Ich kann keinen genauen Zeitpunkt ausmachen. Und es ist auch kein Entscheider zu finden. Es ist ein Gedanke da , dass ich das jetzt entscheide. Und dann kommen wieder Gedanken wie: Hab ich das jetzt entschieden oder nicht ? Wo ist der Entscheider? Was bedeutet das jetzt? Ist das überhaupt relevant usw.Kannst du den genauen Augenblick der Entscheidung bestimmen und das konkrete Wesen finden, das diese Entscheidung zu treffen scheint?
Ist es wirklich möglich, den Moment der Entscheidung sowie den scheinbaren „Entscheider“ zu finden? Oder taucht die Idee „Ich habe mich entschieden, meinen rechten oder linken Arm (nicht) zu heben“ erst nach dem eigentlichen Ereignis auf?
Die Wahrnehmung ist nicht zu finden. Ein Gefühl ist da und Gedanken sind da. Die Wahrnehmung ist immer da wo das Gefühl oder der Gedanke gerade auftaucht.Gibt es da ein „in dir“? Oder ist da einfach nur wahrnehmen? Ist es so als ob „du“ durch 2 Löcher nach außen schaust, wie aus einem Zelt?
Achte ganz genau auf die Wahrnehmung/Präsenz. Wohnt die an einem bestimmten Ort?
Die Gefühle werden wahrgenommen. Und es wird der Gedanke wahrgenommen dass das jetzt aber toll bzw. doof ist.Wird das schöne Gefühl wahrgenommen? Wird Energielosigkeit wahrgenommen? Was ist immer da und immer gleich neutral?
Es gibt irgendetwas was immer da ist.aber dass ist nicht zu beschreiben. Es wird von den Gefühlen verdeckt würde ich sagen.
Und dann gibt es den Versuch das zu finden was immer da ist. Es kommt die Definition, dass es so etwas wie Liebe ist. Etwas bedingungsloses, etwas was nie zerstört werden kann. Und das ist das was ich bin. Aber letzendlich kommt dies dem wohl nur nahe und ist wieder eine Geschichte.
Das aufhören des spüren kann man nicht fühlen. Wie soll das gehen? Es wird nur etwas gespürt oder es wird nicht gespürt. Und es gibt ein spüren, hören , sehen, riechen. Die Empfindungen ändern sich aber hören nicht auf. Nur wenn ich in den Spiegel schaue kommt der Gedanke: aha die Empfindungen sind in diesem Körper.Ist das wirklich wahr? "Weißt" du es (gelerntes Kopfwissen), oder kannst du das spüren? Spür nochmal nach: Kannst du wirklich ein Ende des Spürens finden wenn du den Gedanken dazu nicht glaubst?
Wie fühlt sich das an, das Aufhören des Körpers? Weiß das reine Spüren was davon, oder ist das nur in Gedanken?
Es gibt dann kein Ihnen und aussen. Es ist nur reines spüren da. Innen und aussen sind nur Etiketten.Wenn die Augen geschlossen sind, und rein nur das Spüren wahrgenommen wird, wie ist es dann?
Ein Körper ist auch ein Etikett. Ein Oberbegriff für eine Abgrenzung zu etwas anderem. Eine Art Definition für das Etikett ich. Und es finden hier unterschiedliche Prozesse statt wie Herz schlagen, Geräusche wahrnehmen, uswIst „Körper“ mehr als Farbe-Geräusch-Empfindung-Geruch-Geschmack? Und Gedanken dazu und darüber?
Nein nicht mehrere Wahrnehmungen. Der Körper reagiert auf Impulse. Und dann ist da noch eine Wahrnehmung über das was gerade passiert. Aber eigentlich ist das keine wahrnehmung sondern nur eine Beschreibung über das was im Körper passiert. Und wie er auf Dinge reagiert. So würde ich das beschreiben.Gibt es mehrere Wahrnehmungen? Eine die im Körper wohnt und dann noch eine die dem „ich“ gehört? Wo ist dieses „ich“ überhaupt. Wo bist „DU“? SCHAU mit den Sinnen. Kannst du ein „ich“ sehen-hören-spüren-riechen-schmecken?
Ein ich kann als Gefühl wahrgenommen bzw. beschrieben werden. Sehen kann ich das nicht. Nur als einen Gedanken der den Körper als ich etikettiert. Schmecken kann ich das nicht. Riechen auch nicht. Hören nur in Form eines Gedanken der sagt das ich das bin.

