Du sagst es ja selbst: Du hattest es dir vorgestellt. :-) Hört sich nach Konzept an, oder? Also: Weg damit! Alles raus, was keine Miete zahlt! ;-)))Ja, die Trennung geschieht durch das Denken. Allerding überrascht mich : Pracht und Herrlichkeit. Ich hätte mir das Leben dann eher etwas neutraler vorgestellt. Weil ja die Geschichte, die durch das Denken kommt, das ganze irgentwie `aufmotzt`.
Ich stelle mir vor, dass ´ich ohne ich´ einfach nur wahrnehme, erfahre mit den Sinnen, ohne Betiteln oder Werten.
Stellst du dir vor, oder ist es so?
Wozu braucht es eine Geschichte, die was "aufmotzen" muss? Reicht das Leben, so wie es ist nicht aus? Fehlt was? Muss was hinzugefügt werden?
Müsste es anders sein?
Ist das nicht auch wieder nur Gedankenzeugs? Fass es nicht an! Schau einfach was DA ist!
Und so wie ich es sehe ist da nicht nur "Atmen"!
Was ist mit sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen, etc...? Es ist so unendlich viel da. Achte mal darauf! So eine Vielfalt überall! Körper, Farben, Licht, Schatten, Gegenstände, Bewegung, Gerüche... Geradezu überwältigend!
Und es ist einfach DA! Auch ohne Geschichte dazu!
Findet Wahrnehmung nicht immer einfach nur statt? Auch wenn du gerade nicht dran denkst?
Wenn du eine Blume siehst, muss du dann erst dran denken, sie zu sehen und das Sehen erfolgt dann in einem Extraschritt? Oder ist da einfach nur Sehen?
Wenn du dich jetzt in deiner Umgebung umsiehst, kannst du dich dann entscheiden, irgendetwas von dem, was in deiner Wahrnehmung auftaucht NICHT zu sehen?
Aber an dem Punkt waren wir ja schon. :)
Frage: Was erwartest du dir vom Durchschauen der Ich-Illusion?

