Das ICH ist nur in den Gedanken vorhanden. Es ist nicht wirklich existent. Es gibt es nicht. Man findet es eben nur als reine Fiktion in den Gedanken. Aber dennoch ist es immer wieder Teil der Gedanken.Kopfkino ist da. Körperliche Reaktionen auf den Film sind da.
Wo ist da aber ein „Ich“ zu finden?
Neues versuchen und Erfahrung sammeln
- Airborne75
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Re: Neues versuchen und Erfahrung sammeln
Re: Neues versuchen und Erfahrung sammeln
Wenn das „Ich“ nur als Gedanke vorhanden ist, wie entsteht die Wichtigkeit diesen Gedanken „Ich“?
Schau in dir wie die Wichtigkeit entsteht.
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Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?
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Re: Neues versuchen und Erfahrung sammeln
Es erscheint mir als entstehe die Wichtigkeit dadurch, dass der Organismus "Marc" in einem für ihn guten Gefühlszustand sein möchte. Und bei den Gedanken daran, was einem gut tut und was schlecht und bei den Erinnerungen wird dann das ICH mit eingebaut. MIR geht es gut/schlecht etc. und die Wichtigkeit resultiert meiner Ansicht nach daraus, dass ICH ja diesen guten Zustand will und den schmerzlichen nicht. Egoismus scheint hier eine Triebkraft zu sein.Wenn das „Ich“ nur als Gedanke vorhanden ist, wie entsteht die Wichtigkeit diesen Gedanken „Ich“?
Schau in dir wie die Wichtigkeit entsteht.
Re: Neues versuchen und Erfahrung sammeln
Ja, gut dargelegt :-)
Ist es am Ende Existenzangst die zu Kopfkino und körperliche Reaktionen führt?
Schau in dir, erlebe ob es so ist. Lass dir Zeit.
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Re: Neues versuchen und Erfahrung sammeln
Hmmm. Also Existenzangst im Sinne davon, dass es um das nackte Überleben geht ist es nicht. Das spüre bzw sehe ich deutlich. Man könnte es vielleicht als eine Art emotionale Existenzangst bezeichnen, denn es geht da um das emotionale "Überleben". Ja. Also darum, dass man eine Art tiefste schmerzhafte Angst hat, dass man diesen sich so gut anfühlenden Zustand nicht wieder bekommt und einem damit etwas Existenzielles genommen wird.Ist es am Ende Existenzangst die zu Kopfkino und körperliche Reaktionen führt?
Re: Neues versuchen und Erfahrung sammeln
Ist der Organismus "Marc", ein „Ding“ oder ein „Fluss“?
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Re: Neues versuchen und Erfahrung sammeln
Mit "Fluss" meinst du, dass der Organismus fortlaufend Veränderung unterliegt und die Dinge ihren Lauf nehmen wie es eben passiert, da "Marc" bewusst keinen Einfluss darauf hat?Ist der Organismus "Marc", ein „Ding“ oder ein „Fluss“?
Re: Neues versuchen und Erfahrung sammeln
„Dinge“ kann man benennen und sie bleiben so wie sie sind.
„Flüsse“ kann man nur ungefähr benennen, als Kompromiss, aber nicht wirklich, da sie ständig sich verändern.
Wir atmen, essen, wachsen, - sind wir ein „Fluss“ oder ein „Ding“?
Und wenn wir ein Fluss sind – ist da irgendetwas was beständig ist, etwas was benannt werden kann?
Untersuche es bei dir, als deine eigene Erfahrung – ist da was beständig?
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„Flüsse“ kann man nur ungefähr benennen, als Kompromiss, aber nicht wirklich, da sie ständig sich verändern.
Wir atmen, essen, wachsen, - sind wir ein „Fluss“ oder ein „Ding“?
Und wenn wir ein Fluss sind – ist da irgendetwas was beständig ist, etwas was benannt werden kann?
Untersuche es bei dir, als deine eigene Erfahrung – ist da was beständig?
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Re: Neues versuchen und Erfahrung sammeln
Das einzige, das beständig ist, ist meiner Ansicht nach die Befriedigung der elementaren Grundbedürfnisse wie Atmen, schlafen, essen, trinken. Also alles, was den Organismus am Leben hält. Alles andere ist im Fluss, verändert sich, geht ständig neue Wege. Ich weiß nie, was in ein paar Minuten sein wird. Es passiert. Und der Organismus Marc agiert und reagiert - auf Basis von Bedürfnissen und Reaktionen auf die Umwelt. Wir sind also ein "Fluss".
Wir atmen, essen, wachsen, - sind wir ein „Fluss“ oder ein „Ding“?
Und wenn wir ein Fluss sind – ist da irgendetwas was beständig ist, etwas was benannt werden kann?
Untersuche es bei dir, als deine eigene Erfahrung – ist da was beständig?
Re: Neues versuchen und Erfahrung sammeln
die Befriedigung der elementaren Grundbedürfnisse sind beständig?
Oder meinst du eher das die „Durst der Befriedigung“ ist beständig?
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Oder meinst du eher das die „Durst der Befriedigung“ ist beständig?
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Re: Neues versuchen und Erfahrung sammeln
Ja, der Durst danach ist beständig. Richtig. Denn ob es auch zu erfüllen ist, das ist nie sicher.Oder meinst du eher das die „Durst der Befriedigung“ ist beständig?
Re: Neues versuchen und Erfahrung sammeln
Wir sind ein wenig weg vom Thema gekommen, um dies ein wenig abzuschließen:
„Das Leben ist unbefriedigend (Dukkha)“ – die erste edle Wahrheit von Buddha. Wenn wir hier mit der Ichillusion durch sind, können wir das Thema Dukkha vertiefen, wenn du möchtest :-)
Da wir hier aber keine buddhistische Organisation, sondern Leute die die Ichillusion durchschaut haben sind, zurück zu der Ichillusion ;-)
Wenn ja – in wie fern?
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„Das Leben ist unbefriedigend (Dukkha)“ – die erste edle Wahrheit von Buddha. Wenn wir hier mit der Ichillusion durch sind, können wir das Thema Dukkha vertiefen, wenn du möchtest :-)
Da wir hier aber keine buddhistische Organisation, sondern Leute die die Ichillusion durchschaut haben sind, zurück zu der Ichillusion ;-)
Ist die Formulierung > der Organismus "Marc"< von „Ich“ verschieden?Es erscheint mir als entstehe die Wichtigkeit dadurch, dass der Organismus "Marc" in einem für ihn guten Gefühlszustand sein möchte. Und bei den Gedanken daran, was einem gut tut und was schlecht und bei den Erinnerungen wird dann das ICH mit eingebaut. MIR geht es gut/schlecht etc. und die Wichtigkeit resultiert meiner Ansicht nach daraus, dass ICH ja diesen guten Zustand will und den schmerzlichen nicht. Egoismus scheint hier eine Triebkraft zu sein.Wenn das „Ich“ nur als Gedanke vorhanden ist, wie entsteht die Wichtigkeit diesen Gedanken „Ich“?
Schau in dir wie die Wichtigkeit entsteht.
Wenn ja – in wie fern?
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Re: Neues versuchen und Erfahrung sammeln
Ich kenne Dukkha nicht, bin aber immer offen für Neues und wir können das gerne noch mal vertiefen, wenn wir soweit sind.Wenn wir hier mit der Ichillusion durch sind, können wir das Thema Dukkha vertiefen, wenn du möchtest :-)
Es scheint mir einen kleinen Unterschied zu geben. Bei der Formulierung "Der Organismus "Marc"" ist das Marc das von außen gegebene Synonym zur Identifikation des ICHs, also das ICH, der Organismus das Lebewesen. Hmm. Genau genommen ist es eine Kombination aus dem "Fluss" und dem "ICH".Ist die Formulierung > der Organismus "Marc"< von „Ich“ verschieden?
Wenn ja – in wie fern?
Re: Neues versuchen und Erfahrung sammeln
Der Organismus ist also ein „Fluss“ und das „Ich“ ist ein „Ding“?Bei der Formulierung "Der Organismus "Marc"" ist das Marc das von außen gegebene Synonym zur Identifikation des ICHs, also das ICH, der Organismus das Lebewesen. Hmm. Genau genommen ist es eine Kombination aus dem "Fluss" und dem "ICH".
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Re: Neues versuchen und Erfahrung sammeln
Nein. Der Organismus ist ein Fluss und das ICH eine Illusion. Ein Gedankenkonstrukt zur Identifikation sich selbst und anderen gegenüber. In der Definition von Fluss und Ding, die du gegeben hast wäre das ICH auch ein Fluss meine ich, wenn es es real geben würde. Denn dann wäre es ja der Organismus. Soweit mein Verständnis.Der Organismus ist also ein „Fluss“ und das „Ich“ ist ein „Ding“?
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