Stille

User avatar
maureena
Posts: 93
Joined: Mon Sep 11, 2017 6:11 pm

Re: Stille

Postby maureena » Mon Oct 16, 2017 8:20 pm

Ich konnte wahrnehmen, dass Gedanken kommen und gehen. Dass sie scheinbar unbeeinflussbar sind. Eine Denkerin braucht es nicht, damit Gedanken "entstehen". Gedanken sind einfach da.
Aber dann?? Wer oder was sortiert das alles?? Es gibt keine Ich-Instanz, die das macht. Das "Ich" ist nur ein Gedanke, ist nicht wirklich.
Ich sehe nichts. Keine Instanz und keinen Verstand. WO ist der Verstand? Dass er auch nur ein Gedanke sein soll, bringt mich ins Rotieren. Da setzt es irgendwie aus bei mir.

User avatar
Joram
Posts: 3306
Joined: Fri Mar 21, 2014 6:19 pm

Re: Stille

Postby Joram » Mon Oct 16, 2017 8:35 pm

Was ist "Verstand" eigentlich?
Was macht ihm aus?


_()_
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?

User avatar
maureena
Posts: 93
Joined: Mon Sep 11, 2017 6:11 pm

Re: Stille

Postby maureena » Mon Oct 16, 2017 9:20 pm

Ich merke, dass ich den Verstand nur durch Gedanken beschreiben könnte. Irgendwelche Beschreibungen, die ich mal gelesen habe. Ich kann nichts aus dem eigenen Erleben berichten. Ich finde da nichts.
Krass. Es gibt den Verstand nicht... Nur Gedanken. Gedanken, dass der Verstand eine Steuerungsinstanz ist. Gedanken, dass der Verstand kontrolliert. Dass er z. B. Verhaltensweisen kontrollliert. Gedanken über Gedanken über Gedanken.
Welcher Gedanke löst einen Handlungsimpuls aus? Ich sitze auf dem Sofa und habe Durst, aber keine Lust, aufzustehen. Welcher Gedanke wird umgesetzt? Warum passiert was? Wenn der Durst zu groß wird und als "Körperbedürfnis" wahrgenommen wird, wird dann aufgestanden? Oder gibt es gar keinen Einfluss auf das, was gemacht wird??

User avatar
Joram
Posts: 3306
Joined: Fri Mar 21, 2014 6:19 pm

Re: Stille

Postby Joram » Mon Oct 16, 2017 9:22 pm

Untersuche es ;-)

Denke weniger und erlebe mehr ;-)

_()_
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?

User avatar
maureena
Posts: 93
Joined: Mon Sep 11, 2017 6:11 pm

Re: Stille

Postby maureena » Thu Oct 19, 2017 8:36 pm

Irgendwie passiert alles irgendwie. Ich habe in den letzten Tagen immer wieder beobachtet. Gedanken werden durch Gedanken abgeglichen. Der "richtige" Gedanke wird dann in eine Tat umgesetzt. Und manchmal scheint es auch keinen Abgleich zu geben; in Sekundenschnelle führt ein Gedanke zur Handlung. So stehe ich z.B. plötzlich vom Stuhl auf, weil etwas fehlt, weil etwas gesucht werden muss. Es passiert wahnsinnig schnell, das hat sich zuvor niemand überlegt. Manchmal bin ich selbst überrascht von dem, was ich plötzlich mache.
Und dennoch bleibt bei allem, was da wahrgenommen und erlebt wird, der Eindruck bestehen, dass es da "in mir" etwas gibt, das alles steuert und regelt. Ich gehe diesem Eindruck nach, suche, finde aber nichts außer den Gedanken eines Eindrucks. Und merke dann auch, dass es eher eine Art Körpergefühl ist. Das hat viel mit dem Prozess des Sehens zu tun. Als ob das Sehen ganz stark mit einer Form von Kontrolle zu tun hat. Durch das Sehen entsteht ganz schnell eine Grenze zwischen "hier" und "dort".

User avatar
Joram
Posts: 3306
Joined: Fri Mar 21, 2014 6:19 pm

Re: Stille

Postby Joram » Thu Oct 19, 2017 9:19 pm

Der "richtige" Gedanke wird dann in eine Tat umgesetzt. … … So stehe ich z.B. plötzlich vom Stuhl auf, weil etwas fehlt, weil etwas gesucht werden muss. Es passiert wahnsinnig schnell, das hat sich zuvor niemand überlegt.
„Stehen“ geschieht. – War da Gedanke die geplant hat aufzustehen? Nein… Was führt zum "Aufstehen"?

Wieso Gedanken so eine Wichtigkeit zu geben? Haben sie wirklich so viel Macht?

Wer ist der der aufsteht? „Ich“… Wo ist beim „Aufstehen“ ein „Ich“ zu finden?
Bist „Du“ der Körper?

_()_
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?

User avatar
maureena
Posts: 93
Joined: Mon Sep 11, 2017 6:11 pm

Re: Stille

Postby maureena » Mon Oct 23, 2017 7:03 pm

Joram, entschuldige bitte mein unregelmäßiges Schreiben der vergangenen Woche. Ich möchte nun wieder regelmäßiger schreiben.
Wieso Gedanken so eine Wichtigkeit zu geben? Haben sie wirklich so viel Macht?
Auf dieser Aussage kaue ich immer noch rum.
Vielfach erlebe ich keine Gedanken, wenn irgendetwas gemacht wird. Manchmal sind dann auch ganz andere Gedanken da als das, was gerade gemacht wird. Das Tun scheint dann einfach so zu funktionieren.
Manchmal sind da aber auch Gedanken, die scheinbar zu einer Handlung führen.
Ich koche Suppe. Dann plötzlich der Gedanke an Ingwer. Und dann wird Ingwer geholt, geschnitten und zur Suppe gegeben. Da scheint es für mich der Gedanke an Ingwer gewesen zu sein, der zur Handlung geführt hat. Wäre der Gedanke nicht aufgetaucht, wäre kein Ingwer zur Suppe gekommen.
So erlebe ich immer wieder Handlungen, die scheinbar „gedankenlos“ passieren und dann aber auch Handlungen, die scheinbar durch Gedanken ausgelöst werden.
1) Aufstehen passiert einfach so und ich weiß nicht, was zum Aufstehen geführt hat. Ich könnte mir im Nachhinein ganz viele Erklärungen dazu geben, doch in dem Moment des Aufstehens gab es keinen Grund.
2) Ingwer zur Suppe geben passiert durch einen vorher wahrgenommenen Gedanken.
Und dann fange ich wieder an zu denken und denke, dass das ja komisch ist… Wenn das eine so passiert und das andere durch Gedanken „gesteuert“ wird, das kann doch auch irgendwie nicht sein…. Aber irgendwie nehme ich beides immer wieder wahr.
Wer ist der der aufsteht? „Ich“… Wo ist beim „Aufstehen“ ein „Ich“ zu finden?
Bist „Du“ der Körper?
Und das ist wirklich der Punkt! Ich nehme so viel Identifizierung mit dem Körper wahr! Ich weiß, dass ich nicht der Körper bin - und dennoch ist dieser Eindruck fast permanent da. Körpergrenze = Ich-Grenze. Sobald ich morgens die Augen aufmache, bin Ich wach. Als ob der ganze Körper mit diesem Ich-Gedanken durchdrungen ist. Subtil und diffus.

User avatar
Joram
Posts: 3306
Joined: Fri Mar 21, 2014 6:19 pm

Re: Stille

Postby Joram » Mon Oct 23, 2017 8:12 pm

Hi :-)

Unregelmäßiges Schreiben ist kein Problem für mich. Andere wollen es anders, mir ist es egal. Schreibe wenn es dir passt :-)
Dann plötzlich der Gedanke an Ingwer. Und dann wird Ingwer geholt
Sind es Gedanken, oder ist es „Lust auf Ingwer“?
Sind die Impulse die uns zum Handeln bringen wirklich „Gedanken“?

Vielleicht passiert „Aufstehen“, weil die Bedingungen dafür einfach da sind?
Wie ein Apfel der vom Baum fällt? Oder denkt der Apfel: „Es ist jetzt Zeit“? ;-)

Ich nehme so viel Identifizierung mit dem Körper wahr!
Schau ein Finger an.
Wo fängt „Finger an und wo hört es auf?
Was wird wirklich gesehen? Wird „Finge“ gesehen?
Wem gehört „Finger“? – schau genau hin – wem gehört es? Als Erfahrung...

_()_
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?

User avatar
maureena
Posts: 93
Joined: Mon Sep 11, 2017 6:11 pm

Re: Stille

Postby maureena » Tue Oct 24, 2017 9:31 pm

Unregelmäßiges Schreiben ist kein Problem für mich. Andere wollen es anders, mir ist es egal. Schreibe wenn es dir passt :-)
Gut, danke.
Sind es Gedanken, oder ist es „Lust auf Ingwer“?
Sind die Impulse die uns zum Handeln bringen wirklich „Gedanken“?
Habe heute in verschiedenen Situationen wahrgenommen, dass oft eine Art Körperempfinden zum Handeln führt, gerade beim Essen ist das gut wahrnehmbar. Die Lust auf irgendetwas führt zu einer Handlung, auch wenn der Gedanke da ist, eine Sache besser nicht zu essen! Der Gedanke sagt genau das Gegenteil von dem, was getan wird!… Also ist da irgendein Impuls, vielleicht eine Art Körperempfinden. Keine Ahnung. Irgendwie schienen bestimmte Situationen außerhalb irgendwelcher erklärbaren Mechanismen abzulaufen… Es passierte dann einfach.
Es gab aber auch andere Situationen. Gestern Abend z.B. hatte ich keine Lust, schlafen zu gehen, wollte noch dieses, noch jenes machen. Dann der Gedanke, dass ich dann am nächsten Tag auf der Arbeit sicherlich sehr müde sein werde. Dieser Gedanke und die Erinnerung an ähnliche Situationen führten schließlich dazu, dass ich letztendlich schlafen ging. Hier war es scheinbar ein Gedanke, der zur Handlung („schlafen gehen“) führte. Vielleicht übersehe ich aber auch irgendetwas…
Schau ein Finger an.
Wo fängt „Finger an und wo hört es auf?
Was wird wirklich gesehen? Wird „Finge“ gesehen?
Wem gehört „Finger“? – schau genau hin – wem gehört es? Als Erfahrung..
Habe lange einen Finger angeschaut. Manchmal wußte ich für kurze Momente nicht, was ich da sehe. Hatte keine Ahnung. Wußte nicht, was das ist. Es war manchmal für kurze Momente etwas, was da einfach auf dem Tisch lag, mit einer bestimmten Form und Farbe. Vom Gefühl her hätte ich auch genauso gut eine Tasse anschauen können, sie wäre mir nicht näher oder entfernter gewesen.
Gedanken haben dann immer wieder eine Beziehung hergestellt; dein Finger, deine Hand, dein Körper, du kannst den Finger bewegen (was dann gemacht oder auch nicht gemacht wurde), usw. Doch das war nicht das, was manchmal kurz wirklich gesehen wurde. Wirklich gesehen wurde nur „ein Ding“ mit einer bestimmten Form und Farbe.

User avatar
Joram
Posts: 3306
Joined: Fri Mar 21, 2014 6:19 pm

Re: Stille

Postby Joram » Tue Oct 24, 2017 10:10 pm

Die Lust auf irgendetwas führt zu einer Handlung, auch wenn der Gedanke da ist, eine Sache besser nicht zu essen!
Wozu dann so viel denken? Ist es vielleicht nur der Wunsch zu kontrollieren?
Halte kurz das Atem an – spürst du die Lust zu atmen? Was für eine Rolle spielt da das Denken?
Und wo ist da ein „Ich“ zu finden?


_()_
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?

User avatar
maureena
Posts: 93
Joined: Mon Sep 11, 2017 6:11 pm

Re: Stille

Postby maureena » Wed Oct 25, 2017 8:36 pm

Es gibt immer mehr Momente, wo ich wahrnehmen kann, dass das, was ich gerade mache, einfach so passiert. Ein Geräusch löst das Aufstehen vom Tisch auf, der Blick auf einen Gegenstand führt zu einer Handlung, welche wiederum eine Handlung nach sich zieht. Undsoweiter. Manchmal staune ich und spüre ein Kribbeln im ganzen Körper. Dann versuche ich das, was da passiert, für mich zu formulieren, zu beschreiben, vielleicht aus einer Sorge heraus, ich könnte es wieder verlieren. Gedanken über Gedanken versuchen dann das zu „verstehen“, was da gerade passiert. Etwas wird wahrgenommen, und gleichzeitig tauchen dann viele Gedanken auf, die „mehr davon wollen“, die etwas erwarten, die von Enttäuschung sprechen, wenn es anders ist als erhofft usw. Ich versuche dann, nur neugierig zu beobachten, weil ich weiß, dass alles Ablenkung ist. Ja, es geht um Kontrolle. Es geht darum, Situationen im Griff haben zu wollen. Situationen lenken zu wollen. Angst davor zu haben, was bleibt, wenn das alles wegfällt. Gleichzeitig ist der Gedanke da, dass ja bereits sowieso alles so passiert, es ist ja nur der Gedanke da, ich hätte etwas im Griff. Und diesem Gedanken wird scheinbar immer noch Glauben geschenkt. Als ob sich da etwas festklammert. Vielleicht ein Angstgedanke. Was passiert, wenn da wirklich die Klarheit ist, dass es niemanden braucht, um das, was passiert, passieren zu lassen? Dieser Gedanke löst auf Körperebene einerseits eine tiefe Erleichterung aus, ein wahres, tiefes Ausatmen, eine Leichtigkeit - andererseits aber auch ein Gefühl von diffuser Angst. Und an diesem diffusen Gefühl von Angst scheint ein „Ich“ zu hängen. Es fällt mir sehr schwer, zu erklären, wie es sich anfühlt. Es ist vielleicht wie ein Ich-Echo im Hintergrund, das bestätigt, dass es kein Ich gibt. Wie ein leerer Raum, der dubioserweise doch ein Echo erzeugt. Ein Echo wird gehört, aber es wird nichts gefunden, was das Echo erzeugen könnte.

User avatar
Joram
Posts: 3306
Joined: Fri Mar 21, 2014 6:19 pm

Re: Stille

Postby Joram » Thu Oct 26, 2017 5:50 am

Ein Geräusch löst das Aufstehen vom Tisch auf, der Blick auf einen Gegenstand führt zu einer Handlung, welche wiederum eine Handlung nach sich zieht. Undsoweiter. Manchmal staune ich und spüre ein Kribbeln im ganzen Körper. Dann versuche ich das, was da passiert, für mich zu formulieren, zu beschreiben, vielleicht aus einer Sorge heraus, ich könnte es wieder verlieren.
Kannst du das Pochende Herz kontrollieren?
Kannst du das pochende Herz durch Formulieren festhalten, nicht verlieren? Das nächste Pochen kommt, der von jetzt ist schon Vergangenheit…
Was willst du festhalten?

Vielleicht ein Angstgedanke. Was passiert, wenn da wirklich die Klarheit ist, dass es niemanden braucht, um das, was passiert, passieren zu lassen?
Angst vor was? Von dem was schon immer so war?
Was kann verloren gehen? Kann mehr als eine falsche Vorstellung verloren gehen?

_()_
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?

User avatar
maureena
Posts: 93
Joined: Mon Sep 11, 2017 6:11 pm

Re: Stille

Postby maureena » Thu Oct 26, 2017 10:11 pm

Kannst du das Pochende Herz kontrollieren?
Kannst du das pochende Herz durch Formulieren festhalten, nicht verlieren? Das nächste Pochen kommt, der von jetzt ist schon Vergangenheit…
Was willst du festhalten?
Es kann gar nix festgehalten werden. Es scheint eher dieser automatisierte Ablauf der Etikettierung zu sein - „wichtige Erfahrungen mögen doch bitte gedanklich formuliert und erinnert werden“! Wie Eselsbrücken.
Als ob ich mich von Erfahrung zu Erfahrung hangle. Um „weiter zu kommen“. Es ist quatsch, denn so reihe ich wieder Gedanken an Gedanken an Gedanken.
Ich kann noch so lange und intensiv denken, dass mein Herz jetzt schneller und lauter pochen soll - es wird dadurch jetzt nicht schneller und lauter pochen. Keine Kontrolle. Gut so!
Angst vor was? Von dem was schon immer so war?
Wovor dann Angst haben? Keine Ahnung. Nun sitze ich hier schon länger und suche Gründe für die Angst. Keine sind überzeugend. Es sind schon sehr viele Gedanken da, die mögliche Gründe anführen: Angst, die „Bedeutungslosigkeit“ der Vergangenheit zu erkennen; Angst, aus irgendetwas heraus zu fallen; Angst, den Glauben zu verlieren, man sei etwas „Besonderes“/„Einmaliges“; Angst, eine Gleichgültigkeit sich selbst und auch anderen gegenüber zu erleben usw..
Es stimmt aber alles nicht! Denn bei näherer Betrachtung macht nichts davon Angst.
Ich gebe Gedanken viel zu viel Raum.
Ich möchte mehr schauen.

User avatar
Joram
Posts: 3306
Joined: Fri Mar 21, 2014 6:19 pm

Re: Stille

Postby Joram » Thu Oct 26, 2017 10:23 pm

Untersuche die Erfahrungen.
Das was Nicht-Gedanken ist.

_()_
Das Wahrgenommene, bist du nicht. Was bleibt?

User avatar
maureena
Posts: 93
Joined: Mon Sep 11, 2017 6:11 pm

Re: Stille

Postby maureena » Sat Oct 28, 2017 5:37 pm

Manchmal sitze ich in der Küche und schaue irgendetwas an. Schaue z.B. das Feuer im Ofen an. Oder eine Tomate. Für Momente verschwinde ich manchmal. Dann wird auch das, was gerade angeschaut wird, intensiver in der Wahrnehmung. Es kommt „näher heran“ - dann fehlt für Momente auch ein Label oder eine Interpretation. Ich sehe dann keine Tomate, sondern nur etwas Rundes. Es sind immer nur ganz kurze Sequenzen, die sehr intensiv wirken. Überrascht war ich, als zwischendurch plötzlich der Gedanke da war „Eine Hand hält eine Tasse“ - und ich merkte, dass es ja meine Hand war, die eine Teetasse hielt.
Es sind reine, klare, kurze Augenblicke. Da gibt es dann auch keine Instanz, die daran beteiligt ist. Das Sehen geschieht dann einfach.
Aber sobald die Gedanken kommen und auch wahrgenommen werden, entsteht sofort wieder der Eindruck einer Beobachterin. Dann falle ich (?) aus der Wahrnehmung raus, sehe eine Tomate, sehe meinen Körper, sehe „mich“. Das läuft sehr schnell ab.


Return to “Deutsch”

Who is online

Users browsing this forum: Google [Bot] and 42 guests