Die Begleitung auf LU konzentriert sich darauf zu erkennen, dass es kein wirkliches innewohnendes Ich oder Selbst gibt - was bedeutet das für Dich?
Mich ganz auf diesen einen Aspekt, auf diese Frage zu konzentrieren: ist es für mich direkt erkennbar oder nicht.
Was führt dich zu Liberation Unleashed?
Ein youtube video mit Tom Hier-Jetzt-Sein.
Mich spricht die Sachlichkeit und Konzentriertheit eurer Arbeit sehr an.
Ich habe die Enlightening Quotes App und einige Posts studiert, denke aber, das der direkte Dialog mit einem Menschen etwas ganz anderes ist.
Welchen Hintergrund hast du in Bezug auf deine Suche?
Mich hat schon immer interessiert, wie diese Welt funktioniert. Später dann auch wie wir Menschen bzw. Ich funktioniere.
Aber weniger aus religiösem oder spirituellem Interesse.
Spontan hat sich die Wahrnehmung meiner Umgebung / von mir selbst - verändert. Diesen Faden habe ich aufgenommen und dem folge ich nun. Ich habe einige Bücher gelesen und mich auch mit Retreats versucht.
Ich versuche Kontakt mit dem Unbewussten herzustellen.
Ich erfahre Momente der Gedankenstille, habe aber das Gefühl, das es das noch nicht ist.
Was erwartest du von dem Gespräch in diesem Forum?
Klärung oder Klarheit. Inspiration. Den nächsten Schritt. Im besten Fall die direkte Erfahrung der Ich-losigkeit.
Wie bereit bist du, deine Glaubensvorstellungen über dich in Frage zu stellen und um jeden Preis die Wahrheit zu finden?
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Ich will es wissen
Re: Ich will es wissen
Lieber Tannsee,
herzlich willkommen bei LU :-).
Ich bin Kerstin (wie möchtest du hier genannt werden?), und werde dich ein Stück begleiten.
Bitte bestätige in deinem nächsten Post, dass du die einführenden Worte
hier.... www.liberationunleashed.com/nation/view ... =18&t=6280 gelesen hast. Wenn Fragen dazu auftauchen, stell sie gern.
Kannst du das bitte etwas genauer beschreiben?
Wie stellst du dir die direkte Erfahrung der Ich-losigkeit vor?
Was wird sich verändern?
Liebe Grüße,
Kerstin
herzlich willkommen bei LU :-).
Ich bin Kerstin (wie möchtest du hier genannt werden?), und werde dich ein Stück begleiten.
Bitte bestätige in deinem nächsten Post, dass du die einführenden Worte
hier.... www.liberationunleashed.com/nation/view ... =18&t=6280 gelesen hast. Wenn Fragen dazu auftauchen, stell sie gern.
Spontan hat sich die Wahrnehmung meiner Umgebung / von mir selbst - verändert. Diesen Faden habe ich aufgenommen und dem folge ich nun.
Kannst du das bitte etwas genauer beschreiben?
Im besten Fall die direkte Erfahrung der Ich-losigkeit.
Wie stellst du dir die direkte Erfahrung der Ich-losigkeit vor?
Was wird sich verändern?
Liebe Grüße,
Kerstin
Re: Ich will es wissen
Liebe Kerstin,
ich bin Bernd und ich freue mich sehr, dass du mich begleitest :-))
Ja, die Einführenden Worte habe ich gelesen.
Da hat es irgendwie 'klick' gemacht. Irgendetwas ist in Resonanz geraten. Ich konnte Teile von mir selbst sehen und war gleichzeitig entsetzt (was ich sehe) und beglückt (das ich es sehen kann). Es hat mich emotional ziemlich durchgeschüttelt.
Da war der Impuls alles einfach zu ignorieren und als Effekt abzutun. Es fühlte sich gruselig an und ich dachte, ich werde verrückt.
Aber ein zweiter Impuls - dem weiter zu folgen, war stärker. Also fing ich an zu suchen. Seitdem hat sich so eine Art "Selbstverdauungsprozess" in Gang gesetzt (der Verstand schaut auf sich selbst).
Ich hatte die 4 Anfangsfragen schon vor einem Jahr in meinen Notizen beantwortet, aber da war noch zu viel Skrupel.
Ich erfahre bereits so etwas wie Gedankenstille. Aber wenn das Ich-Gedöns dann wieder in den Vordergrund rückt, ist das recht anstrengend und nervig. Aber vielleicht trickst sich mein "Verstand" hier selbst aus. Vielleicht kann ich dem mit deiner Hilfe auf die Schliche kommen ;-)
Ich bin mir etwas unsicher, wie ausführlich ich antworten soll. Also ich neige vielleicht dazu etwas knapp zu formulieren???
ich bin Bernd und ich freue mich sehr, dass du mich begleitest :-))
Ja, die Einführenden Worte habe ich gelesen.
Vor 5 Jahren etwa bekam ich ein Buch von R. Betz in die Finger, in dem Ich-Strukturen beschrieben wurden.Kannst du das bitte etwas genauer beschreiben?
Da hat es irgendwie 'klick' gemacht. Irgendetwas ist in Resonanz geraten. Ich konnte Teile von mir selbst sehen und war gleichzeitig entsetzt (was ich sehe) und beglückt (das ich es sehen kann). Es hat mich emotional ziemlich durchgeschüttelt.
Da war der Impuls alles einfach zu ignorieren und als Effekt abzutun. Es fühlte sich gruselig an und ich dachte, ich werde verrückt.
Aber ein zweiter Impuls - dem weiter zu folgen, war stärker. Also fing ich an zu suchen. Seitdem hat sich so eine Art "Selbstverdauungsprozess" in Gang gesetzt (der Verstand schaut auf sich selbst).
Ich hatte die 4 Anfangsfragen schon vor einem Jahr in meinen Notizen beantwortet, aber da war noch zu viel Skrupel.
Das ist eine echt schwierige Frage. Da taucht keine Vorstellung auf.Wie stellst du dir die direkte Erfahrung der Ich-losigkeit vor?
Ich erfahre bereits so etwas wie Gedankenstille. Aber wenn das Ich-Gedöns dann wieder in den Vordergrund rückt, ist das recht anstrengend und nervig. Aber vielleicht trickst sich mein "Verstand" hier selbst aus. Vielleicht kann ich dem mit deiner Hilfe auf die Schliche kommen ;-)
Ich würde mich nicht darauf einlassen, wenn ich die Veränderung - welche auch immer - nicht akzeptiert hätte. Also ich weiss es nicht.Was wird sich verändern?
Ich bin mir etwas unsicher, wie ausführlich ich antworten soll. Also ich neige vielleicht dazu etwas knapp zu formulieren???
Re: Ich will es wissen
Lieber Bernd,
Da ist also „Etwas“ , was die Aktivitäten des Verstandes wahrnimmt, beobachtet.
Ist das wirklich der Verstand?
Was hast du befürchtet?
Welche?
Die Fragen, die ich gern von dir beantwortet haben möchte, schreibe ich fett.
Das macht’s übersichtlicher. Und danke, dass du die Quote-Funktion benutzt :-)
Bin gespannt auf deine Antworten :-)
Ich freu mich auch :-)ich freue mich sehr, dass du mich begleitest :-))
Ja. So kann es sich anfühlen :-), kommt mir bekannt vor.Vor 5 Jahren etwa bekam ich ein Buch von R. Betz in die Finger, in dem Ich-Strukturen beschrieben wurden.
Da hat es irgendwie 'klick' gemacht. Irgendetwas ist in Resonanz geraten. Ich konnte Teile von mir selbst sehen und war gleichzeitig entsetzt (was ich sehe) und beglückt (das ich es sehen kann). Es hat mich emotional ziemlich durchgeschüttelt.
Da war der Impuls alles einfach zu ignorieren und als Effekt abzutun. Es fühlte sich gruselig an und ich dachte, ich werde verrückt.
Wunderbar :-)Aber ein zweiter Impuls - dem weiter zu folgen, war stärker.
Also fing ich an zu suchen. Seitdem hat sich so eine Art "Selbstverdauungsprozess" in Gang gesetzt (der Verstand schaut auf sich selbst).
Da ist also „Etwas“ , was die Aktivitäten des Verstandes wahrnimmt, beobachtet.
Ist das wirklich der Verstand?
Skrupel wovor?Ich hatte die 4 Anfangsfragen schon vor einem Jahr in meinen Notizen beantwortet, aber da war noch zu viel Skrupel.
Was hast du befürchtet?
In welchen Situationen rückt das Ich-Gedöns in den Vordergrund?Wie stellst du dir die direkte Erfahrung der Ich-losigkeit vor?
Das ist eine echt schwierige Frage. Da taucht keine Vorstellung auf.
Ich erfahre bereits so etwas wie Gedankenstille. Aber wenn das Ich-Gedöns dann wieder in den Vordergrund rückt, ist das recht anstrengend und nervig.
Versuchen wir‘s einfach :-)Aber vielleicht trickst sich mein "Verstand" hier selbst aus. Vielleicht kann ich dem mit deiner Hilfe auf die Schliche kommen ;-)
Es also bereits eine Veränderung gegeben?Ich würde mich nicht darauf einlassen, wenn ich die Veränderung - welche auch immer - nicht akzeptiert hätte. Also ich weiss es nicht.Was wird sich verändern?
Welche?
Alles gut :-) Schreibe immer so ausführlich wie du gerade möchtest. Wenn es mir zu knapp erscheint werde ich nachfragen, wenn es als zu viel Text erscheint werde ich mich bemühen, nur auf das für den Prozess Relevante einzugehen.Ich bin mir etwas unsicher, wie ausführlich ich antworten soll. Also ich neige vielleicht dazu etwas knapp zu formulieren???
Die Fragen, die ich gern von dir beantwortet haben möchte, schreibe ich fett.
Das macht’s übersichtlicher. Und danke, dass du die Quote-Funktion benutzt :-)
Bin gespannt auf deine Antworten :-)
Re: Ich will es wissen
Liebe Kerstin,
???
Da beschäftigt sich der eine Gedanke mit dem anderen Gedanken. Da wird kritisch hinterfragt. Als ob da mehrere Instanzen am werkeln wären: "stimmt das wirklich, dieser Gedanke?". Oder "dient das nicht nur der Selbstdarstellung?".
Oder "Wieso fühle ich mich davon betroffen/angegriffen?"...
Eigentlich läuft das ganz von selbst ab.
Und das Ganze taucht als "Wahrnehmung" auf - oder "wird bewusst".
Ich will es erfahren.
Aber Veränderung hat es schon gegeben. Da ist so eine Leichtigkeit in mein Leben gekommen und ich geniesse auch die stillen Tage sehr. Vielleicht ist das ja schon die Ichlosigkeit. Eigentlich ist es sehr unscheinbar, so dass man es leicht übersieht.
Liebe Grüsse
Bernd
Tja, da wird's schon schwierig.Da ist also „Etwas“ , was die Aktivitäten des Verstandes wahrnimmt, beobachtet.
Ist das wirklich der Verstand?
???
Da beschäftigt sich der eine Gedanke mit dem anderen Gedanken. Da wird kritisch hinterfragt. Als ob da mehrere Instanzen am werkeln wären: "stimmt das wirklich, dieser Gedanke?". Oder "dient das nicht nur der Selbstdarstellung?".
Oder "Wieso fühle ich mich davon betroffen/angegriffen?"...
Eigentlich läuft das ganz von selbst ab.
Und das Ganze taucht als "Wahrnehmung" auf - oder "wird bewusst".
Da war einfach ein total mulmiges Gefühl. Und vielleicht auch so ein Gedanke wie "Wenn du noch nicht bereit bist dich wirklich zu zeigen, vertust du eine Chance - warte lieber".Skrupel wovor?
Was hast du befürchtet?
Da gibt es meist keinen erkennbaren Anlass. Meist merke ich schon beim Aufwachen: "Heute ist wohl kein grooviger Tag". Der Körper fühlt sich fest an und die Gedanken haben schon beim Träumen gelärmt. Kann sich aber auch so über den Tag einschleichen.In welchen Situationen rückt das Ich-Gedöns in den Vordergrund?
Nein, ich meine das ich akzeptiere was auch immer das mit mir oder meinem Leben macht. Ich liefere mich dem aus.Es also bereits eine Veränderung gegeben?Ich würde mich nicht darauf einlassen, wenn ich die Veränderung - welche auch immer - nicht akzeptiert hätte. Also ich weiss es nicht.
Welche?
Ich will es erfahren.
Aber Veränderung hat es schon gegeben. Da ist so eine Leichtigkeit in mein Leben gekommen und ich geniesse auch die stillen Tage sehr. Vielleicht ist das ja schon die Ichlosigkeit. Eigentlich ist es sehr unscheinbar, so dass man es leicht übersieht.
Liebe Grüsse
Bernd
Re: Ich will es wissen
Liebe Kerstin,
ich muss dir von einer Beobachtung berichten:
Vorhin bin ich nach Hause gekommen und habe deine Fragen gelesen. "Oh schön, so viele Fragen". Dann bin ich herumgelaufen und es waren auch gleich Antworten da.
Ich setz mich an die Tastatur - Starre. Wie eine Blockade. Ich habe das nicht gleich gesehen, mich nur gewundert. Ich habe mich echt schwer getan, mit den Antworten.
Dann habe ich geforscht, was für ein Gefühl dahintersteckt. Ich kann es nicht bezeichnen. Es ist sehr alt - Kindlich und namenlos. Es führt tatsächlich zu einer Art Verweigerung. Ich habe als Kind mal einige Jahre nur mit meinen engen Freunden gesprochen. Mir Erwachsenen garnicht.
Also nicht wundern ;-))
Eigentlich bin ich schon im Schreiben zuhause. Da ist kein "Nachdenken" damit verbunden.
Das war krass; das war mir bis jetzt verborgen.
Ich bin froh, das ich es sehen kann.
Danke! :)
ich muss dir von einer Beobachtung berichten:
Vorhin bin ich nach Hause gekommen und habe deine Fragen gelesen. "Oh schön, so viele Fragen". Dann bin ich herumgelaufen und es waren auch gleich Antworten da.
Ich setz mich an die Tastatur - Starre. Wie eine Blockade. Ich habe das nicht gleich gesehen, mich nur gewundert. Ich habe mich echt schwer getan, mit den Antworten.
Dann habe ich geforscht, was für ein Gefühl dahintersteckt. Ich kann es nicht bezeichnen. Es ist sehr alt - Kindlich und namenlos. Es führt tatsächlich zu einer Art Verweigerung. Ich habe als Kind mal einige Jahre nur mit meinen engen Freunden gesprochen. Mir Erwachsenen garnicht.
Also nicht wundern ;-))
Eigentlich bin ich schon im Schreiben zuhause. Da ist kein "Nachdenken" damit verbunden.
Das war krass; das war mir bis jetzt verborgen.
Ich bin froh, das ich es sehen kann.
Danke! :)
Re: Ich will es wissen
Lieber Bernd,
Was genau hat sich da betroffen/angegriffen gefühlt?
.....und wunderbar, dass du Gedanken hinterfragst .
Eigentlich läuft das ganz von selbst ab.
Ganz genau.
Gibt es eine Trennung zwischen dir und Wahrnehmung/Bewusstsein/Sein (wie immer man es auch nennen möchte, Worte sind oft so verwirrend)
Auch wenn dir die Antwort schon klar ist, mach bitte mal folgendes.....
Steh auf und geh in Richtung Wahrnehmung/...../.....
Wie weit musst du gehen?
Danke für deine Ehrlichkeit:-). Das ist sehr schön.
Auch für deine Offenheit in deinem zweiten Post:-)
Den ich grad erst gelesen hab, nachdem ich meine Antwort an dich fertig hatte. Hm, ich überlege jetzt, ob ich an den Fragen noch was ändere.....aber nein, ich lass das jetzt erst mal so.....nur noch.....es ist wirklich eine Freude, dich zu begleiten. Ich danke dir :-).
Tja, auch nach dem Durchschauen der Ich-illusion gibt es Tage, die sich nicht wirklich groovig anfühlen :-).
Wie sieht es an solchen Tagen mit dem Widerstand aus? Wie mit der Hingabe?
Hat Widerstand eine Auswirkung auf das Erfahrene? Hat Hingabe an das was ist eine Auswirkung?
Mehr Leichtigkeit hört sich wunderbar an. Könnte es sein, dass vieles einfach nicht mehr so persönlich genommen wird?
Ja. Es kann sehr unscheinbar sein und wird oft einfach übersehen.
Und du klingst schon sehr klar.
Ich denke, ich werd dir in der nächsten Zeit ein paar Übungen geben damit wir gemeinsam schauen können, wo und ob etwas unklar ist.
Ichlosigkeit ......
Wo genau taucht das Ich auf? Was verbindest du mit Ich?
Und wohin verschwindet es in der Ichlosigkeit?
Liebe Grüsse
Kerstin
Tja, da wird's schon schwierig.Da ist also „Etwas“ , was die Aktivitäten des Verstandes wahrnimmt, beobachtet.
Ist das wirklich der Verstand?
???
Da beschäftigt sich der eine Gedanke mit dem anderen Gedanken. Da wird kritisch hinterfragt. Als ob da mehrere Instanzen am werkeln wären: "stimmt das wirklich, dieser Gedanke?". Oder "dient das nicht nur der Selbstdarstellung?".
Oder "Wieso fühle ich mich davon betroffen/angegriffen?"...
Was genau hat sich da betroffen/angegriffen gefühlt?
.....und wunderbar, dass du Gedanken hinterfragst .
Eigentlich läuft das ganz von selbst ab.
Ganz genau.
Und das Ganze taucht als "Wahrnehmung" auf - oder "wird bewusst".
Gibt es eine Trennung zwischen dir und Wahrnehmung/Bewusstsein/Sein (wie immer man es auch nennen möchte, Worte sind oft so verwirrend)
Auch wenn dir die Antwort schon klar ist, mach bitte mal folgendes.....
Steh auf und geh in Richtung Wahrnehmung/...../.....
Wie weit musst du gehen?
Da war einfach ein total mulmiges Gefühl. Und vielleicht auch so ein Gedanke wie "Wenn du noch nicht bereit bist dich wirklich zu zeigen, vertust du eine Chance - warte lieber".
Danke für deine Ehrlichkeit:-). Das ist sehr schön.
Auch für deine Offenheit in deinem zweiten Post:-)
Den ich grad erst gelesen hab, nachdem ich meine Antwort an dich fertig hatte. Hm, ich überlege jetzt, ob ich an den Fragen noch was ändere.....aber nein, ich lass das jetzt erst mal so.....nur noch.....es ist wirklich eine Freude, dich zu begleiten. Ich danke dir :-).
Da gibt es meist keinen erkennbaren Anlass. Meist merke ich schon beim Aufwachen: "Heute ist wohl kein grooviger Tag". Der Körper fühlt sich fest an und die Gedanken haben schon beim Träumen gelärmt. Kann sich aber auch so über den Tag einschleichen.In welchen Situationen rückt das Ich-Gedöns in den Vordergrund?
Tja, auch nach dem Durchschauen der Ich-illusion gibt es Tage, die sich nicht wirklich groovig anfühlen :-).
Wie sieht es an solchen Tagen mit dem Widerstand aus? Wie mit der Hingabe?
Hat Widerstand eine Auswirkung auf das Erfahrene? Hat Hingabe an das was ist eine Auswirkung?
Ja:-). Hingabe.Nein, ich meine das ich akzeptiere was auch immer das mit mir oder meinem Leben macht. Ich liefere mich dem aus.
Gut :-).Ich will es erfahren.
Aber Veränderung hat es schon gegeben. Da ist so eine Leichtigkeit in mein Leben gekommen und ich geniesse auch die stillen Tage sehr.
Mehr Leichtigkeit hört sich wunderbar an. Könnte es sein, dass vieles einfach nicht mehr so persönlich genommen wird?
Vielleicht ist das ja schon die Ichlosigkeit. Eigentlich ist es sehr unscheinbar, so dass man es leicht übersieht.
Ja. Es kann sehr unscheinbar sein und wird oft einfach übersehen.
Und du klingst schon sehr klar.
Ich denke, ich werd dir in der nächsten Zeit ein paar Übungen geben damit wir gemeinsam schauen können, wo und ob etwas unklar ist.
Ichlosigkeit ......
Wo genau taucht das Ich auf? Was verbindest du mit Ich?
Und wohin verschwindet es in der Ichlosigkeit?
Liebe Grüsse
Kerstin
Re: Ich will es wissen
Liebe Kerstin,
Worte werden gehört. Interpretieren des Inhaltes - oder besser ein Reaktionsmuster taucht auf was etwa so klingen könnte: "Aha, DAS denkt der über mich ..." und unmittelbar Ärger, Wut oder sowas, eine Art Welle die durch den Körper rauscht und dann - je nachdem eine äußere Reaktion, oder Erstarrung.
Das ist ein Vorgang oder Prozess. Da ist kein Ich-Objekt auf das da gezielt wird.
Wenn ich nach innen schaue / auf mich schaue - dann sind da keine Objekte auszumachen, nur Vorgänge. Oft rasend schnell und kaum erfassbar. Mir fällt es schwer, das dann mit Wörtern zu beschreiben, die eigentlich auf Objekte zeigen, also aus unserem üblichen Vertändnis / Abbild der äußeren Welt stammen.
Also wenn ich Objektwörter für Prozesse verwende setze ich sie hier mal in Gänsefüßchen und / oder verwende mehrere passende Wörter - ok?
Nein, alles taucht unmittelbar auf,
aber wenn ich einen Satz sage wie "ich sitze und schaue", dann taucht da die Vorstellung eines Sitzenden auf der auf etwas schaut, also 2 Objekte, wenn man so will. Ich verstehe das so, das unser "Hirn" (- Prozess) die ganze uns umgebende Welt als Objekte abbildet, wie Fotos, also "mich" auch. Was auch im täglichen Leben unglaublich praktisch ist.
Aber das ist nur so eine momentane Vorstellung - die ändern sich eigentlich ständig.
Dann dauert alles vieeel länger :-(
Ich würde es durch "Das ist jetzt so." umschreiben. Die Haltung erlaubt, das Geschehen passieren zu lassen :-))
Aber - ich kann diese Haltung nicht "machen". Sie entsteht eher wie ein Nebeneffekt.
Klingt jetzt komisch.
Ich verstehe es als eine soziale Funktion.
Es kann nicht "verschwinden". Ichlosigkeit ist auch ein schräges Wort.
Vielleicht ist Stille passender?
Hm.
???
Es verschwindet nicht - es hört auf sich zu bilden.
Wenn ich dem Ich-Prozess zuhöre, dann klingt das wie als ich als Kind mit der Puppenstube gespielt habe. Sogar die Erregung von damals ist wieder erkennbar, vor allem wenn's dramatisch wird. Dann fühlt es sich so "echt" an, vermutlich weil es körperlich spürbar ist....???
Und wenn dieses Sprechen stoppt (was ich allerdings nicht "machen" kann), wird es still und alles andere, die Gegenwart tritt plastisch hervor. So in etwa.
Ich freue mich auf deine Fragen :-)
Das ist eigentlich nur die übliche Formulierung. In Wirklichkeit läuft das etwa so ab:Was genau hat sich da betroffen/angegriffen gefühlt?
Worte werden gehört. Interpretieren des Inhaltes - oder besser ein Reaktionsmuster taucht auf was etwa so klingen könnte: "Aha, DAS denkt der über mich ..." und unmittelbar Ärger, Wut oder sowas, eine Art Welle die durch den Körper rauscht und dann - je nachdem eine äußere Reaktion, oder Erstarrung.
Das ist ein Vorgang oder Prozess. Da ist kein Ich-Objekt auf das da gezielt wird.
Wenn ich nach innen schaue / auf mich schaue - dann sind da keine Objekte auszumachen, nur Vorgänge. Oft rasend schnell und kaum erfassbar. Mir fällt es schwer, das dann mit Wörtern zu beschreiben, die eigentlich auf Objekte zeigen, also aus unserem üblichen Vertändnis / Abbild der äußeren Welt stammen.
Also wenn ich Objektwörter für Prozesse verwende setze ich sie hier mal in Gänsefüßchen und / oder verwende mehrere passende Wörter - ok?
Nein aber:Gibt es eine Trennung zwischen dir und Wahrnehmung/Bewusstsein/Sein
Nein, alles taucht unmittelbar auf,
aber wenn ich einen Satz sage wie "ich sitze und schaue", dann taucht da die Vorstellung eines Sitzenden auf der auf etwas schaut, also 2 Objekte, wenn man so will. Ich verstehe das so, das unser "Hirn" (- Prozess) die ganze uns umgebende Welt als Objekte abbildet, wie Fotos, also "mich" auch. Was auch im täglichen Leben unglaublich praktisch ist.
Aber das ist nur so eine momentane Vorstellung - die ändern sich eigentlich ständig.
Garnicht gehen. Es ist unmittelbar. Völlig ohne etwas davor.Wie weit musst du gehen?
Oh ja, es freut mich auch unheimlich. Ich hätte das nicht erwartet hier zu finden. Der Widerstand von gestern ist weg :)).Mein Inneres reagiert heftig :))...es ist wirklich eine Freude, dich zu begleiten. Ich danke dir :-).
Naja, da taucht schon Ärger auf oder Enttäuschung. Dann kommt "ok - heute ist es so". Dann sagt der Verstand: "Achte auf die Veränderungen" - daran kann ich mich etwas "erden". Wenn dann Traurigkeit auftaucht oder dunklere/depressive Gefühle ist das ein Gutes Zeichen auch wenn's echt unangenehm / unpassend sein kann. Wenn mir dann übel wird / Ekel auftaucht - dauert es meist nicht mehr lange und es kippt. Wenn ich Gelegenheit habe, lege ich mich hin und lasse mich davon erfassen.Wie sieht es an solchen Tagen mit dem Widerstand aus? Wie mit der Hingabe?
Widerstand ist MIST. Das Probem: der ist so schwer zu entdecken, weil er zu einer Art pseudo-Stille führen kann. Und erst noch der Widerstand gegen den Widerstand .... Als ich das entdeckt hatte war ich soooo happy! :-)Hat Widerstand eine Auswirkung auf das Erfahrene?
Dann dauert alles vieeel länger :-(
Hingabe verwende ich nicht. Hat für mich was "anrüchiges".Hat Hingabe an das was ist eine Auswirkung?
Ich würde es durch "Das ist jetzt so." umschreiben. Die Haltung erlaubt, das Geschehen passieren zu lassen :-))
Aber - ich kann diese Haltung nicht "machen". Sie entsteht eher wie ein Nebeneffekt.
Ja, so könnte man es sagen. Es kann "mich" passieren, es hängt sich nicht fest. Es führt nicht zu diese Emotions-Gedanken-Kreisen. Es rauscht einfach durch.Könnte es sein, dass vieles einfach nicht mehr so persönlich genommen wird?
Ich taucht im sozialen Kontext auf und zeigt dabei auf mich.Wo genau taucht das Ich auf? Was verbindest du mit Ich?
Klingt jetzt komisch.
Ich verstehe es als eine soziale Funktion.
Ich muss lachen...Und wohin verschwindet es in der Ichlosigkeit?
Es kann nicht "verschwinden". Ichlosigkeit ist auch ein schräges Wort.
Vielleicht ist Stille passender?
Hm.
???
Es verschwindet nicht - es hört auf sich zu bilden.
Wenn ich dem Ich-Prozess zuhöre, dann klingt das wie als ich als Kind mit der Puppenstube gespielt habe. Sogar die Erregung von damals ist wieder erkennbar, vor allem wenn's dramatisch wird. Dann fühlt es sich so "echt" an, vermutlich weil es körperlich spürbar ist....???
Und wenn dieses Sprechen stoppt (was ich allerdings nicht "machen" kann), wird es still und alles andere, die Gegenwart tritt plastisch hervor. So in etwa.
Ich freue mich auf deine Fragen :-)
Re: Ich will es wissen
Lieber Bernd,
Schön :-)
Ist „Ich“ etwas Starres, vom Prozess Leben abgetrenntes?
Ja, wunderbar:-). Sprache ist ein schwieriges Gebiet....
Ja. Die scheinbare Trennung erscheint in Gedanken (Vorstellungen)
Ja. Es ist unmittelbar, ohne etwas davor, keine Trennung.
Wenn da keine Trennung ist, wenn es so nah ist, näher als nah....was bist du?
(Nicht nachdenken, hinfühlen :-)
:))
Ich weiß nicht genau, was es für dich bedeutet, dieses kippen.
Du kannst mir gern jederzeit eine PN schicken, wenn es etwas gibt, was du nicht so gern im öffentlichen Forum besprechen möchtest.
....und ja. Es ist ein schmerzhaftes, aber hilfreiches Zeichen.
Ich hab das Auftauchen von Ekel/Übelkeit immer als ein Zeichen einer weiteren Schicht empfunden, die sich lösen konnte.
Ich weiß, wieviel Mut diese Prozesse erfordern. Schön, dass du es zulassen kannst.
Ja. Und wird viel heftiger :-) und hat die Tendenz sich zum Drama auszuwachsen, an das dann geglaubt wird. Und ja, er ist anfangs nur schwer zu entdecken. Er versteckt sich gern hinter Angst, Stolz, Wut...vllt. fällt dir dazu ja noch mehr ein.
Er hat aber auch etwas beschützendes. Vllt. ein Gefühl, das zu fühlen erst einmal zu schmerzhaft erscheint.
Ja :-) Ging mir auch lange Zeit so mit diesem Wort.
Gibt es außer „Das ist jetzt so“, „mehr Leichtigkeit“ noch einen anderen Nebeneffekt?
Ja :-)
Hier ist eine schöne Übung zu Gedanken...(es ist vllt. hilfreich, die Fragen irgendwo draufzusprechen und sie während der Übung zu hören....mit entsprechenden Pausen zwischen den Fragen)
Setze oder lege dich bequem hin, schließe die Augen, entspanne ....
1. Wo kommen die Gedanken her und wo gehen sie hin? Warte neugierig auf den nächsten Gedanken und sieh nach.
2. Kannst du vorhersagen, welcher Gedanke als nächstes kommt? Kannst du verhindern, dass er erscheint, wenn er dir nicht gefällt? Kannst du einen Gedanken ungeschehen machen, wenn er einmal erschienen ist?
3. Kannst du die Entscheidung treffen, für lange Zeit NICHT zu denken?
4. Kannst du kontrollieren nur besonders schöne und angenehme Gedanken zu denken?
5. Denke an eine Zahl zwischen 1 und 100. Weißt du, welche Zahl kommt, bevor sie erscheint?
6. Ist der Gedanke "Ich" eine besondere Art Gedanke, der andere Gedanken denken kann? Oder kommt er von derselben Stelle wie die anderen Gedanken
7. Findest du jemanden, der denkt, oder geschieht das alles von selbst, ohne Kontrolle durch einen Denker?
:-)
Nein, klingt nicht komisch.
:-) Da fällt mir Rilke ein....“Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.
......"
Vllt. ist es einfach dieser Zustand, der mit „im Flow sein“ beschrieben wird.
Wenn man sich dem hingibt:-), was man gerade tut und erst hinterher bemerkt, dass da keine Gedanken wahrgenommen wurden. Vllt. ist es beim hören eines Musikstücks, das du liebst und in dem du „versinkst“.
Ja. Wenn wir in der „Cyberrealität“ der Gedanken versinken, kann es sich total echt anfühlen.
Ein schönes Beispiel ist die Vorstellung einer Zitrone, die gegessen wird.
Automatisch ablaufende Programme im Körper.
Je nach Prägung oder Konditionierung.
Es hilft zu bemerken, dass es einfach nur „Kopfkino“ ist, was da gerade abläuft.
Und die körperliche Empfindung zu beobachten.
Ganz genau.
Ich freue mich auf deine Antworten :-)
..Was genau hat sich da betroffen/angegriffen gefühlt?
.....
Das ist ein Vorgang oder Prozess. Da ist kein Ich-Objekt auf das da gezielt wird.
Schön :-)
Gibt es überhaupt etwas „Starres“, etwas anderes als Vorgänge oder Prozesse, „Flüsse“?Wenn ich nach innen schaue / auf mich schaue - dann sind da keine Objekte auszumachen, nur Vorgänge.
Ist „Ich“ etwas Starres, vom Prozess Leben abgetrenntes?
Entsteht die Welt in uns?Oft rasend schnell und kaum erfassbar. Mir fällt es schwer, das dann mit Wörtern zu beschreiben, die eigentlich auf Objekte zeigen, also aus unserem üblichen Vertändnis / Abbild der äußeren Welt stammen.
Also wenn ich Objektwörter für Prozesse verwende setze ich sie hier mal in Gänsefüßchen und / oder verwende mehrere passende Wörter - ok?
Ja, wunderbar:-). Sprache ist ein schwieriges Gebiet....
Nein aber:Gibt es eine Trennung zwischen dir und Wahrnehmung/Bewusstsein/Sein
Nein, alles taucht unmittelbar auf,
aber wenn ich einen Satz sage wie "ich sitze und schaue", dann taucht da die Vorstellung eines Sitzenden auf der auf etwas schaut, also 2 Objekte, wenn man so will. Ich verstehe das so, das unser "Hirn" (- Prozess) die ganze uns umgebende Welt als Objekte abbildet, wie Fotos, also "mich" auch. Was auch im täglichen Leben unglaublich praktisch ist.
Aber das ist nur so eine momentane Vorstellung - die ändern sich eigentlich ständig.
Ja. Die scheinbare Trennung erscheint in Gedanken (Vorstellungen)
Garnicht gehen. Es ist unmittelbar. Völlig ohne etwas davor.Wie weit musst du gehen?
Ja. Es ist unmittelbar, ohne etwas davor, keine Trennung.
Wenn da keine Trennung ist, wenn es so nah ist, näher als nah....was bist du?
(Nicht nachdenken, hinfühlen :-)
Oh ja, es freut mich auch unheimlich. Ich hätte das nicht erwartet hier zu finden. Der Widerstand von gestern ist weg :)).Mein Inneres reagiert heftig :))
:))
Naja, da taucht schon Ärger auf oder Enttäuschung. Dann kommt "ok - heute ist es so". Dann sagt der Verstand: "Achte auf die Veränderungen" - daran kann ich mich etwas "erden". Wenn dann Traurigkeit auftaucht oder dunklere/depressive Gefühle ist das ein Gutes Zeichen auch wenn's echt unangenehm / unpassend sein kann. Wenn mir dann übel wird / Ekel auftaucht - dauert es meist nicht mehr lange und es kippt. Wenn ich Gelegenheit habe, lege ich mich hin und lasse mich davon erfassen.Wie sieht es an solchen Tagen mit dem Widerstand aus? Wie mit der Hingabe?
Ich weiß nicht genau, was es für dich bedeutet, dieses kippen.
Du kannst mir gern jederzeit eine PN schicken, wenn es etwas gibt, was du nicht so gern im öffentlichen Forum besprechen möchtest.
....und ja. Es ist ein schmerzhaftes, aber hilfreiches Zeichen.
Ich hab das Auftauchen von Ekel/Übelkeit immer als ein Zeichen einer weiteren Schicht empfunden, die sich lösen konnte.
Ich weiß, wieviel Mut diese Prozesse erfordern. Schön, dass du es zulassen kannst.
Widerstand ist MIST. Das Probem: der ist so schwer zu entdecken, weil er zu einer Art pseudo-Stille führen kann. Und erst noch der Widerstand gegen den Widerstand .... Als ich das entdeckt hatte war ich soooo happy! :-)Hat Widerstand eine Auswirkung auf das Erfahrene?
Dann dauert alles vieeel länger :-(
Ja. Und wird viel heftiger :-) und hat die Tendenz sich zum Drama auszuwachsen, an das dann geglaubt wird. Und ja, er ist anfangs nur schwer zu entdecken. Er versteckt sich gern hinter Angst, Stolz, Wut...vllt. fällt dir dazu ja noch mehr ein.
Er hat aber auch etwas beschützendes. Vllt. ein Gefühl, das zu fühlen erst einmal zu schmerzhaft erscheint.
Hat Hingabe an das was ist eine Auswirkung?
Hingabe verwende ich nicht. Hat für mich was "anrüchiges".
Ja :-) Ging mir auch lange Zeit so mit diesem Wort.
Ja.Ich würde es durch "Das ist jetzt so." umschreiben. Die Haltung erlaubt, das Geschehen passieren zu lassen :-))
Aber - ich kann diese Haltung nicht "machen". Sie entsteht eher wie ein Nebeneffekt.
Gibt es außer „Das ist jetzt so“, „mehr Leichtigkeit“ noch einen anderen Nebeneffekt?
Ja, so könnte man es sagen. Es kann "mich" passieren, es hängt sich nicht fest. Es führt nicht zu diese Emotions-Gedanken-Kreisen. Es rauscht einfach durch.Könnte es sein, dass vieles einfach nicht mehr so persönlich genommen wird?
Ja :-)
Hier ist eine schöne Übung zu Gedanken...(es ist vllt. hilfreich, die Fragen irgendwo draufzusprechen und sie während der Übung zu hören....mit entsprechenden Pausen zwischen den Fragen)
Setze oder lege dich bequem hin, schließe die Augen, entspanne ....
1. Wo kommen die Gedanken her und wo gehen sie hin? Warte neugierig auf den nächsten Gedanken und sieh nach.
2. Kannst du vorhersagen, welcher Gedanke als nächstes kommt? Kannst du verhindern, dass er erscheint, wenn er dir nicht gefällt? Kannst du einen Gedanken ungeschehen machen, wenn er einmal erschienen ist?
3. Kannst du die Entscheidung treffen, für lange Zeit NICHT zu denken?
4. Kannst du kontrollieren nur besonders schöne und angenehme Gedanken zu denken?
5. Denke an eine Zahl zwischen 1 und 100. Weißt du, welche Zahl kommt, bevor sie erscheint?
6. Ist der Gedanke "Ich" eine besondere Art Gedanke, der andere Gedanken denken kann? Oder kommt er von derselben Stelle wie die anderen Gedanken
7. Findest du jemanden, der denkt, oder geschieht das alles von selbst, ohne Kontrolle durch einen Denker?
:-)
Ich taucht im sozialen Kontext auf und zeigt dabei auf mich.]Wo genau taucht das Ich auf? Was verbindest du mit Ich?
Klingt jetzt komisch.
Ich verstehe es als eine soziale Funktion.
Nein, klingt nicht komisch.
Ich muss lachen...Und wohin verschwindet es in der Ichlosigkeit?
Es kann nicht "verschwinden". Ichlosigkeit ist auch ein schräges Wort.
:-) Da fällt mir Rilke ein....“Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.
......"
Vielleicht ist Stille passender?
Hm.
???
Vllt. ist es einfach dieser Zustand, der mit „im Flow sein“ beschrieben wird.
Wenn man sich dem hingibt:-), was man gerade tut und erst hinterher bemerkt, dass da keine Gedanken wahrgenommen wurden. Vllt. ist es beim hören eines Musikstücks, das du liebst und in dem du „versinkst“.
Und wann bildet sich das Ich, oder....wie entsteht es?Es verschwindet nicht - es hört auf sich zu bilden.
Was für ein schöne Analogie :-)Wenn ich dem Ich-Prozess zuhöre, dann klingt das wie als ich als Kind mit der Puppenstube gespielt habe.
Sogar die Erregung von damals ist wieder erkennbar, vor allem wenn's dramatisch wird. Dann fühlt es sich so "echt" an, vermutlich weil es körperlich spürbar ist....???
Ja. Wenn wir in der „Cyberrealität“ der Gedanken versinken, kann es sich total echt anfühlen.
Ein schönes Beispiel ist die Vorstellung einer Zitrone, die gegessen wird.
Automatisch ablaufende Programme im Körper.
Je nach Prägung oder Konditionierung.
Es hilft zu bemerken, dass es einfach nur „Kopfkino“ ist, was da gerade abläuft.
Und die körperliche Empfindung zu beobachten.
Und wenn dieses Sprechen stoppt (was ich allerdings nicht "machen" kann), wird es still und alles andere, die Gegenwart tritt plastisch hervor. So in etwa.
Ganz genau.
Ich freue mich auf deine Antworten :-)
Re: Ich will es wissen
Liebe Kerstin,
Panta rhei :-)
Dieser Prozess des Auflösens - wie gruselig / schmerzhaft er auch sein kann - ist doch auch irgendwie behutsam.
Vertrauen.
Die Übung:
Manchmal ist es wie Volksgemurmel.
Dann tritt einer ganz klar hervor, verblasst wieder, entschwindet nirgendwohin.
Wie beim Hören von Geräuschen, Musik.
Dann steht einer da und "wartet", bis ich anfange zu schreiben...
Naja, Gedanken mit "Ich" haben eine eigentümliche Sog-kraft / Solidität.
Manchmal scheint es, als ob der eine Gedanken den nächsten hinter herzieht. Oder dass sich welche gegenseitig verdrängen. Oder...
Eigentlich ist es immer spürbar. So ein feines vibrieren ...?
???
Wenn ich etwas befürchte.
Wenn ich mich angegriffen fühle.
Wenn ich etwas will.
Wenn ich mich behaupten will.
Wenn ich eine Position beziehen will, eine bestimmte Perspektive einnehmen will.
=> Ich bin mir nicht sicher.
Eigentlich tritt es spontan hervor.
Ich möchte das an folgendem Beispiel illustrieren:
Meine Überschrift lautet "Ich will es wissen".
Ich fragte mich vorgestern "Wieso hast du das geschrieben, was meinst du damit?"
Keine Idee.
Ich habe die Frage nach "innen" geschickt und gewartet.
Gestern tauchte dann plötzlich die Antwort auf.
Ich habe immer ein Notizbuch in Reichweite und habe folgendes notiert:
Was für ein schöner Frühlingstag heute:-))
Liebe Grüsse
Bernd
Nein, auch "draußen" nicht. Das scheint nur so. Da ist kein Baum - da ist ein Wachstumsprozess ...Gibt es überhaupt etwas „Starres“, etwas anderes als Vorgänge oder Prozesse, „Flüsse“?
Panta rhei :-)
Wenn ich einem beliebigen Fluss folge, finde ich keinen wirklichen Anfang und kein Ende. Alles geht ineinander über.Ist „Ich“ etwas Starres, vom Prozess Leben abgetrenntes?
Wo sonst? Die Welt ist nicht direkt wahrnehmbar. Nur ihr Abbild was in uns entsteht. Wir können nie irgendwo anders sein.Entsteht die Welt in uns?
Ich bin das. Aber ich gebe zu dass ich das nur ungern schreibe.Wenn da keine Trennung ist, wenn es so nah ist, näher als nah....was bist du?
Es wird wieder still.Ich weiß nicht genau, was es für dich bedeutet, dieses kippen.
Ja das stimmt. Manchmal ist es einfach noch nicht so weit.Er hat aber auch etwas beschützendes. Vllt. ein Gefühl, das zu fühlen erst einmal zu schmerzhaft erscheint.
Dieser Prozess des Auflösens - wie gruselig / schmerzhaft er auch sein kann - ist doch auch irgendwie behutsam.
Freude daran sich in diesen Wirbel, den wir Leben nennen, einsaugen zu lassen.Gibt es außer „Das ist jetzt so“, „mehr Leichtigkeit“ noch einen anderen Nebeneffekt?
Vertrauen.
Die Übung:
Sie erscheinen und verklingen einfach. Wuseln herum. Kreisen. Flüstern im Hintergrund, treten in den Vordergrund.1. Wo kommen die Gedanken her und wo gehen sie hin? Warte neugierig auf den nächsten Gedanken und sieh nach.
Manchmal ist es wie Volksgemurmel.
Dann tritt einer ganz klar hervor, verblasst wieder, entschwindet nirgendwohin.
Wie beim Hören von Geräuschen, Musik.
Dann steht einer da und "wartet", bis ich anfange zu schreiben...
Damit habe ich schon viel "herumgespielt". Aber da ist nichts zu machen :-)2. Kannst du vorhersagen, welcher Gedanke als nächstes kommt? Kannst du verhindern, dass er erscheint, wenn er dir nicht gefällt? Kannst du einen Gedanken ungeschehen machen, wenn er einmal erschienen ist?
Waren alles erfolglose Versuche.3. Kannst du die Entscheidung treffen, für lange Zeit NICHT zu denken?
Nein. Bestenfalls so tun als ob. Ich kann das spielen, wie ein Schauspiel.4. Kannst du kontrollieren nur besonders schöne und angenehme Gedanken zu denken?
Nein. Diese Übung ist witzig :)5. Denke an eine Zahl zwischen 1 und 100. Weißt du, welche Zahl kommt, bevor sie erscheint?
Grundsätzlich nein.6. Ist der Gedanke "Ich" eine besondere Art Gedanke, der andere Gedanken denken kann? Oder kommt er von derselben Stelle wie die anderen Gedanken
Naja, Gedanken mit "Ich" haben eine eigentümliche Sog-kraft / Solidität.
Manchmal scheint es, als ob der eine Gedanken den nächsten hinter herzieht. Oder dass sich welche gegenseitig verdrängen. Oder...
Das geschieht von selbst und entfaltet ein Eigenleben.7. Findest du jemanden, der denkt, oder geschieht das alles von selbst, ohne Kontrolle durch einen Denker?
Jaa, das trifft es :-):-) Da fällt mir Rilke ein....“Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.
......"
Ja, das passt. Da sind Momente, wo dieses fließen und strömen, dieses "im Fluss sein" körperlich spürbar wird. Das kann unglaublich intensiv werden.Vllt. ist es einfach dieser Zustand, der mit „im Flow sein“ beschrieben wird.
Wenn man sich dem hingibt:-), was man gerade tut und erst hinterher bemerkt, dass da keine Gedanken wahrgenommen wurden. Vllt. ist es beim hören eines Musikstücks, das du liebst und in dem du „versinkst“.
Eigentlich ist es immer spürbar. So ein feines vibrieren ...?
Eine schwierige Frage.Und wann bildet sich das Ich, oder....wie entsteht es?
???
Wenn ich etwas befürchte.
Wenn ich mich angegriffen fühle.
Wenn ich etwas will.
Wenn ich mich behaupten will.
Wenn ich eine Position beziehen will, eine bestimmte Perspektive einnehmen will.
=> Ich bin mir nicht sicher.
Eigentlich tritt es spontan hervor.
Ich möchte das an folgendem Beispiel illustrieren:
Meine Überschrift lautet "Ich will es wissen".
Ich fragte mich vorgestern "Wieso hast du das geschrieben, was meinst du damit?"
Keine Idee.
Ich habe die Frage nach "innen" geschickt und gewartet.
Gestern tauchte dann plötzlich die Antwort auf.
Ich habe immer ein Notizbuch in Reichweite und habe folgendes notiert:
Also der Erste o.g. Gedanke war dieses Ich. Nur habe ich den so stehen lassen wie er war und bin weiter gegangen..."Ich will es wissen"
Da ist ein Gedanke der sagt:
"Völlig daneben! Du bist hier bei der Untersuchung der Nichtexistenz des Ich's und fängst gleich den ersten Satz mit "Ich" an?
Und was heißt "will"? Ist das nicht das Gegenteil einer Hingebungsvollen Haltung, die du einnehmen solltest?
Und "wissen" erst noch! Steht nicht in der Einleitung, das es hier nicht um Wissen geht?
Du bist sowas von daneben - was sollen bloß die Anderen von dir denken! ..."
Wenn ich dann aber den 4 Worten nachspüre, tritt folgendes zu Tage:
"Ich will es wissen" kann auch heißen:
"Jetzt Packen wir es an." oder
"Jetzt schau ich hin." oder
"Jetzt lauf ich nicht mehr davor davon." oder
"Jetzt will ich es wirklich wissen, was wahr / wirklich ist."
Wenn ich noch tiefer tauche entdecke ich, das es auch eine kämpferische, trotzige Haltung symbolisiert:
"Ich bewege mich hier keinen Millimeter." oder
"Ich bleibe hier jetzt so lange sitzen, bis es mir sich zeigt." oder
"Ich weiche nicht." oder
"Jetzt ist schluss mit den Märchen, die Wahrheit soll sich zeigen."
Es kann auch bedeuten:
"Bring mich um! Töte mich wenn du kannst!"
...und hat dann eher etwas mit Hingabe zu tun... ???
Was für ein schöner Frühlingstag heute:-))
Liebe Grüsse
Bernd
Re: Ich will es wissen
Lieber Bernd,
:-)
Völlig egal, ob wir ihn gern anders hätten, was anderes wollen usw. :-)
....und...das geht jetzt eigentlich schon ein bisschen zu weit für diesen Teil des Forums...
Wie ist es mit anderen Personen?
Entstehen sie auch als Abbild in uns?
Ja. Hab ich mir schon gedacht und die Frage deshalb nicht fett geschrieben.
Danke, dass du trotzdem geantwortet hast.
Wie ist es mit...Sein ist, Bewusstsein ist, Wahrnehmen ist. Keine Trennung zwischen mir und Sein....
Immer noch unangenehm?
Alles andere ist Selbstqual.
Ja :-) Empfinde ich auch so.
Ja. Diese tiefe, innere Freude. Unabhängig von „äußeren Umständen“, mal mehr im Vordergrund spürbar, mal weniger. Und Vertrauen. Ja.
Die Übung:
Sehr schön :-)
Nur noch ein paar Nachfragen...
Ist das so? Ist da ein Gedanke, der da steht und wartet oder ist „ dann steht einer da und wartet“ einfach nur ein weiterer Gedanke?
Und wie entsteht Handlung? Zum Beispiel eine Antwort hier schreiben?
Sie sind einfach diese „Sorte von Gedanken“ , die so oft und schon so lange da sind.
Ich schreibe - schreiben
Ich höre einen Klang - hören
Ich sehe - sehen
Ich spüre - spüren
Ich rieche - riechen
Ich schmecke - schmecken
Wenn du das mal im Alltag beobachtest, gibt es einen körperlich spürbaren Unterschied zwischen der Variante mit dem Ich und der ohne?
Scheint es nur so zu sein oder ist es so?
Braucht all das ein Ich oder ist es so, dass wollen, wünschen, Hinneigung/Abneigung, Furcht, Widerstand einfach da sind?
Wie ist das bei der Freude, dem Vertrauen, der Leichtigkeit über die du geschrieben hast?
Die sind da ohne Ich, oder?
Wenn ja, warum sollte dann wollen, wünschen......nicht auch einfach da sein?
Ohne das es dazu den Ich-Gedanken braucht?
Und danke für das schöne Beispiel :-).
Wunderbar, wie genau du auf deine Gedanken achtest.
Und schön, was du durch nachspüren erkennst.
Musste der Weihnachtsmann sterben, als der Glaube an ihn wegfiel?
Es ist so, wie du schon geschrieben hattest. Ich taucht im sozialen Kontext auf.
Und ist in der Kommunikation ein gutes Mittel. Ohne wär’s schon ein bisschen schräg, oder?
Ich hoffe, du konntest den Frühlingstag genießen :-)
Liebe Grüsse
Kerstin
Nein, auch "draußen" nicht. Das scheint nur so. Da ist kein Baum - da ist ein Wachstumsprozess ...Gibt es überhaupt etwas „Starres“, etwas anderes als Vorgänge oder Prozesse, „Flüsse“?
Panta rhei :-)
:-)
Ja.Wenn ich einem beliebigen Fluss folge, finde ich keinen wirklichen Anfang und kein Ende. Alles geht ineinander über.Ist „Ich“ etwas Starres, vom Prozess Leben abgetrenntes?
Genau. Und es kann auch nie etwas anderes sein als Hier/Jetzt, dieser Moment.Wo sonst? Die Welt ist nicht direkt wahrnehmbar. Nur ihr Abbild was in uns entsteht.Entsteht die Welt in uns?
Wir können nie irgendwo anders sein.
Völlig egal, ob wir ihn gern anders hätten, was anderes wollen usw. :-)
....und...das geht jetzt eigentlich schon ein bisschen zu weit für diesen Teil des Forums...
Wie ist es mit anderen Personen?
Entstehen sie auch als Abbild in uns?
Ich bin das. Aber ich gebe zu dass ich das nur ungern schreibe.Wenn da keine Trennung ist, wenn es so nah ist, näher als nah....was bist du?
Ja. Hab ich mir schon gedacht und die Frage deshalb nicht fett geschrieben.
Danke, dass du trotzdem geantwortet hast.
Wie ist es mit...Sein ist, Bewusstsein ist, Wahrnehmen ist. Keine Trennung zwischen mir und Sein....
Immer noch unangenehm?
Ja :-)Es wird wieder still.Ich weiß nicht genau, was es für dich bedeutet, dieses kippen.
Ganz genau. Und es ist gut, sich auch dieser Erkenntnis....es ist noch nicht soweit... hinzugeben.Ja das stimmt. Manchmal ist es einfach noch nicht so weit.hat aber auch etwas beschützendes. Vllt. ein Gefühl, das zu fühlen erst einmal zu schmerzhaft erscheint.
Alles andere ist Selbstqual.
Dieser Prozess des Auflösens - wie gruselig / schmerzhaft er auch sein kann - ist doch auch irgendwie behutsam.
Ja :-) Empfinde ich auch so.
Freude daran sich in diesen Wirbel, den wir Leben nennen, einsaugen zu lassen.
Vertrauen.
Ja. Diese tiefe, innere Freude. Unabhängig von „äußeren Umständen“, mal mehr im Vordergrund spürbar, mal weniger. Und Vertrauen. Ja.
Die Übung:
Sehr schön :-)
Nur noch ein paar Nachfragen...
Sie erscheinen und verklingen einfach. Wuseln herum. Kreisen. Flüstern im Hintergrund, treten in den Vordergrund.Wo kommen die Gedanken her und wo gehen sie hin? Warte neugierig auf den nächsten Gedanken und sieh nach.
Manchmal ist es wie Volksgemurmel.
Dann tritt einer ganz klar hervor, verblasst wieder, entschwindet nirgendwohin.
Wie beim Hören von Geräuschen, Musik.
Dann steht einer da und "wartet", bis ich anfange zu schreiben...
Ist das so? Ist da ein Gedanke, der da steht und wartet oder ist „ dann steht einer da und wartet“ einfach nur ein weiterer Gedanke?
Und wie entsteht Handlung? Zum Beispiel eine Antwort hier schreiben?
Ich spiele jetzt mal, das ich nur schöne angenehme Gedanken denke.....sind das nicht auch einfach Gedanken, die erscheinen?Nein. Bestenfalls so tun als ob. Ich kann das spielen, wie ein Schauspiel.Kannst du kontrollieren nur besonders schöne und angenehme Gedanken zu denken?
Grundsätzlich nein.st der Gedanke "Ich" eine besondere Art Gedanke, der andere Gedanken denken kann? Oder kommt er von derselben Stelle wie die anderen Gedanken
Naja, Gedanken mit "Ich" haben eine eigentümliche Sog-kraft / Solidität.
Sie sind einfach diese „Sorte von Gedanken“ , die so oft und schon so lange da sind.
Ich schreibe - schreiben
Ich höre einen Klang - hören
Ich sehe - sehen
Ich spüre - spüren
Ich rieche - riechen
Ich schmecke - schmecken
Wenn du das mal im Alltag beobachtest, gibt es einen körperlich spürbaren Unterschied zwischen der Variante mit dem Ich und der ohne?
Manchmal scheint es, als ob der eine Gedanken den nächsten hinter herzieht. Oder dass sich welche gegenseitig verdrängen. Oder...
Scheint es nur so zu sein oder ist es so?
Ja :-) So ein feines Vibrieren. Ist das auch eines der „Dinge“, die sich als Nebeneffekt ergeben haben oder jetzt bemerkt werden?Ja, das passt. Da sind Momente, wo dieses fließen und strömen, dieses "im Fluss sein" körperlich spürbar wird. Das kann unglaublich intensiv werden.
Eigentlich ist es immer spürbar. So ein feines vibrieren ...?
Eine schwierige Frage.Und wann bildet sich das Ich, oder....wie entsteht es?
???
Wenn ich etwas befürchte.
.....Furcht ist da.
Wenn ich mich angegriffen fühle.
......Ärger, Verletzung, Widerstand ....ist da.
Wenn ich etwas will.
.......Wollen ist da.
Wenn ich mich behaupten will.
.....Wollen ist da.
Wenn ich eine Position beziehen will, eine bestimmte Perspektive einnehmen will.
.......Wollen ist da.
Braucht all das ein Ich oder ist es so, dass wollen, wünschen, Hinneigung/Abneigung, Furcht, Widerstand einfach da sind?
Wie ist das bei der Freude, dem Vertrauen, der Leichtigkeit über die du geschrieben hast?
Die sind da ohne Ich, oder?
Wenn ja, warum sollte dann wollen, wünschen......nicht auch einfach da sein?
Ohne das es dazu den Ich-Gedanken braucht?
Ja.Eigentlich tritt es spontan hervor.
Und danke für das schöne Beispiel :-).
Wunderbar, wie genau du auf deine Gedanken achtest.
Und schön, was du durch nachspüren erkennst.
Wie kann etwas getötet werden, was nur in Gedanken existiert?Es kann auch bedeuten:
"Bring mich um! Töte mich wenn du kannst!"
...und hat dann eher etwas mit Hingabe zu tun... ???
Musste der Weihnachtsmann sterben, als der Glaube an ihn wegfiel?
Also der Erste o.g. Gedanke war dieses Ich. Nur habe ich den so stehen lassen wie er war und bin weiter gegangen...
Es ist so, wie du schon geschrieben hattest. Ich taucht im sozialen Kontext auf.
Und ist in der Kommunikation ein gutes Mittel. Ohne wär’s schon ein bisschen schräg, oder?
Ich hoffe, du konntest den Frühlingstag genießen :-)
Liebe Grüsse
Kerstin
Re: Ich will es wissen
Liebe Kerstin,
Aber - ich frage mich, ob ich mir dessen auch bewusst bin?
Am 16.3. habe ich folgendes Notiert:
"Liberation Unleashed:
Durch die totale Anonymität ist die totale Nähe da. Weil keine 'Person' entstehen kann.
Wenn ich nur das geringste persönliche zeigen würde, oder gar erscheinen würde, wäre der Zauber der absoluten Nähe - das du ich bist - zerstört.
Aber jetzt ist es so, das ich ein Selbstgespräch führe und bei mir selbst bin.
Das ist einfach unglaublich!"
...Aber verstehe mich bitte nicht falsch; da zeichnen sich auch die Konturen einer überaus freundlichen und sensiblen Person im Nebel der Anonymität ab :-)
Es ist beides gleichzeitig da - Ambivalent.
Und es schwankt - es bewegt sich. Wie alles.
Ist es das, was ein soziales Wesen ausmacht?
Manchmal ist das so, dass ein Gedanke "stehenbleibt" und dann kommt ein anderer Gedanke, der sagt "schreib den auf, sonst kannst du nicht weiterschlafen". Dann wird geschrieben, das Licht wieder ausgeknipst und dann kann das noch eine weile so weitergehen (Licht an, Licht aus ...).
Lesen.
Warten.
Zuschauen wie es tippt was "diktiert" wird.
Lesen.
Sinn erfassen.
Spüren.
...
Belustigung über das was jetzt gerade geschrieben wurde :-))
Wie nennt man sowas?
Eine Vorstellung.
Mehr als das.
Ein Ziel an dem Ich gemessen werde!
???
Und dann tue ich so als ob, damit es so scheint als ob. Ich "mache" mir schöne Gefühle.
Ommmm.
Ich habe schon überlegt, ob ich meine Sätze ohne ich-wort schreiben sollte, aber es kommt mir etwas sperrig vor und würde wohl der Leserlichkeit schaden.
Das Vibrieren ist aus einem Zittern entstanden was aus Muskelzuckungen entstanden ist - über einen längeren Zeitraum.
Das Vibrieren ändert ständig seine Form. Mal ist es weg, mal läuft es wie in Wellen, mal ist es gleichmässig, mal ist es ein sanftes weiches surmeln, was ich nicht verlassen möchte, es kann auch krampfend sein und es kann ganz hart werden.
Dann fühlt es sich an als werde ich zersägt :\
Es ist, auf jeden Fall lösend. Die Muskulatur wird immer weicher ... es ist bei mir ein sehr wesentlicher Nebeneffekt... :-)
Momentan steht das zersägt werden im Vordergrund.
Sagt dir das etwas?
Aber wenn ich das so lese, muss ich zustimmen.
Ich habe mich heute beim Autofahren beobachtet: Da ist eine klare Vorstellung, wie der Verkehr zu fließen hat. Mit der wird die Realität verglichen. Dann kommen Äusserungen ... will ich nicht weiter ausführen, kenne die meisten ;-)
Ja vollautomatisch - aber wenn ich ganz dabei bin, ganz anwesend, lauschend bin, bewusst bin, dann ändert es sich.
Wie entsteht das - Bewusstheit? Es ist in diesem Prozess eine der wenigen Konstanten.
Oder ist Bewusstheit immer da. Was ist wenn ich mich verliere?
Da sehe ich nicht klar.
Ich bin so Dankbar, dass wir uns hier schreiben können. :-)
Es kann nicht anders sein.Wie ist es mit anderen Personen?
Entstehen sie auch als Abbild in uns?
Aber - ich frage mich, ob ich mir dessen auch bewusst bin?
Ja, das ist es. Das "Ich" macht hier keinen Sinn. Es fehlt der Kontext.Ja. Hab ich mir schon gedacht und die Frage deshalb nicht fett geschrieben.Ich bin das. Aber ich gebe zu dass ich das nur ungern schreibe.
Danke, dass du trotzdem geantwortet hast.
Wie ist es mit...Sein ist, Bewusstsein ist, Wahrnehmen ist.
Angenehmer ist nur "Sein", ohne "mir". Sonst klingt das so, als ob das mal eine Trennung gewesen wäre und dann etwas zusammengegangen wäre. Das ist aber nicht so.Keine Trennung zwischen mir und Sein....
Immer noch unangenehm?
Am 16.3. habe ich folgendes Notiert:
"Liberation Unleashed:
Durch die totale Anonymität ist die totale Nähe da. Weil keine 'Person' entstehen kann.
Wenn ich nur das geringste persönliche zeigen würde, oder gar erscheinen würde, wäre der Zauber der absoluten Nähe - das du ich bist - zerstört.
Aber jetzt ist es so, das ich ein Selbstgespräch führe und bei mir selbst bin.
Das ist einfach unglaublich!"
...Aber verstehe mich bitte nicht falsch; da zeichnen sich auch die Konturen einer überaus freundlichen und sensiblen Person im Nebel der Anonymität ab :-)
Es ist beides gleichzeitig da - Ambivalent.
Und es schwankt - es bewegt sich. Wie alles.
Ist es das, was ein soziales Wesen ausmacht?
Ist das so? Ist da ein Gedanke, der da steht und wartet oder ist „ dann steht einer da und wartet“ einfach nur ein weiterer Gedanke?
Manchmal ist das so, dass ein Gedanke "stehenbleibt" und dann kommt ein anderer Gedanke, der sagt "schreib den auf, sonst kannst du nicht weiterschlafen". Dann wird geschrieben, das Licht wieder ausgeknipst und dann kann das noch eine weile so weitergehen (Licht an, Licht aus ...).
Markieren, ctrl+c, ctrl+v, Quote drücken. Enter. (geht automatisch)Und wie entsteht Handlung? Zum Beispiel eine Antwort hier schreiben?
Lesen.
Warten.
Zuschauen wie es tippt was "diktiert" wird.
Lesen.
Sinn erfassen.
Spüren.
...
Belustigung über das was jetzt gerade geschrieben wurde :-))
Hm, da steckt ein "das sollte jetzt So sein" dahinter.Ich spiele jetzt mal, das ich nur schöne angenehme Gedanken denke.....sind das nicht auch einfach Gedanken, die erscheinen?
Wie nennt man sowas?
Eine Vorstellung.
Mehr als das.
Ein Ziel an dem Ich gemessen werde!
???
Und dann tue ich so als ob, damit es so scheint als ob. Ich "mache" mir schöne Gefühle.
Ommmm.
Ja, das ist sofort zu spüren.Wenn du das mal im Alltag beobachtest, gibt es einen körperlich spürbaren Unterschied zwischen der Variante mit dem Ich und der ohne?
Ich habe schon überlegt, ob ich meine Sätze ohne ich-wort schreiben sollte, aber es kommt mir etwas sperrig vor und würde wohl der Leserlichkeit schaden.
Es ist so.Scheint es nur so zu sein oder ist es so?Manchmal scheint es, als ob der eine Gedanken den nächsten hinter herzieht. Oder dass sich welche gegenseitig verdrängen. Oder...
Bin mir nicht sicher, nach was du fragst.Ja :-) So ein feines Vibrieren. Ist das auch eines der „Dinge“, die sich als Nebeneffekt ergeben haben oder jetzt bemerkt werden?Eigentlich ist es immer spürbar. So ein feines vibrieren ...?
Das Vibrieren ist aus einem Zittern entstanden was aus Muskelzuckungen entstanden ist - über einen längeren Zeitraum.
Das Vibrieren ändert ständig seine Form. Mal ist es weg, mal läuft es wie in Wellen, mal ist es gleichmässig, mal ist es ein sanftes weiches surmeln, was ich nicht verlassen möchte, es kann auch krampfend sein und es kann ganz hart werden.
Dann fühlt es sich an als werde ich zersägt :\
Es ist, auf jeden Fall lösend. Die Muskulatur wird immer weicher ... es ist bei mir ein sehr wesentlicher Nebeneffekt... :-)
Momentan steht das zersägt werden im Vordergrund.
Sagt dir das etwas?
Da scheint bei mir ein blinder Fleck zu sein.Braucht all das ein Ich oder ist es so, dass wollen, wünschen, Hinneigung/Abneigung, Furcht, Widerstand einfach da sind?
Wie ist das bei der Freude, dem Vertrauen, der Leichtigkeit über die du geschrieben hast?
Die sind da ohne Ich, oder?
Wenn ja, warum sollte dann wollen, wünschen......nicht auch einfach da sein?
Ohne das es dazu den Ich-Gedanken braucht?
Aber wenn ich das so lese, muss ich zustimmen.
Ich habe mich heute beim Autofahren beobachtet: Da ist eine klare Vorstellung, wie der Verkehr zu fließen hat. Mit der wird die Realität verglichen. Dann kommen Äusserungen ... will ich nicht weiter ausführen, kenne die meisten ;-)
Ja vollautomatisch - aber wenn ich ganz dabei bin, ganz anwesend, lauschend bin, bewusst bin, dann ändert es sich.
Wie entsteht das - Bewusstheit? Es ist in diesem Prozess eine der wenigen Konstanten.
Oder ist Bewusstheit immer da. Was ist wenn ich mich verliere?
Da sehe ich nicht klar.
Ja, da sieht man den Wald vor Bäumen nicht.Wie kann etwas getötet werden, was nur in Gedanken existiert?
Er war nie da.Musste der Weihnachtsmann sterben, als der Glaube an ihn wegfiel?
Ich bin so Dankbar, dass wir uns hier schreiben können. :-)
Re: Ich will es wissen
Lieber Bernd,
ich würde gern heut nur auf das folgende eingehen.....der Rest gerät nicht in Vergessenheit.
Es ist aber vllt. ganz gut, wenn wir das Tempo ein bisschen rausnehmen....
Diese Muskelzuckungen sind ein Phänomen, das ganz oft beschrieben wird.
Wenn du die Gelegenheit hast, kannst du ganz bewusst „auszittern “. Das geht ganz gut im Liegen oder wenn du dich entspannt hinstellst und den Körper einfach sein Ding machen lässt.
Hier ist eine Übung, die entspannend auf das System wirkt.
Setze oder lege dich für ungefähr 15 Minuten hin.
Achte nur auf die reinen Empfindungen, ohne dich auf Gedanken oder geistige Bilder zu stützen.
Kannst du erkennen, wie groß der Körper ist?
Hat der Körper ein Gewicht oder Umfang?
Hat dein Körper in der aktuellen Erfahrung eine Gestalt oder Form?
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Unterlage?
Wieviel Zehen hast du?
Bist du männlich oder weiblich?
Hast du einen Namen?
Gibt es ein Innen oder Außen? Falls es ein Innen gibt - das Innen wovon genau?
Falls es ein Außen gibt, das Außen wovon genau?
Worauf bezieht sich das Wort/die Bezeichnung 'Körper' eigentlich?
Ist da ein Körper, der wahrnimmt oder wird der Körper wahrgenommen?
"Wohnt" Wahrnehmen an einem bestimmten Ort?
Wenn du den Gedanken dazu nicht glaubst, ist da irgendetwas, was gerade fehlen könnte, irgendetwas, was an dieser Erfahrung unvollständig sein könnte?
Teile der Übung kann man auch ganz gut machen, wenn man im Auto sitzt und im Stau feststeckt :-).
Ich freue mich auf deine Antworten :-)
Liebe Grüße,
Kerstin
ich würde gern heut nur auf das folgende eingehen.....der Rest gerät nicht in Vergessenheit.
Es ist aber vllt. ganz gut, wenn wir das Tempo ein bisschen rausnehmen....
Ja. Bis auf das Gefühl des zersägt werdens.Bin mir nicht sicher, nach was du fragst.Eigentlich ist es immer spürbar. So ein feines vibrieren ...?
Ja :-) So ein feines Vibrieren. Ist das auch eines der „Dinge“, die sich als Nebeneffekt ergeben haben oder jetzt bemerkt werden?
Das Vibrieren ist aus einem Zittern entstanden was aus Muskelzuckungen entstanden ist - über einen längeren Zeitraum.
Das Vibrieren ändert ständig seine Form. Mal ist es weg, mal läuft es wie in Wellen, mal ist es gleichmässig, mal ist es ein sanftes weiches surmeln, was ich nicht verlassen möchte, es kann auch krampfend sein und es kann ganz hart werden.
Dann fühlt es sich an als werde ich zersägt :\
Es ist, auf jeden Fall lösend. Die Muskulatur wird immer weicher ... es ist bei mir ein sehr wesentlicher Nebeneffekt... :-)
Momentan steht das zersägt werden im Vordergrund.
Sagt dir das etwas?
Diese Muskelzuckungen sind ein Phänomen, das ganz oft beschrieben wird.
Wenn du die Gelegenheit hast, kannst du ganz bewusst „auszittern “. Das geht ganz gut im Liegen oder wenn du dich entspannt hinstellst und den Körper einfach sein Ding machen lässt.
Hier ist eine Übung, die entspannend auf das System wirkt.
Setze oder lege dich für ungefähr 15 Minuten hin.
Achte nur auf die reinen Empfindungen, ohne dich auf Gedanken oder geistige Bilder zu stützen.
Kannst du erkennen, wie groß der Körper ist?
Hat der Körper ein Gewicht oder Umfang?
Hat dein Körper in der aktuellen Erfahrung eine Gestalt oder Form?
Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Unterlage?
Wieviel Zehen hast du?
Bist du männlich oder weiblich?
Hast du einen Namen?
Gibt es ein Innen oder Außen? Falls es ein Innen gibt - das Innen wovon genau?
Falls es ein Außen gibt, das Außen wovon genau?
Worauf bezieht sich das Wort/die Bezeichnung 'Körper' eigentlich?
Ist da ein Körper, der wahrnimmt oder wird der Körper wahrgenommen?
"Wohnt" Wahrnehmen an einem bestimmten Ort?
Wenn du den Gedanken dazu nicht glaubst, ist da irgendetwas, was gerade fehlen könnte, irgendetwas, was an dieser Erfahrung unvollständig sein könnte?
Teile der Übung kann man auch ganz gut machen, wenn man im Auto sitzt und im Stau feststeckt :-).
Ich freue mich auf deine Antworten :-)
Liebe Grüße,
Kerstin
Re: Ich will es wissen
Liebe Kerstin,
uff, ich bin froh das du das sagst. Das kann einen ganz schön einsaugen und herumwirbeln :-).
Das ist anstrengend.
Ich bin abends schon ganz tot in's Bett gefallen.
Das passt gut, ich habe Urlaub und ziehe mich bis Sonntag Abend in die Bergeinsamkeit zurück.
Es ist viel Zeit für Besinnung. Ganz ohne Strom und Internet :-)
Wenn du mir eine Aufgabe mitgeben möchtest, würde ich mich sehr freuen.
Die Fragen beziehen sich auf abstrakte Begriffe. Keiner davon bezeichnet eine Empfindung
Liebe Grüsse
Bernd
uff, ich bin froh das du das sagst. Das kann einen ganz schön einsaugen und herumwirbeln :-).
Das ist anstrengend.
Ich bin abends schon ganz tot in's Bett gefallen.
Das passt gut, ich habe Urlaub und ziehe mich bis Sonntag Abend in die Bergeinsamkeit zurück.
Es ist viel Zeit für Besinnung. Ganz ohne Strom und Internet :-)
Wenn du mir eine Aufgabe mitgeben möchtest, würde ich mich sehr freuen.
Nein, auch nicht ob er höher oder breiter ist.Setze oder lege dich für ungefähr 15 Minuten hin.
Achte nur auf die reinen Empfindungen, ohne dich auf Gedanken oder geistige Bilder zu stützen.
Kannst du erkennen, wie groß der Körper ist?
Nur Druck ist spürbar.Hat der Körper ein Gewicht oder Umfang?
Da sind nur Fragmente. Empfindungen an unterschiedlichen Orten.Hat dein Körper in der aktuellen Erfahrung eine Gestalt oder Form?
Ich spüre die Beschaffenheit der Unterlage, kann aber nicht sagen, wo sie ist.Gibt es eine Grenze zwischen dem Körper und der Unterlage?
Nicht wahrnehmbar.Wieviel Zehen hast du?
Es gibt keine direkte Empfindung dafür.Bist du männlich oder weiblich?
Nein.Hast du einen Namen?
Kein Unterschied.Gibt es ein Innen oder Außen? Falls es ein Innen gibt - das Innen wovon genau?
Kein Unterschied.Falls es ein Außen gibt, das Außen wovon genau?
Auf einen Gedanken, eine Vorstellung.Worauf bezieht sich das Wort/die Bezeichnung 'Körper' eigentlich?
Da ist nur ein Strom von Empfindungen.Ist da ein Körper, der wahrnimmt oder wird der Körper wahrgenommen?
Wahrnehmen ist nicht wahrnehmbar, nur wahrgenommenes."Wohnt" Wahrnehmen an einem bestimmten Ort?
Die Frage ergibt keinen Sinn. Es ist doch schon alles da.Wenn du den Gedanken dazu nicht glaubst, ist da irgendetwas, was gerade fehlen könnte, irgendetwas, was an dieser Erfahrung unvollständig sein könnte?
Die Fragen beziehen sich auf abstrakte Begriffe. Keiner davon bezeichnet eine Empfindung
Liebe Grüsse
Bernd
Re: Ich will es wissen
Lieber Bernd,
Versuche während deiner Auszeit so oft wie möglich, alles auf die direkte Erfahrung (das sinnliche Erleben...hören, sehen, riechen, schmecken, körperliche Empfindungen) herunterzubrechen. Dazu gehört auch der Gedanksinn, das Bemerken von Gedanken....so....ah, da ist ein Gedanke....denken ist da. Besinnung ;-)
Sieh es als eine spielerische Möglichkeit, die Sinne wahrzunehmen. Ganz leicht, mit kindlicher Neugier.
Als Bsp.
Zähneputzen...
Die Zahnbürste sehen -sehen
Die Empfindunge der Zahnbürste in der Hand - spüren
Zahnpasta im Mund - schmecken
Das Gefühl des Wassers im Mund - spüren
Der Blick in den Spiegel - sehen
..........
Die Wärme des Feuers - spüren
Flammen sehen - sehen
Fliessendes Wasser hören - hören
usw.
Berichte, wie es dir mit dieser Übung ergangen ist :-).
Und noch etwas.
Gefühle, gerade die, die schon sehr "alt" sind und die irgendwann "in der Dunkelheit des Unterbewusstseins verschwunden" sind, neigen dazu sich zu zeigen, wenn der Geist nicht in der Hektik des Alltags gefangen ist.
Sollte es so sein ist es vllt. eine gute Idee zu bemerken, welche Geschichten die Gedanken über die Gefühle erzählen und dann achtsam bei den körperlichen Empfindungen zu bleiben. Sich zu fragen, was ist genau jetzt zu spüren? Wo?
So.... ich hoffe, der Post erreicht dich noch vor deiner Abreise.
Hab eine schöne Zeit :-)
Alles Liebe,
Kerstin
Das klingt wunderbar :-)Das passt gut, ich habe Urlaub und ziehe mich bis Sonntag Abend in die Bergeinsamkeit zurück.
Es ist viel Zeit für Besinnung. Ganz ohne Strom und Internet :-)
Versuche während deiner Auszeit so oft wie möglich, alles auf die direkte Erfahrung (das sinnliche Erleben...hören, sehen, riechen, schmecken, körperliche Empfindungen) herunterzubrechen. Dazu gehört auch der Gedanksinn, das Bemerken von Gedanken....so....ah, da ist ein Gedanke....denken ist da. Besinnung ;-)
Sieh es als eine spielerische Möglichkeit, die Sinne wahrzunehmen. Ganz leicht, mit kindlicher Neugier.
Als Bsp.
Zähneputzen...
Die Zahnbürste sehen -sehen
Die Empfindunge der Zahnbürste in der Hand - spüren
Zahnpasta im Mund - schmecken
Das Gefühl des Wassers im Mund - spüren
Der Blick in den Spiegel - sehen
..........
Die Wärme des Feuers - spüren
Flammen sehen - sehen
Fliessendes Wasser hören - hören
usw.
Berichte, wie es dir mit dieser Übung ergangen ist :-).
Und noch etwas.
Gefühle, gerade die, die schon sehr "alt" sind und die irgendwann "in der Dunkelheit des Unterbewusstseins verschwunden" sind, neigen dazu sich zu zeigen, wenn der Geist nicht in der Hektik des Alltags gefangen ist.
Sollte es so sein ist es vllt. eine gute Idee zu bemerken, welche Geschichten die Gedanken über die Gefühle erzählen und dann achtsam bei den körperlichen Empfindungen zu bleiben. Sich zu fragen, was ist genau jetzt zu spüren? Wo?
So.... ich hoffe, der Post erreicht dich noch vor deiner Abreise.
Hab eine schöne Zeit :-)
Alles Liebe,
Kerstin
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