Es scheint so als ob da ein Ich wäre.
Ist da ein Ich?
Oder nur der Schein?
Wenn ich eine Zeitlang „im Leben“ stehe - also Berufstätigkeit, Hausarbeit, Einkaufen und so etwas, dann ist das
Ich sehr präsent. Wenn ich dagegen in stillen Momenten unseren Dialog durchlese, dann ist klar, dass es das
Ich nicht gibt, sondern alles einfach nur geschieht (ohne ein
Ich). Das erlebe ich schon seit einigen Tagen, und es wechselt hin-und-her.
Wenn ich oben schreibe, „
dann ist klar, dass es das Ich nicht gibt“, dann ist das in diesem Moment jedoch eine intellektuelle Feststellung, und kein wirkliches Erleben. Der Sprung von der „
Ich-Identifikation“ hinüber zur „
Ich-Losigkeit“ ist noch nicht geschehen. Die „
Ich-Identifikation“ ist insgesamt immer noch führend.