Die Begleitung auf LU konzentriert sich darauf zu erkennen, dass es kein wirkliches innewohnendes Ich oder Selbst gibt - was bedeutet das für Dich?
Das bedeutet für mich, dass der, für den es etwas bedeutet, gelernt hat, sich "ich", "mich", "Nico", "Idiot" oder vielleicht sogar, in melancholisch, selbstbewussten Zeit "Gott" zu nennen. In jedem Fall aber, dar ich denke durch verbalen Ausdruck zu einer passenden Selbstdefinition zu gelangen, ist da schon der Wurm drin. Warum sich definieren?
Was führt dich zu Liberation Unleashed?
Mich führt eine gewisse Unausweichlichkeit im Wachsen. Wohl ist ein Wesen im Innern, dass mich zwingt, fortzuschreiten, nicht, was mich zur Ruhe bringt, doch es ist die Nennun eben jenen Wesens, die der Frage am besten Antwort gibt. Wenn die Welt da draußen nur die Welt in mir widerspiegelt, so bin ich offenbar jetzt an die Frequenz gelangt, die einen Kontakt zu LiberationUnleashed in sich birgt.
In realitätsbezogeneren Worten: Mein Freund hat mir vor etwa einer Stunde erzählt, was LiberationUnleashed macht.
Nun habe ich schon von vielen Scharlatarnen und von sich selbst unbewussten "Scheinfreien" gehört, wovon ich aber noch nie gehört habe, ist die Möglichkeit zu haben, in direkten Kontakt mit den "Predigenden" zu treten- Kostenfrei!
In den letzten Jahren bin ich immer mehr in den Genuss der Verbundenheit mit dem Roten Faden gekommen. Filmreife Szenen kommen immer öfter, bleiben immer länger, entwickeln einen immer tieferen Charakter, weil ich die Existenz des roten Fadens für mich anerkannt habe.
Immer mehr kann ich beobachten, wie äußeres Erleben nur meine Inneren Prozesse auf einer anderen Ebene darstellt, wie dadurch jede Kleinigkeit im Außen auch an Wichtigkeit gewinnt. Weil es einen Grund haben wird, warum gerade dieser Ast als wichtig oder jener Baum als klein wahrgenommen wird.
Genauso spiegelt es wohl mein Inneres wider, dass ich diese Zeilen nun sehe auf eben jener Website.
Was mich zu Liberation Unleashed führt?
Das Gleiche, das uns alle führt.
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
Ich habe mittlerweile ein Modell der Reinkarnation für mich gefunden, das mir gut gefällt. Einen Teil davon verwende ich als Einleitung für diese Antwort:
Nach diesem Modell bist du einfach, was du eben jetzt bist. Du hast Erfahrungen gesammelt, von denen du weißt, woher sie kommen, du hast Erfahrungen gesammelt, die lange vor deiner jetzigen Form ihren Ursprung haben. Diese erlent zu haben, ist nicht unbedingt im Gedächtnisschatz der momentanen Form enthalten, doch die Erfahrungen sind da! Du bist die Summe dieser Erfahrungslinie.
Wenn du stirbst.... wirst du wieder formloser und schwirrst erheblich schneller in höhere oder niedere Frequenzbereiche. Jener Frequenzbereich, der dir am ehesten entspricht wird deine neue Geburtsstätte. Und jedes Wesen, das beispielsweise im Bereich Erde neugeboren wird, wird quasi vermischt mit der immer wieder Identen Form eines menschlichen Körpers. So wird die Vielfalt der verschiedenen Gestalten generiert, die doch alle Mensch sind.
Soviel zur Vorstellung. Nun zu mir:
Ich bin bei einer Steißgeburt schon verkehrt auf die Welt gekommen und seit ich mit intensiver Selbstreflexion begonnen habe, macht mein Bild von der Welt dieser Geburt und eben der Frequenz, auf der ich nunmal schwinge alle Ehre.
Ich rede nicht davon, immer anders als alle zu sein, sondern eher meist genau gegenteilig.
Ich weiß nicht genau warum ich auf dieser Frequenz schwinge und ich weiß nicht, ob das mein Ego eher pusht oder untergräbt, ob ich diese Gegensätzlichkeit unbewusst erschaffe oder ob ich mich ihr nur hingeben gelernt habe. Jedenfalls lebe ich in einer immer zunehmend spiegelverkehrten Welt und habe damit geschafft, was ich schon lange angestrebt hatte: Eine Lockerung in der Realität.
Oft bin ich stolz auf diese Andersartigkeit und kann mir gut vorstellen, dass ich sie deshalb unbewusst erschaffe, oft aber isoliert sie mich und treibt mich an düstere Orte meiner selbst. Und eben hier sind wir bei der konkreten Beantwortung dieser Frage:
Ich habe, wie sicher viele andere, schlicht nicht die Möglichkeit, mich dem Trieb zum Wachstum zu widersetzen, denn der Drang ist so stark, dass die Alternative nichts geringeres als eine Depression ist mit Hang zum Freitod und schmerzlicher Leere.... obgleich dieser Zwang mit einer erfüllenden Neugierde begonnen hat, die seither nur stärker geworden ist.
Es wird hier einfach gesucht, seit ich mich erinnern kann.... im Hintergrund, im Vordergrund, wo es was zu finden gibt.
Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum?
Ich erwarte, herauszufinden, was dieses Forum wohl zu bieten hat.
Mit durch des Lebens Prägungen entstandenem Misstrauen, ebenso, wie mit vorfreudiger Erwartung.
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden? 11
FrEchtheit
Re: FrEchtheit
Hallo Lilith,
herzlich willkommen! Ich werde dich gern bei diesem Prozess begleiten. Bitte schau – falls nicht schon geschehen – die einführenden Worte unter diesem Link durch: viewtopic.php?f=18&t=6280
Bitte mache dich auch mit der Zitierfunktion vertraut, das schafft mehr Übersicht im Dialog: viewtopic.php?f=18&t=6275
Wie du ja schon gelesen hast, geht es hier einzig und allein um die zentrale Frage, ob da ein ich vorhanden ist oder nicht. Dazu werde ich dir Fragen stellen, die ich dich bitte, möglichst gewissenhaft, und vor allem aus der frischen Wahrnehmung im Jetzt und Hier zu beantworten. Vergiss dabei all das, was du zu wissen glaubst, alle Konzepte, alle Glaubenssätze. Einfach: direkt schauen, was ist da? Immer nur jetzt. Bitte sei auch in deinem eigenen Interesse so aufrichtig und ehrlich wie möglich.
Sehr hilfreich ist es auch, wenn du dir für die Dauer dieses Dialoges nicht parallel andere Bücher, Videos, Filme etc. zu Gemüte führst, denn dies lenkt nur unnötig ab und erschafft möglicherweise neue Konzepte. Wenn du meditierst, darfst du das natürlich weiterhin tun.
In der Regel solltest du versuchen, jeden Tag (oder zumindest jeden 2.) zu antworten, damit der Prozess im Fluss bleibt. Sollte es einmal nicht klappen, bitte vorher kurz Bescheid geben. Dasselbe gilt natürlich auch für mich :-)
So, nach diesen organisatorischen Dingen können wir dann auch gleich anfangen! Bitte denk daran, alle Fragen aus der direkten Wahrnehmung zu beantworten und nicht einfach Gedanken, die dazu auftauchen, aufzuschreiben.
Was wird nach dem Durchschauen der Ich-Illusion anders sein als bisher? Welche Erwartungen sind da?
Welche Auswirkungen wird dies auf dein Leben haben?
Was wird gleich bleiben?
Bin gespannt auf deine Antworten...
Luke
herzlich willkommen! Ich werde dich gern bei diesem Prozess begleiten. Bitte schau – falls nicht schon geschehen – die einführenden Worte unter diesem Link durch: viewtopic.php?f=18&t=6280
Bitte mache dich auch mit der Zitierfunktion vertraut, das schafft mehr Übersicht im Dialog: viewtopic.php?f=18&t=6275
Wie du ja schon gelesen hast, geht es hier einzig und allein um die zentrale Frage, ob da ein ich vorhanden ist oder nicht. Dazu werde ich dir Fragen stellen, die ich dich bitte, möglichst gewissenhaft, und vor allem aus der frischen Wahrnehmung im Jetzt und Hier zu beantworten. Vergiss dabei all das, was du zu wissen glaubst, alle Konzepte, alle Glaubenssätze. Einfach: direkt schauen, was ist da? Immer nur jetzt. Bitte sei auch in deinem eigenen Interesse so aufrichtig und ehrlich wie möglich.
Sehr hilfreich ist es auch, wenn du dir für die Dauer dieses Dialoges nicht parallel andere Bücher, Videos, Filme etc. zu Gemüte führst, denn dies lenkt nur unnötig ab und erschafft möglicherweise neue Konzepte. Wenn du meditierst, darfst du das natürlich weiterhin tun.
In der Regel solltest du versuchen, jeden Tag (oder zumindest jeden 2.) zu antworten, damit der Prozess im Fluss bleibt. Sollte es einmal nicht klappen, bitte vorher kurz Bescheid geben. Dasselbe gilt natürlich auch für mich :-)
So, nach diesen organisatorischen Dingen können wir dann auch gleich anfangen! Bitte denk daran, alle Fragen aus der direkten Wahrnehmung zu beantworten und nicht einfach Gedanken, die dazu auftauchen, aufzuschreiben.
Was wird nach dem Durchschauen der Ich-Illusion anders sein als bisher? Welche Erwartungen sind da?
Welche Auswirkungen wird dies auf dein Leben haben?
Was wird gleich bleiben?
Bin gespannt auf deine Antworten...
Luke
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Re: FrEchtheit
Hallo Luc,Was wird nach dem Durchschauen der Ich-Illusion anders sein als bisher? Welche Erwartungen sind da?
Welche Auswirkungen wird dies auf dein Leben haben?
Was wird gleich bleiben?
cool, danke Dir, freut mich.
Also im Grunde hat mich mein Erfahrungsreichtum zu einem Modell des Erwachens geführt, welches paradoxe Strukturen im Innersten aufweist. Je mehr ich erkenne, warum das Erwachen nicht DAS Erwachen, sondern EIN Erwachen ist, welches bei jedem anders sein kann, desto mehr erwache ich. Vorausgesetzt die bewusste Suche nach dem Erwachen ist zuvor schon eingetreten.
In meiner Vorstellung davon, was danach anders sein wird, gehe ich also davon aus, dass ich mich irre. (Ich glaube ja eigentlich, dass es einen Bereich "von bis" gibt, den man, möchte man das, als DEN Prozess festlegen kann.
Aber wenn ich mich irre und dies erkenne, tue ich ja genau das, was ihr anratet: Alle bisherigen Vorstellungen über Board zu werfen. So gesehen ist das ja etwas Gutes.
Also gehe ich im Folgenden einfach einmal davon aus, dass ich nach diesem LU-Prozess einen erheblichen Wandel in meiner Wahrnehmung gemacht haben werde. Von diesem erwarte ich:
Dass ich aufhöre, immer und immer wieder so tief in das Ich-Konstrukt zu fallen, dass es Leid auslöst.
Ich erwarte mir, ein Gespür dafür zu entwickeln, wann ich aktiv sein sollte und wann die Zurückhaltung angebrachter ist.
Ich erwarte, mich selbst als den Raum wahrnehmen zu können und wirklich SEHEN zu können, wie ich als Raum nur mit mir selbst spreche, wenn ich Unterhaltungen mit anderen Menschen führe.
Ich erwarte von Zeit zu Zeit nichts geringeres als die Unendlichkeit in meiner Freiheit zu spüren.
Und weil auf LU immer wieder empfohlen wird, die Verstandesebene nicht zu krass zu bedienen, hier eine Gefühlswahrnehmung... die Vorstellung aus der Sicht meiner Sinne:
Hell, heller Raum, Sonnenlicht auf Pflanzenblättern, Luft, Umherfliegen, Leichtigkeit, Grinsen, wohlbehütet durchatmen, frische Luft, mehr Farbe als Form, Gold, Weiß, Grasgrün und helles Gelb.... klares Rot, aber wenig
Zusammengefasst: Ich erwarte mir, das Leben von weiter oben betrachten zu können. Fraktal gesehen: eine Stufe weiter.
Aber wie gesagt, wahrscheinlicher ist für mich eher, dass ich letztendlich um ein paar Perspektiven deinerseits reicher sein werde. Und das allein würde die Erfahrung schon sinnvoll machen.
Danke schonmal.
LG Nico
Re: FrEchtheit
Hallo Luc,Was wird nach dem Durchschauen der Ich-Illusion anders sein als bisher? Welche Erwartungen sind da?
Welche Auswirkungen wird dies auf dein Leben haben?
Was wird gleich bleiben?
cool, danke Dir, freut mich.
Also im Grunde hat mich mein Erfahrungsreichtum zu einem Modell des Erwachens geführt, welches paradoxe Strukturen im Innersten aufweist. Je mehr ich erkenne, warum das Erwachen nicht DAS Erwachen, sondern EIN Erwachen ist, welches bei jedem anders sein kann, desto mehr erwache ich. Vorausgesetzt die bewusste Suche nach dem Erwachen ist zuvor schon eingetreten.
In meiner Vorstellung davon, was danach anders sein wird, gehe ich also davon aus, dass ich mich irre. (Ich glaube ja eigentlich, dass es einen Bereich "von bis" gibt, den man, möchte man das, als DEN Prozess festlegen kann.)
Aber wenn ich mich irre und dies erkenne, tue ich ja genau das, was ihr anratet: Alle bisherigen Vorstellungen über Board zu werfen. So gesehen ist das ja etwas Gutes.
Also gehe ich im Folgenden einfach einmal davon aus, dass ich nach diesem LU-Prozess einen erheblichen Wandel in meiner Wahrnehmung gemacht haben werde. Von diesem erwarte ich:
Dass ich aufhöre, immer und immer wieder so tief in das Ich-Konstrukt zu fallen, dass es Leid auslöst.
Ich erwarte mir, ein Gespür dafür zu entwickeln, wann ich aktiv sein sollte und wann die Zurückhaltung angebrachter ist.
Ich erwarte, mich selbst als den Raum wahrnehmen zu können und wirklich SEHEN zu können, wie ich als Raum nur mit mir selbst spreche, wenn ich Unterhaltungen mit anderen Menschen führe.
Ich erwarte von Zeit zu Zeit nichts geringeres als die Unendlichkeit in meiner Freiheit zu spüren.
Und weil auf LU immer wieder empfohlen wird, die Verstandesebene nicht zu krass zu bedienen, hier eine Gefühlswahrnehmung... die Vorstellung aus der Sicht meiner Sinne:
Hell, heller Raum, Sonnenlicht auf Pflanzenblättern, Luft, Umherfliegen, Leichtigkeit, Grinsen, wohlbehütet durchatmen, frische Luft, mehr Farbe als Form, Gold, Weiß, Grasgrün und helles Gelb.... klares Rot, aber wenig
Zusammengefasst: Ich erwarte mir, das Leben von weiter oben betrachten zu können. Fraktal gesehen: eine Stufe weiter.
Aber wie gesagt, wahrscheinlicher ist für mich eher, dass ich letztendlich um ein paar Perspektiven deinerseits reicher sein werde. Und das allein würde die Erfahrung schon sinnvoll machen.
Danke schonmal.
LG Nico
Re: FrEchtheit
Dass ich aufhöre, immer und immer wieder so tief in das Ich-Konstrukt zu fallen, dass es Leid auslöst.
Ich erwarte mir, ein Gespür dafür zu entwickeln, wann ich aktiv sein sollte und wann die Zurückhaltung angebrachter ist.
Ich erwarte, mich selbst als den Raum wahrnehmen zu können und wirklich SEHEN zu können, wie ich als Raum nur mit mir selbst spreche, wenn ich Unterhaltungen mit anderen Menschen führe.
Ich erwarte von Zeit zu Zeit nichts geringeres als die Unendlichkeit in meiner Freiheit zu spüren.
Wie du selbst schon erkannt hast: Das sind doch eine ganze Menge Vorstellungen ;-) Ganz egal, ob das eine oder andere tatsächlich später so eintritt oder nicht, ist es so dass JEDE Erwartung es verhindert, dass du dich ganz einlassen kannst auf das, was JETZT ist. Versuche, alle Erwartungen und Konzept über „Erwachen“, „Unendlichkeit“ oder „Raum“ beiseite zu legen...
Dafür ist es hilfreich, sich klar zu machen, was real ist, und was dagegen der Welt der Vorstellung entspringt.
Eine Definition: Real ist das, was nicht verschwindet, wenn man aufhört, daran zu glauben oder es sich vorzustellen.
Ein Sonnenaufgang, den du dir vorstellst, ist nicht real, ebenso wenig die Erinnerung an eine Begegnung, die gestern stattgefunden hat. Real dagegen ist, wie sich deine Füße genau jetzt anfühlen. Oder das Rot einer Rose, die du jetzt in der Hand hältst. Oder das Bild zweier Hände, die über die Tastatur gleiten – genau jetzt.
Dazu eine kleine Übung: Welche Farbe haben die Socken, die du gerade trägst? Antwort:…….
Du kannst die Antwort auf zwei Arten finden:
1. Du erinnerst dich daran, dass du heute morgen die roten Ringelsocken angezogen hast. Dies wird vielleicht stimmen, vielleicht hast du aber auch vergessen, dass du dich nochmal umgezogen hast. Oder du bist unbemerkt eingeschlafen und jemand hat deine Socken getauscht :-) Es ist in jedem Fall eine Antwort, die aus der Erinnerung stammt, die dir aber nicht sicher beantworten kann, was JETZT real ist!
2. Du beugst dich vor und schaust direkt nach. Dies ist unmittelbare Wahrnehmung. Nur auf diese Art findest du die Wahrheit heraus! Und nur auf diese Art und Weise wollen wir hier schauen.
Was findest du, wenn du auf diese zweite Art nach dem „ich“ schaust?
Gibt es ein ich – genau jetzt?
Wie sieht es aus? Welche Form hat es?
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Re: FrEchtheit
PS: Wenn du oben auf das kleine Dreieck neben dem Symbol eines Schraubenschlüssels klickst, kannst du "Subscribe topic" auswählen. Du erhälst so eine Emailnachricht, wenn ich dir geantwortet habe.
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Re: FrEchtheit
Es ist beobachtender Natur. Es ist nicht mehr und nicht weniger, als die Tat der Beobachtung an sich. Es ist eine Tat. Es ist ein Verb.Was findest du, wenn du auf diese zweite Art nach dem „ich“ schaust?
Gibt es ein ich – genau jetzt?
Wie sieht es aus? Welche Form hat es?
Es erschließt sich, wenn ich es denn überhaupt sehen will, aus allem das passiert.
Der Kamin flackert, die Handytastatur verändert sich durch Fingertippen und Gedanken liegen wie ein Schleier, immer anders gefärbt, über all dem, was passiert. Emotionen sind die Färbungen des Schleiers.
Ob nun Flackern oder Emotion, beides ist wahrnehmbar und somit nicht das Wahrnehmen Selbst, das "Ich".
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich sehe auf eine gewisse Weise schon ein reelles Ich. Es ist Betrachtungssache, Definitionssache, finde ich.
Es ist eben nur dieses eine Ich zu dem wir beginnen zu zerfließen, in ihm aufzugehen, sobald wir uns unser getrenntes Ich loslassen trauen. Es gibt eben nur das Eine, finde ich und da dann der Vergleichswert fehlt, könnte man auch sagen, es gibt kein Ich.
Ich finde das deshalb wichtig zu erwähnen, weil gefühlt schon immer ein Ich da ist, nur ist es immer auf einer Frequenz zwischen getrenntem Ich und allverbundenem Ich zu finden.
Schaue ich aufs Ich wie auf die Socken, so ist es zwar nicht eigenständig, aber es ist da!
LG
Re: FrEchtheit
Das ist gut! Ehrlich währt am längsten – oder hier: bringt uns am besten weiter :-))Ich muss ganz ehrlich sagen
„Definitionssache“ bedeutet, dass Gedanken das, was IST, interpretieren. oder? Schau mal hin, BEVOR die Gedanken sich einmischen, nur auf das was IST:Ich muss ganz ehrlich sagen, ich sehe auf eine gewisse Weise schon ein reelles Ich. Es ist Betrachtungssache, Definitionssache, finde ich.
Ist da wirklich ein reelles „ich“?
Es ist beobachtender Natur. Es ist nicht mehr und nicht weniger, als die Tat der Beobachtung an sich. Es ist eine Tat. Es ist ein Verb.
Ist das "Beobachten" tatsächlich etwas subjektives, etwas, das ein „ich“ tut?
Woran merkst du, dass es ein „ich“ tut?
Schau genau hin!
Eine Übung: Nimm dir einen Apfel und stelle ihn vor dich auf den Tisch. Betrachte nun genau:
- Was wird gesehen? Ist da ein „Apfel“ oder ist es nur ein Bild, eine Ansammlung von Farben?
- Was wird gehört? Kann der „Apfel“ gehört werden?
- Schließe die Augen und nimm den Apfel in die Hände: Was wird gefühlt? Ist es ein „Apfel“ oder sind es einfach die Wahrnehmungen, die gerade jetzt da sind?
- Rieche an der Schale: Ist in dem Geruch der „Apfel“ enthalten? Hat der Geruch überhaupt etwas mit „Apfel“ zu tun?
- Gedanken: Welche Gedanken tauchen auf? Enthalten diese den „Apfel“?
- Gibt es noch andere Ebenen? Untersuche…
Versuche nun, die folgende Fragen so gewissenhaft wie möglich zu beantworten:
Ist in irgendeiner Wahrnehmung ein realer „Apfel“ aufgetaucht?
Wie genau entsteht das Konzept eines „Apfels“?
Bin gespannt auf deine Antworten!
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Re: FrEchtheit
Das Konzept eines Apfels, wie genau es entsteht....
Irgendwann wurde aus Laut Wort und aus Wort wurden ganze Sätze.
Seit alle Dinge, die wir sehen, ihren Namen haben oder seit nur noch gesehen wird, was Namen hat, sind wir vermischter und doch getrennter denn je.
Verknotet!
Jedermanns Realität hat Einfluss auf alle Realitäten zusammen und zwar über das Feld der WIRklichkeit.
Ein Apfel wurde eben so genannt und im Grunde meinen wir mit dem Wort Apfel die "Essenz Apfel"... wir meinen den Durchschnitt aller Dinge, die nach unserer Vorstellung ins Konzept eines Apfels passen.
Fehlerhaft, wenn ich nicht weiß, dass ich die Wahrheit nicht auszudrücken sondern nur aufzunehmen vermag, aber seit ich für mich akzeptiert habe, dass die Erleuchtung als zu erreichender Punkt nicht funktionieren kann, weil es eben schon durch die unterschiedlichen Interpretation vom Wort "Erleuchtung" zu Ungenauigkeiten kommt, sehe ich, dass ich einfach nicht von einer Absolutheit sprechen kann.
Also zur Übung: "Ja ich sehe einen Apfel"...es macht Sinn, das in einer verbalen Unterhaltung so zu benennen, damit du auch verstehst, was ich dir übermitteln möchte. Auf dieser Ebene sehe ich also einen Apfel... von Rewe.
Wenn ich nach der absoluten Wahrheit frage (annähern ans Absolute kann ich mich ja, wenngleich ich's nie erreichen werde) dann ist da weder Apfel, noch Frage, noch Wort, noch Ich.
Ich hoffe, du kannst was mit der Antwort anfangen.
Irgendwann wurde aus Laut Wort und aus Wort wurden ganze Sätze.
Seit alle Dinge, die wir sehen, ihren Namen haben oder seit nur noch gesehen wird, was Namen hat, sind wir vermischter und doch getrennter denn je.
Verknotet!
Jedermanns Realität hat Einfluss auf alle Realitäten zusammen und zwar über das Feld der WIRklichkeit.
Ein Apfel wurde eben so genannt und im Grunde meinen wir mit dem Wort Apfel die "Essenz Apfel"... wir meinen den Durchschnitt aller Dinge, die nach unserer Vorstellung ins Konzept eines Apfels passen.
Fehlerhaft, wenn ich nicht weiß, dass ich die Wahrheit nicht auszudrücken sondern nur aufzunehmen vermag, aber seit ich für mich akzeptiert habe, dass die Erleuchtung als zu erreichender Punkt nicht funktionieren kann, weil es eben schon durch die unterschiedlichen Interpretation vom Wort "Erleuchtung" zu Ungenauigkeiten kommt, sehe ich, dass ich einfach nicht von einer Absolutheit sprechen kann.
Also zur Übung: "Ja ich sehe einen Apfel"...es macht Sinn, das in einer verbalen Unterhaltung so zu benennen, damit du auch verstehst, was ich dir übermitteln möchte. Auf dieser Ebene sehe ich also einen Apfel... von Rewe.
Wenn ich nach der absoluten Wahrheit frage (annähern ans Absolute kann ich mich ja, wenngleich ich's nie erreichen werde) dann ist da weder Apfel, noch Frage, noch Wort, noch Ich.
Ich hoffe, du kannst was mit der Antwort anfangen.
Re: FrEchtheit
Hallo Nico,
zunächst eine Bitte: Bitte immer ALLE blau gefärbten Fragen einzeln untersuchen und beantworten. Diese Fragen sind so gestellt, dass das Fragen SELBST dich zum „torlosen Tor“ führt. Nicht die Antwort ist also entscheidend, sondern der Prozess des schonungslosen Sich-selbst-Befragens.
Bei der Untersuchung versuche, ALLE Konzepte beiseite zu lassen, also auch darüber, wie wir Menschen was gelernt haben, über das „Feld der Wirklichkeit“ oder „Erleuchtung“… All das sind Antworten, die durch DENKEN zustande gekommen sind. Diese werden dich nicht weiter bringen, denn – wie gesagt – das FRAGEN selbst ist entscheidend. Und indem du die Antworten wiedergibst, die dir das Denken geliefert hat, umgehst du das Eigentliche: nämlich das direkte Fragen und Suchen in der direkten Wahrnehmung!
Ist das wirklich so? Vielleicht kannst du den Apfel nochmal holen (sofern er nicht inzwischen aufgegessen ist :-) Jedes andere Stück Obst oder Gemüse tut es aber auch…
Bitte schau nochmal genau hin und achte dieses Mal nicht auf die Gedanken, egal, welche noch so kluge Antwort sie bereit halten mögen…
Ist in der direkten Wahrnehmung tatsächlich ein Apfel zu finden?
Wie genau entsteht in diesem Moment der Eindruck eines „Apfels“?
Sind es verschiedene Schritte, in denen dies geschieht? Benenne sie einzeln.
Sich ans Absolute annähern: Wie geht das? Wer nähert sich da an was an?
Liebe Grüße
Luke
zunächst eine Bitte: Bitte immer ALLE blau gefärbten Fragen einzeln untersuchen und beantworten. Diese Fragen sind so gestellt, dass das Fragen SELBST dich zum „torlosen Tor“ führt. Nicht die Antwort ist also entscheidend, sondern der Prozess des schonungslosen Sich-selbst-Befragens.
Bei der Untersuchung versuche, ALLE Konzepte beiseite zu lassen, also auch darüber, wie wir Menschen was gelernt haben, über das „Feld der Wirklichkeit“ oder „Erleuchtung“… All das sind Antworten, die durch DENKEN zustande gekommen sind. Diese werden dich nicht weiter bringen, denn – wie gesagt – das FRAGEN selbst ist entscheidend. Und indem du die Antworten wiedergibst, die dir das Denken geliefert hat, umgehst du das Eigentliche: nämlich das direkte Fragen und Suchen in der direkten Wahrnehmung!
Also zur Übung: "Ja ich sehe einen Apfel".
Ist das wirklich so? Vielleicht kannst du den Apfel nochmal holen (sofern er nicht inzwischen aufgegessen ist :-) Jedes andere Stück Obst oder Gemüse tut es aber auch…
Bitte schau nochmal genau hin und achte dieses Mal nicht auf die Gedanken, egal, welche noch so kluge Antwort sie bereit halten mögen…
Ist in der direkten Wahrnehmung tatsächlich ein Apfel zu finden?
Wie genau entsteht in diesem Moment der Eindruck eines „Apfels“?
Sind es verschiedene Schritte, in denen dies geschieht? Benenne sie einzeln.
Wenn ich nach der absoluten Wahrheit frage (annähern ans Absolute kann ich mich ja, wenngleich ich's nie erreichen werde) dann ist da weder Apfel, noch Frage, noch Wort, noch Ich.
Sich ans Absolute annähern: Wie geht das? Wer nähert sich da an was an?
Liebe Grüße
Luke
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Re: FrEchtheit
Hallo Lucas369,
alles klar, alles klar. Hier also die einzelnen Fragen und Antworten:
Je stärker dieser Waberzustand wurde, desto mehr hatte der Apfel Potenzial, ein gelber Ball, ein Herz, etc oder zu einer der Nichts-Flächen zu werden.
Dieser Zustand wird immer dann intensiver, wenn Gedanken und Worte sich verringern.
Also nein, in diesem Zustsnd kann ich ihn nicht klar als Apfel erkennen.... nur wenn ich will.
Sobald das Wort "Apfel" im Kopf auftauch, wird der Waberzustand erheblich schwächer.
Andere "Entstehungsmerkmale" sind die runde Form, die gelbgrüne Farbe, die Größe.
Also Schrit für Schritt entsteht der Apfel, wenn ich Schritt für Schritt wieder denke. Egal worum es sich bei den Gedanken handelt. Je mehr Gedanken, desto präsenter die gesamte abgespeicherte Welt der Definitionen.
Visuell zeigt sich "Schritt für Schritt" indem einmal das Wabern schwächer wird, dann die gelbe Farbe zurückkehrt, dann die Schärfe der Apfelumrisse und zum Schluss der Stengel.
Ich seh das immer so, dass das Ich zwar Illusion ist, für das Ich ist es selbst aber echt. Ausserhalb der Ichwelt wird das erkannt, innerhalb wird der Illusion geglaubt. Das Absolute ist zwar eine fehlerhafte Vorstellung des Ichs, weil das Absolute weit mehr als genau ein Wort ist, aber durch das Streben nach der Bedeutung dieses Wortes kommt man der eigentlichen Bedeutung näher... erlebt man als ich die Auflösung seiner Selbst.
LG
alles klar, alles klar. Hier also die einzelnen Fragen und Antworten:
Also es ist so: Ich habe mich hingesetzt und den Apfel vor mich gelegt. Im gleichen Moment, in dem der Fokus auf den Apfel gesetzt wurde, hat dieser begonnen sich zu verwandeln. Das Sichtfeld wurde pulsierend, atmend, unscharf und Teilbereiche haben sich in Nichts aufgelöst, um dann wieder zu erscheinen, abwechselnd immer andere Bereiche. Wabernd und sich verändernd also.Ist das wirklich so? Vielleicht kannst du den Apfel nochmal holen.
Bitte schau nochmal genau hin und achte dieses Mal nicht auf die Gedanken, egal, welche noch so kluge Antwort sie bereit halten mögen…
Ist in der direkten Wahrnehmung tatsächlich ein Apfel zu finden?
Je stärker dieser Waberzustand wurde, desto mehr hatte der Apfel Potenzial, ein gelber Ball, ein Herz, etc oder zu einer der Nichts-Flächen zu werden.
Dieser Zustand wird immer dann intensiver, wenn Gedanken und Worte sich verringern.
Also nein, in diesem Zustsnd kann ich ihn nicht klar als Apfel erkennen.... nur wenn ich will.
Sobald das Wort "Apfel" im Kopf auftauch, wird der Waberzustand erheblich schwächer.
Der Eindruck entsteht immer dann, wenn ich von der Waber-AllesIstMöglich-Ebene in die beschränkte Gedankenebene zurückkehre.... Für mich bedeutet es Anstrengung, diese Waber-Ebene aufrecht zu erhalten, also entsteht der Eindruck eines Apfels gefühlt ganz von selbst.Wie genau entsteht in diesem Moment der Eindruck eines „Apfels“?
Der Stengel ist mir aufgefallen. Der ist sehr prägnant. Immer wenn er im Nichts verschwunden ist, war der Apfel viel formbarer und sobald ich ihn wieder sah, tauchte das Wort "Apfel" auf (oder umgekehrt).Sind es verschiedene Schritte, in denen dies geschieht? Benenne sie einzeln.
Andere "Entstehungsmerkmale" sind die runde Form, die gelbgrüne Farbe, die Größe.
Also Schrit für Schritt entsteht der Apfel, wenn ich Schritt für Schritt wieder denke. Egal worum es sich bei den Gedanken handelt. Je mehr Gedanken, desto präsenter die gesamte abgespeicherte Welt der Definitionen.
Visuell zeigt sich "Schritt für Schritt" indem einmal das Wabern schwächer wird, dann die gelbe Farbe zurückkehrt, dann die Schärfe der Apfelumrisse und zum Schluss der Stengel.
Sich ans Absolute annähern. Wie geht das?
Ich seh das immer so, dass das Ich zwar Illusion ist, für das Ich ist es selbst aber echt. Ausserhalb der Ichwelt wird das erkannt, innerhalb wird der Illusion geglaubt. Das Absolute ist zwar eine fehlerhafte Vorstellung des Ichs, weil das Absolute weit mehr als genau ein Wort ist, aber durch das Streben nach der Bedeutung dieses Wortes kommt man der eigentlichen Bedeutung näher... erlebt man als ich die Auflösung seiner Selbst.
LG
Re: FrEchtheit
Hallo Nico,
sehr gut, das hast du gut beobachtet und beschrieben! Es ist eine wichtige Erkenntnis, dass aus dem Waberzustand nur dann ein „Apfel“ wird, wenn Gedanken ihn so benennen! Ohne Gedanken kein Apfel, oder?
Schau dich einmal um, wo du gerade bist und beobachte, wie die Gedanken alles mit Etiketten versehen, wie sie aus EINEM Sehen getrennte Dinge erschaffen, die scheinbar unabhängig voneinander existieren…
Noch eine Übung: Bitte schließe die Augen und stelle dir eine Wassermelone vor. Mach dir ein genaues Bild, die grüne Farbe, die Struktur der Schale. Rieche in der Vorstellung daran, fühle, wie die Melone sich in den Händen anfühlt. Wie groß ist sie? Wie schwer? Ist sie kalt oder warm?
Nun öffne die Augen…… Wo ist die Melone geblieben? Ist sie zerstört worden? Ist sie nur unsichtbar geworden und kommt gleich zurück? Hat sie jemals existiert? Kann sie überhaupt zerstört werden?
Die Melone kann nicht zerstört werden, denn sie hat nie wirklich existiert!
Nun schau nach dem „ich“. Ist es nicht genau so wie mit der Melone? Existiert das ich? Kann es in den Wahrnehmungen gefunden werden?
Kann sich etwas auflösen, was nie existiert hat?
Gibt es so etwas wie „innerhalb“ und „außerhalb“ der Ich-Welt?
Höre nicht auf die Etikettierung der Gedanken. Schau direkt hier und jetzt...
sehr gut, das hast du gut beobachtet und beschrieben! Es ist eine wichtige Erkenntnis, dass aus dem Waberzustand nur dann ein „Apfel“ wird, wenn Gedanken ihn so benennen! Ohne Gedanken kein Apfel, oder?
Schau dich einmal um, wo du gerade bist und beobachte, wie die Gedanken alles mit Etiketten versehen, wie sie aus EINEM Sehen getrennte Dinge erschaffen, die scheinbar unabhängig voneinander existieren…
Noch eine Übung: Bitte schließe die Augen und stelle dir eine Wassermelone vor. Mach dir ein genaues Bild, die grüne Farbe, die Struktur der Schale. Rieche in der Vorstellung daran, fühle, wie die Melone sich in den Händen anfühlt. Wie groß ist sie? Wie schwer? Ist sie kalt oder warm?
Nun öffne die Augen…… Wo ist die Melone geblieben? Ist sie zerstört worden? Ist sie nur unsichtbar geworden und kommt gleich zurück? Hat sie jemals existiert? Kann sie überhaupt zerstört werden?
Die Melone kann nicht zerstört werden, denn sie hat nie wirklich existiert!
Nun schau nach dem „ich“. Ist es nicht genau so wie mit der Melone? Existiert das ich? Kann es in den Wahrnehmungen gefunden werden?
[...] aber durch das Streben nach der Bedeutung dieses Wortes kommt man der eigentlichen Bedeutung näher... erlebt man als ich die Auflösung seiner Selbst.
Kann sich etwas auflösen, was nie existiert hat?
Gibt es so etwas wie „innerhalb“ und „außerhalb“ der Ich-Welt?
Höre nicht auf die Etikettierung der Gedanken. Schau direkt hier und jetzt...
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Re: FrEchtheit
Sie war nie da. Sie ist geblieben, wo sie war, in der Welt der Vorstellung.Nun öffne die Augen…… Wo ist die Melone geblieben?
Nein, sie war nie existent.Ist sie zerstört worden?
Genau genommen: Wer weiß, ob sie sich nicht manifestiert hat und unsichtbar geworden ist, aber ich gehe davon aus, dass sie nie wirklich da war.Ist sie nur unsichtbar geworden und kommt gleich zurück?
Nicht in meiner wahrnehmbaren Welt. Nicht in der Materie.Hat sie jemals existiert?
Nein.Kann sie überhaupt zerstört werden?
Nein. Das Ich ist wie eine Melone, an die so oft gedacht wurde, dass sie sich als Gedanke verselbstständigt und zwischen Vorstellung und dem, was wirklich da ist, ihren Platz gefunden hat.Nun schau nach dem „ich“. Ist es nicht genau so wie mit der Melone? Existiert das ich?
Nicht in der materiellen Wahrnehmung.Kann es in den Wahrnehmungen gefunden werden?
?Kann sich etwas auflösen, was nie existiert hat
Naja, es kann sich eine Illusion für den auflösen, der sie für wahr nimmt. Ich fühle mich nicht als absolut ins Universum transzendiert, also glaube ich der Illusion noch. Für mich stellt sich hier die Frage: Kann ich die Illusion überhaupt komplett durchschauen oder komme ich dem, was ist vielleicht näher, wenn ich die Illusion als gegeben hinnehme?
Wieder: Je mehr ich denke, desto mehr gibt es auch innerhalb und außerhalb, weil das Denken die Grenze erschafft. Kann diese Grenze überwunden werden?Gibt es so etwas wie „innerhalb“ und „außerhalb“ der Ich-Welt?
Re: FrEchtheit
Nicht in der materiellen Wahrnehmung.
Gibt es denn nicht-materielle Wahrnehmung? Was ist genau hier, genau jetzt? Welche Wahrnehmungen sind da? Liste doch mal auf.
Kann ich die Illusion überhaupt komplett durchschauen oder komme ich dem, was ist vielleicht näher, wenn ich die Illusion als gegeben hinnehme?
Ja, es ist möglich, die Illusion zu durchschauen! Deshalb gibt es LU :-) „Als gegeben hinnehmen“ oder „nicht als gegeben hinnehmen“ → das sind Wortspiele. (=Gedanken, Konzepte). Gibt es JETZT überhaupt eine Illusion?
Wenn du das Wort „ich“ sprichst und gewissermaßen auf eine Antwort „lauscht“ - was passiert da? Versuche dies mal ein paar Minuten und berichte. Gibt es eine „Antwort“?
Gibt es auf einer der oben gefundenen „Ebenen“ (Gesehenes, Gehörtes,…) ein „ich“?
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Embrace fear, love disappointment and be the light at the end of the tunnel
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Re: FrEchtheit
Ja, ich finde, es gibt eine nicht-materielle Wahrnehmung. Sobald ich etwas benenne, verändert sich seine Erscheinung, das sagt mir, dass alles Wahrgenommene auch geistiger Natur ist. Also nicht-materiell.Gibt es denn nicht-materielle Wahrnehmung? Was ist genau hier, genau jetzt? Welche Wahrnehmungen sind da? Liste doch mal auf.
Die Antwort auf die zweite Frage:
Ein Stechen im Rücken, Kälte, Gänsehaut, ein Brummen ist zu hören, ganz leise, jetzt ein lauteres Brummen, der Atem, das Wabern, klare Luft, etc.
Nein, nicht objektiv.Ja, es ist möglich, die Illusion zu durchschauen! Deshalb gibt es LU :-) „Als gegeben hinnehmen“ oder „nicht als gegeben hinnehmen“ → das sind Wortspiele. (=Gedanken, Konzepte). Gibt es JETZT überhaupt eine Illusion?
Der Wortklang verändert sich nach einigen Wiederholungen so sehr, dass es lustig klingt. Ich habe es gemacht, aber keine besondere Reaktion wahrnehmen können. Das Gleiche würde beim Wort "Apfel" auch passieren.Wenn du das Wort „ich“ sprichst und gewissermaßen auf eine Antwort „lauscht“ - was passiert da? Versuche dies mal ein paar Minuten und berichte. Gibt es eine „Antwort“?
Nein. Nur den Klang des Wortes, das für uns Ich bedeutet.Gibt es auf einer der oben gefundenen „Ebenen“ (Gesehenes, Gehörtes,…) ein „ich“?
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