Ja, ich dank dir dafür!sondern dass wir ein wenig auf die Plauderebene abgerutscht sind, und das liegt aber ganz bestimmt nicht an dir... Wunderbar, dass das Feuer wieder entfacht ist :)
Also, ich dachte ich schreibe nochmal die Antworten auf alle 9 Fragen auf, dann ist es sicherlich übersichtlicher. Bei den ersten sieben ist aber eigentlich alles beim alten. Hab nur ein zwei Nachträge ergänzt.
Ich finde keine Verbindung, nur ein paar Gedanken die eine vorschlagen.Gibt es eine Verbindung zwischen den gefühlten Empfindungen und dem Bild im Spiegel? Oder nur Gedanken (und/oder mentale Bilder) die das vorschlagen?
Das Spiegelbild der Bewegung ist nicht verbunden mit dem Gefühl der Hand. Im Übrigen habe ich auch notiert, dass das gleiche auch für das Notieren gilt, was ich kurz darauf gemacht habe.Gibt es eine Verbindung zwischen der gefühlten Empfindung ( als "Hand" bezeichnet) und dem Bild der Bewegung im Spiegel?
Das fiel mir dann etwas schwerer zu sehen. Aber letztlich gibt es auch zwischen dem Bild und der gefühlten Empfindung keine Verbindung. Es ist wie zwei verschiedene Inputs, hab ich noch aufgeschrieben. Und die Lokalisierung der "Hand" ist in den Körperempfindungen viel viel ungenauer. Die Empfindungen alleine würden gar nicht genauen Aufschluss geben über die Form der Hand und ihren ganz genauen Bewegungsablauf.Gibt es eine Verbindung zwischen den gefühlten Empfindungen (als "Hand" bezeichnet) und dem Bild der "Bewegung"? Oder nur Gedanken deuten darauf hin?
Nichts sagt mir, dass es "mein Körper" ist. Und ich konnte auch sehen, dass Ich nicht das Spiegelbild bin. Es hat sich angefühlt als würde ich einen anderen Körper angucken. Und es gab Momente in denen es sehr eigenartig war, nicht mit dem Spiegelbild bzw dem was mich da im Spiegel anguckt identifiziert zu sein. Und als ich dann zur nächsten Frage, also ob es überhaupt ein Körper ist, gegangen bin konnte ich auch sehen, dass auch das konzeptuell ist und da eigentlich gar keine Einheit "Körper" im Spiegelbild ist (Nachtrag: das dauerte aber i.d.R. Länger bzw war ab und zu mal schwerer zu sehen). Stattdessen wie du gesagt hast, Farben und Formen. Wobei vor allem im "Gesicht" die Farben und Formen so ein komplexes Zusammenspiel bilden, dass es mir da nicht so leicht war das zu sehen, wie beim Rest des Körpers.Sagt das Bild für sich allein aus, dass es "Du" oder "dein Körper" ist?
Sagt das Bild selbst in irgendeiner Weise, dass es überhaupt ein "Körper" ist?
Oder gibt es nur Farben und Formen?
Das Spiegelbild sagt nichts über Beine oder Füße - also nur anhand dessen weiß man nicht, dass es sie gibt oder geben muss. Wenn ich still stand, war es ein bisschen so, als wär mein Spiegelbild ein Pappaufsteller ohne Beine.Nur durch das Bild im Spiegel, gibt es irgendein "Wissen" , dass es Beine/Füße geben muss oder nur Gedanken und mentale Bilder, die das vorschlagen?
Ja es gibt nur Empfindungen, habe ich aufgeschrieben. Aber das war mir noch nicht deutlich genug (und es hat lange gebraucht hierhin zu kommen). Deshalb bin ich noch nicht über diese Frage hinaus gegangen und habe noch nicht den Rest untersucht. Jetzt der Nachtrag: es wurde deutlicher, es hat sich ein bisschen so angefühlt, als wäre es einfach so eine Art körperlose, bewusste Leere, die sich im Badezimmer umgeguckt hat. Und zusätzlich tauchen halt Empfindungen auf. Jedenfalls ist die Einheit „Körper“ nur ein Gedankeninhalt.Gibt es irgendwo einen "Körper" wenn alle Gedanken und Bilder ignoriert werden oder gibt es nur Empfindungen?
Der „Körper“ der „geht“ ist nur in Gedanken. Diese Einheit gibt es nicht wirklich, nur Empfindungen und Sehwahrnehmung. Und gehen ist auch ein Konzept. In der DE gibt es sich verändernde und wackelnde Sehwahrnehmungen und Empfindungen – aber keine Erfahrung des „Gehens“.Gibt es einen " Körper" der läuft oder gibt es nur Empfindungen?
Gibt es überhaupt eine Erfahrung des "Gehens" ? Oder nur GEDANKEN über "Gehen"?
Kann sowas wie "Körper" gefunden werden oder nur Gedanken über einen "Körper"?
Kann so etwas wie "Gehen" gefunden werden?
Dazu finde ich folgendes: Es gibt zwar diese konzeptuelle Vorstellung eines fixen Raumes, durch den sich etwas bewegt. Aber das stimmt nicht wirklich. Eigentlich bin ich sozusagen immer hier. Und wenn ich von meinem Wohnzimmer in mein Badezimmer gehe ist es nicht wirklich so als würde ich einen Ort im Raum verlassen und an einen anderen Ort gehen. Es ist eher so als ist das alles immer hier – und in sofern halt nicht in einem abstrakten Raum lokalisiert. Trotzdem ist es aber so, dass die Empfindungen die hier und jetzt auftauchen, scheinbar gewisse Entfernungen und Lagebeziehungen zueinander haben – aber das ist nicht das gleiche wie eine fixe Lokalisierung – eher so eine Art Konstellation der Wahrnehmungen, die halt hier und jetzt vorhanden sind.Sind die Empfindungen im Raum lokalisiert , (wie durch den Raum gehen) , ODER gibt es nur eine Vorstellung, die mit "Raum" gelabelt ist und aufsteigende Empfindungen ohne eine Location?
Damit es nicht zu viel wird, hab ich mir vorgenommen, dir diese Fragen beim nächsten Mal zu beantworten. Bin selber schon gespannt, was ich so sehen werde.Schau nach beim
-Atmen. Musst du steuern beim Atmen? Ist da ein Atmer?
-Gehen. Koordinierst du die einzelnen Muskel- und Sehnenbewegungen, ist da ein Geher?
-Sehen. Ist da ein Seher?
-Sprechen. Ein Sprecher?
-Denken. Ist da ein Denker?
usw. alles was dir sonst noch auf- und einfällt... oder ist da einfach nur ein fliessender Prozess atmen-gehen-sehen-sprechen-denken.
Ist da irgendwo ein „Ich“ das das alles macht? Und nur für den Fall dass du keines findest, ist da vielleicht ganz eindeutig kein „Ich“? Schau ganz genau!
Beantworte auch hier jede bitte jede Frage einzeln
Und danke noch für die zusätzlichen Tipps bzw Reminder, auf welche Art und Weise am besten geschaut werden soll. Bis morgen dann!

