Der annehmende Beobachter entspringt gefühlt dem Herzen und kann den Verstand beruhigen.
So kehrt auf der einen Seite mehr Frieden ein, auf der anderen Seite fühle ich mich aber auch oft getrieben, innerlich unruhig und es fällt mir dann schwer, den Zugang nach innen zu finden. Die Muster in mir, die ins Außen, nach Ablenkung gieren sind gerade stark.So dass ich kaum schaffe zu sein und wieder in der Alltagsmühle stecke, ich mache und tue und die Fremdsteuerung sich einklinkt.
Ich bin...
Re: Ich bin...
Gut, du bist mehr in die Beobachtung gekommen und lässt dich weniger schubsen. Es spielt erstmal keine Rolle, ob sich im Außen etwas verbessert für dich: Komme immer wieder zum Ausgangspunkt zurück des reinen Beobachtens. Das kann durchaus auch im Tun und in der Aktion geschehen. Bei einer Handlung die du tust, sieh dir das an. Wer steuert das? Geschieht die Beoboachtung VOR oder NACH der Handlung?
Du bist dann zu 100% im Rad des Lebens eingespannt. Die Identifizierung mit dem was du tust oder "tun musst" ist in vollem Gange. Du findest aber bereits Zugang zum Beobachter, das ist gut. Finde immer wieder zu diesem Ausgangspunkt deiner Betrachtungen zurück. Frage dich wer erlebt, dass er in der Alltagsmühle steckt, wer ist der Erlebende des Ganzen?Die Muster in mir, die ins Außen, nach Ablenkung gieren sind gerade stark.So dass ich kaum schaffe zu sein und wieder in der Alltagsmühle stecke, ich mache und tue und die Fremdsteuerung sich einklinkt.
Kannst du das steuern? Wäre es möglich das zu ändern? Woher kommt die Gier in dir? Wer führt das aus?Die Muster in mir, die ins Außen, nach Ablenkung gieren sind gerade stark.
LG Matthias
Re: Ich bin...
Viele Handlungen fühlen sich an, als täte ich sie wie automatisiert, wie einstudiert. Bin ich allerdings im Jetzt, so bekommen sie eine ganz andere Qualität. Sie sind dann spontan, durch einen inneren Impuls angetrieben der einem Gefühl und nicht Gedanken oder Überlegungen entspringt. Die Position des Beobachters kann ich manchmal während der Handlung, oft erst mit etwas zeitlichem Abstand einnehmen.
Der Teil in mir, dem das Eintauchen in die Mühle bewußt wird ist auch der, der sich nach nach dem Sein im Jetzt sehnt. Oftmals ist dieser dann noch frustriert darüber, wieder dort zu stecken. Umgekehrt erlebe ich aber auch -und das jetzt gerade im Moment- dass ich räumlich aus der Mühle raus bin, aber gefühlt trotzdem feststecke. Ich bin gerade auf Mallorca, wo ich sechs Jahre gelebt habe. Bin bei Freunden im Haus untergekommen, quasi im zweiten zu Hause. Dort, wo ich ein Teil meiner Wurzeln geschlagen habe. Trotz der Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und zu dein, fühle ich mich wieder rastlos und der Zugang nach innen fühlt sich versperrt an. Auch fällt es mir schwer, Kontakt zu den mir lieben, hier lebenden Leuten aufzunehmen.
Das nach Außen und nach Ablenkung strebende ist in voller Fahrt und je länger die Fahrt dauert, desto schwerer fällt es mir, den Weg zu mir einzuschlagen . Sei es in Form von Yoga, Meditation oder körperlichem Training, was mir wieder sehr gut täte. Stattdessen übernimmt ein Suchtprogramn und läßt mich viel rauchen. Gerade in Situationen, die mit Nähe zu tun haben.
Ich weiß, das die veränderbar und steuerbar ist, doch oft ist es mir noch nicht möglich. Da ist dann wieder die Fremdbestimmung. Und der Umstand, dass es mir schwer fällt, immer wieder einen Anfang zu machen.
Die Gier entspringt dem Teil, der sich nicht heil und ganz, der sich versehrt und bedürftig fühlt. Den ich annehmen und lieben möchte, was mir gerade aber sehr schwer fällt.
Der Teil in mir, dem das Eintauchen in die Mühle bewußt wird ist auch der, der sich nach nach dem Sein im Jetzt sehnt. Oftmals ist dieser dann noch frustriert darüber, wieder dort zu stecken. Umgekehrt erlebe ich aber auch -und das jetzt gerade im Moment- dass ich räumlich aus der Mühle raus bin, aber gefühlt trotzdem feststecke. Ich bin gerade auf Mallorca, wo ich sechs Jahre gelebt habe. Bin bei Freunden im Haus untergekommen, quasi im zweiten zu Hause. Dort, wo ich ein Teil meiner Wurzeln geschlagen habe. Trotz der Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und zu dein, fühle ich mich wieder rastlos und der Zugang nach innen fühlt sich versperrt an. Auch fällt es mir schwer, Kontakt zu den mir lieben, hier lebenden Leuten aufzunehmen.
Das nach Außen und nach Ablenkung strebende ist in voller Fahrt und je länger die Fahrt dauert, desto schwerer fällt es mir, den Weg zu mir einzuschlagen . Sei es in Form von Yoga, Meditation oder körperlichem Training, was mir wieder sehr gut täte. Stattdessen übernimmt ein Suchtprogramn und läßt mich viel rauchen. Gerade in Situationen, die mit Nähe zu tun haben.
Ich weiß, das die veränderbar und steuerbar ist, doch oft ist es mir noch nicht möglich. Da ist dann wieder die Fremdbestimmung. Und der Umstand, dass es mir schwer fällt, immer wieder einen Anfang zu machen.
Die Gier entspringt dem Teil, der sich nicht heil und ganz, der sich versehrt und bedürftig fühlt. Den ich annehmen und lieben möchte, was mir gerade aber sehr schwer fällt.
Re: Ich bin...
Kannst du sagen, woher der Impuls kommt? Entspringt der Impuls dem Ich?durch einen inneren Impuls angetrieben
Wie läuft eine Handlung ab? Impuls - Handlung - Beobachtung? Was ist zuerst da? Was kannst du genau beabochten? Du hast geschrieben es ist ein Impuls da - es ist auch Handlung da. Sie wird beobachtet, aber wer initiert dann den Impuls? Kannst du diesen Initiator finden?Beobachters kann ich manchmal während der Handlung, oft erst mit etwas zeitlichem Abstand einnehmen.
Es gibt Ablenkungen aller nur erdenklichen Arten und Formen. Jede Sucht überlagert das was IST. Ein Suchen im Außen nach etwas was nicht da ist oder die Hoffnung auf eine Zukunft ist exakt der Motor des Hamsterrad, was du damit drehst. Du rennst wie verrückt, aber hast du dich jemals von der Stelle als Beobachter bewegt? Der Beobachter ist immer am Anfangspunkt aller Konzepte und Wahrnehmungen. Finde also heraus wer sich hinter dem Beobachter deines Lebens verbirgt. Was soll das sein?Stattdessen übernimmt ein Suchtprogramn und läßt mich viel rauchen. Gerade in Situationen, die mit Nähe zu tun haben.
Gier ist also Teil der Suche nach einem anderen Zustand. Was ist Zukunft? Ist das etwas real Existierendes? Oder ein Gedankenkonstrukt, ein Hirngespinst, eine Spinnerei. Da wo du versuchst was zu finden in anderen Zuständen ist nicht das was im hier und jetzt ist. Also wichtig ist dich zu fragen, wie das funktioniert. Ist da ein Steuermann als innewohnendes Ich eines Lebewesens?Die Gier entspringt dem Teil, der sich nicht heil und ganz, der sich versehrt und bedürftig fühlt.
Zurückkommend auf den ersten Quote... Deine wichtige Frage ist: Was war vor dem Impuls? Finde den Initiator.
Ich stelle diese Fragen weil ich weiss dass jede Form von Lebensberatung nur eine neue Falle wäre in der du dich verstrickst. Tue das was du tun must - erstmal nicht mehr und nicht weniger und stelle dir meine Fragen immer wieder.
LG Matthias
Re: Ich bin...
Der freie Impuls kommt aus der Tiefe, von mir, aus dem Ich. Die daraus entstehende Handlung ist begleitet von Freude, Leichtigkeit und Zufriedenheit.
Im Gegensatz zu den vielen Handlungen nach Schema und der Suche im Hamsterrad. Diesen geht kein solcher Impuls voraus. Es ist vielmehr ein Funktionieren.
Ich habe für mich erkannt, dass Zukunft ein Hirngespinst ist. Allerdings hat diese Erkenntnis noch nicht alle Facetten meiner selbst durchdrungen.
Im Gegensatz zu den vielen Handlungen nach Schema und der Suche im Hamsterrad. Diesen geht kein solcher Impuls voraus. Es ist vielmehr ein Funktionieren.
Ich habe für mich erkannt, dass Zukunft ein Hirngespinst ist. Allerdings hat diese Erkenntnis noch nicht alle Facetten meiner selbst durchdrungen.
Re: Ich bin...
Vor dem Impuls ist Frieden und Zufriedenheit, ein Nichtswollen, ein weiter, innerer Raum.
Re: Ich bin...
Vor dem Impuls ist Frieden und Zufriedenheit, ein Nichtswollen, ein weiter, innerer Raum.
Lies diese beiden Sätze nocheinmal und lasse das mal wirken.Der freie Impuls kommt aus der Tiefe, von mir, aus dem Ich.
Wo ist hier ein Ich?Nichtswollen, ein weiter, innerer Raum.
LG Matthias
Re: Ich bin...
Bist du ratlos oder? :) Keiner da der Rat gibt? Kein Problem - ich bin ständig ratlos wenn man sich das Wunder betrachtet...Kein Ich. Aber was...?!
Das lässt sich nur noch raten :D
Gute Frage - die Fragen aller Fragen, praktisch die Mutter aller weiteren Fragen :)
Soll ich dir das erklären oder weisst du es? Es ist das namenlose, grenzenlose, was immer da ist und war. Das was du nicht fassen kannst, weil du es bist. Du suchst nach dir selbst und findest
Frieden und Zufriedenheit, ein Nichtswollen, ein weiter, innerer Raum.
Kannst du mir bitte erklären, wie folgende Gedanken/Sätze zustandekommen können, welche den "Zueigenmacher" Ich enthalten?
"Ich bin traurig/glücklich"
"Ich betrachte meinen Körper"
"Ich denke an mich/dich"
LG Matthias
Re: Ich bin...
Da ich alles bin was ist, können diese Sätze wahrscheinlich nur dadurch entstehen, dass ich entgegen der oben genannten Tatsache noch an Trennung festhalte.
Re: Ich bin...
An welcher Trennung hälst du denn fest? Was ist von was getrennt?dass ich entgegen der oben genannten Tatsache noch an Trennung festhalte.
LG Matthias
Re: Ich bin...
Wie fühlt es sich denn an getrennt zu sein? Was kommt da auf?
Ist der Beobachter betroffen von dem Leid was du z.B. erlebst?so kann ich zumindest ab und zu die Position eines Beobachters einnehmen
LG Matthias
Re: Ich bin...
Ich meine, unsere Illusion der Trennung, aus der sich das Ich und das da draußen ergibt. Ich glaube mittlerweile daran, dass alles eins und konnte zwei oder dreimal bisher zumindest den Hauch dieser Einheit spüren.
Diese Trennung fühlt sich noch oft "normal" an. In diesem Bewußtsein bin ich aufgewachsen. Doch immer öfter lässt sie in mir Leere und eine Sehnsucht nach Verbundenheit entstehen.
Der Beobachter nimmt dies wahr, ist aber nicht betroffen.
Diese Trennung fühlt sich noch oft "normal" an. In diesem Bewußtsein bin ich aufgewachsen. Doch immer öfter lässt sie in mir Leere und eine Sehnsucht nach Verbundenheit entstehen.
Der Beobachter nimmt dies wahr, ist aber nicht betroffen.
Re: Ich bin...
Prima. Es ist oft so, dass das Kind erst laufen lernt. Konditionierungen, die sich über Jahrzehnte und über Generationen hinweg manifestiert haben, werden langsam abgebaut, aber sie werden abgebaut. Da wo der Hauch der Einheit zu spüren ist, ist kein Platz für Konditioniertes :)Ich glaube mittlerweile daran, dass alles eins und konnte zwei oder dreimal bisher zumindest den Hauch dieser Einheit spüren.
Diese Trennung fühlt sich noch oft "normal" an. In diesem Bewußtsein bin ich aufgewachsen. Doch immer öfter lässt sie in mir Leere und eine Sehnsucht nach Verbundenheit entstehen.
Der Beobachter nimmt dies wahr, ist aber nicht betroffen.
Geschieht diese Sehnsucht nach Verbundenheit oder ist da ein Ich beteiligt, was als aktiver Part etwas unbedingt wünscht oder will?Doch immer öfter lässt sie in mir Leere und eine Sehnsucht nach Verbundenheit entstehen.
LG Matthias
Re: Ich bin...
Beides ist da.
Zum einen ist da eine Sehnsucht nach Verbundenheit in mir, welche meiner Geschichte entspringt. Ich wuchs auf ohne das Gefühl, angenommen und in meinem Wesen geachtet worden zu sein. Die daraus erwachsene Sehnsucht ist eher eine bedürftige, eine die Verbindung braucht um heilen zu können.
Und dann gibt es diese Momente die einfach geschehen. Begegnungen, Synchronizitäten... Wo keine Gedanken mehr nötig sind, alles ruhig wird und das Sein da ist.
Zum einen ist da eine Sehnsucht nach Verbundenheit in mir, welche meiner Geschichte entspringt. Ich wuchs auf ohne das Gefühl, angenommen und in meinem Wesen geachtet worden zu sein. Die daraus erwachsene Sehnsucht ist eher eine bedürftige, eine die Verbindung braucht um heilen zu können.
Und dann gibt es diese Momente die einfach geschehen. Begegnungen, Synchronizitäten... Wo keine Gedanken mehr nötig sind, alles ruhig wird und das Sein da ist.
Who is online
Users browsing this forum: No registered users and 30 guests

