Von vorne

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nemesis
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Re: Von vorne

Postby nemesis » Tue Mar 03, 2020 7:39 am

Alles klar, danke für die Info. :)
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Wahrheit
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Re: Von vorne

Postby Wahrheit » Tue Mar 03, 2020 8:33 am

1. Wo kommen die Gedanken her und wo gehen sie hin? Warte neugierig auf den nächsten Gedanken und sieh nach.
Den "Trick" kenne ich vom meditieren. Wenn der Geist/Focus so auf die Gedanken gerichtet ist, kommen keine Gedanken und der Geist bleibt klar. Aber selbst wenn zwischendurch Gedanken da sind, die Frage kann ich nicht beantworten....
2. Kannst du vorhersagen, welcher Gedanke als nächstes kommt? Kannst du verhindern, dass er erscheint, wenn er dir nicht gefällt? Kannst du einen Gedanken ungeschehen machen, wenn er einmal erschienen ist?
Dafür müsste ich denken, und damit ist der Gedanke schon da, also Nein. Verhindern, Nein. Ungeschehen, Nein... ich kann ihn aber im nachhinein die Macht nehmen und ihn im nachhinein ignorieren nicht glauben, das ist jedenfalls meine Erfahrung
3. Kannst du die Entscheidung treffen, NICHT zu denken?
Das nenne ich Nicht-Wille. Umso mehr man versucht nicht zu denken umso schlimmer wird es, der Druck, die Anspannung, der Kampf. Es kommt auf die Stärke des Willens an, ich kann mir vornehmen nicht zu denken, aber nur weil ich es ohne Wille mache ehrlichgesagt.
Das ist für Stille Mitleser gedacht, das habe ich aus einem Buch.
Eine Mutter sagt zu ihren kleinen Kindern im Garten ist ein Schatz versteckt, ihr werdet ihn aber nur finden, wenn ihr dabei nicht an einen weißen Hasen denkt. Die Kinder freuen sich und gehen auf die Suche, das eine Kind sagt: "Und denkt nicht an den weißen Hasen, oh verdammt ich habe gerade an ihn gedacht". Und so geht es weiter, was ist dein weißer Hase mit dem du durchs Leben gehst?
4. Kannst du kontrollieren nur besonders schöne und angenehme Gedanken zu denken?
Wenn ich den Nicht-Willen benutze und an nichts negatives Denken will, wird genau das passieren, es wird sich Negativität breit machen. Wenn ich nur positives Denken will ist das fast dasselbe, das negative wird ausgeschlossen und dadurch wird Macht ihm verliehen.
Also Kontrolle nein, aber ich kann mein Geist eher auf das positive richten, das ich dies mehr wahrnehme und behalte. Aber eine richtige Kontrolle ist das nicht.
5. Denke an eine Zahl zwischen 1 und 100. Weißt du, welche Zahl kommt, bevor sie erscheint?
Nein, sie kommen einfach. Ohne Kontrolle. Langsam bekomme ich eine Intuition worauf sich das hinbewegt.
6. Ist der Gedanke "Ich" eine besondere Art Gedanke, der andere Gedanken denken kann? Oder kommt er von derselben Stelle wie die anderen Gedanken
Der Gedanke Ich ist mit einer Geschichte verbunden von anderen Gedanken. Alleine der Gedanke Ich, sagt nichts aus, außer ich ziehe weitere Gedanken dazu ihn zu erklären zu definieren. Er kommt von derselben Stelle wie die andern Gedanken.
Nur würde ich sagen bei mir ist der Gedanke Ich, mit einer Art Gefühl verbunden (unsicher, wenn ich dies gerade schreibe ehrlichgesagt)
7. Findest du jemanden, der denkt, oder geschieht das alles von selbst, ohne Kontrolle durch einen Denker?
Nun bin ich etwas verwirrt. Ich habe zuzusagen eben gerade begriffen das dort keine Kontrolle und kein Denker ist. Aber irgendwie zweifle ich noch daran, was paradox ist. Mir macht der Gedanke keine Kontrolle über meine Gedanken zu haben auch irgendwie Angst ehrlich
Es kommt wie aus dem Nichts irgendwo im Kopf
Ist das nicht wieder nur eine weitere Vermutung der Gedanken?
Stimmt, um das sagen zu können, muss ich Gedanken benutzen, formulieren
Es gibt zwei Arten von Gedanken:
1. Der Gedanke weist auf etwas was in diesem Moment via Sinne wahrnehmbar ist – der Gedanke "etikettiert" die direkte Erfahrung.
2. Der Gedanke weist auf einen anderen Gedanken, das ist Gedankeninhalt und die Geschichte, die erzählt wird.
Ich habe gerade gedacht und was ist mit Bildhaften Vorstellungen, aber dort Denke ich ja auch was mein Gegenüber sagt oder Ich, sind Gedanken. Aber was ist mit reinen Bildhaften Vorstellungen? Ohne Text sozusagen
Trotzdem würde ich sagen "man" kann abwesend sein, in Gedanken versunken...vielleicht in einer imaginären Zukunft oder Vergangenheit. Da bekommt man vom Hier und Jetzt wenig mit. Auch wenn, der Startpunkt davon das Hier und Jetzt ist.
Genau, Gedanken sagen, dass das nicht dieser Moment ist, aber ist es nicht doch so, dass es das Hier und Jetzt ist, so, wie es nunmal erscheint (in dem Falle halt als Gedanken-Geschichte)?
Stimmt, nur was ist wenn ich mir etwas Bildhaftes Vorstelle aus der Vergangenheit sozusagen und voll drin bin. Es ist dann ja auch ein Hier und jetzt doch nicht das jetzige Hier und Jetzt... würde ich jetzt spontan so sagen, ich bin ehrlich und das sollte/kann ich ja hier auch sein.

Die Arbeit mit dir gefällt mir, dafür ein Danke! (Ging doch etwas schneller die Antwort :) )

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Re: Von vorne

Postby nemesis » Tue Mar 03, 2020 5:31 pm

Wenn der Geist/Focus so auf die Gedanken gerichtet ist, kommen keine Gedanken
Die kleinen Biester... ;)
Dafür müsste ich denken, und damit ist der Gedanke schon da, also Nein. Verhindern, Nein. Ungeschehen, Nein...
Sehr gut!
ich kann ihn aber im nachhinein die Macht nehmen und ihn im nachhinein ignorieren nicht glauben, das ist jedenfalls meine Erfahrung
Ist da wirklich jemand, der hinterher die Entscheidung trifft, einem Gedanken die Macht zu nehmen, oder geschieht das einfach?
Ist es nicht auch wieder ein Gedanke, der den anderen Gedanken beschreibt und sagt, er hätte ihn seiner Macht beraubt?


Gedanke, der sich auf einen anderen Gedanken bezieht > Geschichte entsteht.
Das nenne ich Nicht-Wille. Umso mehr man versucht nicht zu denken umso schlimmer wird es, der Druck, die Anspannung, der Kampf. Es kommt auf die Stärke des Willens an, ich kann mir vornehmen nicht zu denken, aber nur weil ich es ohne Wille mache ehrlichgesagt.
Wo ist bei dieser ganzen Geschichte das Ich?
ich kann mein Geist eher auf das positive richten, das ich dies mehr wahrnehme und behalte
Beschreib mir bitte, wo dabei genau das Ich ins Spiel kommt.
Wo wird das Ich in dem Fall in der direkten Erfahrung wahrgenommen?
5. Denke an eine Zahl zwischen 1 und 100. Weißt du, welche Zahl kommt, bevor sie erscheint?
Nein, sie kommen einfach. Ohne Kontrolle.
Ganz genau.
Langsam bekomme ich eine Intuition worauf sich das hinbewegt
Neugierig? ;)
Nur würde ich sagen bei mir ist der Gedanke Ich, mit einer Art Gefühl verbunden (unsicher, wenn ich dies gerade schreibe ehrlichgesagt)
Sicher?
Ist das nicht schon wieder eine Geschichte, die die Gedanken zur Rechtfertigung dafür nutzen, dass der Ich-Gedanke etwas ganz besonderes ist?
Ist er das?

Nun bin ich etwas verwirrt. Ich habe zuzusagen eben gerade begriffen das dort keine Kontrolle und kein Denker ist. Aber irgendwie zweifle ich noch daran, was paradox ist. Mir macht der Gedanke keine Kontrolle über meine Gedanken zu haben auch irgendwie Angst ehrlich
Das ist ganz natürlich. Schau mal die Angst an. Umarme sie und danke ihr dafür, dass sie dich beschützen will und dann schaue dahinter: Wovor will diese Angst dich beschützen?
Was ist hinter diesem Angst vor Kontrollverlust?
Und kann etwas, das gar nicht wirklich existiert und nie die Kontrolle hatte, weil es Kontrolle nie gab, überhaupt die Kontrolle verlieren?

Es gibt zwei Arten von Gedanken:
1. Der Gedanke weist auf etwas was in diesem Moment via Sinne wahrnehmbar ist – der Gedanke "etikettiert" die direkte Erfahrung.
2. Der Gedanke weist auf einen anderen Gedanken, das ist Gedankeninhalt und die Geschichte, die erzählt wird.
Ich habe gerade gedacht und was ist mit Bildhaften Vorstellungen, aber dort Denke ich ja auch was mein Gegenüber sagt oder Ich, sind Gedanken. Aber was ist mit reinen Bildhaften Vorstellungen? Ohne Text sozusagen
Okay, da schreibe ich mal ein bisschen was zu:
Etwas wird in diesem Moment wahrgenommen und dazu tauchen Bilder auf oder ein Gedanke erscheint und dazu tauchen Bilder auf. Im ersten Fall wäre das wieder etikettieren, "verstehen", einordnen und im zweiten Falle eine Geschichte, die gesponnen wird.
Es ist nicht wichtig, in welcher Form Gedanken auftauchen, es sind nicht immer Worte, die scheinbar gehört werden. Es können eben auch Bilder sein oder anderes. Es gibt viele Möglichkeiten, die Funktion ist jedoch die Selbe. Nur die Form der Gedanken erscheint anders.
Lass dich aber davon nicht verunsichern. :)

Wie gesagt, die Inhalte der Gedanken sind für uns nicht wichtig.
Dazu habe ich eine kleine Übung:

Können Gedanken denn die absolute Realität verstehen?

Überlege vorher, was du gerne für den Zweck der Übung hernehmen möchtest und sei sicher, dass du es zu Hause hast. Bevor du es dir holst und bevor du es isst, schließe die Augen und beschreibe aus der Erinnerung den Geschmack der Frucht (oder sonstiges) ihre Textur, Farbe, den Klang den es macht beim Hineinbeißen und beim Essen. Schreibe alles auf, was dir dazu einfällt.
Danach iss die Frucht und beobachte währenddessen, was du dabei wahrnimmst.
Jetzt schaue auf deine geschriebenen Worte und stell dir zusätzlich vor, wie du die aktuelle Erfahrung beschreiben würdest. Nun frag dich:

Haben die Beschreibungen in irgendeiner Form etwas mit der eigentlichen Erfahrung zu tun?
Kann ein Wort, wie z.B. süß oder saftig, irgendetwas von der eigentlichen Erfahrung wissen?
Weiß ein Gedanke generell jemals etwas über Erfahrung?

Stimmt, nur was ist wenn ich mir etwas Bildhaftes Vorstelle aus der Vergangenheit sozusagen und voll drin bin. Es ist dann ja auch ein Hier und jetzt doch nicht das jetzige Hier und Jetzt
DAs ist dann einfach das Hier und Jetzt, so wie es gerade erscheint. Du bist ja nicht in der Vergangenheit unterwegs, alles was erlebt wird, wird hier und jetzt erlebt. Inklusive der Gedanken, die sagen, dass man sich jetzt gerade in der Vergangenheit befindet.
ich bin ehrlich und das sollte/kann ich ja hier auch sein
Ja, du machst das super! :)
Die Arbeit mit dir gefällt mir, dafür ein Danke!
Das freut mich, mir macht es auch sehr viel Spaß! Wenn du jemals mit irgendetwas an meinem Stil nicht klarkommen solltest, gib mir sofort bescheid. :)

Hier habe ich auch noch eine Übung zum Thema Kontrolle, die sehr gut an das oben Geschriebene anknüpft:

Hebe deinen rechten oder linken Arm (oder lass ihn unten).
Während des Hebens oder Nicht-Hebens wird eine Entscheidung getroffen, zumindest geschieht etwas (oder nicht).

Kannst du den genauen Augenblick der Entscheidung bestimmen und das konkrete Wesen finden, das diese Entscheidung zu treffen scheint?
Ist es wirklich möglich, den Moment der Entscheidung sowie den scheinbaren „Entscheider“ zu finden?
Oder taucht die Idee „Ich habe mich entschieden, meinen rechten oder linken Arm (nicht) zu heben“ erst nach dem eigentlichen Ereignis auf?


Mann, das war jetzt ganz schön viel, nimm dir wie immer alle Zeit, die du brauchst.
Ich freue mich schon auf deine Antwort!
PS.: Wenn dir die zwei Übungen an einem Tag zu viel sind, teil es ruhig auf mehrere Antworten auf, du brauchst nicht alles an einem Tag abarbeiten, da kann ja manchmal auch ganz schön viel hochkommen.
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Re: Von vorne

Postby Wahrheit » Tue Mar 03, 2020 7:56 pm

1. Teil 2.ter kommt wohl Morgen
ich kann ihn aber im nachhinein die Macht nehmen und ihn im nachhinein ignorieren nicht glauben, das ist jedenfalls meine Erfahrung
Ist da wirklich jemand, der hinterher die Entscheidung trifft, einem Gedanken die Macht zu nehmen, oder geschieht das einfach?
Also es wird nicht dafür gedacht, da sind keine Gedanken dann. Das ist etwas schwierig, "ich" treffe die Entscheidung ohne Denken, jedenfalls kommt es mir so vor. Ich würde sagen, wenn ich ehrlich bin, das dort kein Ich beteiligt ist aber das "Ich" es trotzdem irgendwie tue. Womit ich beim Selbst wäre, was ich glaube was das tut.
Ist es nicht auch wieder ein Gedanke, der den anderen Gedanken beschreibt und sagt, er hätte ihn seiner Macht beraubt?
Schon, wenn ich darüber nachdenken würde. Vielleicht geschieht es einfach, ich werde das genauer beobachten.
In moment würde ich noch sagen "ich" treffe die Entscheidung ohne Denken und ohne Ich was seltsam klingen mag.
Das nenne ich Nicht-Wille. Umso mehr man versucht nicht zu denken umso schlimmer wird es, der Druck, die Anspannung, der Kampf. Es kommt auf die Stärke des Willens an, ich kann mir vornehmen nicht zu denken, aber nur weil ich es ohne Wille mache ehrlichgesagt.
Wo ist bei dieser ganzen Geschichte das Ich?
Kann ich nicht beantworten, kein Ich spielt da mit. Für mich wieder das Selbst, weil ich mich z.B. manchmal wehre "Körperlich" (verspannte Gesichtsmuskeln usw.) gegen Gedanken. Da ist wieder das Ich :), was da nichts zu suchen hat....

Den Rest oder einen weiteren Teil beantworte ich Morgen, gn8

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Re: Von vorne

Postby Wahrheit » Wed Mar 04, 2020 11:38 am

ich kann mein Geist eher auf das positive richten, das ich dies mehr wahrnehme und behalte
Beschreib mir bitte, wo dabei genau das Ich ins Spiel kommt.
Wo wird das Ich in dem Fall in der direkten Erfahrung wahrgenommen?
Das Ich...also ich entscheide mich für etwas, was sonst belanglos wäre und vergessen, zu behalten und erinnere mich geistig immer wieder daran (Als Beispiel 2 Enten, ein Pärchen, in einer Pfütze).
Ich denke bei der bewussten Entscheidung dies zu behalten und sich dies immer wieder Geistig am Tag abzurufen, macht das Ich.
Wahrgenommen, ich würde eigentlich sagen kein Ich da, außer eben als Gedankenstimme im Kopf.
Langsam bekomme ich eine Intuition worauf sich das hinbewegt
Neugierig? ;)
Sehr :D
Nur würde ich sagen bei mir ist der Gedanke Ich, mit einer Art Gefühl verbunden (unsicher, wenn ich dies gerade schreibe ehrlichgesagt)
Sicher?
Ist das nicht schon wieder eine Geschichte, die die Gedanken zur Rechtfertigung dafür nutzen, dass der Ich-Gedanke etwas ganz besonderes ist?
Ist er das?
Nein :) hehe
Nun bin ich etwas verwirrt. Ich habe zuzusagen eben gerade begriffen das dort keine Kontrolle und kein Denker ist. Aber irgendwie zweifle ich noch daran, was paradox ist. Mir macht der Gedanke keine Kontrolle über meine Gedanken zu haben auch irgendwie Angst ehrlich
Das ist ganz natürlich. Schau mal die Angst an. Umarme sie und danke ihr dafür, dass sie dich beschützen will und dann schaue dahinter: Wovor will diese Angst dich beschützen?
Was ist hinter diesem Angst vor Kontrollverlust?
Und kann etwas, das gar nicht wirklich existiert und nie die Kontrolle hatte, weil es Kontrolle nie gab, überhaupt die Kontrolle verlieren?
Das ich mich selbst geistig fertig mache, oder beleidige was bei mir folgen hätte... darauf möchte ich nicht näher drauf eingehen. Das Gedanken gedacht werden die ich normalerweise nie zulassen würde oder denken würde..
Das die Gedanken dann sozusagen ein Eigenleben besitzen.. und "ich" dann hilflos meinen Gedanken ausgeliefert wäre

Das seltsame ist wenn ich denke ich habe keine Kontrolle und es annehme kommen genau so welche Gedanken hoch die ich nicht denken möchte, also macht es bei mir den Eindruck einer Kontrolle ehrlichgesagt. Sonst würde ich Nein sagen, wenn ich an 1-100 denke wars ja da keine Kontrolle es kamen einfach zahlen hoch, nur habe ich ja die Kontrolle gehabt dies mitzumachen, ich hätte ja auch denken können das mache ich jetzt nicht mit und sage keine Zahl. Das erweckt schon den Eindruck in mir sagen wir von einer "Teilkontrolle" ehrlichgesagt.
1.Haben die Beschreibungen in irgendeiner Form etwas mit der eigentlichen Erfahrung zu tun?
2.Kann ein Wort, wie z.B. süß oder saftig, irgendetwas von der eigentlichen Erfahrung wissen?
3.Weiß ein Gedanke generell jemals etwas über Erfahrung?
1. Nein, sie stören eher beim erfahren :).Wie Tag und Nacht...
2. Nein, es sind nur Gedankenworte. Aber mit süß oder saftig werden ja bestimmte Dinge assoziiert also könnte man sie als Richtlinie benutzen.
3. Das ist schwer zu beantworten, ich schreibe mal es ist schon ein großer Unterschied zwischen echten Erfahrungen und Gedanken
Das freut mich, mir macht es auch sehr viel Spaß! Wenn du jemals mit irgendetwas an meinem Stil nicht klarkommen solltest, gib mir sofort bescheid. :)
Alles gut <3
1. Kannst du den genauen Augenblick der Entscheidung bestimmen und das konkrete Wesen finden, das diese Entscheidung zu treffen scheint?
2. Ist es wirklich möglich, den Moment der Entscheidung sowie den scheinbaren „Entscheider“ zu finden?
3. Oder taucht die Idee „Ich habe mich entschieden, meinen rechten oder linken Arm (nicht) zu heben“ erst nach dem eigentlichen Ereignis auf?
1. Nein, passiert alles automatisch ohne das da ein Ich mitmischt. Da möchte ich aber wieder ein aber schreiben, ich kann auch Denken und jetzt hebe ich meinen Rechten Arm und hebe ihn dann hoch. Also es geht beides
2. Nein.
3. Wenn überhaupt...Zusatz siehe 1.
Mir fällt aber auf das der Fokus/Bewusstsein/Konzentration, zuerst auf das Körperteil geht bevor es bewegt wird. Den Focus auf den linken Arm zu geben und dann den rechten zu heben ist sehr schwierig ehrlichgesagt, außer es wird sich vorher bewusst gemacht das sich dies vorgenommen wird. Nachdem ich dies geschrieben habe geht es ohne Probleme.

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nemesis
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Re: Von vorne

Postby nemesis » Wed Mar 04, 2020 3:21 pm

Ist da wirklich jemand, der hinterher die Entscheidung trifft, einem Gedanken die Macht zu nehmen, oder geschieht das einfach?
Also es wird nicht dafür gedacht, da sind keine Gedanken dann. Das ist etwas schwierig, "ich" treffe die Entscheidung ohne Denken, jedenfalls kommt es mir so vor. Ich würde sagen, wenn ich ehrlich bin, das dort kein Ich beteiligt ist aber das "Ich" es trotzdem irgendwie tue. Womit ich beim Selbst wäre, was ich glaube was das tut.
Womit wir wieder bei der Gedankengeschichte wären.
In moment würde ich noch sagen "ich" treffe die Entscheidung ohne Denken und ohne Ich was seltsam klingen mag.
Also geht es mehr um dieses Ich-Gefühl und nicht um den Gedanken "Ich"?
Was ist dieses Gefühl ohne das Etikett, dass es ein "Ich"-Gefühl ist?
Was macht das "Ich"-Gefühl so speziell?

Kann ich nicht beantworten, kein Ich spielt da mit. Für mich wieder das Selbst, weil ich mich z.B. manchmal wehre "Körperlich" (verspannte Gesichtsmuskeln usw.) gegen Gedanken. Da ist wieder das Ich :), was da nichts zu suchen hat
Sicher? Oder sind da einfach Gedanken die auftauche und dann die körperliche Reaktion darauf? Braucht es dafür ein Selbst oder geschieht das einfach so?
Das Gedanken gedacht werden die ich normalerweise nie zulassen würde oder denken würde..
Das die Gedanken dann sozusagen ein Eigenleben besitzen.. und "ich" dann hilflos meinen Gedanken ausgeliefert wäre
Okay, was ist das Ich?

Und falls du auf die Lösung kommst, dass es ein Gedanke ist: Was kann ein Gedanke einem anderen anhaben? Wenn da niemand ist, wer entscheidet dann, dass Gedanken schlecht oder gut sind?
Gibt es gute und schlechte Gedanken?
Oder wurden die Gedanken durch andere Gedanken etikettiert und wir befinden uns hier wieder in der ganzen Gedanken Geschichte?
(Mann, die ist aber auch echt überall...)

Falls du auf eine andere Lösung kommst: Gut, dann wissen wir, wo wir ansetzen und weiterbuddeln.
ich hätte ja auch denken können das mache ich jetzt nicht mit und sage keine Zahl. Das erweckt schon den Eindruck in mir sagen wir von einer "Teilkontrolle" ehrlichgesagt.
Und mal als Gedankenexperiment: wenn da keine Gedanken wären, gäbe es dann überhaupt die Frage nach Kontrolle, oder würde einfach geschehen, was geschieht?
ich kann auch Denken und jetzt hebe ich meinen Rechten Arm und hebe ihn dann hoch.
Stimmt, aber hat der Gedanke etwas mit der Erfahrung zutun oder erzählt er das nur?
Mir fällt aber auf das der Fokus/Bewusstsein/Konzentration, zuerst auf das Körperteil geht bevor es bewegt wird. Den Focus auf den linken Arm zu geben und dann den rechten zu heben ist sehr schwierig ehrlichgesagt, außer es wird sich vorher bewusst gemacht das sich dies vorgenommen wird. Nachdem ich dies geschrieben habe geht es ohne Probleme.
Habe ich gerade ausprobiert, das ist ja witzig. ;)
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Re: Von vorne

Postby Wahrheit » Thu Mar 05, 2020 11:58 am

In moment würde ich noch sagen "ich" treffe die Entscheidung ohne Denken und ohne Ich was seltsam klingen mag.
1.Also geht es mehr um dieses Ich-Gefühl und nicht um den Gedanken "Ich"?
2.Was ist dieses Gefühl ohne das Etikett, dass es ein "Ich"-Gefühl ist?
3.Was macht das "Ich"-Gefühl so speziell?
1. Genau, eher um das Gefühl diese Person zu sein, die den Focus lenkt usw.
2. Einfaches Sein würde ich sagen
3. … keine Ahnung nun
Kann ich nicht beantworten, kein Ich spielt da mit. Für mich wieder das Selbst, weil ich mich z.B. manchmal wehre "Körperlich" (verspannte Gesichtsmuskeln usw.) gegen Gedanken. Da ist wieder das Ich :), was da nichts zu suchen hat
Sicher? Oder sind da einfach Gedanken die auftauche und dann die körperliche Reaktion darauf? Braucht es dafür ein Selbst oder geschieht das einfach so?
Für mich ist da noch ein selbst mit teil Kontrolle, hier wird bemerkt das vieles automatisch ohne Kontrolle passiert.
Aber wenn "wer auch immer" achtsam ist, kann er eingreifen und z.b. aufhören zu wackeln mit den Beinen, was ohne einfach so passiert.
Es geschieht nicht einfach so, da ein bewusster Moment da ist und dann einfach ohne Gedanken entschieden wird, den "autopilot" zu unterbrechen und z.b. dann einfach aufzuhören mit den Füßen/Beinen zu wackeln.
Ich würde nicht sagen das, dass einfach so passiert ehrlichgesagt.
Es ist wie mit den Gedanken sobald der Focus auf den Körper geht und seine Bewegungen, passiert nichts mehr automatisch sondern irgendwie bewusst. Also es wird etwas bewegt (automatisch ohne Kontrolle), dann wird es bemerkt der Focus geht darauf und es wird "entschieden" einfach damit aufzuhören.
Auch wenn dies wieder eine Geschichte ist muss ich dies schreiben, da sonst eine Weiterarbeit mit so ein "glauben" schwierig wäre.
Das Gedanken gedacht werden die ich normalerweise nie zulassen würde oder denken würde..
Das die Gedanken dann sozusagen ein Eigenleben besitzen.. und "ich" dann hilflos meinen Gedanken ausgeliefert wäre
Okay, was ist das Ich?

Und falls du auf die Lösung kommst, dass es ein Gedanke ist: Was kann ein Gedanke einem anderen anhaben? Wenn da niemand ist, wer entscheidet dann, dass Gedanken schlecht oder gut sind?
Gibt es gute und schlechte Gedanken?
Oder wurden die Gedanken durch andere Gedanken etikettiert und wir befinden uns hier wieder in der ganzen Gedanken Geschichte? (Mann, die ist aber auch echt überall...)
Ein Gedanke der definiert wird durch andere Gedanken und dadurch eine Bedeutung bekommt, einfach so gesehen ein Gedanke ohne Inhalt...

Ein Gedanke kann andere Gedanken abwerten oder beurteilen, stimmt schon wieder eine Gedankengeschichte.
So gesehen gibt es nur Gedanken wodurch teilweise dann Gefühle der Ablehnung oderso kommen, an sich sind gibt es keinen guten oder schlechten Gedanken. Es ist eine Geschichte der Gedanken die körperliche Emotionen hervorruft, weil bestimmte Gedanken wie du schon sagtest durch die Geschichte (andere Gedanken) etikettiert sind und das ruft Emotionen hervor die bestimmte Gedanken, dann als gut oder schlecht beurteilen (sich so anfühlen). So würde ich es in moment ausdrücken.
ich hätte ja auch denken können das mache ich jetzt nicht mit und sage keine Zahl. Das erweckt schon den Eindruck in mir sagen wir von einer "Teilkontrolle" ehrlichgesagt.
Und mal als Gedankenexperiment: wenn da keine Gedanken wären, gäbe es dann überhaupt die Frage nach Kontrolle, oder würde einfach geschehen, was geschieht?
Geschehen was geschieht...
ich kann auch Denken und jetzt hebe ich meinen Rechten Arm und hebe ihn dann hoch.
Stimmt, aber hat der Gedanke etwas mit der Erfahrung zutun oder erzählt er das nur?
Ich würde fast sagen er erzählt das nur, aber der Arm macht ja das was der Gedanke sagt
Habe ich gerade ausprobiert, das ist ja witzig. ;)
*g* :D

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Re: Von vorne

Postby nemesis » Thu Mar 05, 2020 2:03 pm

Was macht das "Ich"-Gefühl so speziell?
… keine Ahnung nun
Ist es denn speziell?
Ich würde nicht sagen das, dass einfach so passiert ehrlichgesagt.
Es ist wie mit den Gedanken sobald der Focus auf den Körper geht und seine Bewegungen, passiert nichts mehr automatisch sondern irgendwie bewusst. Also es wird etwas bewegt (automatisch ohne Kontrolle), dann wird es bemerkt der Focus geht darauf und es wird "entschieden" einfach damit aufzuhören.
Ah, okay.

Zum Thema Kontrolle kommen wir in meiner nächsten Nachricht wieder zurück, mach jetzt erstmal bitte diese Übung:

Stell dich vor einen größeren Spiegel.

1. Schließe zuerst die Augen und fühle die Empfindungen, die als "Körper" bezeichnet werden.

2. Dann öffne die Augen und schaue in den Spiegel, während du immer noch auf die Empfindungen achtest.
Gibt es eine Verbindung zwischen den gefühlten Empfindungen und dem Bild im Spiegel?
Oder nur Gedanken (und/oder mentale Bilder) die das vorschlagen?


3. Während du immer noch auf die Empfindungen achtest, bewege eine Hand und beobachte die Bewegungen im Spiegel.
Gibt es eine Verbindung zwischen der gefühlten Empfindung ( als "Hand" bezeichnet) und dem Bild der Bewegung im Spiegel?

4. Nun mach die gleiche Bewegung mit der Hand, aber diesmal schaue direkt auf die Hand, nicht in den Spiegel.
Gibt es eine Verbindung zwischen den gefühlten Empfindungen (als "Hand" bezeichnet) und dem Bild der "Bewegung"?
Oder nur Gedanken deuten darauf hin?


5. Nun achte nur auf das Bild im Spiegel.
Sagt das Bild für sich allein aus, dass es "Du" oder "dein Körper" ist?
Sagt das Bild selbst in irgendeiner Weise, dass es überhaupt ein "Körper" ist?
Oder gibt es nur Farben und Formen?


6. Wo der Spiegel endet, können einige Teile des Körpers (wahrscheinlich Beine oder Füße) nicht gesehen werden.
Nur durch das Bild im Spiegel, gibt es irgendein "Wissen" , dass es Beine/Füße geben muss oder nur Gedanken und mentale Bilder, die das vorschlagen?

7. Nun dreh dich weg vom Spiegel und schau nach vorn (schau nicht direkt auf
Körperteile).
Gibt es irgendwo einen "Körper" wenn alle Gedanken und Bilder ignoriert werden oder gibt es nur Empfindungen?

8. Beginne langsam zu gehen .
Gibt es einen " Körper" der läuft oder gibt es nur Empfindungen?
Gibt es überhaupt eine Erfahrung des "Gehens" ?
Oder nur GEDANKEN über "Gehen"?
Kann sowas wie "Körper" gefunden werden oder nur Gedanken über einen "Körper"?
Kann so etwas wie "Gehen" gefunden werden?


9. Sind die Empfindungen im Raum lokalisiert (wie durch den Raum gehen) ODER gibt es nur ein Bild, das mit "Raum" beschriftet ist und aufsteigende Empfindungen ohne eine Location?

Die Antworten brauchen wir um uns weiter mit der Kontrolle beschäftigen zu können.
Okay, was ist das Ich?
Ein Gedanke der definiert wird durch andere Gedanken und dadurch eine Bedeutung bekommt, einfach so gesehen ein Gedanke ohne Inhalt...
Jaein. Der Inhalt ist "Ich". Aber es stimmt so, was du schreibst. :)
Bedeutung kommt nur durch die Geschichte und ist auch selbst wieder eine Geschichte.
Es ist eine Geschichte der Gedanken die körperliche Emotionen hervorruft
Sicher? Oder ist das auch schon wieder eine Geschichte, dass die Gedanken die Emotionen hervorrufen?
die bestimmte Gedanken, dann als gut oder schlecht beurteilen
Genau.
ich kann auch Denken und jetzt hebe ich meinen Rechten Arm und hebe ihn dann hoch.
Stimmt, aber hat der Gedanke etwas mit der Erfahrung zutun oder erzählt er das nur?
Ich würde fast sagen er erzählt das nur, aber der Arm macht ja das was der Gedanke sagt
Darauf kommen wir nochmal zurück.
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Re: Von vorne

Postby Wahrheit » Fri Mar 06, 2020 3:30 pm

Was macht das "Ich"-Gefühl so speziell?
… keine Ahnung nun
Ist es denn speziell?
Ich würde in moment sagen welches Ich-Gefühl :)…..
2. Dann öffne die Augen und schaue in den Spiegel, während du immer noch auf die Empfindungen achtest.
Gibt es eine Verbindung zwischen den gefühlten Empfindungen und dem Bild im Spiegel?
Oder nur Gedanken (und/oder mentale Bilder) die das vorschlagen?
Wenn ich nicht wüsste das ich das bin würde ich sagen ich bin das nicht. Ich fühle mich ganz anders als ich aussehe, kann vom fühlen nicht wirklich aufs äußere schließen ehrlichgesagt.
3. Während du immer noch auf die Empfindungen achtest, bewege eine Hand und beobachte die Bewegungen im Spiegel. Gibt es eine Verbindung zwischen der gefühlten Empfindung ( als "Hand" bezeichnet) und dem Bild der Bewegung im Spiegel?
Ich kann nur sagen es fühlt sich anders an als es aussieht...
4. Nun mach die gleiche Bewegung mit der Hand, aber diesmal schaue direkt auf die Hand, nicht in den Spiegel.
Gibt es eine Verbindung zwischen den gefühlten Empfindungen (als "Hand" bezeichnet) und dem Bild der "Bewegung"?
Oder nur Gedanken deuten darauf hin?
Naja, die Frage kann ich auch nicht richtig beantworten, es fühlt sich nur etwas anders an als es aussieht.
Das einzige was ich gemerkt habe das ich eben keine Kontrolle darüber habe wie die Hand sich bewegt, es passiert sozusagen automatisch nur das sich eben vorgenommen wurde mit der Hand zu arbeiten.
5. Nun achte nur auf das Bild im Spiegel.
Sagt das Bild für sich allein aus, dass es "Du" oder "dein Körper" ist?
Sagt das Bild selbst in irgendeiner Weise, dass es überhaupt ein "Körper" ist?
Oder gibt es nur Farben und Formen?
Nein, das sagt das Bild nicht aus ehrlich. Ein "Körper".... in der direkten Erfahrung nein. Mit Gedanken...
Farben und Formen auch nur mit Gedanken, sonst ist da einfach ein Bild was ja auch ein Gedanke ist... eben nicht beschreibbar
6. Wo der Spiegel endet, können einige Teile des Körpers (wahrscheinlich Beine oder Füße) nicht gesehen werden.
Nur durch das Bild im Spiegel, gibt es irgendein "Wissen" , dass es Beine/Füße geben muss oder nur Gedanken und mentale Bilder, die das vorschlagen?
Es ist ein Gefühl da, aber wenn ich in den Spiegel gucke ist es schwer zu erklären ob das was ich fühle nicht doch im Spiegel sichtbar ist in direkter Erfahrung oder ob etwas fehlt
7. Nun dreh dich weg vom Spiegel und schau nach vorn (schau nicht direkt auf
Körperteile).
Gibt es irgendwo einen "Körper" wenn alle Gedanken und Bilder ignoriert werden oder gibt es nur Empfindungen?
Nur Empfindungen
8. Beginne langsam zu gehen .
Gibt es einen " Körper" der läuft oder gibt es nur Empfindungen?
Gibt es überhaupt eine Erfahrung des "Gehens" ?
Oder nur GEDANKEN über "Gehen"?
Kann sowas wie "Körper" gefunden werden oder nur Gedanken über einen "Körper"?
Kann so etwas wie "Gehen" gefunden werden?
(lacht, mir bleibt auch garnichts erspart :) )
Nur Empfindungen
Naja, Empfindungen das etwas passiert was als gehen bezeichnet wird
Gedanken.. glaube die Frage habe ich schon mit den andern Antworten irgendwie beantwortet.
Ja, der Körper kann erfühlt werden finde ich auch wenn ich die Gedanken weglasse, jedenfalls ist dort eine Empfindung.
(Gehen) Nur die Empfindung das dort etwas passiert
9. Sind die Empfindungen im Raum lokalisiert (wie durch den Raum gehen) ODER gibt es nur ein Bild, das mit "Raum" beschriftet ist und aufsteigende Empfindungen ohne eine Location?
Ich finde schon das sie im Raum lokalisiert sind, denn ich bemerke ja auch ohne Gedanken das etwas mir näher kommt oder wieder entfernter wirkt. Das wirkt für mich wie eine lokalisierung mit Empfindungen
Mit geschlossenen Augen stimme ich dir da zu.
Die Antworten brauchen wir um uns weiter mit der Kontrolle beschäftigen zu können.
Alles Ok, habe ja meine Schutzbrille 8) auf und zur Sicherheit noch ein Helm 08) *g*
Jaein. Der Inhalt ist "Ich".
Kannst du das genauer Erläutern? Verstehe das so nicht
Sicher? Oder ist das auch schon wieder eine Geschichte, dass die Gedanken die Emotionen hervorrufen?
Ich würde nein Sagen. Als Beispiel wenn ich mir sexuelle Vorstellungen oder Gedanken mache kommen da ja auch Emotionen oder Empfindungen hoch.

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Re: Von vorne

Postby nemesis » Fri Mar 06, 2020 3:59 pm

Ja, der Körper kann erfühlt werden finde ich auch wenn ich die Gedanken weglasse, jedenfalls ist dort eine Empfindung.
Und ohne Gedanken: ist da ein Körper, der gefühlt wird oder einfach nur "Fühlen"?
Ich finde schon das sie im Raum lokalisiert sind, denn ich bemerke ja auch ohne Gedanken das etwas mir näher kommt oder wieder entfernter wirkt. Das wirkt für mich wie eine lokalisierung mit Empfindungen
Woran wird bemerkt, dass etwas näher kommt?
Form wird größer > Gedanke sagt, da kommt etwas näher.
Gibt es also einen Raum, in dem sich alles befindet oder ist das schon Interpretation dessen, was mit dem Sehsinn wahrgenommen wird?
Jaein. Der Inhalt ist "Ich".
Kannst du das genauer Erläutern? Verstehe das so nicht
Das ist eigentlich gar nicht wichtig.
Du hast gesagt, dass der Ich-Gedanke keinen Inhalt hat. Ich meinte, dass er sehr wohl einen Inhalt hat, nämlich das Wort "Ich". Sonst wäre es ja nicht der Ich-Gedanke.
Ich musste einfach klugscheißen. ;)
das ich eben keine Kontrolle darüber habe wie die Hand sich bewegt, es passiert sozusagen automatisch nur das sich eben vorgenommen wurde mit der Hand zu arbeiten.
Sehr schön!
Gedanke kommt... "ach, vielleicht mal die Hand bewegen"... die Hand bewegt sich.
Irgendjemand da, der das steuert oder passiert das alles einfach?
Inklusive dessen, dass Gedanken sagen, das "Ich" würde die Hand steuern?
Und die "Ich" Gefühle, die da vielleicht hochkommen, tauchen die auch einfach auf oder werden die von "dir" hervorgerufen?

Ohne das Etikett "Ich", was bleibt übrig?


Schau dir bitte folgendes Bild eines Apfels an:
https://www.google.com/search?q=Apfel&c ... f45Q1kCgWM

Was wird wirklich gesehen?
Was ist Interpretation?
right now! ...that's all there is ;)

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Re: Von vorne

Postby Wahrheit » Fri Mar 06, 2020 4:39 pm

Ja, der Körper kann erfühlt werden finde ich auch wenn ich die Gedanken weglasse, jedenfalls ist dort eine Empfindung.
Und ohne Gedanken: ist da ein Körper, der gefühlt wird oder einfach nur "Fühlen"?
Dann einfach nur fühlen oder eben Empfindungen
Ich finde schon das sie im Raum lokalisiert sind, denn ich bemerke ja auch ohne Gedanken das etwas mir näher kommt oder wieder entfernter wirkt. Das wirkt für mich wie eine lokalisierung mit Empfindungen
Woran wird bemerkt, dass etwas näher kommt?
Form wird größer > Gedanke sagt, da kommt etwas näher.
Gibt es also einen Raum, in dem sich alles befindet oder ist das schon Interpretation dessen, was mit dem Sehsinn wahrgenommen wird?
Wenn ich dagegen laufe, hehe.
Ok, eher der Sehsinn der ja auch getäuscht werden kann, also eine Interpretation
Das ist eigentlich gar nicht wichtig.
Du hast gesagt, dass der Ich-Gedanke keinen Inhalt hat. Ich meinte, dass er sehr wohl einen Inhalt hat, nämlich das Wort "Ich". Sonst wäre es ja nicht der Ich-Gedanke.
Ich musste einfach klugscheißen. ;)
*lacht*
Hat der Ich-Gedanke einen Inhalt oder ist das nur eine Bezeichnung, Betitelung des Ich-Gedankens?
Ist das vielleicht eine Gedankengeschichte *fg*?

das ich eben keine Kontrolle darüber habe wie die Hand sich bewegt, es passiert sozusagen automatisch nur das sich eben vorgenommen wurde mit der Hand zu arbeiten.
1.Sehr schön!
Gedanke kommt... "ach, vielleicht mal die Hand bewegen"... die Hand bewegt sich.
Irgendjemand da, der das steuert oder passiert das alles einfach?
2.Inklusive dessen, dass Gedanken sagen, das "Ich" würde die Hand steuern?
3.Und die "Ich" Gefühle, die da vielleicht hochkommen, tauchen die auch einfach auf oder werden die von "dir" hervorgerufen?
1. Langsam aber sicher würde ich sagen das passiert einfach
2. Genau
3. Tauchen einfach auf, langsam wird unheimlich *g*
Ohne das Etikett "Ich", was bleibt übrig?
Empfindungen, Gedanken, fühlen und einfaches Sein
Schau dir bitte folgendes Bild eines Apfels an:
https://www.google.com/search?q=Apfel&c ... f45Q1kCgWM

1. Was wird wirklich gesehen?
2. Was ist Interpretation?
1. Da ist nur ein Sehen
2. Farben, Formen, ein Apfel, ein Bild, ein Blatt

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Re: Von vorne

Postby Wahrheit » Sat Mar 07, 2020 10:22 am

… keine Ahnung nun
Ist es denn speziell?
Ich würde in moment sagen welches Ich-Gefühl :)…..
Es fühlt sich so an als, wenn ich der wäre der da ist und teilweise denkt und spricht.
Gerade ist es so das "Ich" mir klarmache das da nichts ist, also als wenn noch ein "ich" da wäre was dem ich sagt das es nicht existiert.
Außerdem werde "ich" immer wieder in Gedankengeschichten gezogen und unterbreche sie dann.. als wenn "ich" noch da wäre oder als wäre da ein Ich und Wer auch immer... der dem Ich versucht klarzumachen was Sache ist

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Re: Von vorne

Postby nemesis » Sat Mar 07, 2020 7:13 pm

Empfindungen, Gedanken, fühlen und einfaches Sein
Sehr schön!
Also, was fehlt noch?
Es fühlt sich so an als, wenn ich der wäre der da ist und teilweise denkt und spricht.
Gerade ist es so das "Ich" mir klarmache das da nichts ist, also als wenn noch ein "ich" da wäre was dem ich sagt das es nicht existiert.
Außerdem werde "ich" immer wieder in Gedankengeschichten gezogen und unterbreche sie dann.. als wenn "ich" noch da wäre oder als wäre da ein Ich und Wer auch immer... der dem Ich versucht klarzumachen was Sache ist
Wo ist dabei das Ich?
Was muss sich ändern, damit "Erleuchtung" oder was auch immer geschieht?
right now! ...that's all there is ;)

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Re: Von vorne

Postby Wahrheit » Sun Mar 08, 2020 12:29 am

Empfindungen, Gedanken, fühlen und einfaches Sein
Sehr schön!
Also, was fehlt noch?
Ich weiß es nicht
Es fühlt sich so an als, wenn ich der wäre der da ist und teilweise denkt und spricht.
Gerade ist es so das "Ich" mir klarmache das da nichts ist, also als wenn noch ein "ich" da wäre was dem ich sagt das es nicht existiert.
Außerdem werde "ich" immer wieder in Gedankengeschichten gezogen und unterbreche sie dann.. als wenn "ich" noch da wäre oder als wäre da ein Ich und Wer auch immer... der dem Ich versucht klarzumachen was Sache ist
1.Wo ist dabei das Ich?
2.Was muss sich ändern, damit "Erleuchtung" oder was auch immer geschieht?
1. Ich finde keins, irgendwie nur ein Ich-Gefühl (eine Identifikation)
2. Irgendwie fehlt der Aha-Moment, außerdem ist da noch die Identifikation mit dem der teilweise spricht und denkt
Der Gedanke müsste aufhören den Gedanken zu hinterfragen, ehrlichgesagt denke ich die Ich-Gedanken müssten verschwinden oder es dürfte sich nicht mehr so anfühlen als wenn ich da denken und sprechen würde.

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Re: Von vorne

Postby nemesis » Sun Mar 08, 2020 11:53 am

Solange wir immer noch einer Karotte nachgejagen, einem Wunsch oder einer Erwartung, werden wir mit dem Hier und Jetzt niemals ganz im Reinen sein.
Spür rein in diesen sehnlichen Wunsch, dass die Gedanken um dieses "Ich" ein für allemal aufhören sollen.
Lass ihn voll und ganz hier sein.

Ist dieser Wunsch "wahr"?
Wo ist dieses Zentrum, die Achse, das Ich, um das sich dieser Wunsch zu drehen scheint?
Wo ist dieser Jemand, um den sich all diese Karotten zu kreisen scheinen?
Um WEN geht es in diesem Spiel?


Der Wunsch nach Veränderung, der im Hier und Jetzt auftaucht ist genau das, was Hier und Jetzt auftauchen soll.
Das Hier und Jetzt ist immer das Hier und Jetzt. Ganz egal, was auftaucht.
Der Computerbildschirm ist immer der Selbe. Egal, welche Figuren zu sehen sind oder welches Programm abgespielt wird.


Hab einen schönen Sonntag! :)
right now! ...that's all there is ;)


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