaLuna
Ich habe mir unseren Thread noch einmal durchgelesen. Das war sehr viel Input, viele Übungen und ganz viele Fragen. Ein anderer Guide hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass das vielleicht zu viel und dadurch verwirrend sein könnte für Dich. Viel Infos, machen es natürlich auch schwieriger detailliert zu antworten. Und all die Experimente brauchen natürlich auch Zeit. Mir wäre es wichtig, dass Du beschreibst, was Du direkt bei und durch die Übungen/Experimente wahrgenommen und erkannt hast. Und dass Du ganz aus der eigenen Wahrnehmen heraus eher beschreibst, anstatt zusammen zu fassen.
Aus Zusammenfassungen, kann ich nicht erkennen, wo Du gerade stehst, und ob die Antwort aus dem direkten Schauen kommt oder aus dem gelernten Wissen. Das Durchschauen gelingt nur, wenn alles angelernte Wissen beiseite gelassen wird und die Erkenntnis direkt aus dem eigenen wahrnehmenden Schauen kommt.
Wie war die Untersuchung der Ich-Illusion bis jetzt für Dich?
Ich bin da um Dich zu begleiten. Also schreibe mir bitte, was Du brauchst. Wenn das Tempo zu schnell ist oder wenn es Dir zu viel ist, gib bitte Bescheid.
Die ganzen vorherigen Experimente können wir uns gerne noch einmal getrennt vornehmen. Gerade, was die Erforschung des Körpers angeht, wäre das sicher hilfreich. Zum Körper besteht die stärkste Identifikation und durch diese Identifikation wird die Illusion eines getrennten Ichs lokalisiert in einem Körper erst so richtig vollzogen.
Was sagst Du dazu, möchtest Du noch weiter untersuchen? Wie ist da dein Bedürfnis?
Mir wäre es wichtig, wenn Du folgende Fragen aus einem vorherigen Schreiben noch einmal detailliert untersuchen und konkret beantworten würdest.
Ich freue mich auf eine Antwort von Dir. Und lasse mich bitte wissen, wie es für Dich mit dem Untersuchen weitergehen soll, und was deine Wünsche an meine Begleitung sind.Schau noch einmal ganz konkret, wie äußert sich das ICH? An was konkret wird diese ICH festgemacht. Wenn ich frage, wer bist Du, was sagst Du mir dann für gewöhnlich? Wenn Du sagst, ich bin gekränkt, du hast mich verletzt, oder ich bin glücklich, wen meinst Du dann im allgemeinen damit? Versuche keine spirituellen oder philosophischen Antworten zu geben. Wenn Du jemanden kennen lernst und der fragt Dich, wer bist Du? Was sagst Du ihm für gewöhnlich? Oder wenn ich Dich bitte, auf Dich zu zeigen auf was zeigst Du dann? Was glaubst Du also zu sein, für was konkret hältst Du dich, wenn Du dich auf dieses ICH beziehst?
Diese Fragen nehmen Bezug auf das wofür wir uns halten,
die folgenden auf das, was wir wirklich sind.
Und was ist das, was vor allen Geschichten und Beschreibungen ist, das was unveränderlich und unbeschreibbar ist, das, was weiß, dass es ist?
Was bin ich wirklich ohne Geschichte, Beschreibung, Benennung hier-jetzt in diesem Moment?
Experiment:
Schau bitte jetzt, ohne auf Gedanken Bezug zu nehmen. Was ist da vor jedem, während und nach jedem Gedanken? Was bleibt, wenn sie gegangen sind? Dasselbe, das immer da war, schon als Baby, mit 10 Jahren oder mit 30, 50, 70, sogar auf dem Todesbett. Alles was erfahren wurde, Schönes, Hässliches, Glückliches, Unglückliches alles kommt und geht. Was kommt und geht nicht?
Wenn Du jetzt schaust ist es da,bBist Du da? Du wirst gewiss immer mit Ja antworten auf diese Frage. Die Antwort war, ist und wird immer dieselbe sein.
Herzlichst FreyaLuna
Re: Das Leben ist jetzt
Hallo liebe FreyaLuna,
Danke für deine Begleitung und deine Hinweise. Ich weiß das sehr zu schätzen, deine Zeit und deine Hingabe!
Es ist schön, jemand an der Seite zu haben, der einen unterstützt beim schauen, und Hinweise gibt. Um das noch zu verstärken, fände ich es hilfreich, auf die Antworten, die ich auf die Fragen gebe, noch gezielter einzugehen, um an dieser Stelle, genauer schauen zu können.
Emotionen entstehen, sie sind mit den Gedanken verbunden, und die Gedanken, sind geprägt von Erinnerungen, Erfahrungen, Prägungen. Gefühle kommen aus dem Herzen, sie sind der Rhythmus unseres Lebens. Herzensgefühle sind lebensbejahend, lebendig, schöpferisch, aufbauend. Emotionen und Gefühle werden wahrgenommen, angenommen und als solche erkannt. Emotionen sind wie Wolken, die momentan die Sonne verdunkeln, aber sie haben nichts mit der Sonne zu tun. Wenn man sie wahrnimmt, annimmt, beobachtet, kann man erkennen, dass sie auch wieder vorüberziehen. Die Herzensgefühle, sind wie die Sonne, sie sind immer da und sind lebendige Energie. So empfinde ich das. Vielleicht ist das zu philosophisch. Um das starke, pulsierende Gefühl der Lebendigkeit und Energie auszudrücken, ist es schwer Worte zu finden, und es ist leichter es in Bildern zu veranschaulichen, da sonst erlerntes, und nicht erlebtes ausgedrückt wird.
Ganz herzlichen Dank! Liebe Grüße, Daniela
Danke für deine Begleitung und deine Hinweise. Ich weiß das sehr zu schätzen, deine Zeit und deine Hingabe!
Es ist schön, jemand an der Seite zu haben, der einen unterstützt beim schauen, und Hinweise gibt. Um das noch zu verstärken, fände ich es hilfreich, auf die Antworten, die ich auf die Fragen gebe, noch gezielter einzugehen, um an dieser Stelle, genauer schauen zu können.
es gibt nur ein Ich, was von Anfang an da war, es ist eine stille, ursprüngliche, schöpferische Gegenwart, Präsenz, die mit allem verbunden ist, eins ist. Es äußert sich nicht, es ist Leben, lebt. Alles geschieht im Einklang mit dem was ist, jetzt. Das Ich hat keine Vergangenheit oder Zukunft, es drückt sich im Jetzt aus, daher kann es auch nicht festgemacht werden.Schau noch einmal ganz konkret, wie äußert sich das ICH? An was konkret wird diese ICH festgemacht. Wenn ich frage, wer bist Du, was sagst Du mir dann für gewöhnlich? Wenn Du sagst, ich bin gekränkt, du hast mich verletzt, oder ich bin glücklich, wen meinst Du dann im allgemeinen damit? Versuche keine spirituellen oder philosophischen Antworten zu geben.
Emotionen entstehen, sie sind mit den Gedanken verbunden, und die Gedanken, sind geprägt von Erinnerungen, Erfahrungen, Prägungen. Gefühle kommen aus dem Herzen, sie sind der Rhythmus unseres Lebens. Herzensgefühle sind lebensbejahend, lebendig, schöpferisch, aufbauend. Emotionen und Gefühle werden wahrgenommen, angenommen und als solche erkannt. Emotionen sind wie Wolken, die momentan die Sonne verdunkeln, aber sie haben nichts mit der Sonne zu tun. Wenn man sie wahrnimmt, annimmt, beobachtet, kann man erkennen, dass sie auch wieder vorüberziehen. Die Herzensgefühle, sind wie die Sonne, sie sind immer da und sind lebendige Energie. So empfinde ich das. Vielleicht ist das zu philosophisch. Um das starke, pulsierende Gefühl der Lebendigkeit und Energie auszudrücken, ist es schwer Worte zu finden, und es ist leichter es in Bildern zu veranschaulichen, da sonst erlerntes, und nicht erlebtes ausgedrückt wird.
Wenn mich jemand fragt, wer ich bin, nenne ich zunächst meinen Namen, so verstehe ich die Frage, als erstes. Und dann kommt es darauf an, was der andere wissen möchte. Für mich gibt es keine Identifikation mit etwas bestimmten. Ich bin alles und nichts. Das was ich als ich beschreiben würde, wäre der Ausdruck meiner momentanen Lebendigkeit, Echtheit, mit all seinen Emotionen, Gefühlen, Gedanken, Erinnerungen. Wenn ich auf mich zeigen würde, wäre das eine eingeübte Geste aus meiner Kindheit, die auf mein Herz zeigt. Was mir noch dazu einfällt, auf was ich mich beziehen würde, wenn ich über „mich“ nachdenke, allerdings hat das eher was mit meinem Leben, als mit einem Ich zu tun, sind die Eigenschaften, mit denen ich dem Moment und den Situationen, den Begegnungen mit anderen Menschen, meiner Arbeit begegne.Wenn Du jemanden kennen lernst und der fragt Dich, wer bist Du? Was sagst Du ihm für gewöhnlich? Oder wenn ich Dich bitte, auf Dich zu zeigen auf was zeigst Du dann? Was glaubst Du also zu sein, für was konkret hältst Du dich, wenn Du dich auf dieses ICH beziehst?
Ich bin ich. Bewusstes Leben.Wenn Du jetzt schaust ist es da? Bist Du da?
Ganz herzlichen Dank! Liebe Grüße, Daniela
Re: Das Leben ist jetzt
Liebe Daniela,
Liebe Daniela, Du hast mir folgende Fragen nicht beantwortet. Bitte beantworte sie.
Was Ist dieses Ich, wofür wir uns für gewöhnlich halten?
Schau, ist das eine unmittelbare, direkte Erfahrung, das unmittelbar, oder nur ein Gedanke, ein Glaube, angelerntes Wissen?
Was kannst Du wirklich unmittelbar jetzt wahrnehmen ohne Dich auf Gedanken und Konzepte zu beziehen?
Gibt es EINE Gegenwart? Eine Präsenz? Wie wird sie erfahren?
Lass alles Gehörte beiseite und schau, jetzt ohne auf Worte Bezug zu nehmen.
Gibt es da ein Ich das präsent ist. Oder ein Ich das Präsenz ist? Gibt es da eine getrennte Einheit, die etwas tut, wie präsent oder gegenwärtig sein?
Das Ich hat gar nichts, weil es nur ein gedankliches Konzept ist, so wie Zeit auch. Und Konzepte können nichts besitzen. So drückt sich das Ich auch nicht im Jetzt aus. Zeig mir das Ich, das sich im Jetzt ausdrückt. Was ist dieses Jetzt, in dem das Ich sich ausdrückt? Ohne auf Gedanken Bezug zu nehmen, kannst Du ein Jetzt finden? Eine Vergangenheit, eine Zukunft? Was ist deine direkte Wahrnehmung? Wie sieht ein Jetzt aus?
Was sind Emotionen? Wenn Ich zum Beispiel wütend bin, woher weiß ich das? Wie macht es sich bemerkbar? An was machst Du das Gefühl Wut fest? Was ist die tatsächliche, wahrgenommene, Erfahrung?
Was sind Erinnerungen, Erfahrungen, Prägungen? Sind das nicht alles nur Gedanken? Aus was sind Gedanken gemacht?
Kannst Du Gedanken trennen vom bewussten wahrnehmen selbst? Gibt es einen “Stoff”, aus dem Gedanken gemacht sind, der getrennt ist vom “Stoff” des Wahrnehmens? Gibt es da zweierlei?
Bitte schau und beobachte, bis das klar ist!
Lass uns Satz für Satz ansehen!
Gefühle kommen aus dem Herzen, sie sind der Rhythmus unseres Lebens.
Wirklich? Kannst Du das wirklich konkret, experimentell erfahren?
Ich frage mal provokant: Kannst Du direkt ein Herz erfahren? Woher weißt Du, dass Du ein Herz hast? Bitte schau mal unmittelbar, direkt ob ein Herz erfahren werden kann, aus dem Gefühle kommen.
Herzensgefühle sind lebensbejahend, lebendig, schöpferisch, aufbauend.
Ist das wirklich so und direkt wahrnehmbar oder ist das auch etwas, was Du glaubst oder denkst? Wir wollen hier nur das stehen lassen, was Du unmittelbar und unumstößlich selbst erfahren, wahrnehmen und erkennen kannst, nichts, was du von irgendwo übernommen und geglaubt hast.
Mache ich gerne! :)))Danke für deine Begleitung und deine Hinweise. Ich weiß das sehr zu schätzen, deine Zeit und deine Hingabe!
Das finde Ich auch! Deshalb gehe ich auf alle Deine Aussagen ein und bitte Dich auf meine Fragen präzise einzugehen und nur aus dem direkten Wahrnehmen zu antworten! Fasse nicht zusammen und verpacke nichts in allgemeine Aussagen. Übernimm nichts, was Du zu wissen glaubst.Um das noch zu verstärken, fände ich es hilfreich, auf die Antworten, die ich auf die Fragen gebe, noch gezielter einzugehen, um an dieser Stelle, genauer schauen zu können.
Liebe Daniela, Du hast mir folgende Fragen nicht beantwortet. Bitte beantworte sie.
Was Ist dieses Ich, wofür wir uns für gewöhnlich halten?
Des weiteren schreibst Du:Schau noch einmal ganz konkret, wie äußert sich das Ich? An was konkret wird das Ich festgemacht. Wenn ich frage, wer bist Du, was sagst Du mir dann für gewöhnlich? Wenn Du sagst, ich bin gekränkt, Du hast mich verletzt, oder ich bin glücklich, wen meinst Du dann im allgemeinen damit? Versuche keine spirituellen oder philosophischen Antworten zu geben. Wenn Du jemanden kennen lernst und der fragt Dich, wer bist Du? Was sagst Du ihm für gewöhnlich? Oder wenn ich Dich bitte, auf Dich zu zeigen auf was zeigst Du dann? Was glaubst Du also zu sein? Für was konkret hältst Du dich, wenn Du dich auf dieses Ich beziehst?
Kannst Du ein Ich erfahren, das von Anfang an da war? Kannst Du einen Anfang des Ichs erfahren?es gibt nur ein Ich, was von Anfang an da war,
Schau, ist das eine unmittelbare, direkte Erfahrung, das unmittelbar, oder nur ein Gedanke, ein Glaube, angelerntes Wissen?
Was kannst Du wirklich unmittelbar jetzt wahrnehmen ohne Dich auf Gedanken und Konzepte zu beziehen?
Was genau entspringt da einer direkten Erfahrung? Kannst Du ursprünglich, schöpferisch, verbunden sein erfahren, Gegenwart, Präsenz?es ist eine stille, ursprüngliche, schöpferische Gegenwart, Präsenz, die mit allem verbunden ist, eins ist.
Gibt es EINE Gegenwart? Eine Präsenz? Wie wird sie erfahren?
Lass alles Gehörte beiseite und schau, jetzt ohne auf Worte Bezug zu nehmen.
Gibt es da ein Ich das präsent ist. Oder ein Ich das Präsenz ist? Gibt es da eine getrennte Einheit, die etwas tut, wie präsent oder gegenwärtig sein?
Was meinst Du mit Einklang? Gibt es da erfahrbar sowas wie einen Einklang?Alles geschieht im Einklang mit dem was ist, jetzt.
.Das Ich hat keine Vergangenheit oder Zukunft, es drückt sich im Jetzt aus, daher kann es auch nicht festgemacht werden
Das Ich hat gar nichts, weil es nur ein gedankliches Konzept ist, so wie Zeit auch. Und Konzepte können nichts besitzen. So drückt sich das Ich auch nicht im Jetzt aus. Zeig mir das Ich, das sich im Jetzt ausdrückt. Was ist dieses Jetzt, in dem das Ich sich ausdrückt? Ohne auf Gedanken Bezug zu nehmen, kannst Du ein Jetzt finden? Eine Vergangenheit, eine Zukunft? Was ist deine direkte Wahrnehmung? Wie sieht ein Jetzt aus?
.Emotionen entstehen, sie sind mit den Gedanken verbunden, und die Gedanken, sind geprägt von Erinnerungen, Erfahrungen, Prägungen
Was sind Emotionen? Wenn Ich zum Beispiel wütend bin, woher weiß ich das? Wie macht es sich bemerkbar? An was machst Du das Gefühl Wut fest? Was ist die tatsächliche, wahrgenommene, Erfahrung?
.und die Gedanken, sind geprägt von Erinnerungen, Erfahrungen, Prägungen
Was sind Erinnerungen, Erfahrungen, Prägungen? Sind das nicht alles nur Gedanken? Aus was sind Gedanken gemacht?
Kannst Du Gedanken trennen vom bewussten wahrnehmen selbst? Gibt es einen “Stoff”, aus dem Gedanken gemacht sind, der getrennt ist vom “Stoff” des Wahrnehmens? Gibt es da zweierlei?
Bitte schau und beobachte, bis das klar ist!
Ja, alles philosophisch;), alles nur DENKEN, GELERNTES, GLAUBEN. Was wird tatsächlich direkt erfahren?Gefühle kommen aus dem Herzen, sie sind der Rhythmus unseres Lebens. Herzensgefühle sind lebensbejahend, lebendig, schöpferisch, aufbauend.. Emotionen sind wie Wolken, die momentan die Sonne verdunkeln, aber sie haben nichts mit der Sonne zu tun. Wenn man sie wahrnimmt, annimmt, beobachtet, kann man erkennen, dass sie auch wieder vorüberziehen. Die Herzensgefühle, sind wie die Sonne, sie sind immer da und sind lebendige Energie. So empfinde ich das. Vielleicht ist das zu philosophisch.
Lass uns Satz für Satz ansehen!
Gefühle kommen aus dem Herzen, sie sind der Rhythmus unseres Lebens.
Wirklich? Kannst Du das wirklich konkret, experimentell erfahren?
Ich frage mal provokant: Kannst Du direkt ein Herz erfahren? Woher weißt Du, dass Du ein Herz hast? Bitte schau mal unmittelbar, direkt ob ein Herz erfahren werden kann, aus dem Gefühle kommen.
Herzensgefühle sind lebensbejahend, lebendig, schöpferisch, aufbauend.
Ist das wirklich so und direkt wahrnehmbar oder ist das auch etwas, was Du glaubst oder denkst? Wir wollen hier nur das stehen lassen, was Du unmittelbar und unumstößlich selbst erfahren, wahrnehmen und erkennen kannst, nichts, was du von irgendwo übernommen und geglaubt hast.
Um das starke, pulsierende Gefühl der Lebendigkeit und Energie auszudrücken, ist es schwer Worte zu finden, und es ist leichter es in Bildern zu veranschaulichen, da sonst erlerntes, und nicht erlebtes ausgedrückt wird.
[/quote
]Du hast Recht, Worte, Bilder, Beschreibungen, können niemals das, was ist, wiedergeben?
Ist das Wort, das Bild Wasser, Wasser selbst? Kannst Du das Wort Wasser trinken, darin schwimmen…?
Kann das was ist, durch Gedanken, Beschreibungen, Erklärungen oder Bilder erfasst werden? Bitte halte jetzt inne und nimm diesen” Moment” wahr. Kann das was erfahren, wahrgenommen wird in Worten wirklich erfasst und wiedergegeben oder erklärt werden? Oder ist das, was gerade ist unbeschreiblich?
Das Wort Wasser weist immerhin auf etwas hin, was konkret wahrgenommen, erfahren werden kann.
Auf was konkret weist das Wort Ich hin? Kann ein Ich erfahren werden, jenseits von Gedanken, Sinneswahrnehmungen? Und können Gedanken und Gefühle das wiedergeben, was ich tatsächlich bin?Ja, Von wem? Wer ist es denn, der etwas annehmen oder erkennen kann?Emotionen und Gefühle werden wahrgenommen, angenommen und als solche erkannt
Und gibt eine TRENNUNG zwischen 1)jemanden, der wahrnimmt also einem Wahrnehmenden und 2)dem Gefühl, das wahrgenommen wird?
Bitte mach dafür folgende Übung um direkt zu schauen! Nimm Dir dafür jede Frage einzeln vor und schau!
Nimm irgendeine Wahrnehmung, wie zum Beispiel Hören. Schließe dafür die Augen und lausche den Geräuschen.
Kannst Du das Geräusch selbst, wie zum Beispiel Uhrticken, Autofahrgeräusch… vom Hören trennen?
Gibt es in der direkten Erfahrung, ein Geräusch, das getrennt ist vom lauschen/wahrnehmen? Oder ist es ein ungetrenntes Ganzes?
Und ist wahrnehmen nicht gleichzeitig bewusstes wahrnehmen?
Gibt es also da einen vom Geräusch unabhängigen, getrennten Wahrnehmenden, einen Wahrnehmenden, getrennt von dem, was wahrgenommen oder erfahren wird? Oder ist es ein nahtloses, ungetrenntes Ganzes?
Und des weiteren, gibt es(direkt erfahrbar!) ein vom Wahrnehmen selbst unabhängiges, getrenntes Geräusch?Ist das nicht alles eine Geschichte? Denken? Wenn wir jemanden begegnen, "begegnen" sich in Wirklichkeit zwei Geschichten.Wenn mich jemand fragt, wer ich bin, nenne ich zunächst meinen Namen, so verstehe ich die Frage, als erstes. Und dann kommt es darauf an, was der andere wissen möchte.Ist das so? Das hört sich nach spirituellem Wissen an. Hältst Du dich nicht für einen Menschen, Frau, Mutter, Tochter, Osteopathin etc.Für mich gibt es keine Identifikation mit etwas bestimmten. Ich bin alles und nichts.Du must Acht geben, dass Du nicht die Ichs miteinander vertauscht, also die unpersönliche Erfahrung von ICH BIN/ existiere und Ich bin eine Person.Das was ich als ich beschreiben würde, wäre der Ausdruck meiner momentanen Lebendigkeit, Echtheit, mit all seinen Emotionen, Gefühlen, Gedanken, Erinnerungen.Nehmen wir mal an, es gäbe sowas wie Lebendigkeit? Was meinst Du damit? An welcher unmittelbaren, direkten Wahrnehmung knüpfst Du da an? Und gibt es da einen Besitzer von Lebendigkeit, Gedanken, Gefühlen?meiner momentanen Lebendigkeit
Oder ist da nur fühlen, denken, lebendig, wahrnehmen, gegenwärtig, erkennen: ein ungetrenntes, unteilbares Ganzes als das ICH mich erfahre? Wie sich sein jetzt hier als Ich ausdrückt ;)))
Bitte schauen! Wenn eine Frage unklar ist bitte nachfragen und keine Frage fallen lassen!Ja, richtig, eingeübt, also gelernt. Im Grunde zeigst Du auf den Körper. Wir lokalisieren uns in diesem Körper. Was ist dieser Körper? Woher weißt Du, dass Du einen Körper hast? Was erfährst Du direkt? Mein Herz? Kannst Du das erfahren? Woher weißt Du, dass Du ein Herz hast? Was erfährst Du wirklich? Was kannst Du durch direkte Erfahrung beschreiben?Wenn ich auf mich zeigen würde, wäre das eine eingeübte Geste aus meiner Kindheit, die auf mein Herz zeigt.
Was mir noch dazu einfällt, auf was ich mich beziehen würde, wenn ich über „mich“ nachdenke, allerdings hat das eher was mit meinem Leben, als mit einem Ich zu tun, sind die Eigenschaften, mit denen ich dem Moment und den Situationen, den Begegnungen mit anderen Menschen, meiner Arbeit begegne.
Was meinst Du mit Eigenschaften? Bist Du diese Eigenschaften? Hast Du die ausgewählt? Sind das Deine? Gibt es da eine Kontrolle?Wer begegnet da wem? Gibt es da zwei Personen, die sich begegnen?Begegnungen mit anderen Menschen
Lass Dir Zeit, das alles genau zu erforschen. Lass keine Frage unbeantwortet. Du kannst auch die Antworten splitten. Bleib ganz nah, bei dem, was tatsächlich unumstößlich wahrgenommen und aus der direkten Erfahrung erkannt wird.
Herzliche Grüße
FreyaLuna
Re: Das Leben ist jetzt
Hi Daniela!
Wenn du möchtest können wir beide mal ein bisschen zusammen schauen, ich bin dein neuer Guide wenn das ok für dich ist...
Alles Liebe
Barb
Wenn du möchtest können wir beide mal ein bisschen zusammen schauen, ich bin dein neuer Guide wenn das ok für dich ist...
Alles Liebe
Barb
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Re: Das Leben ist jetzt
Hallo Barb,
danke für deine Nachricht. Ich hoffe ich habe nichts falsches gemacht. ich hatte versucht auf alle Fragen einzugehen, und so ehrlich wie möglich zu antworten, aus dem Fühlen raus.
Gern möchte ich noch etwas genauer schauen.
Herzlichen Dank, und viele Grüße,
Daniela
danke für deine Nachricht. Ich hoffe ich habe nichts falsches gemacht. ich hatte versucht auf alle Fragen einzugehen, und so ehrlich wie möglich zu antworten, aus dem Fühlen raus.
Gern möchte ich noch etwas genauer schauen.
Herzlichen Dank, und viele Grüße,
Daniela
Re: Das Leben ist jetzt
Nein keine Sorge, du hast absolut nichts falsch gemacht, alles gut <3danke für deine Nachricht. Ich hoffe ich habe nichts falsches gemacht. ich hatte versucht auf alle Fragen einzugehen, und so ehrlich wie möglich zu antworten, aus dem Fühlen raus.
Ich habe jetzt nicht den ganzen Thread durchgelesen, also kann es sein, dass ich hin und wieder die selbe Frage stelle, die du vielleicht schon beantwortet hast. Aber das macht nichts, wir müssen eh immer wieder aufs scheinbar gleiche mit ganz neuem Blick hinschauen... :)
Im Prinzip versuchen wir hier einfach nur herauszufinden ob
1. Das was die Gedanken erzählen der Wahrheit entspricht, und
2. ob das getrennte Ich mehr ist als ein Gedanken.
Dafür haben wir einige Übungen und Experimente und des weiteren werde ich versuchen ganz auf dich einzugehen dort wo du jetzt stehst.
Wir arbeiten hier mit der direkten Erfahrung, und es ist gut sich etwas Zeit zu nehmen, um zu schauen, was direktes Erleben ganz konkret ist – das erleichtert alle anderen Schritte.
Wenn ich dich frage, wie das Wetter bei dir ist kannst du es mal kurz googeln, darüber nachdenken, in deinen Erinnerungen schauen, was der Wetterbericht gesagt hat, jemanden anrufen – oder du stehst einfach auf und schaust aus dem Fenster. Ganz sicher kannst du dir nur sein, wenn du selber geguckt hast. Richtig?
Wenn du mal nachsiehst, kannst du etwas auf eine andere Art und Weise erfahren als durch Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Spüren, Denken (nur den Vorgang des Denkens, nicht der Inhalt)?
Kannst du außer dem Genannten noch was finden?
Und weiters möchte ich dich bitten auf alle Reaktionen, Körperempfindungen, Gefühle und Gedanken zu achten, wenn du die folgenden Sätze liest:
Es gibt kein getrenntes Ich, nirgends, niemals und hat es nie gegeben – auch nicht jetzt genau in diesem Moment. Es gibt niemanden, der sich klar, inspiriert und verbunden fühlen könnte. Niemanden, der das Auflösen der Ich-Illusion wahrnehmen oder der Illusion ins Auge schauen kann. Es gibt kein Ich, das irgendetwas tun oder kontrollieren könnte.
Schreibe alle Reaktionen gleich ganz unverblümt auf...
Bin schon neugierig auf deine Antworten :)
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